AT203802B - Exzenter für Nockenwellenantriebe mittels Schubstangen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Exzenter für Nockenwellenantriebe mittels Schubstangen von Brennkraftmaschinen

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AT203802B
AT203802B AT686656A AT686656A AT203802B AT 203802 B AT203802 B AT 203802B AT 686656 A AT686656 A AT 686656A AT 686656 A AT686656 A AT 686656A AT 203802 B AT203802 B AT 203802B
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Nsu Werke Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Exzenter für Nockenwellenantriebe mittels Schubstangen von Brennkraftmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Exzenter für Nockenwellenantriebe mittels Schubstangen von Brennkraftmaschinen, wobei der Exzenter aus zwei gleich grossen Einzelexzenterscheiben besteht. 



   Zur Herabminderung der mechanischen Geräusche bei schnellaufenden Brennkiaftmaschinen, besonders für Fahrzeuge, haben sich neuerdings Antriebe mittels Schubstangen und Exzenter für die obenliegenden Nockenwellen eingeführt. Da das Bedürfnis nach weiterer Verminderung   der Geräusche besteht,   sollen bei Verwendung solcher Schubstangenantriebe die Lagerspiel, welche   Klappergeräusche verur-   sachen können, während des Betriebes tunlichst noch mehr als bisher eingeschränkt werden. Das ist gleichbedeutend damit, dass die Herstellungsgenauigkeit der erforderlichen beiden Exzenterpaare noch erhöht werden muss. 



   Um dies zu erreichen, ist gemäss der Erfindung die gegenseitige Lage der beiden Exzenterscheiben, die aus auf seiner Mantelfläche aufgekohltem Rundmaterial bestehen, durch die Welle und einen Passstift bestimmt. Jede Exzenterscheibe wird bei der Herstellung durch eine Vorrichtung aufgenommen, und da die Fixierung auf dieser Vorrichtung sehr genau erfolgen kann, ist es möglich, die einzelnen Exzenterscheiben in viel besserer Herstellungsgüte zu erzeugen als bisher. 



   Ausserdem ergibt sich noch der Vorteil einer entsprechenden Verbilligung, da die Exzenterscheiben aus Rundstangen von Automaten abgestochen werden können und nicht   als\. Schmiedestücke,   wie in der bisherigen Herstellungsweise gefertigt werden müssen. Zur Verbilligung trägt weiterhin bei, dass man das Ausgangsmaterial schon vor dem Bearbeiten aufkohlt, um an der Gleitfläche der Exzenter an der Lagerbüchse durch späteres Abschrecken harte Laufflächen zu erhalten und trotzdem einen Kern zur Pertigbearbeitung der Passbohrungen nach dem Abhärten verfügbar zu haben. Auf diese Weise entfällt das bisher erforderliche Abdrehen der Einsatzschicht nach dem Aufkohlen. 



   Die Exzenter auf der bei Viertaktmotoren mit halber Drehzahl laufenden Steuerwelle und ein gleiches Exzenterpaar, das auf der obenliegenden Nockenwelle sitzt, werden einerseits durch die sie tragende Welle und anderseits durch eine exzentrisch angeordnete Passbohrung, in welcher ein genau passender Passstift sitzt, fixiert. Die kraftschlüssige Verbindung gegen Verdrehung kann entweder durch diesen Passstift, der entsprechend verlängert sein kann, oder durch einen besonderen Mitnehmerstift oder auch durch Keile usw. erfolgen. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Exzenterpaares, u. zw. in Fig. 1 in einer Seitenansicht, in Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und in Fig. 3 in einer schaubildlichen Darstellung zweier Exzenter, ohne die Bohrungen   für den Mitnehmerstift.   



   Der Exzenter wird durch zwei einzeln bearbeitete Exzenterscheiben 1 gebildet, u. zw. in der Weise, dass die Scheiben 1 auf der die Bohrung 5 durchsetzenden Welle 2 angeordnet und durch mindestens eine weitere parallele Stiftverbindung 4 fixiert werden. Ein weiterer Stift 3 ragt seitlich über die Exzenter 1 hinaus und dient zur Mitnahme für das Antriebsrad oder die Nockenwelle. Die Exzenterscheiben 1 sind auf ihren Wellen 2 gegen axiale Verschiebung verspannt. 
 EMI1.1 
 

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 zenter 1 mit einer Bohrung 6 versehen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Exzenter für Nockenwellenantriebe mittels Schubstangen von Brennkraftmaschinen, wobei der Exzenter aus zwei gleich   grossen   Einzelexzenterscheiben besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitige Lage der beiden Exzenterscheiben   (1),   die aus auf seiner   Mantelfläche aufgekohltem Rundma-   terial bestehen, durch die Welle (2) und einen Passstift (4) bestimmt ist.

Claims (1)

  1. 2. Exzenter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass entweder zusätzlich zum Passstift (4) ein Mitnehmerstift (3) vorgesehen ist oder der Passstift (4) entsprechend verlängert zugleich als Mitnehmerstift wirkt.
AT686656A 1955-11-28 1956-11-16 Exzenter für Nockenwellenantriebe mittels Schubstangen von Brennkraftmaschinen AT203802B (de)

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