AT103476B - Verfahren zur Erzeugung einer witterungsbeständigen Schutzschicht auf Elektrometall und ähnlichen Metallen. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung einer witterungsbeständigen Schutzschicht auf Elektrometall und ähnlichen Metallen.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C22/00—Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
- C23C22/05—Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions
- C23C22/60—Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions using alkaline aqueous solutions with pH greater than 8
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Erzeugung einer witterungsbeständigen Schutzschicht auf ElektrometaU und ähnlichen Metallen. Die Oberfläche des bekannten Elekt ! onmetalls, welches dem Aluminium an Beschaffenheit, Gewicht und Aussehen ähnelt, ist nicht witterungsbeständig, sondern verändert sich unter der Einwirkung der Luft bereits nach kurzer Zeit. Dieser unangenehmen Eigenschaft des Elektrons verdankt eine ganze Reihe von Verfahren ihre Entstehung, welche die Erzeugung einer witterungsbeständigen Schutzschicht auf Elektronmetall und ähnlichen Metallen durch Oxydatien bezwecken. Die bekannten Verfahren dieser Art verwirklichen das angestrebte Ziel jedoch in nur unvollkommener Weise. Gemäss der Erfindung wird im Gegensatz zu bekannten Verfahren keine saure Lösung, sondern eine alkalische Lösung in Verbindung mit Sauerstoff abgehenden Körpern verwendet. Dadurch wird EMI1.1 fertiger Stücke führt, ausserdem vollkommen witterungsbeständig ist, auf Hochglanz politiert werden kann und zum ersten Male eine nicht nur auf der Oberfläche haftende, sondern die ganze Oxydschieht durchsetzende Färbung des Elektrons ermöglicht. Das Verfahren gemäss der Erfindung kann beispielsweise in nachstehender Weise durchgeführt werden. Das Elektronmetall bzw. die aus ihm hergestellten Gegenstände werden in eine auf etwa 110-120 C erhitzte alkalische Lösung, z. B. Ätznatron, in Verbindung mit Sauerstoff abgebenden Körpern, so z. B. mit Sauerstoff abgebenden Chemikalien oder Metalloxyden, wie Salpeter, Eisenoxydhydrat n. dgl., getaucht. Während des Eintauchens werden die zu oxydierenden Gegenstände zweckmässigerweise einer geringen Bewegung unterworfen. Bereits nach kurzer Zeit entsteht eine äusserst gleichmässige, mit dem Grundmetall festverbundene EMI1.2 werden. Die Oxydschicht wird dann durch alkalibeständige Farben irgendwelcher Art, insbesondere durch Anilinfarben gefärbt. Die Farben werden zweckmässigerweise gleich in die alkalische Lösung eingebracht und dann entsteht unmittelbar eine entsprechend gefärbte Oxydschicht. Die Oxydschicht kann jedoch auch zunächst für sich erzeugt und nach dem Trocknen des Elektronmetalls durch gesonderte Behandlung mit alkalibeständigen Farb- und Metalloxydlösungen gefärbt werden. Das Färben der Oxydschicht ist allerdings an sich bekannt. Von dem bekannten Färbeverfahren unterscheidet sich das angemeldete Verfahren jedoch dadurch, dass nicht Farben beliebiger Art, sondern Alkalibeständige Farben verwendet werden, so z. B. Chlorophill, Alizarin, Naphtol, Indigo, Thiazin. Der Farbstoff durchdringt die ganze Oxydschicht und die Färbung ist infolgedessen genau so beständig, wie die Oxydschicht selbst. Durch die oben geschilderte Behandlung des Elektronmetalls mit der heissen alkalischen Lösung in Verbindung mit Sauerstoff abgebenden Stoffen werden nämlich die von der Lösung durchdrungenen Teile des Elektronmetalls in ihrer Struktur verändert und der Farbstoff kann diese veränderte Metallschicht durchdringen. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 mit der aufgetragenen Farbe etwa 10 Sekunden lang bei einer Temperatur von etwa 1500 C und lässt ihn darauf langsam wieder erkalten. Dann hat die Farbe die ganze Oxydschicht durchsetzt, qie ist also ebenso beständig wie diese und das Metall kann nunmehr poliert werden. Das Auftragen der Farbe erfolgt zweclanässigerweise mittels einer Schablone, so dass die verschiedenartigsten und verschieden gefärbten Muster, Bilder od. dgl. erzeugt werden können, u. zw. je nach der Wahl der Farben mit mehr oder minder scharfen Konturen. Insbesondere lassen sieh sehr wirksame Mehrfarbeneffekte erzielen. Die fertige ungefärbte oder gefärbte Oxydschicht kann nachträglich mit Kohlenwasserstoffen, Ölen u. dgl. getränkt werden, um sie in noch höherem Masse gegen Witterungseinflüsse, ja sogar gegen Wasser, beständig zu machen. Der Vorgang scheint hier der gleiche zu sein, wie bei der Färbung der Oxydschicht. Durch die Erzeugung der Oxydschicht ist die Struktur des Metalls derart verändert, dass die Kohlenwasserstoffe, Öle u. dgl. in das Metall eindringen können. Das geschilderte Verfahren ist naturgemäss auch verwendbar für Metalle, welche ähnliche Eigen- schaften wie das Elektronmetall besitzen. Vor allen Dingen ist das angemeldete Verfahren jedoch wichtig für die Herstellung von Rechenschiebern aus Metall. Nunmehr können nämlich die metallenen Rechenschieber in genau derselben Weise gefärbt werden, wie die hölzernen Rechenschieber. Diejenigen Stellen der Rechenschieber, an welchen das Holz frei liegt, werden braun gefärbt und die mit Zelluloidplatten belegten Teile des Sehiebers erhalten eine weissgraue Färbung. Dadurch wird der Metallrechenschieber dem hölzernen Rechenschieber in seiner äusseren Ausstattung mehr oder minder identisch. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Erzeugung einer witterungsbeständigen Schutzschicht auf Elektromnetall und ähnlichen Metallen durch Oxydation dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydation in einer alkalischen Lösung bewirkt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalische Lösung Ätznatron und als Sauerstoff abgebende Körper Chemikalien oder Metalloxyde, wie Salpeter, Eisenoxydhydrat u. dgl. verwendet werden.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzeugung einer an sich bekannten farbigen Oxydschicht der alkalischen Lösung alkalibeständige Farbstoffe beliebiger Art zugesetzt werden.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzeugung einer an sich bekannten farbigen Oxydsehicht das Elektronmetall nach Erzeugung der Oxydschichtmit alkalibeständigen Farbstoffen behandelt wird.5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man auf das mit der fertigen Oxyd- EMI2.2 sistenz aufträgt, darauf den Metallgegenstand mit der aufgetragenen Farbe erhitzt und dann langsam erkalten lässt.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung bei etwa 150'C erfolgt und etwa 10 Sekunden lang dauert.7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der fertigen Oxydschieht versehene Elektronmetall mit Kohlenwasserstoffen, Ölen u. dgl. behandelt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63264D DE412020C (de) | 1923-07-04 | 1923-07-04 | Verfahren zur Erzeugung einer witterungsbestaendigen Schutzschicht auf Elektronmetall und aehnlichen Metallen |
| DES64149D DE412597C (de) | 1923-07-04 | 1923-10-22 | Verfahren zur Erzeugung einer witterungsbestaendigen Schutzschicht auf Elektronmetalund aehnlichen Metallen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT103476B true AT103476B (de) | 1926-06-10 |
Family
ID=27758352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT103476D AT103476B (de) | 1923-07-04 | 1924-04-03 | Verfahren zur Erzeugung einer witterungsbeständigen Schutzschicht auf Elektrometall und ähnlichen Metallen. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT103476B (de) |
| CH (1) | CH110753A (de) |
| DE (1) | DE412597C (de) |
| FR (1) | FR585768A (de) |
-
1923
- 1923-10-22 DE DES64149D patent/DE412597C/de not_active Expired
-
1924
- 1924-04-03 AT AT103476D patent/AT103476B/de active
- 1924-05-08 CH CH110753D patent/CH110753A/de unknown
- 1924-05-21 FR FR585768D patent/FR585768A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE412597C (de) | 1925-04-21 |
| FR585768A (fr) | 1925-03-06 |
| CH110753A (de) | 1925-07-01 |
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