AT122683B - Zange. - Google Patents

Zange.

Info

Publication number
AT122683B
AT122683B AT122683DA AT122683B AT 122683 B AT122683 B AT 122683B AT 122683D A AT122683D A AT 122683DA AT 122683 B AT122683 B AT 122683B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lamellae
pliers
plane
another
movement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Ing Wagner
Original Assignee
Karl Ing Wagner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Ing Wagner filed Critical Karl Ing Wagner
Application granted granted Critical
Publication of AT122683B publication Critical patent/AT122683B/de

Links

Landscapes

  • Surgical Instruments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zange. 



    Die Erfindung bezieht sieh auf Zangen und bezweckt, mit diesen Zangen das Festhalten von Körpern unregelmässiger Raumform sicher zu ermöglichen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Zangen für chirurgische Zwecke, beispielsweise solche, mittels welchen die Nähnadeln bei Gebrauch festgehalten werden sollen. Bisher wurden zum Festhalten dieser je nach Erfordernis mehr oder minder stark gekrümmten Nadeln Zangen verwendet, deren Maul mit Riffelungen, Warzen od. dgl. oder mit einem Belag aus weichem Metall versehen war. Hiebei hat sich jedoch der Nachteil ergeben, dass die Riffelungen in kurzer Zeit abgenutzt waren, bei starkem Druck die Nadeln abgebrochen wurden und bei Vorsehung eines Belages aus weichem Metall dieser Belag in kurzer Zeit durchgewetzt und damit sein Zweck nicht erfüllt wurde. 



  Erfindungsgemäss werden nun diese Nachteile dadurch vermieden, dass das Zangenmaul aus mehreren, in der Bewegungsebene parallel zueinander liegenden Teilen besteht, die in der Bewegungsebene federnd ausgebildet sind. Zweckmässig besteht das Zangenmaul aus parallel zueinander angeordneten, in der Bewegungsebene federnden Lamellen. 



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine Zange in Seitenansicht, Fig. 2 in Draufsicht, und Fig. 3 zeigt das Zangenmaul mit abgenommenen Laschen. 



  Die Zange gemäss der Erfindung besteht aus den beiden Schenkeln 1, 2, welche als Handgriffe ausgebildet sind und die bei J gelenkig miteinander verbunden sind. An den freien Enden 4, 5 weisen die Zangenschenkel Gelenkbolzen 6 auf, welche in der Bewegungsebene liegende, parallel zueinander angeordnete Lamellen 7 tragen. Jedes der an einem Gelenkbolzen 6 angelenkten Lamellenbündel 7 ist mit einer Bohrung 8 versehen, durch welche an beiderseits der Lamellenbündel angeordnete Führunglaschen 9 befestigte Bolzen hindurchtreten. Im wesentlichen in der Verbindungsebene der beiden Bohrungen 8 sind in der Berührungsfuge der beiden Lamellenbündel einander gegenüberliegende halbzylindrische Bohrungen vorgesehen, in welchen ein Drehzapfen 10 gelagert ist, der durch die beiderseits ler Lamellenbündel liegenden Laschen 9 in diesen Bohrungen festgehalten wird.

   Der zwischen den   
 EMI1.1 
 so dass jede einzelne Lamelle jedes Lamellenbündels in der Bewegungsebene der Zange federn kann. Es wird dadurch erreicht, dass bei Erfassen eines gekrümmten Gegenstandes (Nähnadel) oder eines Gegen- 
 EMI1.2 
   bündels   entsprechend der Raumform des erfassten Gegenstandes in der Bewegungsebene der Zange selbsttätig einstellen kann, so dass der erfasste Gegenstand sicher und unverrückbar in seiner Lage erhalten wird. Von besonderem Vorteil ist hiebei die Anordnung des Drehzapfens   10,   durch welchen verhindert   Ard, da-ss irgendwelche Relativversohiebuiigen   der Lamellen gegeneinander in der Richtung der Zangenachse stattfinden können. 



   Selbstverständlich ist es auch möglich, die Lamellen unmittelbar an den das Zangenmaul bildenden   ! angenschenkeln anzuordnen,   ohne dass wie bei der beschriebenen Ausführungsform besondere Lagerungen   : tir   die Lamellen vorgesehen sein müssen. In gleicher Weise könnten die Lamellen auch nicht selbst federnd ausgebildet sei, sondern könnten an Schrauben-oder Blattfedern befestigt bzw. von solchen Federn   beeinflusst   sein, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zange, insbesondere für chirurgische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass das Zangenmaul aus mehreren in der Bewegungsebene parallel zueinander liegenden Teilen (7) besteht, die in der Bewegungsebene federnd ausgebildet sind.
    3. Zange nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Zangenmaul aus mehreren in der Bewegungsebene parallel zueinander liegenden Lamellen (7) besteht.
    3. Zange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Lamellen (7) nahe EMI2.1 Bewegungsebene federn.
    4. Zange nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (7) der Berührungsfuge einander gegenüberliegende halbzylindrische Bohrungen 10) aufweisen, in welchen der Drehbolzen (10) für die Lamellen (7) gelagert ist und die das Zangenmaul bildenden beiden Lamellenbiindel durch Laschen (9) gelenkig miteinander verbunden sind.
    5. Zange nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Lamellen (7) miteinander verbindenden Laschen (9) beiderseits des Drehbolzens (10) für die Lamellen liegen, um ein Herausgleiten desselben zu verhindern. EMI2.2
AT122683D 1930-04-30 1930-04-30 Zange. AT122683B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT122683T 1930-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT122683B true AT122683B (de) 1931-05-11

Family

ID=3633034

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT122683D AT122683B (de) 1930-04-30 1930-04-30 Zange.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT122683B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT122683B (de) Zange.
DE738421C (de) Greifer, insbesondere fuer Bloecke
DE601800C (de) Vorrichtung zur UEbertragung einer fortschreitenden Bewegung
DE535637C (de) Gelenkiger Riemenverbinder aus in Abstaenden nebeneinander angeordneten Drahthaken
DE506115C (de) Gelenkiger Kopierstift
DE469771C (de) Kopfstuetzenhalter fuer Operationsstuehle, Friseurstuehle u. dgl.
DE601971C (de) UEbertragungseinrichtung fuer Zug- und Druckkraefte
DE701080C (de)
DE173235C (de)
AT166276B (de) Abziehapparat für Rasierklingen
AT153325B (de) Antennenbandbefestigung.
DE1780712C3 (de) Kettenglied für Kraftfahrzeugreifenketten
DE715159C (de) Federgebiss
DE856391C (de) Riemenverbinde-Maschine mit einem vorzugsweise roehrenfoermigen Kamm
DE877357C (de) Spreizfeder fuer Zangen und Klemmen, welche fuer chirurgisch-medizinische Zwecke dienen
AT104859B (de) Maschine zur Hand- und Nagelpflege.
AT133200B (de) Vorrichtung zur Einstellung der Mittelpufferkupplung.
DE377228C (de) Gelenk fuer kuenstliche Gliedmassen
DE551585C (de) Verfahren zur Herstellung eines Klemmkoerpers fuer Schraubenschluessel
DE596286C (de) Rechenstab
DE358664C (de) Heftzange zum Verbinden von Treibriemen
DE213211C (de)
AT153719B (de) Besen od. dgl. mit abnehmbarem, verstellbarem Stiel.
AT117635B (de) Vorrichtung zur Übertragung einer hin und her gehenden Bewegung in eine drehende Bewegung.
DE975602C (de) Foerder- und Siebvorrichtung, insbesondere fuer Kartoffel- und Ruebenerntemaschinen