DE635385C - Elektrisches Gas- oder Dampfentladungsrohr - Google Patents
Elektrisches Gas- oder DampfentladungsrohrInfo
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- DE635385C DE635385C DES105233D DES0105233D DE635385C DE 635385 C DE635385 C DE 635385C DE S105233 D DES105233 D DE S105233D DE S0105233 D DES0105233 D DE S0105233D DE 635385 C DE635385 C DE 635385C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J17/00—Gas-filled discharge tubes with solid cathode
- H01J17/02—Details
- H01J17/14—Magnetic means for controlling the discharge
Landscapes
- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
Description
Es ist bereits bekannt, bei elektrischen Entladungsrohren
die Rohre umschließende'metallische. Beläge zu verwenden. Es ist ferner
auch bekannt, zur Zündung von Entladungsä rohren Hochfrequenzfelder, die durch eine die
Röhre umschließende Spule erzeugt werden,-zu verwenden. Hochfrequenzfelder hat man
jedoch bisher noch nicht zur Zündung von Entladungsapparaten verwendet, die von πιει
ο tallischen Belägen umschlossen sind. Dies geschah aus dem Grunde, weil man der Auffassung
war, daß die Wirkung der Hochfrequenzfelder bei Verwendung metallischer Beläge beeinträchtigt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird mit dieser Auffassung gebrochen. 'Nach der
Erfindung wird zwischen der die Röhre umhüllenden Hochfrequenzspule und der Röhrenwandung ein die Wandung "umschließender,
an seinen beiden Enden offener metallischer, vorzugsweise geerdeter Belag vorgesehen. Die
Erfindung bietet den überraschenden Vorteil, daß eine vollkommene Homogenität des die
Zündung bewirkenden Feldes erreicht wird.
Bei der bekannten Hochfrequenzzündung treten verschiedene Zündzonen auf, von deren
Größe und Intensität der Zeitpunkt und die Genauigkeit der Zündung abhängt. Will ,man
eine sichere Zündung von Entladungsröhren haben, so muß man sehr starke Hochfrequenzfelder
wählen, bei denen die Feldwirkung auch
. innerhalb der schwachen Zonen groß genug ist. Das führt aber dazu, daß man zur Zündung
der Entladungsapparate unwirtschaftlich hohe Leistungen aufwenden muß.
Nach der vorliegenden Erfindung erreicht man denselben Effekt mit Hochfrequenzfeldern,
geringer Leistung, wenn man diesen metallische Beläge zuordnet, die eine Homogenisierung
der Felder bewirken. Das so homogenisierte Hochfrequenzfeld ermöglicht"
in jedem Falle eine sichere und zeitlich genau berechenbare Zündung der Entladungsrohre,
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Zeichnung zeigt eine zur Durchführung des Verfahrens dienende Anordnung schematisch.
Mit ι und 2 sind die Elektroden der Hauptentladung bezeichnet, die an eine Gleichoder
Wechselspannungsquelle 3 angeschlossen sind. Die ein hochfrequentes magnetisches
Feld erzeugende Spule, die von einem Hochfrequenzgenerator 5 gespeist wird, ist mit 4
bezeichnet. Das Rohr 6 ist von einem geerdeten metallischen, an seinen beiden Enden
offenen Belag 7 umgeben. Durch den Belag 7 werden außer den eingangs erwähnten Vorteilen
auch Aufladungen der Glaswand infolge der zwischen den Spulenwindungen auftretenden
Potentialdifferenz vermieden. Um die an der Spule auftretenden Spannungsdifferenzen
gegen den Belag, (Erde) ,gering zu halten, ist die Mitte der Spule geerdet (8). Zum
Zünden der Hauptentladung zwischen denJElektroden 1 und 2 wird ein Schalter 9 geschlossen,
so daß in der oben beschriebenen Weise eine hochfrequente, elektrodenlose Hilfsentladung
im Raum zwischen den Elektroden 1 und 2 erzeugt wird. Um das Zünden bei zu geringem Dampfdruck (geringer Temperatür)
zu erleichtern, kann ein Teil des hochfrequenten Magnetfeldes zur Verdampfung des
Quecksilbers mit verwendet werden. Bei größeren Mengen kathodischen Quecksilbers ist
zur Verkürzung der Anlaßzeit nur notwendig, eine geringe Quecksilbermenge, die von dem
Kathodenquecksilber örtlich getrennt sein kann, zu erhitzen.
Claims (2)
1. Elektrisches, an eine Gleich- oder Wechselspannungsquelle angeschlossenes
Gas- oder Dampf entladungsgefäß, das durch ein Hochfrequenzfeld gezündet wird, welches mittels einer die Röhre umhüllenden
Spule erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hochfrequenzspule und der Röhrenwandung
ein die Wandung umschließender, go an seinen beiden Enden offener metallischer,
vorzugsweise geerdeter Belag vorgesehen ist.
2. Entladungsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte der
Spule geerdet ist.
*) Von dein Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Alfred v. Engel in Berlin-Siemensstadt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105233D DE635385C (de) | Elektrisches Gas- oder Dampfentladungsrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105233D DE635385C (de) | Elektrisches Gas- oder Dampfentladungsrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635385C true DE635385C (de) | 1936-09-16 |
Family
ID=7526407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES105233D Expired DE635385C (de) | Elektrisches Gas- oder Dampfentladungsrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635385C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3002411A (en) * | 1958-05-14 | 1961-10-03 | Blechblas Und Signalinstrument | Control elements for electronic musical instruments |
-
0
- DE DES105233D patent/DE635385C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3002411A (en) * | 1958-05-14 | 1961-10-03 | Blechblas Und Signalinstrument | Control elements for electronic musical instruments |
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