CH346784A - Verfahren und Einrichtung zum Schleifen oder Läppen von Zentren in Werkstücken mit vorgebohrten Zentrierungen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Schleifen oder Läppen von Zentren in Werkstücken mit vorgebohrten ZentrierungenInfo
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- B24B5/02—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work
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Description
Verfahren und Einrichtung zum Schleifen oder Läppen von Zentren in Werkstücken mit vorgebohrten Zentrierungen Damit Werkstücke genau rund geschliffen wer den können, ist es wichtig, dass die Zentrierungen, die zur Aufnahme des Werkstückes zwischen den Spitzen dienen, genau rund sind. Man hat bei be kannten Körnerloch-Schleifmaschinen vorgeschlagen, das Werkstück auf einer Gegenspitze zu lagern und in der Nähe des Schleif- oder Läppstiftes durch eine Lünette oder irgendwelche Anschlagprismen zu füh ren. Diese Einrichtungen vermögen aber hohen An sprüchen nicht zu genügen.
Demgegenüber wurde festgestellt, dass nach dem erfindungsgemässen Ver fahren Zentren in Werkstücken mit vorgebohrten Zentrierungen dadurch geschliffen oder geläppt wer den können, dass man die vorgebohrte Zentrierung selbst zur Führung des Werkstückes vermittels einer Spitze verwendet, welch letztere eine Ausnehmung aufweist, in welche der Schleif- bzw. Läppstift hinein ragt.
Zur Durchführung dieses Verfahrens ist ein Spitzenkörper vorgesehen, der drei vorteilhaft gleich mässig über seinen Umfang verteilte Lagerstellen zur Führung des Werkstückes und eine Ausnehmung aufweist, für den Schleif- bzw. Läppstiften.
Das erfindungsgemässe Verfahren und die er wähnte Einrichtung zur Durchführung desselben sol len nun unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung erläutert werden. In derselben sind drei beispielsweise Ausführungsformen der Einrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Aufriss der Schleifspitze nach der ersten Ausführungsform mit einzelnen Teilen im Schnitt, Fig.2 eine Ansicht der Schleifspitze und des Schleifstiftes von Fig. 1 von unten, Fig. 3 und 4 je einen Aufriss .einer zweiten bzw. dritten Ausführungsform.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung bezeichnet 1 das Werkstück, das in bekannter Weise mit vorge bohrten Zentrierungen 10 versehen ist. Die untere Zentrierung ruht auf einer Gegenspitze 4, die auf dem Gegenspitzenhalter 2 angeordnet ist. Letzterer trägt den Mitnehmer 3, der in bekannter Weise in Drehung versetzt werden kann und dabei das Werk stück 1 mitnimmt.
Das obere Ende des Werkstückes 1 ist durch einen besonders ausgebildeten Spitzenkörper 5 ge führt, der in die obere vorgebohrte Zentrierung 10 eintritt, so dass sich die übliche Führung durch Lünet- ten oder dergleichen erübrigt. Der Spitzenkörper 5, der kegel- oder pyramidenförmig sein kann, trägt gleichmässig über seinen Umfang verteilte, zweck mässig harte, die Lagerstellen bildende Lagerstifte 6, die, wenn sie an einer Stelle abgenützt sein sollten, um ihre Längsachse verdreht werden können, so dass ein anderer Teil ihrer Oberfläche mit dem Werkstück in Berührung kommt und die, wenn sie einmal völlig abgenützt sind, leicht ausgewechselt werden können.
Zwischen zwei Lagerstiften 6 weist der Spitzenkörper 5 eine Ausnehmung 7 auf, die sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel sektorförmig von der Achse der Spitze bis zu deren Umfang erstreckt und in welcher der auf der Schleif- bzw. Läppspindel 8 sitzende Schleif- oder Läppstift 9 hineinragt. Die Spindel 8 schliesst dabei mit der Achse der Spitze einen spitzen Winkel ein, der in nicht dargestellter Weise .einstell bar sein kann. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, fallen die Spitzen der Lagerstifte 6 und des Stiftes 9 zusammen.
Anstatt auswechselbare Lagerstiften vorzusehen, könnten auch drei gleichmässig über den Umfang des Spitzenkörpers 5 verteilte Rippen 11 vorgesehen sein, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Diese Rippen können dabei mit einem Belag versehen sein, der sie gegen Abnützung schützt und gleichzeitig eine Schleifwirkung ausübt. Dieser Belag kann beispiels weise Diamantpulver oder Karborundum enthalten.
Bei allen Ausführungsformen ist es zweckmässig, den Schleif- oder Läppstiften im Sinne der in den Fig. 1, 3 und 4 eingezeichneten Pfeile A oszillieren zu lassen.
Die Ausführungsform gemäss Fig.4 unterschei det sich von den bereits beschriebenen Ausführungen dadurch, dass der Schleif- bzw. Läppstift 9 in der Achsrichtung der Spitze angeordnet ist und mit der selben nicht .einen spitzen Winkel einschliesst.
Bei den beschriebenen Einrichtungen wird das Werkstück 1 an derselben Stelle geführt, an der es gleichzeitig geschliffen bzw. geläppt wird. Dies hat zur Folge, dass das Zentrum sich selber rund schleift und der Schleifvorgang erst aufhört, wenn das Zen trum die genaue, geometrische runde Form erreicht hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Schleifen oder Läppen von Zentren in Werkstücken mit vorgebohrten Zentrie rungen, dadurch gekennzeichnet, dass man die vor gebohrte Zentrierung selbst zur Führung des Werkstückes durch eine Spitze verwendet, welch letztere eine Ausnehmung aufweist, in welche der Schleif- bzw. Läppstift hineinragt.1I. Einrichtung zum Schleifen oder Läppen von Zentren in Werkstücken mit vorgebohrten Zentrie rungen zur Durchführung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Spitzen körper, der drei über seinen Umfang verteilte Lager stellen zur Führung des Werkstückes in der vorge- bohrten Zentrierung und eine Ausnehmung für den Schleif- bzw. Läppstiften aufweist. UNTERANSPRÜCHE i . Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen durch in den Spitzenkörper (5) eingelassene Lagerstifte (6) ge bildet sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen durch vom Umfang des Spitzenkörpers abstehende Rippen (11) gebildet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (7) sich zwi schen zwei Lagerstellen von der Achse der Spitze (5) bis zum Umfang derselben hin erstreckt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (8) des Schleif- bzw. Läppstiften (9) einen spitzen Winkel mit derjenigen der Spitze (5) einschliesst. 5.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen einen sie gegen Abnützung schützenden Belag aufweisen, der gleich zeitig eine Schleifwirkung ausübt. 6. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (8) des Schleif- bzw. Läppstiften (9) parallel zu derjenigen der Spitze (5) verläuft. 7. Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleif- bzw. Läppstift (9) eine Oszillationsbewegung parallel zu seiner äussern Mantellinie ausführt (Pfeile A in Fig. 1, 3 und 4).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH346784T | 1956-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=4507760
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| CH346784D CH346784A (de) | 1956-09-25 | 1956-09-25 | Verfahren und Einrichtung zum Schleifen oder Läppen von Zentren in Werkstücken mit vorgebohrten Zentrierungen |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH346784A (de) |
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1956
- 1956-09-25 CH CH346784D patent/CH346784A/de unknown
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