AT103321B - Farbbandschaltvorrichtung für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl. - Google Patents

Farbbandschaltvorrichtung für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl.

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AT103321B
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  Farbbandschaltvorrichtnng für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Farbbandschaltvorrichtung für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl., bei der das Farbband durch ein nach entgegengesetzten Seiten wirksames Schubklinkenget iebe von einer Spule schrittweise ab-und auf eine zweite Spule autgewickelt und die Schaltbewegung des Farbbandes nach dessen Ablauf von der einen Spule selbsttätig umgekehrt wird. 



   Es ist bereits bekannt, die Richtung der Farbbandbewegung von der jeweiligen Lage des einen oder andern zweier Tasthebel abhängig zu machen, die nach Ablauf des Farbbandes von der einen Spule mit dem Schubklinkengetriebe   zusammenwirken   und sich zu diesem Zweck dauernd   aut   die Farbbandwicklung beider   Spulen aufstützen, wobei sich   der eine Hebel langsam senkt, der andere dagegen hebt. Diese bekannte Einrichtung hat jedoch den Nachteil, dass das Farbband in der mit den Tasthebeln zllsammenwirkenden Zone   stärker   abgenutzt und unter Umständen sogar durchgescheuert wird. 



   Nach   der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Tasthebel sich nicht   auf das Farbband selbst, sondern auf den Rand, z. B. der inneren Spulenflanschen aufstützen und gewöhnlich in ihrer Ruhelage verbleiben, um erst bei   völligem   Ablauf des Farbbandes von der zugehörigen Spule die zur   Umkehrung   der Farbbandbewegung   erforderliche Sperrlage ruckweise   einzunehmen. 



   Die   Zeichnung stellt einAusführungsbeispiel der Erfindung   dar, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Farbbandschaltvorriehtung ; Fig. 2 eine   der Farbbandspulen   ; Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 ; Fig. 4 eine Einzelheit ; Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung zur Umkehrung der Farbbandbewegung. 



   Das Farbband 30 ist an beiden Enden auf je einer Spule 31 bzw. 32 befestigt. Jede dieser Spulen ist seitlich mit einem Schaltrad 33 (Fig. 4) versehen, das mittels zweier   Ansätze   41 in entsprechende Vertiefungen 42 (Fig. 5) der zugehörigen Spule eingreift. Die obere Spule 31 ist auf einem Zapfen 34 drehbar, der am äusseren Ende mit einem Arm   36   versehen ist, während der Zapfen 36 der unteren Spule   32   einen etwas längeren Arm 37 trägt.

   Die Arme 35 und 37 sind miteinander durch einen Lenker 38 verbunden, der mittels zweier   Schubklinken 30, 40   auf die Schalträder 33 beider Spulen einwirkt, jedoch so, dass immer nur eine dieser beiden   Schubklinken   mit dem zugehörigen Schaltrad in Eingriff steht, je nachdem, ob das Farbband auf die obere oder die untere Spule aufgewickelt werden soll. Sobald das Farbband von der einen Spule vollkommen abgelaufen ist, wird die bisher wirksame Schubklinke in noch zu erläuternder Weise aus-und dafür die andere eingeschaltet, worauf das Farbband auf die nunmehr leere Spule aufgewickelt wird. 



   Der Arm 37 der unteren Spule ist durch eine Schubstange 46 mit einem Kurbelarm 47 verbunden, der sieh bei jedem Kassengang in entgegengesetzten Richtungen um eine Achse 48 dreht, wodurch die   Arme37, 35und   der sie   verbindende Lenker 38 zunächst gesenkt und sodann   in   die Ruhelage zurückgeführt   werden, um hiebei je nachdem die obere bzw. die untere Spule anzutreiben. 



   Die Einrichtung zur Umkehrung der Farbbandbewegung ist in folgender Weise ausgebildet : Auf einem gemeinsamen Zapfen 61 sind zwei Hebel   49,   50 drehbar, die durch eine gemeinsame, an Armen 63 
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 eines entsprechend   weitenAusschnittes   umfasst, dadurch in der Lage nach Fig. 3, dass es mit seinem Rande eine seitliche Abbiegung 56 (Fig. 3, 2) der Scheibe 51 umschlingt und gegen eine entsprechende Abflachung des Spulenkernes presst. Bei dieser Lage der Scheibe 51 wird also der Taster 53 des zugehörigen Hebels 49 bzw. 50 sich derart auf den Rand des   Spulehflansches   55 bzw. der Scheibe 51 aufstÜtzen, dass der Hebel angehoben bleibt.

   (Fig. 1.) Sobald aber das Farbband von der betreffenden Spule völlig abgelaufen ist, verliert die seitliche Abbiegung 56 und damit auch die Scheibe 51 selbst ihre bisherige Unterstützung durch das Farbband, so dass die Scheibe   51 durch   ihr Eigengewicht bzw. unter dem Druck des durch die Feder 62 belasteten Hebels 49 bzw. 50 die aus Fig. 5 ersichtliche Lage einnehmen kann. Sobald dies geschehen und der zugehörige Hebel 49 bzw. 50 sich in die Lage nach Fig. 5 bewegt hat, legt sich ein Klotz 57 dieses Hebels in die Bahn des benachbarten Endes   58   einer Schubstange 59, die durch ein Lenkerpaar 60 parallelverschiebbar mit dem Lenker 38 verbunden ist.

   Wird jetzt während des nächsten Kassenganges der Lenker 38 ab-und aufwärts bewegt und hiebei das betreffende Ende 58 der Schubstange 59 gegen den Klotz 57 des in seine Sperrlage bewegten Hebels 49 bzw. 57 geführt, so wird die bisher an der Bewegung des Lenkers 38 teilnehmende Schubstange 59 aufgehalten, während der Lenker 38 seine Schubbewegung zunächst noch fortsetzt.

   Dies hat zur Folge, dass die als doppelarmige Hebel ausgebildeten Lenker 60 um ihre Zapfen 70 schwingen, wobei ihre hubscheibenartig ausgebildeten unteren Enden mit   Zapfen 71   der   Schubklinken   39,40 derart zusammenwirken, dass die bisher ausgeschaltete   Schubklinke-gemäss   Fig. 1, die Klinke 39-in das Schaltrad 33 der gerade abgelaufenen Farbbandspule eingeklinkt, die bisher wirksame   Sehubknnke-gemäss   Fig. 1, die Klinke   40-aber durch   die Wirkung einer die Schubklinken 39, 40 verbindenden Feder 72 aus dem Bereich des zugehörigen Spulenschaltrades zurückgezogen wird.

   Die Aufwickelbewegung des Farbbandes 30 wird sich also bis auf weiteres in umgekehrter Richtung vollziehen, d. h. das Farbband wird sich von der jetzt gefüllten Spule ab-und auf die leere Spule aufwickeln. 



   Behufs bequemerer Auswechslung eines abgenutzten Farbbandes können die Spulen   31,   32 von 
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 Ort   verbliebenen Schaltrades 55 einlegt.   Damit die Hebel 49,50 beim   Wiederaufschieben   der Spulen 31, 32 auf die Zapfen 34, 36 selbsttätig wieder in ihre vorher eingenommene Lage   zurückgeführt   werden, haben 
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 gegen die untere Kante des   keilförmigen   Tasters   53,   gleitet an dieser entlang und hebt dadurch den betreffenden Hebel soweit an, dass schliesslich der wagrechte Teil der unteren Tasterkante wieder auf dem Rande des Spulenflansches 55 aufruht, d. h.   derHebelseinevorherigeLagewiedereinnimmt.

   DieEinrichtung   kann nunmehr   also wieder ohne weiteres in der alten Weise weiterarbeiten,   d. h. das Farbband bei jedem Kassengang schrittweise von der einen Spule ab-und auf die andere Spule aufwickeln, um nach völligem 
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 Weise selbsttätig umzukehren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Farbbandschaltvorrichtung für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl., bei der das Farbband durch ein nach entgegengesetzten Seiten wirksames Schubklinkengetriebe von einer Spule schrittweise ab-und auf eine zweite Spule aufgewickelt und die Schaltbewegung des Farbbandes nach dessen Ablauf von der einen Spule selbsttätig umgekehrt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasthebel (49, 50) sich auf den Rand   zweckmässig   der inneren   Spulenflansche     (55) aufstützen   und gewöhnlich in ihrer Ruhelage verbleiben, um erst bei völligem   AblauÍ   des Farbbandes (30) von der zugehörigen Spule   (31   bzw. 32) die zur Umkehrung der Farbbandbewegung erforderliche Sperrlage ruckweise einzunehmen.

Claims (1)

  1. 2. Farbbandschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Tasthebeln (49, 50) zusammenarbeitenden Spulenflansche (55) einen Randausschnitt (54) besitzen, der dem zugehörigen Tasthebel gegebenenfalls gestattet, seine Sperrlage einzunehmen, gewöhnlich jedoch durch eine an dem Spulenflansch drehbar befestigte Scheibe (51) derart abgedeckt wird, dass diese den Spulenflansch zu einer kreisrunden Scheibe ergänzt.
    3. Farbbandschaltvorriehtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Randausschnitt (54) des Spulenflansches (55) gewöhnlich sperrende Scheibe (51) durch das Farbband (30) so lange in ihrer Sperrlage gehalten wird, bis das Farbband von der betreffenden Spule vollständig abgelaufen ist. EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 scheibe in ihrer Sperrlage sichert, bis auch die letzte Farbbandwicklung'von der Spule abläuft und die 8peITcheihe damit ihre bisherige Stütze verliert.
    5. Farbbandschaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- EMI3.2 Spulenflansches (55) sowie einen den Spulenkern umfassenden Ausschnitt besitzt, an dessen Rand der Scheibenansatz (56) angeordnet ist.
    6. Farbbandschaltvorrichtung nach Anspruch l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Tasthebel (49, 50) einen seitlich im rechten Winkel abgebogenen Taster (53) besitzt, der sich mit seiner unteren Kante auf den Rand des zugehörigen Spulenflansches (55) bzw. der in Sperrstellung befindlichen Sperrscheibe (51) aufstützt.
    7. Farbbandschaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Taster (53) der beiden Tasthebel (49, 59) keilförmig gestaltet oder abgeschrägt sind und mit dem Rand der Spulenflansche (55) derart zusammenwirken, dass dieTasthebel beim Abziehen der abnehmbaren Spulen (31, 32) von ihrem Lagerzapfen (34, 36) sich senken, beim Wiederaufschieben der Spulen jedoch selbsttätig in EMI3.3 EMI3.4
AT103321D 1924-04-02 1925-04-01 Farbbandschaltvorrichtung für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl. AT103321B (de)

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