AT100723B - Verfahren zur Herstellung merkurierter, hydroaromatischer Kohlenwasserstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung merkurierter, hydroaromatischer Kohlenwasserstoffe.

Info

Publication number
AT100723B
AT100723B AT100723DA AT100723B AT 100723 B AT100723 B AT 100723B AT 100723D A AT100723D A AT 100723DA AT 100723 B AT100723 B AT 100723B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
production
mercured
hydroaromatic hydrocarbons
mercury
hydroaromatic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Dr Neumann
Original Assignee
Felix Dr Neumann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felix Dr Neumann filed Critical Felix Dr Neumann
Application granted granted Critical
Publication of AT100723B publication Critical patent/AT100723B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung   merkunerter,   hydroaromatischer Kohlenwasserstoffe. 



   Aus den Arbeiten von   Dimroth (Chem.   Zentralblatt", 1901, I., S. 450) ist die Möglichkeit der Einführung von Quecksilber in den Kern aromatischer Verbindungen zuerst bekannt geworden. Massgebend für das Gelingen dieser Reaktion ist der negative Charakter der zu merkurierenden Verbin- 
 EMI1.1 
 ausserordentlich. 



   Es wurde nun gefunden, dass, wenn mono-oder polyzyklisehe, ganz oder teilweise hydrierte, aromaische Verbindungen bei höherer Temperatur, etwa zwischen 150  und   2500,   mit Merkuriazetat oder einem andern   Merkurisalz   zur Reaktion gebracht werden, das Quecksilber als Substituent in den Kern tritt. 



   Aus den auf dem   einschlägigen   Gebiete vorliegenden Arbeiten war es somit nicht vorherzusehen, dass sich die, in ihrem chemischen Verhalten der aliphatischen Reihe sonst viel näher stehenden, negativen Charakter nicht aufweisenden, ganz oder teilweise hydrierten, mono-oder polyzyklisehen, aromatischen Verbindungen zur Merkurierung eignen werden. 



   Die neuen Produkte weisen hinsichtlich ihrer technischen Verwertbarkeit sehr günstige Eigenschaften auf. Sie sind in indifferenten organischen Lösungsmitteln, z. B. Schwefelkohlenstoff, löslich, die Giftwirkung des Quecksilbers tritt sehr rasch auf, was für die geplante Verwendung als Bekämpfungsmittel von Pflanzenschädlingen und als Desinfektionsmittel wichtig ist. 



   Beispiel I : Ein Mol. (132 g) Tetrahydronaphthalin wird mit weniger als ein Mol. Mercuriazetat (250 g) oder eines andern Merlmrisalzes unter Umrühren, wenn notwendig im Autoklaven, auf etwa   2000 erhitzt.   Die anfangs wasserhelle Flüssigkeit färbt sich bei Eintritt der Reaktion dunkelbraun. Nach einer halben Stunde lässt man erkalten. Ein Teil des Reaktionsproduktes kristallisiert an den Wänden in Nadeln aus. Eins vollständige Reinigung kann durch Abdampfen des   überschüssigen   Tetrahydronaphtalins und Umkristallisieren des Rückstandes, z. B. aus Benzol, erzielt werden. Kein deutlicher Schmelzpunkt, langsame Zersetzung beim Erhitzen. 



   Beispiel   II : 140 g Dekahydronaphthalin   wird mit 250 g Merkuriazetat im Autoklaven mehrere Stunden auf   2500 erhitzt,   vom unveränderten Merkuriazetat wird abfiltriert und aus der Flüssigkeit die entstandene Verbindung, wie oben, gewonnen. Weisse Nadeln oder bei plötzlicher Kristallisation verwachsene Büschel. 



   Beispiel III : 200 g Hexahydrophenol wird mit 250 g Merkuriazetat im Autoklaven auf   200    erhitzt. Die gebildete Verbindung wird durch Abdestillieren des   überschüssigen   Ausgangsstoffes erhalten und wie im Beispiel I gereinigt. Es gelingt nur schwer, die Kristallisation zu erhalten. Die Kristalle sind weiss und schon bei gewöhnlicher Temperatur schmierig. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung merkurierter, hydroaromatischer Kohlenwasserstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass mono- oder polyzyklische, ganz oder teilweise hydrierte, aromatische Verbindungen bei höheren Temperaturen, etwa zwischen 150 -250 mit Merkurisalzen behandelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT100723D 1923-11-14 1923-11-14 Verfahren zur Herstellung merkurierter, hydroaromatischer Kohlenwasserstoffe. AT100723B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT100723T 1923-11-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT100723B true AT100723B (de) 1925-08-10

Family

ID=3619658

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT100723D AT100723B (de) 1923-11-14 1923-11-14 Verfahren zur Herstellung merkurierter, hydroaromatischer Kohlenwasserstoffe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT100723B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT100723B (de) Verfahren zur Herstellung merkurierter, hydroaromatischer Kohlenwasserstoffe.
DE1125929B (de) Verfahren zur Herstellung von Thio- oder Dithiophosphorsaeureestern
DE940827C (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Arsenverbindungen
DE701953C (de) Verfahren zur Herstellung von aromatischen Carbonsaeurechloriden
DE906334C (de) Verfahren zur Herstellung von Chinoliniumverbindungen
DE574944C (de) Verfahren zur Darstellung von 3, 4, 5-trisubstituierten 1, 2, 4-Triazolen
DE938669C (de) Verfahren zur Herstellung niedrig halogenierter Penthiazinabkoemmlinge
DE1121607B (de) Verfahren zur Herstellung von unreinem und reinem Bis-(tetrachloraethyl)-disulfid
DE481733C (de) Verfahren zur Darstellung von C, C-disubstituierten Derivaten der Barbitursaeure
AT111249B (de) Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen.
DE1001274B (de) Verfahren zur Herstellung des Isocyanursaeuremonovinylesters
DE488681C (de) Verfahren zur Darstellung von Imidazolderivaten
DE68924323T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Thiocyanatomethylthiobenzthiazol.
DE606615C (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrazolabkoemmlingen der Terpenreihe
DE404175C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfocyanverbindungen
DE1034189B (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Hydroxy-4-amino-benzoe-saeurephenylester
DE546827C (de) Verfahren zur Herstellung von Monooxaminsaeuren des 4íñ4&#39;-Diaminodiphenyl-1íñ1&#39;-cyklohexans und seiner Substitutionsprodukte
AT235310B (de) Verfahren zur Herstellung neuer, beispielsweise zur Schädlingsbekämpfung verwendbarer Organophosphorverbindungen
DE946225C (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mit schwammtoetender Wirkung
DE623450C (de)
AT78948B (de) Verfahren zur Darstellung von halogenierten Arsinsäuren.
AT72452B (de) Verfahren zur Darstellung von Salzen der Menthol- und Borneolschwefelsäuren.
DE504342C (de) Verfahren zur Herstellung von Umwandlungsprodukten der Derivate und Substitutionsprodukte der 8-Cyannaphthalin-1-sulfonsaeure
DE1445659C (de) Pyndylphosphorverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH625794A5 (en) Process for the preparation of 2-cyanoamino-4,6-bis-alkyl(dialkyl)amino-sym.-triazines