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Endlose Gelenkkette mit Drahtwindungen, Bändern od. dgl. für Flüssigkeitshebewerke mit Adhäsionswirkung.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine endlose Gelenkkette mit Drahtwindungen, Bändern od. dgl. für Flüssigkeitshebewerke mit Adhäsionswirkung, bei welcher besonderer Wert auf die zweckmässige Aufhängung und Befestigung der zur Förderung der Flüssigkeit dienenden Drahtwindung od. dgl. in der Kette gelegt worden ist.
Die bisher bekannten Förderketten ähnlicher Art hatten den Nachteil, dass die Anbringung des Fördermittels an der Kette sehr umständlich und daher teuer war. Die Lebensdauer dieser Förderketten war meist sehr kurz, da das Fördermittel selbst unmittelbar mit den Antriebstrommeln od. dgl. in Berührung kam und deshalb einem grossen Verschleiss unterworfen war.
Es ist auch versucht worden, nur eine Kette ohne irgend ein weiteres Fördermittel zu verwenden.
Diese Ketten waren aber insofern sehr unvorteilhaft, als die Kette sehr schnell laufen musste, um überhaupt Flüssigkeit mitzunehmen ; ausserdem musste sie an der Aufstiegseite in einem besonderen Rohr geführt werden. Es war selbstverständlich hiebei nicht zu vermeiden, dass die Kette beim Laufen gegen die Rohrwände schlug und dabei einen grossen Teil der anhaftenden Flüssigkeit verlor, wodurch der Lieferungsgrad des Förderwerkes natürlich sehr herabgemindert wurde.
Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung können die erwähnten Nachteile nicht auftreten, da die die Flüssigkeit fördernden Drahtwindungen, Bänder od. dgl. in höchst einfacher Weise in einer Gelenkkette gelagert und mit derselben verbunden sind. Die Drahtwindungen bzw. Bänder od. dgl. haben dabei zweckmässig in Richtung der Kettentiefe geringere Abmessungen als in Richtung der Kettenbreite und werden in einem gewissen Abstand von der sich an die Kettenräder anlegenden Seite der Kettenglieder gehalten.
Der Erfindungsgegenstand ist in den anliegenden Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht und es stellt dar : Fig. 1 einen Schnitt durch das Flübbigkeitshebewerk ; Fig. 2 eine Aussenansicht eines Teiles einer Hebekette mit daran befestigten Drahtwindungen, Fig. 3 eine Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Gegenstandes, Fig. 4 eine andere Ausführungsform des in Fig. 2 und 3 veranschaulichten Gegenstandes ohne Drahtwindungen, Fig. 5 und 6 Schnitte entsprechend den Linien a-b und c-d der Fig. 4. Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform von Einzelteilen der Vorrichtung in verkleinertem Massstabe.
Eine aus abgeplatteten Windungen bestehende Feder 1 ist zwischen Seitenteilen 2 und 3 einer Kette gelagert. Die Seitenteile der Kette werden durch Bolzen 4 in entsprechendem Abstand voneinander gehalten und diese Bolzen bilden gleichzeitig die Verbindung zwischen den einzelnen Gliedern der Kette.
Zur Befestigung der Drahtwindungen in der Kette sind an den Gliedern derselben kurze Arme 6 angeordnet, welche nach der Mitte der Kette zu umgebogene Lappen 7 mit Löchern aufweisen. Aus den Seitenteilen 2 bzw. 3 sind ebenfall mit Löchern versehene Lappen 5 herausgedrückt und nach innen umgebogen. Durch Splinte 8, welche in die Löcher der Lappen 5 und ? gesteckt werden, wird die Feder 1 im Innern der Kette zwischen den Lappen 5 und 7 gehalten.
Die Auflager der einzelnen Kettenglieder auf der Antriebsscheibe sind zweckmässigerweise, wie in den Fig. 4-6 dargestellt, durch Füsse 9 gebildet, indem die Seitenteile 2 und 3 abwechselnd nach innen
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Bei der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nach Fig. 7 und 8 sind zur Förderung der Flüssigkeit einzelne netzartige Bänder 10 vorgesehen, welche dieselbe Länge wie die einzelnen Kettenglieder besitzen und wiederum durch Lappen 12 und Splinte 8 gehalten werden. Die Form der einzelnen Kettenglieder (vgl. Fig. 7) kann etwas gebogen sein, so dass sich dieselben dem Umfang der Antriebsscheibe anpassen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Endlose Gelenkkette mit Drahtwindungen, Bändern od. dgl. für Flüssigkeitshebewerke mit Adhäsionswirkung, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenglieder (2, 3) an der den Kettenrädern abgewendeten Seite nach der Kettenmitte hin umgebogene Ansätze (5, 7) haben und zwischen diesen die Drahtwindungen (1), Bänder (10) od. dgl. durch Splinte (8) in Abstand von der sich an die Kettenräder anlegenden Gliederseite (11) gehalten werden.