EP2851501A1 - Sektionaltor - Google Patents
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- EP2851501A1 EP2851501A1 EP14185557.7A EP14185557A EP2851501A1 EP 2851501 A1 EP2851501 A1 EP 2851501A1 EP 14185557 A EP14185557 A EP 14185557A EP 2851501 A1 EP2851501 A1 EP 2851501A1
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/48—Wings connected at their edges, e.g. foldable wings
- E06B3/485—Sectional doors
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- E06B3/70—Door leaves
- E06B2003/7057—Door leaves with little passing through doors
Definitions
- a normal embodiment of known pivot joints between two horizontally adjustable spatially panel elements consists essentially of two fastening tabs which are rotatably connected to each other by a hinge. Such fastening tabs are fastened to the abutting, movable, horizontally extending panels by screwing.
- guide members are preferably included in the mounting tab. Within the guide elements are connected via rotatable connections with each other with the center piece, connecting elements out.
- a preferred embodiment of the guide can be carried out in guide shots. This ensures that it can not come to a hooking or the like of the center piece with the connecting elements during a pivoting movement of the movable panels.
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
- Gates (AREA)
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Sektionaltor mit einem Torblatt, das aus einzelnen, horizontal verlaufenden Paneelen gebildet wird, die mittels drehbarer Verbindungen in horizontaler Achse untereinander so verbunden sind, dass das Torblatt aus einer Schließstellung in eine Offenstellung und aus der Offenstellung in die Schließstellung verbracht werden kann. Ferner ist in dem Torblatt eine Tür integriert, deren Türblatt im Wesentlichen den gleichen Aufbau wie das Torblatt aufweist und zumindest ist in dem Bereich des Türblattes unterhalb des Torblattes ein Stabilisierungselement angeordnet.
- Mit der
DE 10 2010 000 252 B4 ist ein Sektionaltor mit einem Torblatt und einer integrierten Tür, die in der Schließposition des Sektionaltores geöffnet werden kann, bekannt geworden. Das Torblatt und die Tür bestehen dabei aus einer Vielzahl einzelner miteinander verbundener, ortsveränderbarer Sektionen aus Paneelen, wobei die zum Boden des Gebäudes gerichtete Kante des untersten Paneels mit einem Abschussprofil ausgestattet ist. Dieses Abschlussprofil ist mit einer auswechselbaren Dichtung versehen. - In der
US 2,718,677 wird ein Schwellenelement für eine Tür beschrieben, das an den Rändern Verrundungen aufweist, deren Abmaße nur einen Bruchteil von einem Inch entsprechen, so dass die Gesamthöhe des Schwellenelementes unter 25 mm liegt. - Die
DE 20 2008 000 919 U1 offenbart eine Schließanlage für eine, einen Standflügel und einen Gangflügel aufweisende zweiflügelige Tür, die mit mindestens einem als Fluchttürverschluss ausgebildeten Standflügelverschluss, welcher eine oder mehrere Verriegelungsstangen aufweist, die im Zuge der Verriegelung in korrespondierende Verriegelungsaufnahmen eingreifen und zumindest ein Betätigungselement zum Entriegeln und Öffnen des Standflügelverschlusses aufweisen. Ferner ist zumindest ein als Fluchttürverschluss ausgebildeter Gangflügelverschluss, welcher als Treibstangenverschluss mit Mehrfachverriegelung ausgebildet ist und zumindest ein Zentralschloss sowie ein oder mehrere über eine oder mehrere Treibstangen betätigbare Zusatzschlösser aufweist, vorhanden. Das Zentralschloss und die Zusatzverriegelungen weisen Verriegelungselemente auf, welche im Zuge der Verriegelung in korrespondierende Verriegelungsaufnahmen im Standflügel eingreifen und mit zumindest einem Betätigungselement zum Entriegeln oder Öffnen des Gangflügelverschlusses zusammenwirken. - Mit der
EP 1 722 052 B1 ist ein Schloss für eine Eingangstür in einem Sektionaltor, insbesondere für Garagen, bekannt geworden. Dabei wird zur Übertragung einer Verriegelung auf obere und untere Stangen des Schlosses, das innerhalb des Sektionaltores oder dergleichen eingebaut ist, eine Vorrichtung verwendet. Zwischen den einzelnen Torelementen ist, oberhalb und unterhalb, eine Verbindung einer Stangenausbildung vorhanden, die sich als elastische Verbindung auswirkt, ausgeführt worden. Dabei umfasst die Verbindung Mittel zum Führen und Positionieren, damit die verschiedenen Elemente der integrierten Tür und des Tores ohne Behinderung der Bewegung und der Positionierung in eine Senkrecht- und Waagerechtstellung und umgekehrt gelangen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Tür offen oder verschlossen ist. Eine derartige Ausbildung ist mit hohen Kosten verbunden. - Panikverschlüsse oder Antipanikverschlüsse weisen in der Regel einen horizontal über die gesamte Breite der Türinnenseite verlaufenden Stangengriff auf. Diese Vorrichtungen, die schwenkbar auf dem Türblatt befestigt sind und mit dem Türschloss gleichzeitig gekoppelt sind, haben den Vorteil, dass durch eine Betätigung, d. h. durch ein Niederdrücken des Stangengriffes oder durch eine Kraftbeaufschlagung der Pushbar, mittels eines Getriebes, diese Bewegung auf das Schloss übertragen wird. Wenn es sich um Fluchtwege handelt, muss gewährleistet sein, dass im Notfall von innen schnell eine derartige Tür geöffnet werden kann. Dieses insbesondere im Hinblick darauf, dass im Panikfalle eine große Anzahl von Personen auf eine derartige Fluchttür zuströmen. Es ist deshalb notwendig, dass ein derartiges Panikschloss schnell aus einer Verriegelungsposition herausgebracht werden kann. Deshalb sind beispielsweise bei den Stangengriffen diese häufig in einem Winkel von 30° bis 45° im Verhältnis zur Ebene des Türblattes ausgebildet. Dieses erlaubt durch den auskragenden Teil, der über Hebelarme realisiert wird, dass ein Niederdrücken des Stangengriffes in Richtung auf das Türblatt einfach zu realisieren ist. Dabei wird die Drehbewegung der Hebelarme des Stangengriffes über ein Funktionselement, das eine Anlenkung auf der Schlossseite aufweist und somit durch die Drehbewegung gleichzeitig eine Öffnungsbewegung des Schlosses, d. h. ein Einziehen von Treibstangen oder dergleichen und gleichzeitig einer Falle und/oder eines Riegels, ermöglicht.
- Neben den gebräuchlichen Stangengriffen sind auch Einrichtungen, die als Pushbar bezeichnet werden, im Einsatz. Diese haben sich als sehr nützlich herausgestellt.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Tür, die sich innerhalb eines Torblattes eines Sektionaltores befindet, in mehrfacher Hinsicht weiter auszubilden. Dabei ist es in einer ersten Aufgabenstellung notwendig, dass derartige Türen nicht nur für den Personenverkehr verwendbar sind, sondern es soll auch im Bedarfsfall ohne Öffnung des Sektionaltores möglich sein, einen größeren Durchgang zu schaffen. Des Weiteren besteht die Aufgabe darin, dass eine derartige Tür innerhalb des Torblattes auch den Anforderungen an eine Fluchtwegtür gerecht wird.
- Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Lehre der Ansprüche 1 und 2 gelöst. Die Unteransprüche haben dabei eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens zum Inhalt.
- Gerade in Zeiten energiesparender Maßnahmen ist es von großem Interesse bei großen Sektionaltoren, deren Öffnungsbreiten immer größer werden, die Möglichkeit zu haben, einen integrierten Durchgang zur Verfügung zu stellen, der es z.B. gestattet, breitere Gegenstände und auch kleine Fahrzeuge in Form von Hubwagen oder dergleichen bei geschlossenem Sektionaltor trotzdem durch einen Durchgang hindurch verbringen zu können. Dieses erfüllt die Erfindung in einer ersten bevorzugten Ausführungsform dadurch, dass die Tür innerhalb des Torblattes als zweiflügelig, umfassend einen sogenannten Gangflügel und einem damit zusammenwirkenden Standflügel, besteht. Der Gangflügel erhält seine Bezeichnung dadurch, dass dieser für den normalen Publikumsverkehr oder aber auch zum Verbringen von kleineren ortsveränderbaren Wagen im täglichen Gebrauch benutzt wird. Dagegen wird der Standflügel nur dann geöffnet, wenn eine größere Öffnungsweite innerhalb des Torblattes benötigt wird. Die größere Öffnungsweite wird durch die insgesamt von dem Gangflügel und dem Standflügel in ihrer horizontalen Ausweitung erzielten Ausdehnung erreicht. Dadurch, dass der Durchgang innerhalb des Torblattes durch die Kombination aus Gang- und Standflügel quasi verbreitert wird, ist es notwendig, dass im Bodenbereich, d. h. an dem unteren Torpaneel, ein den Türbereich überbrückendes Abschlusselement vorhanden ist. Gleichzeitig ist in der zweiflügeligen Tür eine Blockiereinheit oder Verriegelung vorhanden, die eine Verriegelung des Standflügels im geschlossenen Zustand ermöglicht. Dieses kann beispielsweise über eine Treibstangenanordnung oder dergleichen so aufgeführt werden, dass im verriegelten Zustand innerhalb des Abschlusselementes bodenseitig und oberseitig in einem ortsfesten Rahmen oder einer Zargenkonstruktion eine Anordnung innerhalb des Falzes eingreift. Die Blockier- oder Verriegelungseinheit kann auch verdeckt oder auf dem Türblatt angeordnet sein.
- Ein geeignetes unteres Abschlusselement kann auf unterschiedlichste Arten realisiert werden, wobei es gleichzeitig auch eine Stabilisierungsfunktion für den Bereich der zweiflügeligen Tür innerhalb des Torblattes ausführt. So ist es wünschenswert, dass auch bei kleineren Fahrzeugen dieser Bereich des geöffneten Stand- und Gangflügels passiert werden kann. Dieses wird dadurch erreicht, dass keine Stolperkanten vorhanden sind und die Ausbildung des Abschlusselementes entsprechend den bestehenden Vorschriften ausgebildet ist. Dieses kann dadurch erreicht werden, dass insbesondere in den seitlichen Randbereichen des Abschlusselementes Anschrägungen oder dergleichen vorhanden sind, die an ihren äußeren Rändern keine Stolperkanten ausbilden.
- Gleichzeitig ist ein derartiges Abschlusselement mit mindestens einem Dichtelement zum Boden gerichtet ausgestattet. In einer bevorzugten Ausführungsform kann sich ein derartiges Abschlusselement über die gesamte Torblattbreite erstrecken.
- Aus der Tatsache heraus, dass der Standflügel nicht bei jedem Öffnungsvorgang geöffnet werden muss, ist nur an dem Gangflügel für das Öffnen und Schließen eine Schlosseinrichtung in Verbindung mit einem Türdrücker vorhanden. Dabei greifen sowohl die in dem Schloss enthaltene Falle als auch der Riegel in eine Schließmechanik des Standflügels ein.
- Ein Standflügel ist genauso wie der Gangflügel vorzugsweise in einer Ausbildung durch Rahmenprofile oder dergleichen, die sich den einzelnen, gelenkig untereinander horizontal verbundenen Paneelen anpasst, ausgestattet. Durch eine derartige Maßnahme wird das Erscheinungsbild des gesamten Sektionaltores nach außen hin vereinheitlicht und gleichzeitig ist es jedoch möglich, ein derartiges Sektionaltor mit der zweiflügeligen Türausbildung aus der Schließstellung in eine Parkstellung und umgekehrt zu verbringen. Eine derartige Veränderung des Sektionaltores kann von Hand oder auch automatisiert ausgeführt werden.
- Sowohl der Gangflügel als auch der Standflügel sind vorzugsweise mit elektrischen und/oder mechanischen Sicherungsvorrichtungen ausgestattet, die einen eigensicheren Betrieb eines derartigen Sektionaltores gewährleisten. So kann beispielsweise das Sektionaltor nur dann aus der Schließstellung herausgefahren werden, wenn eine ordnungsgemäße Verschlusslage des Gang- und auch des Standflügels vorliegen.
- Um einen täglichen Gebrauch der zweiflügeligen Tür zu gewährleisten ist es notwendig, dass immer eine ordnungsgemäße Schließlage zwischen Gang- und Standflügel vorliegt. Dieses bedeutet, dass aufgrund der überfalzten Türblätter zuerst der Standflügel seine Schließlage einnehmen muss und anschließend der Gangflügel. Dieses wird beispielsweise durch eine Schließfolgeregelung mechanischer oder hydraulischer oder elektrischer Art gelöst. Eine derartige Schließfolgeregelung wirkt nur dann, wenn neben dem Gangflügel auch der Standflügel geöffnet wird. Bei einer vorhandenen Schließfolgeregelung ist es möglich, den Gangflügel ohne Beeinträchtigung zu Öffnen und zu Schließen, ohne dass die Schließfolgeregelung wirksam wird. Erst in dem Augenblick, wo der Standflügel geöffnet wird, wird der Gangflügel daran gehindert seine Schließlage einzunehmen. Erst wenn der Standflügel seine Schließlage erreicht hat, ist es möglich, dass auch der Gangflügel seine Schließlage im Anschluss daran einnimmt. Eine derartige Schließfolgeregelung bei einem automatisierten Bereich kann beispielsweise durch Türschließer oder Antriebe oder elektrische Blockiermittel realisiert werden.
- Dabei ist es möglich, dass je nach Ausbildung der Türschließvorrichtung diese ganz verdeckt oder teilverdeckt innerhalb der Wandstärke der Türelemente, bzw. der darüber befindlichen Paneele, eingebaut sind. Das Gleiche trifft auch für die Schließfolgeregelung zu, die verdeckt oberhalb der Türflügel in dem Paneel untergebracht sein kann.
- Da die Bereiche der zweiflügeligen Tür in der gleichen Art wie die Ausbildung des Torblattes vorgenommen werden, ist es notwendig, dass im Bereich der Türblätter, die durch Rahmenprofile eingerahmt sind, um eine vertikale Achse Drehbewegungen ausführen zu können. Um hier entsprechende Kostenreduzierungen durchführen zu können, ist es erfindungsgemäß gelungen, in einer ersten bevorzugten Ausführungsform die bestehende Drehgelenkverbindung zwischen horizontal verlaufenden, ortsveränderbaren Elementen mit einer zusätzlichen Drehgelenkverbindung auszubilden, die auch gleichzeitig eine separate Drehgelenkverbindung für Bauteile der Blockiereinheit aufweist. Diese zusätzliche Drehgelenkverbindung ist durch eine separate drehbare Verbindung gekennzeichnet, die es gestattet, Verbindungselemente aufzunehmen. Diese Verbindungselemente stellen die Schnittstelle zu den benachbarten Drehgelenkverbindungen in der Art her, dass zwischen zwei Drehgelenkverbindungen stets ein Übertragungselement angeordnet ist. Ein derartiges Übertragungselement ist vorzugsweise als flaches Bauteil ausgebildet. In einer bevorzugten Ausführungsform kann dieses Übertragungselement aus einem Federstahl oder einem anderen geeigneten Werkstoff hergestellt werden.
- In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist es möglich, dass die Drehgelenkverbindung nicht nur eine separate drehbare Verbindung beinhaltet, sondern zwei drehbare Verbindungen aufweist, die durch ein Mittenstück untereinander verbunden werden.
- Eine normale Ausführung von bekannten Drehgelenkverbindungen zwischen zwei in horizontaler Richtung ortsveränderbaren Paneelelementen besteht dabei im Wesentlichen aus zwei Befestigungslappen, die durch ein Gelenk drehbar miteinander verbunden sind. Befestigt werden derartige Befestigungslappen auf den aneinander stoßenden, ortsveränderbaren, sich horizontal erstreckenden Paneelen durch Verschraubungen. Um jedoch eine Blockiereinheit zu integrieren, sind in dem Befestigungslappen vorzugsweise Führungselemente enthalten. Innerhalb der Führungselemente werden die, über drehbare Verbindungen untereinander mit dem Mittenstück verbundenen, Verbindungselemente geführt. Eine bevorzugte Ausführung der Führung kann dabei in Führungsaufnahmen durchgeführt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass es bei einer Schwenkbewegung der ortsveränderbaren Paneele nicht zur Verhakung oder dergleichen des Mittenstückes mit den Verbindungselementen kommen kann.
- Diese bevorzugte Ausführungsform der Verwendung des Mittenstückes und der sich daran anschließenden Verbindungselemente unter Einfügung von drehbaren Verbindungen bieten besondere Vorteile. So kann auch beispielsweise bei einer Zwischenstellung unter allen Umständen eine Drehbewegung der ortsveränderbaren Paneele durch die zweite Drehgelenkverbindung ausgeführt werden. Um einen sicheren äußeren Abschluss aufweisen zu können, ist die Drehgelenkverbindung in den Befestigungslappenbereichen jeweils durch eine Abdeckung überkront. Eine derartige Drehgelenkverbindung kann auch ohne die Verbindungselemente verwendet werden.
- Um eine einfache Montage der Drehgelenkverbindung im Bereich der Verriegelungsposition ausführen zu können, wird die Drehgelenkverbindung nicht direkt auf das ortsveränderbare Türelement gesetzt, sondern es wird in Verbindung mit einem Abschluss- oder Rahmenprofil, vorzugsweise bei gefalzten Türflügeln, verwendet. Dabei ist innerhalb eines derartigen Profils ein Übertragungselement ortsveränderbar geführt, vorhanden. Dieses Übertragungselement hat endseitig Mitnehmer, die in die Verbindungselemente der zweiten integrierten Drehgelenksverbindung eingreifen. Dadurch wird eine Montage wesentlich vereinfacht, weil das Aufsetzen auf die Mitnehmer keine Probleme bereitet und sich eine Befestigung der ersten Drehgelenkverbindung über das Abschlussprofil oder dergleichen mit dem Paneel somit einfach gestaltet.
- Durch diese Ausführungsform wird deutlich, dass es bei einer derartigen Vorgehensweise zu einer verdeckten Anordnung des Drehgelenkelementes und der zweiten Drehgelenkverbindung kommt. Dieses bietet gleichzeitig auch einen Schutz gegen Manipulationen, da von außen nicht erkennbar ist, dass sich innerhalb der Abschlussprofile auch gleichzeitig die Übertragungselemente für eine translatorische Bewegung einer Verriegelung oder Blockiereinheit befinden.
- Mit einem derartigen Abschlussprofil können gleichzeitig weitere Integrationen des Profils einhergehen, beispielsweise dass ein Seitenschenkel vorhanden ist, der in einen Abschlussschenkel übergeht und somit sicher dazwischen eine Positionierung der ortsveränderbaren Paneele ermöglicht. Darüber hinaus ist es möglich, dass innerhalb eines derartigen Anlageschenkels auch entsprechende Dichtungsmittel eingesetzt werden können, um eine Türausbildung dichtend abzuschließen.
- Wie die vorhergehende Beschreibung deutlich macht, kann in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform die zweiflügelige Tür auch als Fluchtwegtür, mit einem Gang- und einem damit zusammen wirkenden Standflügel, ausgebildet sein. Dabei ist die Öffnungsrichtung nach auswärts gerichtet. Durch einen geeigneten Öffnungsmechanismus, der auf mindestens einer der Innenseiten des Stand- oder Gangflügels vorhanden ist, ist eine Auslösung der Blockiereinheit durch Betätigung eines Öffnungsmechanismusses möglich. Dieses ist auch in Verbindung mit einem selbstverriegelnden Panikschloss ausführbar. Gleichzeitig versteht es sich, dass eine derartige zweiflügelige Tür, unabhängig von Fluchtwegtür oder normaler zweiflügeliger Tür, auch mit einer Alarmanlage oder anderen Sensoren ausgebildet sein kann. Gleichzeitig wird bei einer Betätigung des Öffnungsmechanismus eine automatische Blockierung der Torblattbewegung bewirkt. Dabei versteht es sich, dass derartige Türen auch mit durchsichtigen Elementen, wie Fenster, ausgebildet sein können. Ein solcher Öffnungsmechanismus befindet sich auf der Innenseite des oder der Türflügel. Durch eine Druckbeaufschlagung wird der Mechanismus ausgelöst.
- Je nach Anwendung ist es somit möglich, die Durchgangsweite der zweiflügeligen Tür innerhalb des Torblattes anzupassen. Dieses bedeutet, dass neben einer ersten Ausführung, bei welcher der Standflügel und der Gangflügel gleich breit sind, hier auch unterschiedliche Größenausbildungen möglich sind. Insbesondere bei der Variante der Fluchtwegausführung ist es möglich, dass der Gangflügel in seiner Breite größer ist als der Standflügel.
- Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
- In der Beschreibung, in den Ansprüchen und in der Zeichnung werden die in der unten aufgeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen verwendet. In der Zeichnung bedeutet:
- Fig. 1
- eine prinzipielle Darstellung eines Sektionaltores mit integriertem Gang- und Standflügel;
- Fig. 2
- eine erste bevorzugte Ausführungsform eines Abschlusselementes;
- Fig. 3
- eine zweite bevorzugte Ausführung eines Abschlusselementes;
- Fig. 4
- eine Ansicht eines Türelements mit einer rückseitigen Betrachtung mit Paneelelementen;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf eine Drehgelenkverbindung mit einem Abschlussprofil;
- Fig. 6
- eine Gelenkverbindung mit einer Integration zweier Abschlussprofile in einer verschwenkten Position, und
- Fig. 7
- eine Drehgelenkverbindung mit integrierten Übertragungselementen von der Rückseite betrachtet.
- Durch die Darstellung gemäß
Fig. 1 wird eine prinzipielle Anordnung eines Torblattes 1 dargestellt. Dabei besteht das Torblatt 1 aus einzelnen Paneelelementen 5, die in waagerechter Ausführung durch drehbare Verbindungen 6 untereinander so verbunden sind, dass sie aus einer vertikalen Schließlage in eine im Wesentlichen horizontale Öffnungsposition verfahren werden können. Dabei ist es unerheblich, ob das Verfahren des Torblattes 1 eines Sektionaltores oder dergleichen manuell oder durch eine motorische Antriebseinheit ausgeführt wird. Innerhalb des Torblattes 1 ist eine zweiflügelige Tür 2 enthalten, die einen Gangflügel 3 und einen Standflügel 4 umfasst. Seitlich wird die zweiflügelige Tür 2 durch einen Einbaurahmen 7, der aus Profilen oder dergleichen besteht, eingefasst. Dabei ist der Einbaurahmen 7 mit den jeweiligen Paneelelementen 5 kraft- und formschlüssig verbunden. Innerhalb des Einbaurahmens 7 sind ein Standflügelrahmen 8 und ein Gangflügelrahmen 9 dargestellt, die mit einer Ausfachung von Gangflügelpaneelen 11 und Standflügelpaneelen 12 die zweiflügelige Tür 2 darstellen. - Damit die Gangflügelpaneel 11 und die Standflügelpaneel 12 in gleicher Art und Weise wie die Paneelelemente 5 um horizontale Schwenkachsen ortsveränderbar sind, weisen diese drehbare Verbindungen 14 auf. Um eine Öffnung des Gangflügels 3 und auch des Standflügels 4 bewirken zu können, ist es notwendig, dass diese durch Scharnierverbindung 15 mit dem Einbaurahmen 7 verbunden sind. Je nach Ausführung der Scharnierverbindung 15 ist es möglich, dass der Gangflügel 3 und der Standflügel 4 entweder zum Gebäudeinneren geöffnet werden können, in einer Fluchtwegversion kann das Öffnen aber nach auswärts gerichtet ist. Die Schließlage der zweiflügeligen Tür 2 wird durch ein Schloss 10, das auch als selbstverriegelndes Panikschloss ausgerichtet sein kann, sichergestellt.
- Die Ausfachungen, sowohl des Standflügels 4 als auch des Gangflügels 3, können durch die gleichen Paneelelemente 5 aufgefüllt werden, es ist jedoch auch möglich, hier entsprechende andere Elemente vorzusehen, z.B. eine Verglasung oder dergleichen.
- Zumindest der Bereich zwischen dem Standflügel 4 und dem Gangflügel 3 wird durch ein bodenseitiges Abschlusselement 13 überbrückt. Diese Überbrückung bietet die notwendige Stabilisierung, damit das Torblatt 1 auch bei geöffneten Türflügeln 3, 4 keine Verwerfungen ausbildet. Ein derartiges Abschlusselement 13 kann auch über die gesamte Breite des Torblattes 1 ausgeführt werden. Dabei wirkt es gleichzeitig als Schwellen- aber auch als Stabilisierungselement.
- Diese Rahmenausbildungen 8 und 9 sind nicht als durchgehende einstückige Rahmen zu verstehen, sondern bilden nur die seitlichen Abschlüsse zu den einzelnen Paneelen 5. In dem Bereich, in dem der Gangflügel 3 und der Standflügel 4 zusammentreffen, weist vorzugsweise der Standflügel 4 Drehgelenkverbindungen 30 auf, die eine zusätzliche Funktion übernehmen.
- Die Ausgestaltung des Abschlusselementes 13 kann in unterschiedlichster Ausführungsform durchgeführt werden. In einer ersten bevorzugten Ausführungsform gemäß
Fig. 2 ist das Abschlusselement 13 als flaches Bauteil dargestellt worden. Ein derartiges Abschlusselement 13 ist so gestaltet, dass es den gültigen Bauvorschriften entspricht. Dabei ist jeweils an den Seiten eine Anlaufschräge 24 vorhanden, die in eine verrundete Vorderkante 25 übergeht. Im Anschluss daran ist unterseitig eine Aufstandsfläche 26 vorhanden, die direkt oder indirekt mit dem Gebäudeboden in Kontakt kommt. Den oberen Bereich bildet eine Trittfläche 16, die als durchgehende, im Wesentlichen gerade Fläche ausgebildet ist, und zur Erhöhung der Trittsicherheit mit einer Riffelung oder dergleichen ausgestattet sein kann. Unterbrochen werden kann die Trittfläche 16 durch Nuten 18, über die weitere Bauteile des Torblattes 1 mit dem Abschlusselement 13 verbunden werden können. Insgesamt kann die Verbindung des Abschlusselementes 13 über Schraubeinlässe 17, die an der Unterseite des Abschlusselementes 13 angeordnet sind, mit Schraubverbindungen zu dem untersten Paneelelement 5 hergestellt werden. - Innerhalb des Abschlusselementes 13 ist vorzugsweise ein Einlass 23 vorhanden, der sich in seitliche Hinterschnitte 21 weiter ausweitet. Hier können entsprechend den Anforderungen Dichtungen oder aber auch Versorgungs- und Sensorkabel verlegt werden. In einem weiteren Einlass 22 ist es möglich, ebenfalls eine Dichtung oder aber auch in einem sich anschließenden Aufnahmekanal 20 Kabel unterzubringen. Durch einen Hinterschnitt 19 innerhalb des Einlasses 22 ist eine Einbringung der Dichtung ebenfalls möglich.
- In einer modifizierten Ausführungsform gemäß
Fig. 3 kann ein weiteres Abschlusselement 13 entnommen werden. Dieses Abschlusselement 13 ist in seinem Aufbau analog der Ausführung gemäßFig. 2 zu sehen, jedoch ist im Bereich der Stoßkanten 25 auf Anlaufschrägen oder dergleichen verzichtet worden. Durch herausgezogene untere vorstehende Aufstandsschenkel 49 wird ein größerer Raum unterhalb des Abschlusselementes 13 geschaffen. Durch diesen größeren Raum ist es möglich, bei großen Öffnungsweiten z.B. größere Dichtelemente einzubringen. - Wie die Ausgestaltung der beiden, nicht abschließend beschriebenen Abschlusselemente 13 zeigt, sind diese so ausgeführt worden, dass im Sinne von behördlichen Vorschriften keine Stolperkanten im Bereich der zweiflügeligen Tür 2 vorliegen.
- In der
Fig. 4 wird ein Ausschnitt eines Türblattes 3 oder 4 dargestellt, bei dem auf der linken Seite zwei Paneelelemente 5 übereinander dargestellt worden sind. Die linke Verbindung zwischen den Paneelelementen 5 ist nicht dargestellt worden. Auf der rechten Seite, im Anschluss an eine vertikale Kante der übereinander angeordneten Paneelelementen 5, ist ein Rahmenprofil 27 dargestellt worden. Dieses Rahmenprofil 27 besteht aus mehreren Segmenten, die die gleiche Höhe wie die Paneelen 5 aufweisen und durch eine Drehgelenkverbindung 30 miteinander verbunden sind. Das Rahmenprofil 27 weist dabei für die Stirnkante des Paneelelementes 5 einen Seitenschenkel 29 und einen sich daran auskragenden Anlageschenkel 28 auf. Durch den Anlageschenkel 28 wird ein sicherer Abschluss zu dem benachbarten Türelement hergestellt. - Durch die Darstellung der
Fig. 5 wird die in mehrfacher Hinsicht funktionale Ausführung des Rahmenprofils 27 in Verbindung mit der Drehgelenkverbindung 30 deutlich. Während der Anlageschenkel 28 auch eine Dichtungsaufnahme 31 zur Abdichtung der Türflügel 2 untereinander bietet, ist im Anschluss auf der gegenüberliegenden Seite ein weiterer auskragender Teil in Form eines Abschlussschenkels 32 dargestellt worden. Dieser Abschlussschenkel 32 legt sich auf die Oberfläche der Paneelelemente 5 an. Dieses kann auch noch einmal durch dieFig. 6 verdeutlicht werden, die eine rückseitige Betrachtung in einer leicht verschwenkten Stellung des Rahmenprofils 27 in Verbindung mit der Drehgelenkverbindung 30 und einem Übertragungselement 37 darstellt. So sind die Übertragungselemente 37 translatorisch in einem Schenkel des Rahmenprofils 27 in Führungen 33 veränderbar. Verbunden sind die Übertragungselemente 37 durch Verbindungen 36 mit der zweiten Drehverbindung innerhalb der Drehgelenkverbindung 30. Zugänglich wird das Übertragungselement 37 durch einen Freiraum 35. - Insbesondere aus der Darstellung der
Fig. 6 wird deutlich, dass neben der reinen Verschwenkbarkeit der Paneelelemente 5 auch eine Verschwenkbarkeit von Elementen für eine Verriegelungsvorrichtung in Form der Übertragungselemente 37 gegeben ist. Dabei wird gleichzeitig innerhalb der Drehgelenkverbindung 30 auch das Übertragungselement 37 so geführt, dass in der geschlossenen Stellung des Standflügels 4 zumindest eine Blockierung dessen möglich ist. Die Übertragungselemente 37 sind endseitig mit entsprechend geeigneten Verschlussstücken ausgerüstet, die einerseits in das Abschlusselement 13 eingreifen und andererseits im oberen Bereich in den Einbaurahmen 7 oder Teilen des Einbaurahmens eingreifen. - So kann gemäß
Fig. 7 die Funktionalität und die für die Schwenkverbindung notwendigen Elemente, und die für die Verriegelung notwendigen Elemente, in Form von Übertragungselementen 37 in einer Zusammenwirkung als Drehgelenkverbindung 30 entnommen werden. Die Drehgelenkverbindung 30 besteht im Wesentlichen aus Befestigungsplatten 44 und 45, die über ein Gelenk 38 drehgelenkig untereinander verbunden sind. Dabei werden die Befestigungsplatten 44, 45 auf die Paneelelemente 5 oder des Rahmenprofils 27 geschraubt. Innerhalb der Befestigungsplatten 44, 45 ist eine Mechanik enthalten, die neben einer reinen Drehbewegung über das Gelenk 38 auch unabhängig davon eine Ortsveränderung der integrierten Übertragungselemente 37 in translatorischer Richtung ermöglicht. Dafür befinden sich an den Übertragungselementen 37 endseitig Mitnehmer 43, die in Verbindungselemente 46 eingreifen. Dieses Eingreifen wird in einfacher Art und Weise durch eine Steckverbindung realisiert. Geführt werden die Übertragungselemente 37 innerhalb von seitlichen Führungen 33, die in dem Rahmenprofil 27 enthalten sind. Im Anschluss an die Führungen 33 ist ein Freiraum 35 vorhanden, der einen Freischnitt 34 beinhaltet. So ist es möglich, dass das Übertragungselement 37 hier verdeckt innerhalb des Rahmenprofils 27 translatorisch durch Aktionen des Schlosses 10 bewegt werden kann. In einer bevorzugten Ausführungsform ist an den Verbindungselementen 46 endseitig ein verbindendes Mittenstück 47 vorhanden. Dieses Mittenstück 47 ist über drehbare Verbindungen 48 mit den Verbindungselementen 46 verbunden. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, dass auch bei nicht hundertprozentig korrekten Übereinstimmungen der drehbaren Verbindung 48 mit dem Gelenk 38 die Funktionsfähigkeit der Übertragungselemente 37 erhalten bleibt. Diese Stellung kann insbesondere derFig. 6 entnommen werden, aus der auch deutlich wird, dass aufgrund des Mittenstückes 47, unabhängig von dem Gelenk 38 eine Drehbewegung über die drehbare Verbindung 48 möglich ist. Zur Vermeidung von Manipulationen werden die Befestigungsplatten 44, 45 durch Abdeckungen 40, 41 überkront. Dadurch ist neben einem sicheren Abschluss auch ein optisch gutes Erscheinungsbild gegeben. - Statt eines üblicherweise bei Türen zu verwendenden Türgriffs ist es bei einer Ausführung der zweiflügeligen Tür 2 als Fluchtwegtüren möglich, diese mit einem Fluchtwegtürbeschlag, der auf der Innenseite der Türflächen angeordnet ist, zu versehen. Ein derartiger Türbeschlag, der als Türmechanismus bezeichnet werden kann, wirkt direkt oder indirekt auf die Blockiereinheit, die eine Verriegelung der zweiflügeligen Tür 2 in der geschlossenen Stellung zwischen dem Abschlusselement 13 und dem Einbaurahmen 7 oder dergleichen gewährleistet. Hierzu gibt es unterschiedlichste Ausführungsmöglichkeiten, wobei neben der Sicherheitsfunktion auch vorzugsweise einer Ausführung mit nicht sehr weit vorstehenden Elementen den Vorzug gegeben wird. Bei einer Betätigung dieser Öffnungsmechanismen, die sowohl auf dem Gangflügel 3 als auch auf dem Standflügel 4 angebracht sein können, wird neben einer Betätigung des Schlosses 10 auch gleichzeitig eine getriebliche Übertragung auf die translatorisch bewegbaren Übertragungselemente 37 ausgeübt. Durch diese getriebliche Verbindung wird sichergestellt, dass in jedem Fall bei einer Kraftbeaufschlagung auf die Innenseite des Gangflügels 3 und/oder des Standflügels 4 eine Zwangsöffnung der zweiflügeligen Tür 2 ausgeführt wird. Dadurch ist es Personen möglich, aus einem Gebäude im Gefahrenfall heraus zu kommen, wobei auch in diesem Falle die stolperfreie Ausführung des Abschlusselementes 13 hier den Flucht- und Rettungsweg nicht beeinträchtigt.
-
- 1
- Torblatt
- 2
- zweiflügelige Tür
- 3
- Gangflügel
- 4
- Standflügel
- 5
- Paneelelement
- 6
- drehbare Verbindung
- 7
- Einbaurahmen
- 8
- Standflügelrahmen
- 9
- Gangflügelrahmen
- 10
- Schloss
- 11
- Gangflügelpaneel
- 12
- Standflügelpaneel
- 13
- Abschlusselement
- 14
- drehbare Verbindung
- 15
- Scharnierverbindung
- 16
- Trittfläche
- 17
- Schraubeinlässe
- 18
- Nut
- 19
- Hinterschnitt
- 20
- Aufnahmekanal
- 21
- Hinterschnitt
- 22
- Einlass
- 23
- Einlass
- 24
- Anlaufschräge
- 25
- Vorderkante
- 26
- Aufstandsfläche
- 27
- Rahmenprofil
- 28
- Anlageschenkel
- 29
- Seitenschenkel
- 30
- Drehgelenkverbindung
- 31
- Dichtaufnahme
- 32
- Abschlussschenkel
- 33
- Führung
- 34
- Freischnitt
- 35
- Freiraum
- 36
- Verbindung
- 37
- Übertragungselement
- 38
- Gelenk
- 40
- Abdeckung
- 41
- Abdeckung
- 43
- Mitnehmer
- 44
- Befestigungsplatte
- 45
- Befestigungsplatte
- 46
- Verbindungselement
- 47
- Mittenstück
- 48
- drehbare Verbindung
- 49
- Aufstandsschenkel
Claims (15)
- Sektionaltor mit einem Torblatt (1), das aus einzelnen, horizontal verlaufenden Paneelen (5) gebildet wird, die mittels drehbarer Verbindungen (6) in horizontalen Achsen untereinander so verbunden sind, dass das Torblatt (1) aus einer Schließstellung in eine Offenstellung und aus der Offenstellung in die Schließstellung verbracht werden kann, und dass in dem Torblatt (1) eine Tür integriert ist, deren Türblatt im Wesentlichen den gleichen Aufbau wie das Torblatt (1) aufweist und zumindest in dem Bereich des Türblattes mit einem bodenseitigen Stabilisierungselement ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür als zweiflügelige Tür (2), umfassend einen Gangflügel (3) und damit zusammenwirkend einen Standflügel (4), ausgebildet ist, wobei zumindest der Bereich der zweiflügeligen Tür (2) durch ein bodenseitiges Abschlusselement (13) überbrückt wird und zumindest der Standflügel (4) eine Blockiereinheit aufweist, die im verriegelten Zustand in das Abschlusselement (13) bodenseitig und oberseitig in Rahmen oder Zargenprofile (7) oder dergleichen eingreift.
- Sektionaltor mit einem Torblatt (1), das aus einzelnen, horizontal verlaufenden Paneelen (5) gebildet wird, die mittels drehbarer Verbindungen (6) in horizontalen Achsen untereinander so verbunden sind, dass das Torblatt (1) aus einer Schließstellung in eine Offenstellung und aus der Offenstellung in die Schließstellung verbracht werden kann, und dass in dem Torblatt (1) eine Tür integriert ist, deren Türblatt im Wesentlichen den gleichen Aufbau wie das Torblatt (1) aufweist und zumindest in dem Bereich des Türblattes mit einem bodenseitigen Stabilisierungselement ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür als zweiflügelige Fluchtwegtür (2), umfassend einen Gangflügel (3) und damit zusammenwirkend einen Standflügel (4), ausgebildet ist, deren Öffnungsrichtung nach auswärts gerichtet ist und durch mindestens einen Öffnungsmechanismus auf einer Innenseite des Standflügels (4) und/oder des Gangflügels (3) gleichsinnig oder einzeln betätigbar ist.
- Sektionaltor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Bereich der zweiflügeligen Tür (2) durch ein bodenseitiges Abschlusselement (13) überbrückt wird und zumindest der Standflügel (4) eine Blockiereinheit aufweist, die im verriegelten Zustand in das Abschlusselement (13) bodenseitig und oberseitig in Rahmen oder Zargenprofile (7) eingreift, und dass der Öffnungsmechanismus auf die Blockiereinheit und/oder ein Schloss einwirkt.
- Sektionaltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlusselement (13) als barrierefreie Schwelle und/oder Stabilisierungselement ausgebildet ist und sich über einen Teil oder über die Gesamtbreite des Torblattes (1) erstreckt und mindestens ein Dichtungselement aufweist.
- Sektionaltor nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsmechanismus sich im Wesentlichen über die Gesamtbreite des Gangflügels (3) und/oder des Standflügels (4) erstreckt und druckbeaufschlagt den Gangflügel (3) und den Standflügel (4) entriegelt.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gangflügel (3) und dem Standflügel (4) eine gemeinsame oder jeweils eine eigene Türschließvorrichtung zugeordnet ist, wobei die Türschließvorrichtung vorzugsweise als Türschließer oder Antrieb ausgebildet ist.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Türschließvorrichtung innerhalb des Paneels (5) verdeckt oder teilverdeckt angeordnet ist.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiflügelige Tür (2) mit einer mechanisch oder hydraulisch oder elektrisch wirkenden Schließfolgeregelung ausgestattet ist, die stets den Standflügel (4) vor dem Gangflügel (3) in die Schließlage bringt.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung für die Schließfolgeregelung verdeckt innerhalb des oberhalb der zweiflügeligen Tür (2) vorhandenen Paneels (5) eingebaut ist.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss (10) als selbstverriegelndes Antipanikschloss ausgebildet ist.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss (10) dem Gangflügel (3) zugeordnet ist, dessen Verriegelung sowohl gegen den Standflügel (4) als auch gegen die Paneele (5) und das Abschlusselement (13) gerichtet sein kann.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gangflügel (3) und der Standflügel (4) mit mindestens einer elektrisch wirkenden Sicherheitsvorrichtung ausgerichtet sind, dessen Signale in einer Steuerung einer Antriebsvorrichtung des Sektionaltores verarbeitbar sind.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gangflügel (3) und/oder Standflügel (4) als drehbare Verbindung in den horizontalen Achsen mindestens eine Drehgelenkverbindung (30) aufweist, die eine integrierte, drehbare Verbindung mit sich daran anschließenden translatorisch veränderbaren Übertragungselementen (37) aufweist, die direkt oder indirekt mit Endstücken versehen als Blockiereinheit wirkt.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsweite des Gangflügels (3) und des Standflügels (4) gleich oder unterschiedlich groß ausgebildet sind.
- Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsweite des Gangflügels (3) größer als die Durchgangsweite des Standflügels (4) ausgebildet ist.
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