AT100326B - Einrichtung zur unipolaren Hochfrequenzbehandlung. - Google Patents
Einrichtung zur unipolaren Hochfrequenzbehandlung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur unpolaren Hochfrequenzbehandlung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> eine Isolierplatte (Glimmer) p gelegt ist und die durch die elektrischen Verbindungsteile q miteinander verbunden sind. Gemäss Fig. 7 ist die mechanische Verbindung der Teile il und il, die beide kappenförmig sind, durch eine an den Enden von ihnen umfasste Vakuumröhre r hergestellt. Diese Vorrichtung wirkt als doppelter Kondensator in der Weise, dass die Gasfüllung der Röhre r jeweils die eine Belegung eines Kondensators bildet, dessen andere Belegung die Kappe il oder i2 ist. Mit der Kappe il wird die Vorrichtung in die Einsatzbüchse m des Handgriffs eingesetzt, die in der üblichen Weise mit dem Spannungpol der im Handgriffe liegenden Teslaspule leitend verbunden ist. Will man die überflüssige doppelte Kondensatorwirkung vermeiden, so führt man, wie in Fig. 8 angedeutet, an dem einen Ende einen Elektrodenstift s in das Röhrchen r ein, so dass an diesem Ende keine nennenswerte Kondensatorwirkung entstehen kann. Eine gewisse Kondensatorwirkung behält man gewöhnlich jedoch auch hier, zumal wenn die Elektrode s stumpf gehalten wird. Man kann daher gegebenenfalls auch beide Enden des Röhrchens r mit Elektroden versehen, wie in Fig. 9 dargestellt. Hiebei findet in der Hauptsache keine Kondensatorwirkung mehr, sondern eine Entladung durch die in der Röhre liegende Gasstreeke statt. Diese erfolgt aber gegen einen dem Abstand und Zustand der Elektroden sowie dem Zustand der in dem Röhrchen enthaltenen Atmosphäre entsprechenden hohen Widerstand, so dass zwar die hochgespannten Hochfrequenzschwingungen des Teslastromes, nicht aber der Netzstrom a hindurch kann. Vorteilhafter gestaltet sich die Wirkung des gemäss Fig. 7 und 8 ausgeführten Kondensators, wenn man das Röhrchen auf der Innenseite mit einem Metallbelag versieht. Dieser kann gegebenenfalls die ganze Innenseite des Röhrchens bedecken. Man kann ihn aber auch auf die Zonen der Kappen il und i2 (Fig. 7) oder auf die Zone der Kappe i2 (Fig. 8) beschränken. Als Belag kann beispielsweise ein Metallniederschlag dienen. Man kann auch einfach das Röhrchen mit Quecksilber, Metallspänen oder Graphit anfüllen. Fig. 10 zeigt eine Röhre mit auf den Bereich der Kappe i2 beschränktem inneren Metallniederschlag. Fig. 11 stellt eine gleiche Röhre mit die ganze Innenfläche bedeckendem Niederschlag oder mit Füllung von Quecksilber, Graphit od. dgl. dar. Fig. 12 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die äusserlich der Fig. 9 sehr ähnlich ist, jedoch wieder eine'reine Kondensatorwirkung ergibt, weil die in der Mitte des Vakuumröhrchens ? eingebaute Glaszwischenwand u keinen Strom hindurchlässt, sondern den Isolator eines Kondensators bildet, dessen beide Belegungen durch das in den beiden Teilen der Vakuumröhre untergebrachte Gas gebildet werden. Auch hier kann man wieder, wie in Fig. 13 angedeutet, die beiden durch die Scheidewand getrennten Räume des Röhrchens mit Metallbelägen versehen oder mit einem Stromleiter, wie Quecksilber, Metallspäne, Graphit od. dgl. anfüllen. Füllt man das in Fig. 9 dargestellte Röhrchen mit Graphitpulver od. dgl. an, wie bei Fig. 11 angegeben, so erhält man fast eine reine Widerstandswirkung. Das gleiche gilt, wenn man das Röhrchen durch einen Stab aus Widerstandsmaterial, z. B. Silit, ersetzt. In beiden Fällen geht der hochfrequente Behandlungsstrom ungehindert durch den Widerstand hindurch, vermutlich infolge einer Kondensatorwirkung zwischen den einzelnen den Widerstandskörper zusammensetzenden Teilchen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur unpolaren Hochfrequenzbehandlung unter Verwendung beliebiger, auch metallener Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Elektrode (i) und den primären Schwingungskreis (c) ein Kondensator (I oder 11, g,/2) oder ein Widerstand, Funken-, Gasstrecke od. dgl. eingebaut ist, der den Durchgang des hochfrequenten Behandlungsstromes nicht beeinträchtigt, dagegen den niedriger gespannten Netzstrom überhaupt nicht oder nur stark geschwächt durchlässt, so dass er dem Patienten nicht gefährlich werden kann.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (i) oder der Widerstand an der Anschlussstelle der Teslaspule (e) an den primären Schwingungskreis (c) angeordnet ist (Fig. 1 und 2).3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator oder der Widerstand zwischen dem Spannungspol der Teslaspule (e) und der Elektrode (i) liegt (Fig. 3 und 4).4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungspol der Teslaspule als Teller (fl) ausgebildet ist, dem unter Trennung durch eine Isolierplatte (g) ein mit der Elektroden- einsatzbüchse (In) verbundener zweiter Teller (f2J gegenübersteht (Fig. 4).5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator oder Widerstand in die Elektrode eingebaut ist (Fig. 6 bis 13).6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Metall bestehende Elektrode (i) mit einer Kappe (o) aus Isoliermaterial versehen ist, so dass das Elektrodenmetall die innere und EMI2.1 7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Elektrode (i) ein als Kon- densator wirkendes evakuiertes Röhrchen (r) eingebaut ist (Fig. 7 bis 9). <Desc/Clms Page number 3>8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischengeschaltete Vakuumröhrchen (r) innen mit einem Metallbelag, z. B. in Form eines Metallniederschlages oder einer Füllung von Quecksilber, Metallspänen, Graphit od. dgl. versehen ist (Fig. 10 und 11).9. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Elektrode ein mit eingegeschmolzenen Drähten ausgestattetes Vakuumröhrchen gelegt ist, das eine die Isolierplatte des Kondensators bildende Zwischenwand (u) enthält (Fig. 12 und 13). EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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1924
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