DEV0000804MA - Verschiebbares Fenster, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Verschiebbares Fenster, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 10
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 7
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein verschiebbares Fenster, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Derartige Fenster dienen hauptsächlich zur Lüftung des Innenraumes von Fahrzeugen. Beim Öffnen des Fensters, auch bei kleiner Lüftungsöffnung, tritt während der Fahrt des Fahrzeuges in der Regel ein Luftzug auf, der für einige oder alle Insassen des Fahrzeuges unangenehm ist. Es sind Schiebefenster bekannt, die in ihrer eigenen Ebene senkrecht und waagerecht verschiebbar sind. Hierbei wird durch die waagerechte Verschiebung des in der obersten Stellung befindlichen Fensters ein Lüftungsspalt an der Vorderkante des Fensters gebildet. Diese Anordnung bedingt umständliche und teure Betätigungseinrichtungen.
Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf ein verschiebbares Fenster, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das durch Führungen in im wesentlichen senkrechter Richtung beweglich und gegen Verschieben in waagerechter Richtung gesichert ist. Die Erfindung bezweckt, bei Fenstern dieser Art eine zugfreie Lüftung des Fahrzeuges während der Fahrt zu ermöglichen. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass in geschlossener Stellung des Fensters die in Fahrtrichtung vorderen oberen Teile der Fensterkante innerhalb der Fensterführung in Richtung der Verschiebungsbewegung einen kleinere Abstand von der Kante der Fensterführung haben als die hinteren oberen Teile der Fensterkante. Durch diese Gestaltung des Fensters wird beim Öffnen des Fensters an denjenigen Stellen ein Lüftungsspalt geöffnet, an denen während der Fahrt des Fahrzeuges ein Unterdruck herrscht, so dass eine nach aussen gerichtete Luftströmung und damit eine zugfreie Entlüftung erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 einen Teil eines Kraftwagens in Seitenansicht,
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2 - 2 in Abb. 1 in grösserem Maßstab.
In dem Kraftwagenaufbau 1, der nur in einem hier in Betracht kommenden Ausschnitt dargestellt ist, befindet sich die Tür 2 mit einem verschiebbaren Fenster 3. Das Fenster 3 kann zum Öffnen in bekannter Weise, z.B. durch Betätigen einer nicht dargestellten Kurbel, herabgelassen werden. Zur Führung des Fensters sind im Fensterrahmen Führungen vorgesehen, wie Abb. 2 in einem Schnitt durch die obere Fensterführung 4 zeigt.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist an den in Fahrtrichtung vorderen oberen Teilen der Fensterkante eine Aussparung 5 angebracht. In der Abb. 1 ist das Fenster 3 in einer Stellung gezeigt, in der zwischen der in Fahrtrichtung vorderen oberen Kante des Fensters und der Kante 6 der Fensterführung ein Lüftungsspalt 10 gebildet ist, der sich über die ganze Länge der schräg abwärts verlaufenden vorderen Fensterkante erstreckt, während der hintere obere Teil der Fensterkante 7 sich noch in der Fensterführung 4 befindet. Bei völlig geschlossenem Fenster nimmt die obere Kante 7 des Fensters 3 die in Abb. 2 strichpunktiert gezeichnete Lage ein.
Der besondere, zur Erzielung der gewünschten Wirkung erforderliche Verlauf der Kante 7 der Fensterscheibe 3 in Beziehung zur Kante 6 der Fensterführung 4 kann auch dadurch erreicht werden, dass bei gleichmässig bogenförmiger Gestaltung der Fensterkante 7, also ohne eine Aussparung an derselben, und bei gleichmässig bogenförmiger Gestaltung der Fensterführung 4 die Höhe der Fensterführung 4 in Richtung der Verschiebungsbewegung im in Fahrtrichtung vorderen oberen Teil geringer ist als im hinteren oberen Teil.
Um dem Fahrer die Aufgabe abzunehmen, beim Bewegen des Fensters genau darauf zu achten, wann der Lüftungsspalt am günstigsten für eine zugfreie Lüftung geöffnet ist, eine eine Rast 9 zur Festlegung dieser Öffnungsstellung des Fensters vorgesehen, in die ein unter Feder-
wirkung stehender Bolzen 8 oder dergleichen eingreift. Es können aber auch in ähnlicher Weise wirkende Rasten an anderer Stelle des Fensters oder seines Antriebes, beispielsweise in Verbindung mit dem Kurbeltrieb zum Herablassen der Scheibe, vorgesehen sein.
Claims (5)
1) Verschiebbares Fenster, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das durch Führungen in im wesentlichen senkrechter Richtung beweglich und gegen Verschieben in waagerechter Richtung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass in geschlossener Stellung des Fensters (3) die in Fahrtrichtung vorderen oberen Teile (5) der Fensterkante (7) innerhalb der Fensterführung (4) in Richtung der Verschiebungsbewegung einen kleinere Abstand von der Kante (6) der Fensterführung (4) haben als die hinteren oberen Teile der Fensterkante (7).
2) Verschiebbares Fenster nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Aussparung (5) an den in Fahrtrichtung vorderen oberen Teilen der Fensterkante.
3) Verschiebbares Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleichmässig bogenförmiger Gestaltung der Fensterkante (7) und gleichmässig bogenförmiger Gestaltung der Fensterführung (4) die Höhe der Fensterführung in Richtung der Verschiebungsbewegung im in Fahrtrichtung vorderen oberen Teile geringer ist als im hinteren Teil.
4) Verschiebbares Fenster nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bei geringer Abwärtsbewegung des Fensters (3) gebildete Lüftungsspalt (10) sich über die ganze Länge der schräg abwärts verlaufenden vorderen Fensterkante erstreckt, während mindestens der grössere hintere Teil der oberen Fensterkante (7) sich noch in der Fensterführung (4) befindet.
5) Verschiebbares Fenster nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Rast (9) zur Festlegung der Öffnungsstellung des Fensters, bei der an den vorderen oberen Teilen der Fensterkante ein Lüftungsspalt (10) vorhanden ist.
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