DE136404C - - Google Patents

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DE136404C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G3/00Wigs
    • A41G3/0075Methods and machines for making wigs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G3/00Wigs
    • A41G3/0066Planting hair on bases for wigs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Perrücken und Toupets, welches sich von den bisher bekannten Verfahren dadurch unterscheidet, dafs die danach hergestellten Gegenstände keiner Befestigung mit Bändern, daher auch keiner Nähte bedürfen, sich genau an die Kopfhaut anschliefsen, wobei der Grundstoff das gleiche Aussehen wie die natürliche Kopfhaut besitzt und sich ebenso anfühlt, und dafs ferner infolge der eigenthümlichen Verknüpfung der Haare das Durchschieben derselben bei längerem Ge brauche ausgeschlossen ist, alle Arten, auch kurzgeschorene Haartrachten darstellende Toupets angefertigt werden können, wobei das Haar nicht wie bisher flach anliegt, sondern den natürlichen Haarwuchs darstellt und das Kämmen und Bürsten wie beim natürlichen Haar geschehen kann, ohne dafs man mit den Kammzähnen hängen zu bleiben befürchten mufs.
    Das Verfahren ist folgendes:
    Zunächst wird eine Thierblase gewaschen, in Alaun gebeizt und getrocknet. Hierauf wird sie zugeschnitten, auf einen Perrückenkopf aufgespannt und mit einer Mischung von Carbolwasser und Glycerin oder einem anderen geeigneten Fettstoffe bestrichen. Nach dem Trocknen wird die Haut entsprechend der Kopfhaut gefärbt und schliefslich nach einigen Tagen mit einem geeigneten gummiartigen Klebstoff überstrichen, wodurch ein leichtes Beschmutzen verhindert und andererseits die Reinigung im Falle einer Beschmutzung erleichtert wird. In den somit fertiggestellten Grundstoff werden nun die Haare in folgender Weise eingezogen:
    Man führt, ohne das Präparat, wie dies bisher geschah, bis auf den Holzkopf durchzustechen, die Knüpfnadel innerhalb der Haut durch, so dafs diese gespalten wird, zieht die Schlinge in gleicher Weise wie bisher zurück, erfafst jedoch nicht wie bisher beide Haarenden, sondern nur ein Ende, zieht dieses, wie in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in der Draufsicht und in Fig. 2 im Schnitt ersichtlich ist, durch die Schlinge, so dafs bei den Stichen nicht wie bisher zwei Enden aus einem Stichloch, sondern nur je ein Ende a b des Haares heraussteht. Durch diese Art des Knüpfens wird der Kopf nahezu unsichtbar und das Haar nimmt eine natürliche, nach aufwärts stehende Lage an, im Gegensatze zu der bisher üblichen flachen Knüpfweise. Die so fertiggestellte Perrücke kann am Beginn der Haarabtheilung nach Bedarf ausgeschnitten werden, um den Ansatz des Toupets unsichtbar zu machen, was bei den bisherigen Toupets nicht möglich war, weil der bei denselben untergelegte Tüll eingefafst ist und sich beim Ausschneiden ausfransen würde.
    • Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Perrücken und Toupets, dadurch gekennzeichnet, dafs zunächst eine Thierblase gewaschen, in Alaun gebeizt, getrocknet, hierauf auf einen Perrücken-
    kopf aufgespannt, mit einer Mischung von Carbolwasser und Glycerin oder einem anderen geeigneten Fettstoffe bestrichen, nach dem Trocknen gefärbt und dann mit einem entsprechenden Gummiklebstoffe überstrichen wird, worauf die Haare in der Weise eingeknüpft werden, dafs die Knüpfnadel das vorbereitete Perrückenmaterial durchspaltet, und das Knüpfen in der Weise geschieht, dafs nur ein Haarende durch die Schlinge· gezogen wird, so dafs bei den an die Oberfläche gehenden Stichen nur je ein Haar heraussteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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