AT10453B - Verfahren zur Herstellung von Perücken und Toupets. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Perücken und Toupets.Info
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Description
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GUSTAV GABLER IN BADEN BEf WIEN.
Verfahren zur Herstellung von Perücken und Toupets.
Die vorliegende Ertindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Perücken und Toupets, welches sich von den bisher bekannten Verfahren dadurch unterscheidet, dass die darnach hergestellten Perücken und Toupets keiner Montierung mit Bändern, daher auch keiner Nähte bedürfen und genau an die Kopfhaut anpassen, wobei der Grundstoff das gleiche Aussehen wie die natürliche Kopfhaut besitzt und sich ebenso anfühlt ;
infolge der eigentümlichen Verknüpfung der Haare ist das Durchschieben derselben bei längerem Gebrauche ausgeschlossen und können alle Arten (auch kurz geschorene) Haartrachten darstellende Toupets angefertigt werden, wobei das Haar nicht, wie bisher, flach anliegt, sondern den natürlichen Haarwuchs darstellt und das Kämmen und Bürsten wie beim natürlichen Haar geschehen kann, ohne dass man befürchten muss, mit den Kammzähnen hängen zu bleiben.
Das Verfahren besteht darin, dass zunächst eine Tierblase gewaschen, in Alaun gebeizt und getrocknet wird ; hierauf wird dieselbe zugeschnitten, auf einen Perückenkopf aufgespannt und mit einer Mischung von Karbolwasser und Glycerin oder einem anderen geeigneten Fettstoffe bestrichen. Nach dem Trocknen wird die Haut der Kopfhaut entsprechend gefärbt und schliesslich nach einigen Tagen mit einem geeigneten gummiartigen Klebstoff überstrichen, wodurch einerseits ein Beschmutzen erschwert, andererseits die Reinigung im Falle einer Hcschmutzung erleichtert wird.
In dem fertig gestellten Grundstoffe werden nun die Haare in folgender Weise eingezogen : Man führt, ohne das Präparat wie dies bisher geschehen ist, bis auf den Holzkopf durchzustecken, die Knüpfnadol innerhalb der Haut hindurch, so dass dieselbe gespalten wird, zieht die Haarschiinsso in gleicher Weise wie bisher zurück, erfasst jedoch nicht beide Haarenden, sondern nur ein Ende und zieht dasselbe, wie in der unten angefügten Zeichnung in Fig. 1 in der Draufsicht, in Fig. 2 im Schnitt ersichtlich gemacht ist, durch die Schlinge, so dass bei jedem Stiche nicht, wie bisher, zwei Enden, sondern nur ein Ende a des Haares heraussteht. Durch diese Art und Weise dr8 Knüpfens wird der Knopf nahezu unsichtbar und das Haar nimmt eine natürliche, nach aufwärts stehende Lage an.
Die so fertig gestellte Perücke kinn ais Beginn der liaarabteiluug nach Bedarf ausgeschnitten werden, um den Ansatz des Toupets unsichtbar zu machen, was bei den mit der flachen Knüpfwcise hergestellten Perücken nicht möglich ist, weil der bei denselben untergelegte Tüll eingefasst sein muss, da er sich beim Ausschneiden ausfransen würde.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung on Perücken und Toupets, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine Tierblase gewaschen, in Alaun gebeizt, getrocknet, hierauf auf einen Perückenkopf aufgespannt, mit einer Mischung von Karbolwasser und Glycerin oder einem anderen geeigneten Fettstoffe bestrichen, nach dem Trocknen gefärbt und dann mit einem entsprechenden Gummiklebstoffe überstrichen wird, worauf die Haare derart eingeknüpft werden, dass die Knilpfnadel das präparierte Perückenmaterial durchspaltet, wobei das Knüpfen in der Weise geschieht, dass nur ein Haarende durch die Schlinge gezogen wird, so dass bei den an die Oberfläche gehenden Stichen nur je ein Haar heraussteht. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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