DEV0007706MA - - Google Patents
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Description
V 7706 VII/76c
Die Erfindung betrifft 'eine Fadewabwidkelvorrichtung
an Doppeldralht-Zwirnspindeln.
Zum Erzielen einer hohen Drehung bei einem zu . zwirnenden Faden,, wie er z. B. in der Krepp-Zwirnerei
benötigt wird, werden Doppeldraht-Zwirnspindeln verwendet. Beim Arbeiten mit diesen
Spindeln umkreist der Faden die stillstehende Lieferspule und bildet den sogenannten Ballon. Obwohl
Doppeldraht-Zwirnspindeln in den verschiedensten Konstruktionen bekannt sind, haben sie
durch verschiedene Mängel in der Praxis noch
nicht die ihnen zukommende Bedeutung erlangt. Einer der Mangel dieser Spindeln besteht darin,
daß die Fadenspannung beim Abziehen von der Lieferspule nicht gleichmäßig gehalten werden
kann. Es wird deshalb bei bekannten Doppeldraht-Zwirnspindeln die gewünschte Gleichmäßigkeit dadurch
angestrebt, daß ein über der Lieferspule angeordneter rotierender Fadenführer, Flügel oder
Campanello den .Faden von. der Spule abhebt und der durchbohrten Spindel zuführt. Bei diesem Vorgang
entstehit jedoch eine unerwünschte Fadenreibung am Garnkörper der Lieferspule, die sich in
großen und wechselnden Fadenspannungen auswirkt. Bei anderen bekannten Doppeldraht-Zwirnspindeln
wird der eben geschilderte Nachteil dadurch zu umgehen versucht, daß am Rand einer
über der Lieferspule befindlichen rotierenden Scheibe eine bis an das untere Ende der Spule
reichende, aus mehreren schwachen Drähten bestehende Fadenabhebe-Einrichtung angebracht ist.
Die Praxis beweist, daß auch diese Anordnung die anfangs erwähnten Mangel nicht restlos beseitigt
und die Fadenspannung noch Schwankungen unterworfen ist, die davon abhängig sind, ob der Faden
am oberen oder unteren Ende der Lieferspule abgezogen wird. Schließlich sind noch Doppeldraht-Zwirnspindeln
bekanntgeworden, bei 'denen diie den Garnkörper tragende Spule drehbar angeordnet ist,
so daß der zwischen dem stehenden Gehäuse an zwei Stäben beweglich angeordnete Fadenführer
einen stets rechtwinkligen oder fast rechtwinkligen Fadenabzug vermitteln soll. Es handelt sich bei
diesen Vorrichtungen um solche für schwere Zwirne, die einen starken Zug vertragen, der noch
am Anfang des Abzuges anders ist als am Schluß und durch den die schwere, abgebremste Spule bewegt
wird. Eine solche Vorrichtung zum Zwirnen feiner Garne, wie sie in der Krepp-Zwirnerei verarbeitet
werden, zu benutzen, ist unmöglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die aufgezeigten Mangel vermieden
werden.
Die erfindungsgernäße Lösung der Aufgabe, bei
5; der an einer Doppeldra'ht-Zwirnspindel mit einer
koaxial zur stillstehenden Lieferspule angeordneten
Führungsstange, die auf der stillstehenden Spindel " drehbar gelagert ist und einen auf- und abbe wegbaren
Fadenführer trägt, ist dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwirnen feiner Garne diie Führungsstange
um die Lieferspule umläuft.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Der Ring ι ist auf der feststehenden Spindel 2 drehbar gelagert und trägt die Führungsstange 3
mit dem auf- und abbewegMchen Fadenführer 4.· Von der Lieferspule 5 wird der Faden 6 abgezogen
und' durch den Fadenführer 4 und eine vorzugsweise verwendete Führungsöse 7 im Ring 1 in bekannter
Weise in die, Durchbohrung der feststehenden Spindel 2 eingeführt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Auf der Lieferspule 5 wird der Faden 6 durch den
Fadenführer 4 und die Führungsöse 7 in die Durchbohrung der feststehenden Spindel 2 eingeführt.
Durch die senkrecht bewegliche Anordnung des Fadenführers an der Führungsstange 3 und dessen
gewichitsmäßige Abstimmung auf das jeweils zu
zwirnende Fadenmaterial stellt sich der Fadenführer selbständig immer so ein, daß ein fast rechtwinkliger
Abzug des Fadens 6 von der Lieferspule 5 erfolgt. Da die vom Ring 1 getragene Führungsstange.
3 mit Fadenführer 4 um die Lief erspule 5 entsprechend der Abwicklung des Fadens 6
herumläuft, erfolgt ein leichtes, störungsfreies Abheben des Fadens 6 von der Lieferspule 5. Außerdem
werden auftretende Spannungssdhwankungen fast völlig durch die umlaufende Führungsstange
ausgeglichen, da der umlaufende Ring mit Führungsstange und Fadenführer auf jede Spannungs-Schwankung
durch eine entsprechende Veränderung seiner Umdrehungszahl reagiert.
Claims (1)
- Patentanspruch:Fadenabwickelvorrichtung an Doppeldraht-Zwirnspindeln mit einer koaxial zur stillstehenden Lieferspule angeordneten Führungsstange, die auf der stillstehenden Spindel dreh- bar gelagert ist und einen auf- und abbewegbaren Fadenführer trägt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwirnen feiner Garne die Führungsstange 3 um die Lieferspule 5 umläuft.105Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 182 719, 191 066, 801380;.schweizerische Patentschrift Nr. 271 074;
USA.-Patentschrift Nr. 2 499 726. ■ .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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