AT101765B - Grudefeuerung. - Google Patents

Grudefeuerung.

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AT101765B
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Patent Grudeofen Fabrik Walter
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Grlldefeuerung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Grudeofen, bei dem eine Anzahl aus einzelnen schmalen, drehbaren Tragleisten für den Brennstoff gebildeter Roste übereinander derart angeordnet sind, dass bei der Beschüttung von oben der Brennstoff von einem Roststab auf einen darunter versetzt liegenden fällt und eine leichte Entaschung der Stäbe ermöglicht wird. Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des Brennrostes und des Aschenfalles. 



   In der Zeichnung ist ein senkrechter Schnitt durch den Grudeofen, parallel der Vorderwand geführt, dargestellt. In dem Grudeofen ist eine Anzahl (in dem gezeichneten Beispiel 10 Reihen) übereinanderliegender Roste angeordnet, die aus flachen Stäben 21 bestehen. Diese Stäbe sind um ihre Längsachsen 22 drehbar, so dass sie zum Zwecke der Entaschung schräggestellt werden können. Zu diesem Zwecke können die   Tragflächen   entweder sämtlich oder gruppenweise durch Gestänge 26, 25, Handgriffe 24 derart verbunden sein, dass sie gemeinsam schräggestellt werden können. 



   Um die Feuerung mit wenig Brennstoffverbrauch lange Zeit, z. B. in der Nacht, bei schwacher Hitzeentwicklung in Brand halten zu können, werden die   Tragflächen   61 der obersten Reihe oder die der zweiten Reihe, die ebenfalls um ihre Längsachsen 62 drehbar sind, so bemessen und angeordnet, dass sie bei einer bestimmten Stellung mit ihren Nachbarn in Berührung oder Überdeckung kommen, so dass eine fortgesetzte Fläche entsteht, die den aufgeschütteten Grudebrennstoff nicht weiter nach unten fallen lässt. Die Zeichnung zeigt diese Stellung der   Tragflächen   der zweiten Reihe in punktierten Linien.

   Auch diese   Tragflächen   der zweiten Reihe sind durch beliebige Gestänge   6. 3, 64   untereinander oder mit dem Gestänge anderer   Tragflächen   mit einem Handgriff   65   verbunden. In dem gezeichneten Beispiel sind die   Tragflächen   der obersten Reihe wiederum mit einem besonderen Handgriff 24 verbunden, doch kann diese Anordnung sehr verschieden und beliebig sein. 



   Um einerseits ein reichliches Anhäufen von Brennstoff auf den   Tragflächen   21 und   61,   anderseits ein weiteres Herabrieseln auf die unteren Reihen zu ermöglichen, also eine richtige Verteilung herbeizuführen, empfiehlt es sich, die Tragflächen, wie in der Zeichnung angedeutet, an einem Seitenrande mit einem aufragenden Bord 23 und 66 zu versehen, so dass sie einen wurfschaufelartigen Querschnitt erhalten und der Brennstoff sich auf ihnen unter Bildung einer   schrägen   Böschung ablagert. 



   Für einen derartigen Etagenrost ist die bequeme Beschickung und die gute Verteilung des Brennstoffes wesentlich. Deshalb ist es zweckmässig, über dem Etagenrost, wie die Zeichnung darstellt, einen sich ungefähr über seine ganze Ausdehnung erstreckenden   Vorratsbehälter   4 anzuordnen, der durch eine Öffnung 12 beschüttet werden kann und der mit sovielen und so bemessenen, durch Klappen 11 verschliessbaren Ausfallöffnungen versehen ist, dass durch deren Öffnen eine möglichst gleichmässige Betreuung des Rostes stattfindet. Das Öffnen kann durch Gestänge   2, '3   und mittels eines Handgriffes 44 geschehen. An dem Behälter oder an den Ausfallöffnungen können natürlich bekannte und beliebige   Rühr-und Verteilungsvorrichtungen   angeordnet werden. 



   Bei der Entaschung derart umfangreicher Roste fallen, da die Masse nicht ganz gleichmässig   durchbrennt, immer noch gewisse Mengen unverbrannten Brennstoffes mit der Asche herab, und ihre Wärme geht verloren. Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist es nützlich, zwischen dem Rostkörper   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 fach   trichterförmiger   Gestalt, einzufügen, der die Asche mit den glühenden Teilen zunächst auffängt, das Verbrennen dieser Teile unter Abgabe der   Wärme   an den Ofenraum gestattet und aus dem dann nach genügender Abkühlung die Asche in den Aschenfall entlassen werden kann. Das Öffnen der Klappen kann wieder einzeln oder in ihrer Gesamtheit mittels geeigneter   Gestänge 27, 25,   29 und Handgriffe 30 geschehen. 



   In der Zeichnung ist noch eine durch eine seitliche Tür 18 zugängige   Vorfeuerung 2 und   ein   Wärmeraum   17 dargestellt, die aber nicht Gegenstand der Erfindung bilden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Grudefeuerung mit mehreren, in Reihen übereinanderliegenden, durch   Zwischenräume   voneinander getrennten   Tragkörpern   für den Brennstoff, dadurch   gekennzeichnet, dass   die Tragkörper der obersten Reihe an einer Längsseite mit einem aufrechten Rande versehen und um eine mittlere Achse drehbar und so nahe nebeneinander angeordnet sind, dass bei ihrer Drehung der aufrechte Rand jeder Rostplatte die Nachbarplatte berührt, wodurch eine geschlossene Fläche entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rost und dem Aschenfall (15) ein mit verschliessbaren Ausfallöffnungen (14) versehener Auffangboden für unverbrannte Brennstoffteile angeordnet ist. EMI2.2
AT101765D 1923-07-05 1924-01-31 Grudefeuerung. AT101765B (de)

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ID=5649042

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