AT103815B - Vorrichtung zur Zündungsverstellung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Zündungsverstellung für Verbrennungskraftmaschinen.

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AT103815B
AT103815B AT103815DA AT103815B AT 103815 B AT103815 B AT 103815B AT 103815D A AT103815D A AT 103815DA AT 103815 B AT103815 B AT 103815B
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Maurice Duten
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Maurice Duten
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Vorzündung bei Verbrennungskraftmaschinen, die mit einer   beliebigen Magnettype ohne Rucksicht   auf die Drehrichtung (Rechts-oder Linksdrehung) der   Zündvorrichtung Verwendung finden   kann. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,   11.   zw. zeigt Fig. l einen   Querschnitt   und Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung. In Fig. 3 ist die Versehlussplatte des Gehäuses auf der Seite der   Magnetantriebswelle,   von der inneren Seite des Maschinengehäuses aus gesehen, dargestellt. 
 EMI1.2 
 in das Gehäuse eingeschraubt ist.

   Diese Platte besitzt auf ihrer inneren Fläche eine Aussparung 15 von geeigneter Form,   um   eine leichte Drehung der Platte 8 und der Welle 7 gegen das Gehäuse zu   ermöglichen.   Die Massen stehen unter der   Einwirkung   von Federn 16 und 17, die sie der Achse.   l-B   der gesamten Vorrichtung zu nähern suchen. 
 EMI1.3 
 demnach die Ankerwelle in Drehung.

   Wenn die Drehung schneller wird, entfernen sich die Massen 5 und 6 infolge der Fliehkraft entgegen der Wirkung der Federn von der Achse A-B ; die Richtung der Schlitze 12 und 13 ist nun derart gewählt, dass infolge des   Auseinanderrückens   der Massen (unter der Annahme, dass die Welle 7 stillsteht) eine leichte Drehung des Gehäuses und infolgedessen auch des Ankers in der gewünschten   Drehrichtung   des Magnetes hervorgerufen wird. Da sieh die Welle 7 immer in derselben Richtung dreht und das Gehäuse 1 von derselben frei   mitgenommen   wird, so entsteht durch das Aus-   einanderrücken   der Massen eine Relativverschiebung zwischen Gehäuse und Anker in der Drehrichtung des Ganzen, wodurch eine   Vorn'zündung   hervorgerufen wird.

   Da diese Verschiebung von dem Abstand   der lassen infolgedessen von der Geschwindigkeit der Maschine abhängt, so wird eine selbständige Vergrösserung der Vorzündung erreicht, die von der Geschwindigkeit abhängig ist. Umgekehrt, wenn   die Geschwindigkeit abnimmt, nähern sieh die Massen unter der Einwirkung der Federn 16 und 17 der Achse A-B ; es entsteht eine umgekehrte Verschiebung, durch die die   Vorzündung   kleiner wird. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen worden, dass es sieh um den Antrieb eines Magnetes mit   Linksdrehung   handelt : soll der   Magnet Reehtsdrehung   erhalten, so würde es genügen, den Schlitzen 12 und 13 symmetrische Lagen gegen die Linie   A'-B'zu   geben, mit andern Worten, sie in der umgekehrten Richtung zu neigen. Dies wird in einfacher Weise dadurch erreicht, dass man, 

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 ohne an der Vorrichtung irgendetwas zu ändern, die Massen aus ihren Gleitstangen   herausnimmt,   sie von einer Seite auf die andere umkehrt und wieder auf die Gleitstangen aufschiebt. Hieralls folgt, dass dieselbe Vorrichtung für den Antrieb eines Magnetes sowohl mit Rechts-, als auch mit Linksdrehung ohne weiteres Verwendung finden kann. 



   Selbstverständlich ist die soeben beschriebene   Ausführungsform   nur beispielsweise angeführt und können daran beliebige   Konstruktionsabänderungen   vorgenommen werden, ohne dass hiedurch das Wesen der Erfindung beeinträchtigt wird. 



   Die Länge und die Neigung der Schlitze richten sich nach der grössten Vorziindung (im allgemeinen 
 EMI2.1 
 fortgelassen werden, da die von der Welle 7   mitgenommenen Massen   von selbst das Bestreben haben, sich zu nähern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Zündungsverstellung für Verbrennungskraftmasehinen durch Fliehkraft mittels gleitfähig gelagerter, federbelasteter Schwungmassen, gekennzeichnet, durch einen am Ende der (von der Maschine angetriebenen) Magnetantriebswelle von einer axial angeordneten, den Zwischenzaum zwischen den beiden Massen durchsetzenden Welle getragenen Teil mit zwei in Schlitze der Massen von geeigneter Neigung eingreifenden Zapfen, so dass bei einer Erhöhung der Geschwindigkeit unter Auseinanderrücken der Massen eine gegenseitige Winkelverschiebung des Gehäuses und des Ankers gegen die Antriebswelle im Sinne der Drehrichtung des Ankers und demnach eine Vorzündung hervorgerufen wird, EMI2.2
AT103815D 1923-12-04 1924-10-29 Vorrichtung zur Zündungsverstellung für Verbrennungskraftmaschinen. AT103815B (de)

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