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Schneidvorrichtung fiir Platten aus zähem oder hartem Material.
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Schneiden von Platten aus zähem oder hartem Material. z. B. Faserzementplatten oder Eisenblech, eben oder gerippt. Der Zweck d ! r Erfindung ist die Schaffung einer tragbaren, einfachen und ökonomisch gebauten Vorrichtung, die zum Schneiden solcher Platten von Hand aus oder mechanisch leicht und zweckmässig betätigt werden kann.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss durch eine Vorrichtung erfiillt. welche einen Rahmen mit einem oberen und einem unteren Backen aufweist. die an einem Ende an ein zweckmässig keilförmiges Verbindungsstück angeschlossen sind, das längs eines an dem oberen Backen geführten Messers angeordnet ist, wobei dieses Messer durch einen Hebel, eine Kurbel oder ein Exzenter so angetrieben wird. dass es in einen Schlitz oder eine Ausnehmung des unteren Baekens eintritt, wodurch der zwischen den Backen befindliche Teil des Werkstückes entsprechend dem Vorschub der Vorrichtung gegen das Werkstück oder dessen Vorschub zwischen den Backen allmählich durchgeschnitten wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung in solcher Stellung. dass die Backen lotrecht sind, Fig. 2
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Die Vorrichtung weist zwei Backen a, b auf, von welchen ersterer oben liegt, wenn sieh die Vorrichtung in der üblichen dem Schneiden horizontaler Platten entsprechenden Stellung'befindet. Die beiden Backen sind durch ein keilförmiges Verbindungsstück bzw. eine Platte c miteinander verbunden. An
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stückes c ist. Zwischen diesen beiden Kanten ist ein Messer e geführt. das durch einen Schlitz des Backens (f, reicht. Der Backen b ist gleiehfalls mit einem Schlitz oder einer Ausnehmung versehen. in die die Schneide des Messers eintreten kann. Diese ist zu den Kanten der Backen geneigt, damit ein gezogener Schnitt erzielt wird. An dem Backen a ist ein Handgriff t befestigt.
Zur Betätigung des Messers I'ist mit diesem bei g ein Doppelhebel A gelenkig verbunden, dessen kürzerer Arm mit einem Zapfen i versehen ist, der in eine Nut j der Platte e eingreift. An der Oberseite des Handgriffes t ist ein Gummipuffer k befestigt. der als elastische Hubbegrenzung für den Hebel h dient.
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liche Platte durchgeschnitten wird. Nach jedem Schnitt wird das Arbeitsstück gegen die Platte e bzw. das Werkzeug in entgegengesetzter Richtung vorgeschoben, so dass die Platte c in den Schlitz des Arbeitstückes eintritt, welcher von genügend grosser Weite ist. um dies zu gestatten.
Damit die Ausführung eines gekrümmten Schnittes erleichtert wird. ist die Platte c keilförmig, so dass sie im Schlitz des Werkstückes ein wenig von der Sehlitzrichtung abweichend geführt werden kann.
Zum Schneiden von Faserzement u. dgl. hat sich die Verwendung eines Messers als zweckmässig erwiesen, dessen Schneide stumpf und dessen Dicke wesentlich geringer als die Weite des Schlitzes im unteren Backen, in den das Messer eintritt, ist, so dass ein geringer Spielraum an den Seiten des eintretenden
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Vorrichtung kann auch an einem Arbeitstisch oder einem Untersatz befestigt werden, wenn es wünschen- wert erseheint, das Werkstück während des Schneidens vorzusehieben, anstatt die Vorrichtung quer zum Werkstück zu bewegen, doch wird die Befestigung vorzugsweise so ausgebildet.
dass sie eine geringe seitliche Schwingbewegung der Vorrichtung zulässt, damit ungünstige Beanspruchungen der Platte c auch bei unachtsames Handhabung der Vorrichtung vermieden werden. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung liegt auch darin, dass die Backen wesentlich länger als die Sehneidkante des Messers e sind.
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grossen Teil der Platte verteilt wird, so dass die insbesondere bei Faserzementplatten vorhandene Bruchgefahr vermindert wird.
Zwischen dem Handgriff und dem Hebel kann, wie bei manchen Scheren. eine Feder angeordnet werden, so dass die Vorrichtung mit einer Hand bedient werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schneidvorriehtung für Platten aus zähem oder hartem Material, die mit einem schwingenden und einem mit diesem zusammen wirkenden unbeweglichen Messer versehen ist, gekennzeichnet durch zwei Backen (a., b), die einen zur Aufnahme der Platten dienenden Schlitz bilden und die mit einem Ende
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geführt ist und die andere Backe das Gegenmesser bildet und mit einer Ausnehmung für den Eintritt des schwingenden Messers versehen ist.