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Grlldefeuerung.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Grudeofen, bei dem eine Anzahl aus einzelnen schmalen, drehbaren Tragleisten für den Brennstoff gebildeter Roste übereinander derart angeordnet sind, dass bei der Beschüttung von oben der Brennstoff von einem Roststab auf einen darunter versetzt liegenden fällt und eine leichte Entaschung der Stäbe ermöglicht wird. Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des Brennrostes und des Aschenfalles.
In der Zeichnung ist ein senkrechter Schnitt durch den Grudeofen, parallel der Vorderwand geführt, dargestellt. In dem Grudeofen ist eine Anzahl (in dem gezeichneten Beispiel 10 Reihen) übereinanderliegender Roste angeordnet, die aus flachen Stäben 21 bestehen. Diese Stäbe sind um ihre Längsachsen 22 drehbar, so dass sie zum Zwecke der Entaschung schräggestellt werden können. Zu diesem Zwecke können die Tragflächen entweder sämtlich oder gruppenweise durch Gestänge 26, 25, Handgriffe 24 derart verbunden sein, dass sie gemeinsam schräggestellt werden können.
Um die Feuerung mit wenig Brennstoffverbrauch lange Zeit, z. B. in der Nacht, bei schwacher Hitzeentwicklung in Brand halten zu können, werden die Tragflächen 61 der obersten Reihe oder die der zweiten Reihe, die ebenfalls um ihre Längsachsen 62 drehbar sind, so bemessen und angeordnet, dass sie bei einer bestimmten Stellung mit ihren Nachbarn in Berührung oder Überdeckung kommen, so dass eine fortgesetzte Fläche entsteht, die den aufgeschütteten Grudebrennstoff nicht weiter nach unten fallen lässt. Die Zeichnung zeigt diese Stellung der Tragflächen der zweiten Reihe in punktierten Linien.
Auch diese Tragflächen der zweiten Reihe sind durch beliebige Gestänge 6. 3, 64 untereinander oder mit dem Gestänge anderer Tragflächen mit einem Handgriff 65 verbunden. In dem gezeichneten Beispiel sind die Tragflächen der obersten Reihe wiederum mit einem besonderen Handgriff 24 verbunden, doch kann diese Anordnung sehr verschieden und beliebig sein.
Um einerseits ein reichliches Anhäufen von Brennstoff auf den Tragflächen 21 und 61, anderseits ein weiteres Herabrieseln auf die unteren Reihen zu ermöglichen, also eine richtige Verteilung herbeizuführen, empfiehlt es sich, die Tragflächen, wie in der Zeichnung angedeutet, an einem Seitenrande mit einem aufragenden Bord 23 und 66 zu versehen, so dass sie einen wurfschaufelartigen Querschnitt erhalten und der Brennstoff sich auf ihnen unter Bildung einer schrägen Böschung ablagert.
Für einen derartigen Etagenrost ist die bequeme Beschickung und die gute Verteilung des Brennstoffes wesentlich. Deshalb ist es zweckmässig, über dem Etagenrost, wie die Zeichnung darstellt, einen sich ungefähr über seine ganze Ausdehnung erstreckenden Vorratsbehälter 4 anzuordnen, der durch eine Öffnung 12 beschüttet werden kann und der mit sovielen und so bemessenen, durch Klappen 11 verschliessbaren Ausfallöffnungen versehen ist, dass durch deren Öffnen eine möglichst gleichmässige Betreuung des Rostes stattfindet. Das Öffnen kann durch Gestänge 2, '3 und mittels eines Handgriffes 44 geschehen. An dem Behälter oder an den Ausfallöffnungen können natürlich bekannte und beliebige Rühr-und Verteilungsvorrichtungen angeordnet werden.
Bei der Entaschung derart umfangreicher Roste fallen, da die Masse nicht ganz gleichmässig durchbrennt, immer noch gewisse Mengen unverbrannten Brennstoffes mit der Asche herab, und ihre Wärme geht verloren. Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist es nützlich, zwischen dem Rostkörper
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fach trichterförmiger Gestalt, einzufügen, der die Asche mit den glühenden Teilen zunächst auffängt, das Verbrennen dieser Teile unter Abgabe der Wärme an den Ofenraum gestattet und aus dem dann nach genügender Abkühlung die Asche in den Aschenfall entlassen werden kann. Das Öffnen der Klappen kann wieder einzeln oder in ihrer Gesamtheit mittels geeigneter Gestänge 27, 25, 29 und Handgriffe 30 geschehen.
In der Zeichnung ist noch eine durch eine seitliche Tür 18 zugängige Vorfeuerung 2 und ein Wärmeraum 17 dargestellt, die aber nicht Gegenstand der Erfindung bilden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Grudefeuerung mit mehreren, in Reihen übereinanderliegenden, durch Zwischenräume voneinander getrennten Tragkörpern für den Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkörper der obersten Reihe an einer Längsseite mit einem aufrechten Rande versehen und um eine mittlere Achse drehbar und so nahe nebeneinander angeordnet sind, dass bei ihrer Drehung der aufrechte Rand jeder Rostplatte die Nachbarplatte berührt, wodurch eine geschlossene Fläche entsteht.