CH110786A - Vorrichtung zum Schleifen und Schleifpolieren von kugelförmigen ellipsoidischen oder eiförmigen Ausschleifungen in den Wandungen von Kristallglasgegenständen. - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen und Schleifpolieren von kugelförmigen ellipsoidischen oder eiförmigen Ausschleifungen in den Wandungen von Kristallglasgegenständen.

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CH110786A
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CH
Switzerland
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grinding
polishing
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spherical
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F Losky
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F Losky
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/26Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding workpieces with arcuate surfaces, e.g. parts of car bodies, bumpers or magnetic recording heads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/18Wheels of special form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Schleifen und Schleifpolieren von kugelförmigen ellipsoidischen  oder eiförmigen Ausschleifungen in den Wandungen von Kristallglasgegenständen.    Zum Schleifen von Glas zwecks Her  stellung kunstgewerblicher Gegenstände, so  genannter Kristallgläser, benutzt man bis  her ausschliesslich Schleifbänke mit schnell  rotierenden Schleifscheiben. Mit Hilfe eines  solchen Schleifrädchens können jedoch Kugel  facetten in die Wandungen von Kristallglas  gegenständen nur bis zu einer Tiefe von  etwa einem Achtel des Kugeldurchmessers  ausgeschliffen werden.

   Solche flache     Aus-          schleifungen    stechen von dem übrigen Tief  schliff, wie er den Erfordernissen des mo  dernen Kunstgewerbes in der Kristallglas  industrie entspricht, stark ab, da sie infolge  der ungenügenden Lichtbrechung keinen ge  nügenden Silberglanz besitzen und ein totes  und schwarzes Aussehen zeigen. Aus diesem  Grunde hat man in der modernen Kristall  glasindustrie von Kugelschliffen fast völlig  Abstand genommen.  



  Nach der Erfindung können nun kugel  förmige, ellipsoidische oder eiförmige     Aus-          schleifungen    in den Wandungen von Kri  stallgegenständen dadurch erzeugt werden,    dass man als Schleif- bezw. Polierwerkzeug  einen um seine Achse umlaufenden Schleif  stab benutzt, der selbst aus Schleifstoff oder  aus Metall bestehen kann. Im letzteren  Falle arbeitet er mit losem Schleifstoff zu  sammen. Der Schleifstab wirkt mit seiner  entsprechend abgerundeten Spitze als     Schleif-          bezw.    Polierkörper. Das Werkzeug wird  beim Schleifen zum Umlauf um seine Längs  achse gebracht. Der auszuschleifende Ge  genstand wird alsdann in ähnlicher Weise  wie bei einer Schleifscheibe an die Kalotte  des Werkzeuges angedrückt und ausge  schliffen.  



  Das eigentliche Werkzeug kann aus  einem konisch verlaufenden, zapfenförmigen  Teil bestehen, dessen Spitze zu einer     Kugel-          kalotte    abgedreht, während das andere Ende  in eine Bleibüchse vergossen ist.  



  Die Vorrichtung kann auch aus einem  halbkugelartig gewölbten, zweckmässig hohl  ausgearbeiteten     Eisenstück    bestehen, welches  auf einem konisch und kantig     zugearbeite-          ten    Zapfen aufsitzt und mit seiner dem      Kugelradius entsprechend abgerundeten und  der Kugelwölbung entsprechend geführten  Oberfläche schleifend wirkt.  



  Hierbei wird das halbkugelförmige Eisen  stück mit seiner hohl ausgearbeiteten Achse  auf den Metallzapfen aufgesetzt und durch  Schraubengewinde mit der Schleifspindel  verbunden. Das derart ausgerüstete Werk  zeug ermöglicht in schnellster Rotation ein  überaus schnelles Eindringen in das Glas.  



  Dabei wird der auszuschleifende Gegen  tand wie bei einer Schleifscheibe seitlich  vom Sitzplatze des Schleifers aus an die  Kugelwölbung des Werkzeuges angedrückt  lund durch geeignetes Hin- und Herschwen  ken ausgeschliffen.  



  Während bei Benutzung eines Schleif  stabes aus Schleifstoff der Schleifer unter  grosser Druckanwendung arbeitet, hat bei  dieser Art die Ausführung des Werkzeuges  der Schleifsand die grösste Schleifarbeit  zu verrichten. Die Anstrengung des Schlei  fers ist daher viel geringer und er arbeitet  schneller als mit dem Werkzeug aus Schleif  stoff, ohne erheblich zu ermüden.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



  Abb. 1 zeigt schematisch ein Werkstück  mit dem tiefsten, bisher mit Schleifscheiben  erreichten Ausschliff;  Abb. 2 zeigt ein Werkstück mit einem  mittelst des neuen Werkzeuges erzeugten  Ausschliff von einem halben Kugeldurch  messer;  Abb. 3 zeigt einen solchen Ausschliff,  der über die Hälfte des Kugeldurchmessers  hinausgeht; die  Abb. 4 zeigt ein als Vorrichtung dienen  des Werkzeug a mit Kugelkalotte b und  Bleibüchse c, in die das Werkzeug ver  gossen ist;  Abb. 5 zeigt einen kantigen eisernen  Haltezapfen d, dessen unten verjüngter  Teil g in das Schraubengewinde lt der  Schleifspindel i fest eingeschraubt ist und  auf dessen Spitze e die Schleifhalbkugel f  sitzt, welche innen kantig ausgehöhlt ist.    Die mittelst der neuen Vorrichtung in  Glas ausgeschliffenen tiefen Kugelfacetten  zeigen eine bisher nicht gekannte, unerreichte  Licht- und Spiegelwirkung.

   Sie erwecken den  Anschein, als ob noch besondere Rosetten an  dem steilen Rande der Kugelfacetten     vor-          lianden    wären.  



  In ähnlicher Weise wie hagelförmige  können auch mit dem Werkzeug tiefe     ellip-          soidische    oder eiförmige Ausschleifungen er  zielt werden. Zu dem Zweck ist die     End-          form    des Schleifwerkzeuges nur entsprechend  zu gestalten.  



  Endlich kann das Werkzeug bei Wahl  eines geeigneten, entsprechend feinen Schleif  stoffes auch zum Schleifpolieren der Aus  höhlungen benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Schleifen und Schleif polieren von kugelförmigen, ellipsoidischen oder eiförmigen Ausschleifungen in den Wandungen von Kristallglasgegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer aussergewöhnlich grossen Facettentiefe als Schleif- bezw. Polierwerkzeug eine Vor richtung dient, welche aus einem um seine Achse umlaufenden Schleifstab besteht, der mit seiner entsprechend abgerundeten Spitze als Schleif- bezw. Polierkörper wirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schleif stab des Schleif- bezw. Polierwerkzeuges aus einem konisch verlaufenden, zapfen förmigen Teil aus Schleifstoff besteht, dessen Spitze zu einer Kugelkalotte ab gedreht ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schleif stab ein halbkugelartig gewölbtes, hohl ausgearbeitetes Eisenstuck aufweist, wel ches auf einem konisch und kantig zu gearbeiteten Zapfen lösbar angeordnet ist, der in der Schleifspindel befestigt ist.
CH110786D 1924-09-22 1924-09-22 Vorrichtung zum Schleifen und Schleifpolieren von kugelförmigen ellipsoidischen oder eiförmigen Ausschleifungen in den Wandungen von Kristallglasgegenständen. CH110786A (de)

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