AT157572B - Verfahren zum Bearbeiten von Metalloberflächen. - Google Patents
Verfahren zum Bearbeiten von Metalloberflächen.Info
- Publication number
- AT157572B AT157572B AT157572DA AT157572B AT 157572 B AT157572 B AT 157572B AT 157572D A AT157572D A AT 157572DA AT 157572 B AT157572 B AT 157572B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- grinding wheel
- metal surfaces
- approximately
- metal surface
- processing metal
- Prior art date
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 15
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 229910001651 emery Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- NYQDCVLCJXRDSK-UHFFFAOYSA-N Bromofos Chemical compound COP(=S)(OC)OC1=CC(Cl)=C(Br)C=C1Cl NYQDCVLCJXRDSK-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 2
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 230000001590 oxidative effect Effects 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Bearbeiten von Metalloberflächen. Es ist bereits bekannt, rotierende Schleifscheiben, die in einem Handgriffe gelagert sind und über eine flexible Welle angetrieben werden, zur Bearbeitung von Metalloberflächen heranzuziehen. So wurde insbesondere vorgeschlagen, derartige Werkzeuge zum Nachschleifen von Schiebergleitflächen od. dgl. zu verwenden. Bekannt ist auch die Anwendung einer dünnen, aus nachgiebigem Material bestehenden Schleifscheibe bei Werkzeugen der eben beschriebenen Art. Auch zur Verzierung von Metalloberflächen wurden Schleifscheiben bereits in Anwendung gebracht. Hiebei wurde die Metall- oberfläche dadurch mit Ornamenten versehen, dass gewisse Teile der Oberfläche abgedeckt wurden und nur die freiliegenden Teile durch die darübergeführte Schleifscheibe eine Striehstruktur erhielten. Auf diese Art konnten nur Ornamente mit scharf begrenzter Form erhalten werden. Zweck der Erfin- dung ist es, eine grössere Freiheit in der Formgebung und Nuancierung der ornamentalen Effekte zu erreichen und Ornamente in feiner und weicher Linienführung zu erzeugen. Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass eine an sich bekannte dünne, aus nachgiebigem Material bestehende Schleifseheibe so über die metallische Oberfläche geführt wird, dass sie, diese mit ihrer Umfläche berührend, je nach Stellung und Andruck an die metallische Oberfläche eine stärkere oder schwächere Flatterbewegung vollführt und auf ihr dickere oder dünnere schummerige, ornamentale Linien hervorbringt. In der Zeichnung sind in Fig. 1 eine beispielsweise Ausführungsform eines Werkzeuges zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens und in den Fig. 2 und 3 Beispiele nach diesem Verfahren bearbeiteter Metalloberflächen dargestellt. Die Schleifscheibe 1 ist mit ihrer Welle 2 in einem Handgriffe 3 gelagert und wird über eine flexible Welle 4 angetrieben, so dass sie beliebig über die Werkstückoberfläche geführt werden kann. Die Schleifscheibe besteht aus einem dünnen und nachgiebigen Material und ist vorzugsweise aus einigen wenigen Schmirgelleinen-oder Glaspapierblättern hergestellt, die kreisrund oder annähernd kreisrund ausgeschnitten sind. Die Schleifscheibe wird mit Hilfe des Handgriffes 3 ähnlich wie ein Zeichenstift über die zu verzierende metallische Oberfläche hinwegbewegt, u. zw. so, dass sie mit ihrer Umfläche die zu bearbeitende Oberfläche berührt. Während der Rotation führt die Scheibe zufolge ihres Aufbaues aus einem nachgiebigen Material eine flatternde Bewegung aus, wobei der Abweichungwinkel der Flatterbewegung durch mehr oder minder starkes Andrücken der Scheibe gegen die Metall- oberfläche geregelt werden kann. Die Flatterbewegung der Scheibe bewirkt, dass die auf der Metalloberfläche gezeichneten Linien verschwommene oder auch schummerige Ränder haben, so dass sie sich für die verschiedensten ornamentalen Darstellungen gut eignen. Es empfiehlt sich, bei dem neuen Verfahren die rotierende Schleifscheibe in einem ersten Arbeitsgange annähernd senkrecht zu ihrer Achse über die Metalloberfläche hinwegzubewegen, so dass diese zunächst eine hauptsächlich in einer Richtung verlaufende Strichstruktur erhält, und hierauf in einem zweiten Arbeitsgange in annähernd gleicher Stellung quer zur früheren Richtung über die Metalloberfläche zu bewegen, wodurch beispielsweise bei welliger Führung der Schleifscheibe eine moiréartige Zeichnung auf der Metalloberfläche hervorgerufen werden kann, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Es können aber auch die verschiedensten andern dekorativen Effekte nach dem erfindungsgemässen Verfahren erzielt werden. Um die verzierte Metalloberfläche vor den oxydierenden Einflüssen der Luft und Feuchtigkeit zu schützen, wird sie nach der Bearbeitung mit der Schleifscheibe in an sich bekannter Weise mit einer transparenten Lackschicht überzogen. Auch können farbige Lacke zu weiteren Verzierungen unter teilweiser Abdeckung der mit der Schleifseheibe behandelten Metalloberfläche herangezogen werden. So ist die Oberfläche <Desc/Clms Page number 2> des Deckels 6 der in Fig. 3 dargestellten Puderdose 5 mit der Schleifscheibe moiréartig gemustert und durch farbige Lackstreifen 7 fensterartig unterteilt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Bearbeiten von Metalloberflächen mit einer umlaufenden, in einem Handgriff gelagerten, vorzugsweise über eine flexible Welle angetriebenen dünnen, aus nachgiebigem Material bestehenden Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheibe so über die metallische Oberfläche geführt wird, dass sie, diese mit ihrer Umfläche berührend, je nach Stellung und Andruck an die metallische Oberfläche eine stärkere oder schwächere Flatterbewegung vollführt und auf ihr dickere oder dünnere schummerige, ornamentale Linien hervorbringt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus einigen wenigen, kreisförmigen oder annähernd kreisförmigen Blättern von Schmirgelleinen, Glaspapier od. dgl. bestehende Schleif- scheiben verwendet werden.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Schleif- scheibe in einem ersten Arbeitsgange annähernd senkrecht zu ihrer Achse über die Netalloberfläche bewegt wird, so dass diese zunächst eine hauptsächlich in einer Richtung verlaufende Strichstruktur erhält, und hierauf in einem zweiten Arbeitsgange in annähernd gleicher Stellung quer zur früheren Richtung über die Metalloberfläche bewegt wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT157572T | 1936-12-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT157572B true AT157572B (de) | 1939-12-11 |
Family
ID=3649430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT157572D AT157572B (de) | 1936-12-10 | 1936-12-10 | Verfahren zum Bearbeiten von Metalloberflächen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT157572B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010038476A1 (de) * | 2010-07-27 | 2012-02-02 | Patrick Wiedenbeck | Verfahren zur Verbesserung von Effektlackierungen auf metallischen, künstlichen oder natürlichen festen Oberflächen |
-
1936
- 1936-12-10 AT AT157572D patent/AT157572B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010038476A1 (de) * | 2010-07-27 | 2012-02-02 | Patrick Wiedenbeck | Verfahren zur Verbesserung von Effektlackierungen auf metallischen, künstlichen oder natürlichen festen Oberflächen |
| DE102010038476B4 (de) * | 2010-07-27 | 2015-04-02 | Patrick Wiedenbeck | Verfahren zur Verbesserung von Effektlackierungen auf schleifbaren Oberflächen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2321477B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abrichten und Scharfen von Schleifscheiben | |
| AT157572B (de) | Verfahren zum Bearbeiten von Metalloberflächen. | |
| DE915309C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Feinbearbeiten von Werkstueckoberflaechen | |
| DE2743585A1 (de) | Chleifkoerper o.dgl. fuer rundschleifmaschinen | |
| DE646015C (de) | Umlaufendes Schleifwerkzeug | |
| SE328803B (de) | ||
| DE2258610A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer walze oder rolle mit einer auf stahl aufgebrachten oberflaechenschicht aus chrom mit vertiefungen | |
| DE625312C (de) | Verfahren zum Herstellen von rohrfoermigen, aus Streifen gewickelten Schleifkoerpern | |
| DE2114375A1 (en) | Metal surface layer generation - by use of rubbing elements | |
| DE844137C (de) | Verfahren zum Herstellen von Anschweissmuttern, Verstaerkungsscheiben od. dgl. | |
| DE820888C (de) | Drahtbuerste fuer die Bearbeitung der Oberflaeche von Werkstuecken | |
| DE2349326A1 (de) | Schleifkorn und schleifkorngemisch | |
| DE3307599A1 (de) | Abrichteinrichtung | |
| DE620935C (de) | Verfahren zum Verzieren von Glas durch Erzeugung metallischer Ablagerungen | |
| DE725869C (de) | Knopfdrehbank | |
| DE605672C (de) | Schleifscheibe mit Aussparungen zur Aufnahme von Schleifkoerpern | |
| AT131719B (de) | Verfahren zur Herstellung von Zylindern zum Gaufrieren von Linsenrasterfilmen. | |
| DE652843C (de) | Durchscheinende Papierhaftschablone | |
| DE356715C (de) | Vorrichtung zur Herstellung wellenfoermiger Profile an Werkstuecken | |
| DE533095C (de) | Werkzeug zum Schaerfen der Schleifsteine von Holzzerfaserern | |
| DE68907041T2 (de) | Verfahren zur Oberflächen-Endbearbeitung von polierfähigen Materialien. | |
| DE510902C (de) | Schleifpolieren von Messerklingen mittels umlaufender ebener Schleifkoerper | |
| DE3126726C2 (de) | Reibscheibe | |
| DE917586C (de) | Spanabhebende Bearbeitung von Kolben, insbesondere von Grosskolben fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE299324C (de) |