AT100177B - Vorrichtung zum Schleifen und Schleifpolieren von Kugelfassetten in den Wandungen von Kristallglasgegenständen. - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen und Schleifpolieren von Kugelfassetten in den Wandungen von Kristallglasgegenständen.

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AT100177B
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Losky Glasfabrik Oranienhuette
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Schleifen und Schleifpolieren von Kugelfassetten in den Wandungen 
 EMI1.1 
 
Zum Schleifen von Glas zwecks Herstellung   kunstgewerblicher   Gegenstände, sogenannter Kristallgläser, benutzt man bisher ausschliesslich Schleifbänke mit schnell umlaufenden Schleifscheiben. Mit Hilfe eines solchen   Schleifrädchens   können jedoch Kugelfassetten in die Wandungen von Kristallglasgegenständen nur bis zu einer Tiefe von etwa 1/8 des Kugeldurchmessers eingeschliffen werden. Solche flache   Ausschleifungen   stechen jedoch von dem übrigen Tiefschliff, wie er den Erfordernissen des modernen 
 EMI1.2 
 brechung   keinen genugenden Silberglanz besitzen   und ein totes und schwarzes Aussehen zeigen.

   Aus diesem Grunde hat man in der modernen Kristallglasindustrie von Kugelschliffen fast völlig Abstand genommen. 



   Nach der Erfindung können nun Kugelfassetten bis zur Tiefe des Kugeldurchmessers und darüber hinaus dadurch erzeugt werden, dass man als Schleifwerkzeug einen umlaufenden Schleifstab benutzt, der entweder selbst aus Schleifstoff besteht oder aus Metall und mit losem Schleifstoff zusammenarbeitet und mit einer dem herzustellenden Kugelradius entsprechend abgerundeten und der Kugelwölbung entsprechend geführten Spitze wirkt. Das andere Ende des Stabes wird in eine Büchse von Blei vergossen, welche an die Schleifspindel angeschraubt wird. Das Werkzeug wird beim Schleifen zum Umlauf um seine Längsachse gebracht.

   Der auszuschleifende Gegenstand wird alsdann in ähnlicher Weise wie bei einer Schleifscheibe an die Kalotte des Werkzeuges angedrückt und durch geeignetes Hin- und Herschwenken ausgeschliffen. 
 EMI1.3 
 bekannt, aber mit einer andern als in der Glasindustrie üblichen und notwendigen Handhabung von Werkstück und Werkzeug. 



   Die mittels der neuen Vorrichtung in Glas ausgeschliffenen tiefen Kugelfassetten zeigen eine bisher nicht gekannte, unerreichte   Licht-und Spiegelwirkung. Sie erwecken   den Anschein, als ob noch besondere Rosetten an dem steilen Rande der Kugelfassetten vorhanden wären. In ähnlicher Weise wie kugelförmige können auch mit dem Werkzeug tiefe   ellipsoidisehe,   eiförmige und   ähnliche   Ausschleifungen erzielt werden. Ferner kann das Werkzeug bei Wahl eines geeigneten, entsprechend feinen Schleifstoffes auch zum Schleifpolieren der Aushöhlungen benutzt werden. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 schematisch ein   Werkstück   mit dem tiefsten, bisher mit Schleifscheiben erreichten Ausschliff, Fig. 2 ein Werkstück mit einem nach dem neuen Verfahren erzeugten Ausschliff von einem halben Kugeldurchmesser, Fig. 3 einen Ausschliff nach dem neuen Verfahren, der über die Hälfte des Kugeldurchmessers hinausgeht, die Fig. 4 zeigt ein für die Ausübung des Verfahrens zu benutzendes Werkzeug. 



   Das eigentliche Werkzeug a besteht aus einem konisch verlaufenden, zapfenförmigen Teil, dessen Spitze zu einer Kugelkalotte b abgedreht, während das andere Ende in eine Bleibüchse c vergossen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Die Anwendung eines umlaufenden Schleifstabes, der entweder selbst aus Schleifstoff besteht oder ausMetall und mit losemSchleifstoff zusammenwirkt und mit seinem kugelig gewölbten, entsprechend EMI2.1 EMI2.2
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