<Desc/Clms Page number 1>
Maschine zur Hand. und Nagelpflege.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Hand-und Nagelpflege, die die umständlichen und zeitraubenden Vorgänge auf mechanischem Wege durchführt.
Der Erfindungsgedanke liegt darin, dass eine Maschine geschaffen wird, die, von Hand aus oder motorisch angetrieben, solche Bewegungen ausführt, welche den einzelnen Phasen der Nagelpflege entsprechen, wobei die Maschine bei jedem einzelnen Vorgang und für jede beliebige Fingerabmessung besonders eingestellt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Maschine im Vertikalschnitt, Fig. 2 die Maschine von oben gesehen, Fig. 3 in einem Vertikalschnitt, senkrecht zum Schnitt in Fig. 1, während in den Fig. 4,5 und 6 Einzelheiten der Maschine dargestellt sind.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind auf einer Platte 1 mittels Schrauben 26 zwei Säulen 2 befestigt, deren obere Enden mit einem Querbalken 3 durch Schrauben 4 verbunden sind. Der Querbalken 3 hat vorteilhaft die in Fig. 2 angegebene Grundrissform, d. h. er ist in seinem Mittelteil gebogen, während die beiderseitigen Endteile in derselben geraden Linie verlaufen.
Im gebogenen Teil des Querbalkens befindet sich ein auf seine volle Stärke durchgehender, bogenförmiger Ausschnitt 5, in dem ein durch Stellschrauben 7 von beiden Seiten her seiner Krümmung nach einstellbares, endloses und federndes Stahlband od. dgl. 6 angeordnet ist. Oberhalb des Ausschnittes liegt ein Plättchen 8 zum Tragen der Mutter 9, die mit dem Bolzen 10 zn.. : : ienhängt. Der Bolzen 10 ist unterhalb des Balkens verstärkt und ist in seinem untern Teil als Hülse 11 ausgebildet, in der mittels Schraube 12 ein Zapfen des Messer- trägers 13 festgeschraubt werden kann.
Der Messerträger. 13 besteht aus mehreren aneinander befestigten Teilen. Die einzelnen Teile des Trägers 13 haben Lasehen 14, die Nuten aufweisen, so dass nach Lockerung der je zwei benachbarte Laschen zusammenhaltenden Verbindungsschrauben M die Laschen parallel zueinander in der Höhenrichtung verschoben und beliebig festgestellt werden können. Ausserdem befindet sich in jedem Einzelteil 13 je eine in horizontaler Richtung durchgehende Bohrung 22, Fig. 3. In diese Bohrungen werden die Enden der zu befestigenden Messer 16 eingeschoben.
Das Feststellen der Messer erfolgt durch die Schrauben 35.
EMI1.1
hin-und hergehende Bewegung gleichzeitig auch eine entsprechend bogenförmige sein, so dass die Spitzen der im Träger 13 befestigten Messer ebenfalls Bogen beschreiben werden, die der jeweiligen Krümmung des Stahlbandes J entsprechen. Da nun sowohl die Krümmung des Stahlbandes 6 als auch die erwünschte Länge eines jeden. einzelnen Messers nach Belieben eingestellt werden kann, ist es ohneweiters möglich, den Apparat für jede Fingerlänge und für jede Nagelform zu gebrauchen.
Soll die linke Hand behandelt werden, so wird der Apparat einfach umgedreht und dann das vorerst rückwärtige Rad mit der rechten Hand betrieben. Dabei brauchen die Messer nicht ausgetauscht
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Phase der Handpflege-wie bereits eingangs erwähnt-statt der Messer in den Träger 13 beliebige Werkzeuge eingeschoben werden. So z. B. der zum Abfeilen der Nägel dienende, an einem gebogenen Stiel 29 befestigteReibstein 28, Fig. 5, oder das gleichfalls an einem Stiel 27 befestigte, der Nagelform entsprechend gebogene Polierkissen 26, Fig. 6, usw.
Die Formen der Spitzen der Messer sind dem Bedarf angepasst und womöglich aus nachgiebigem, federndem Metall erzeugt. Der Haken 31, Fig. 4, dient zum Befestigen der Unterlagsplatte am Arbeitstisch.
Selbstverständlich kann die oben beschriebene Maschine auch durch einen Motor angetrieben werden. Schliesslich muss noch bemerkt werden, dass durch entsprechende Ausbildung des einstellbaren Führungsbandes 6 gleichzeitig mit der bogenförmigen Bewegung in horizontaler Ebene auch eine der Hohenrichtung nach bogenförmige Bewegung bewerkstelligt werden könnte, u. zw. beispielsweise in der Weise, dass man den Rand des Stahlbandes mit zwei parallelen, bogenförmigen Erhöhungen versieht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Hand- und Nagelpflege, bei der Werkzeuge durch einen Pleuelstangenantrieb
EMI2.2
gebildeten, durch Schrauben der Bogenform der Nagelränder entsprechend einstellbaren Führung (15) bewegt wird.