DET0000716MA - Vorrichtung und Verfahren zum Züchten von Kristallen, vorzugsweise Seignettesalz-Kristallen, aus Lösungen - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Züchten von Kristallen, vorzugsweise Seignettesalz-Kristallen, aus LösungenInfo
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Description
f «ΐΙ·
Berlin^ den 2S= Mars 1950
ZS/Pt - Έ/ϊ
ZS/Pt - Έ/ϊ
Vorrichtung und Vorfahren stam Süchten von Kristallen»
Seignettescls-Ericitallons ans lösungen
Die ■ Erfindung- bezieht ■ sich-auf eine Jorrichtiing "und ein Verfahren ·,.
S1Om Züchten von.Kristallen, vorzugsweise Seignettesals-Kri:;tallon9
ans. Iiösungene Zu diesem Zwecke ist eine Vorrichtung bekannt p welche
sur. Urzeugung mehrerer Kri st allplatt eii oder -blöcke eine entsprechende .iLneahl von Zuehtfächern aufweist „ die drirch begrenzende Platten vonoinander getrennt sind» Dies.e Tremiplatten sind bei der "be- '
kannten Vorrichtung mit übereinanderliegonden rechteckigen Ausschnitten versehGns so dass eine durch alle übereinanderliegenden
2nehtfächer hindiirchreichende Keimplatto eingesetzt werden kann« Der Anwuchs erfolgt άοηη von einander oaitgegengesetzten Seiten der .
Keilplatte aus in beiden llichtiingen«.
Die bekannte Vorrichtung konnte zwar aur gleichseitigen Herctellung von mehreren Kris f. allplatten dienen, wenn ein Keimkristall von hinreichenden
Ausmaßen vorhanden war ^ welcher durch alle übe -einanderliegenden Zucht fächer, hindurchreicht e* Da aber die Vorrichtung' ■
keinen neuen Kristall von·, vergleichbaren Ausmaßen bei gloi-Orientierung za liefern vermochte, musste der Keim in einer besonderen Zuchtvorrichtung gewonnen worden? was bei der erforderlichen
Grosse desselben einen besonders hohen Zeitaufwand erforderte und. daher eine wesentliche Kostenbelastung ergab. Sin weiterer Mungel
der bekannten Torrichtung bestand darin? dass infolge der besonderen
räumlichen Anordnungj, in welcher die ^achtfacher beiderseits der senkrecht stehenden ICeimplatte flache? horizontal angeordnete
Schienten bildeten, die umreraeidliohe EinsGhliessung von äasblasen in dem oberen Seil jeder Platte einen unverhältnismässig gioas©n
Anteil des gewonnenen Materials unbrauchbar machte«,
Die Erfindung vermeidet diese Mangel der bekannten Anordnung \mter Beibehaltung der Möglichkeit» den Anwuchs i?on der Keimplatte aus
in swei Richtungen gleichseitig erfolgen au lassen» Die Torriohtung gemäs® der Erfindung wird durch einen Unförmigen oder mehrfach tJ-fönaigen Rahmen gebildet 9 der an den Seitenwänden in voraugs
weise gleichen Abstanden übereinander Halteorgane für 2rennplatteng ■vorzugsweise G-lasplatten? aufweist und gleichzeitig Halteorgane
für eine zwischen swei Trennplatten senkrecht au diesen und zu den Seitenwand en einssus et sende Keimplatteg derart 9 dass diese Keimplatten
die mittlere Trennwand eines jeden durch swei Erennplatten und die dazwischen liegenden Seile der Seltenwände begrenzten Zucht
faones darstellen und dabei durch die iPrennplatten vollständig voneinander getrennt gehalten werden - Zim Halten dor Srermplatten
sind in doix Seitenwagen jedes U-förmigen Hahaentoiles sweckmässigerweise Hüten vorgeselieng in welche die Srennplattens wio später
noch erläutert wirds eingeschoben werden* Sagegen werden die Keimplatten besser durch an den Seitenwand en angebrachte torso iJtifte
oder Leisten gehalten«
In dor Zeichnung ist als Ausfükrungsbeispiel des Brfindungsgedankcns ©ine Torrichtimg mit einem zweifach U-fönaigen Hatoaon mit den
Seitenteilen I8 dein Boden 9 und dem Mittelteil 10 dargestellt* Zu dem Rahmen gehört der Deckel 29 der nach dem Besehiekais der Tor=
richtung mit den Keimen auf dem Sahmon "befestigt wirde Dabei groi~ fön die Zapfen 5 in die entsprechenden Bohrungen 4 ein« Zum Halten
der horiaontal angeordneten Erennplatten 8 dienen die Hüten 5* während die Keimplatten Ton den vertikal on Leisten β gehalten werden«.
Die Zeichnung stellt die Torrichtung in der Lage dar^ in welchor sie beim Torbereiten, dehe bein "SinsGtson der K©implatten 7 gebraucht
wird«.
.Baa Einsetsen -goirt se vox e&ohs dass "bei' abgeaanraönom Decteel £-
oben iiox in beide ilafajoienMlften zwischen die Leisten 6 je eine Kolaplatte 7 fei® zum untersten Suchtfach eingeführt wird» Bram
wird darüber in die entsprechenden Hüten 5 jeder Rafeaenhälft© ein© Glasplatte 8 geschobene Darauf folgen die nächsten beiden Eo impl aiii en und darüber wieder· G-lasplatten 9 u»s*fe, "bis die obersten bei»
den Keimplatten 'eingesetzt sind* Zuletzt wird der Deekel 2 aufgesetzt 9 der die obersten "be id esa Zucht fächer nach.oben begrenst* Die
ZeiEie sizid' nvm. gegen Herausfallen geeioiiert· Man erkennt r dass jede Keilplatte'die mittlere Srennwand des zugehörigen Zuehtfaches
bildet't so dass der Anwuchs nach "beiden Seiten erfolgen kann» Es ist also eine verdoppelte Ausbeute in der gleichen Zeit, verglichen
mit, den .mir. In. einer Viaohstnmsriolituns aüchtonden Anortoungen,'Vox- - banden. Pe rner'erkennt'maaa,. dass die gezüchteten Blöcke, abgesehen
von.der Stelles esa, -welcher"sie durch die Leisten 6 eingeengt sind»'.
den-gleichen Querschnitt erhalten wie die Keiaplatton 7^ Es'können· also sub jedem gezüchteten Block wieder Keimplatt en der gleichen
axialen Orientierung durch einfaches Vorteilen gewonnen· wordene' Auf diese Weise ist ein kontinuierliches Weitersüchiben ohne besondere Vorrichtungen1 .'für das G-ewimiem der-Keime möglich,, was fabrikationstechniach
von groasem Wert ist«,
Di© Zeichnung zeigt eingelegte EeimplattesL. 7 in den beiden unter-ston Zuchtfächern und darüber je eine Glasplatte 8S fernor eine-KeSiapiatte
7 in der linkes Rahmenhälfte im sweit'en lach von .unten« Die iibrlgen Zuchtfächer sind leer .dargestellt,'um die Hüten 5 un<3.
die flachen Leisten 6 besser, erkennen su lassen.· Die Leisten, sinä. dabei aus-zeichnerischen G-ründeio, übertrieben breit und dick dargestellt«,
Sie können, in. der Praxis im Verhältnis au den Ausmaßen der .Zucht'fäeher sctoaler und flacher .sein, derart t dass sie die Koixiplatten
lediglich in ihrer Lage halten ^ ohne den Querschnitt des ersten Anwuchses ■ unnötig zn. verkleinern^
Wenn die Vorrichtung mit Keimen besohiokt. und durch Aufsetzen dos Deckels gesehlossen ist» so wird sie in das sur Aufnahme der Lösung
"bostioate Zuchtgefäss hineingestellt« Entsprechend einem weiteren •Sedasakeh der Erfindung wird dabei so verfahren» dass die recht-
©okigen seitlichen Off orangen der ,Zucht fächer der Lösrung freien land gle iotalässigen Zutritt gewähren und die längeren Seiten dieser Öffnmigen
senkrecht stehen« Dies© Maßnahme soll Terhinclemg dass durch das AxkBwmeln von G-asblaosen unterhalb einer trennplatte grosser©
!Teile des Blockes -unbrauiclibar werden«. Die G-aa einschlösse liegen BäsuLich mal atif einer Sctealseite das gezüchteten Blockes, da der
Abstand der SJrennplattan 8 voneinander kleiner ist als ihre Breite, die ja - bis auf die Hutentiefe - der Breite des Z^ohtfaohes entspricht«
Es wird sweekaaE/sigerweisev d as Zuehtfaoh wenigstens doppelt so "breit wie hoch gewählte Di(J Begriffe Breite und Höhe sind
dabei einheitlich auf diejenige Lage der Vorrichtung "besogen, die in der Zeichnung dargestellt i?Jt, also für den Vorgang des Einlegens
der Ke±mee Es ist jsdoch zn beachten, dass im Zuchtgefäss die Lag©
der ?orrich1rung oine andere is*;, näiilich sos dass dis mit 0 beseiohnete
Seitem/eM o"ben ist«
Das Herausnehmen dar fertiges, Kristalle aus der Yorricirtoig ist besonders dadurch erleichtoyi'j, dass kein, siascismaenliängeadear Körper
entsteht wie bei der er-währton "bekannten Zii-ohWorrichtuns» Daher ist auch kein Ze?'"br©ohen von Platten am befürohten· Die Poasa dor
entstehenden einiielnoii TSl'ö'Jke ist derart, dass sie naoh oben aus dom U-foasaigem Habmen herausgeschoben werdea Wrnien^ 1OSa die
nahme za erleicli/;eriig kana der Boden 9 mit äen Seitenteilen 1 dem Mittelteil 10 eof die gleiche Weise lösbar vertandon sein wi©
der Doekol 2. B±?ie solch© Zerlegbarkeit des Ratasas orleichtert auch die Eeinigtmg der Vorriohinaug.
Gesellschaft für drahtlose Telegraph!©
m- h. K.
Claims (1)
- 'XJ a % en t a η &~p τ ti o- h οI* VorricMtiO:^ e'OLi 2ruv.u, t o^ vqü Eri:-lallen* vorauijawoisg '6l χ^ι Existallou, aus Lösungen! deren einzelne Zucht fächer durch "bogren-ssen&e Platten voneinander getrennt sind und in'welcher der Anwiiöiis von einander entgegengesetzten Seiten einer Keimpiatto' aus in beiden Sichtungen erfolgt * dadurch gekennzeichnet 9 dass ein TJ-f örzaiger ©der mehrfach XT-förmiger. Habzaen an den Seitenwinden (1 bswa 10) in vorzugsweise gleichen Abständen üb or einander Haltoorgane für ϊγθώώ-platten (8)e vorsugsweise G-lasplatten? aufweist und gleichseitig Ealteorgane für ©ine zwischen je zwei Erennplatten senkrecht au diesen imd ssa den Seitenwänden einzus et sende Keimplatte (7) 9 derart» dass diese Keinplatt©.n die mittlere iDrennv/aad eines jeden duroh awei Erennplatten (8) und die dazwischen liegenden Seile dor Soiten» wände' "begrenzten Zuchtfaches darstellen und rlalsei durch die platten vollständig voneinander getrennt gehalten wordene2o. Vorrichtung naoh Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet t dass suei der Srennplstten {8} in den Seitenwand en (1- "bzw* 10) ETuten (5) vorgesehen sind.=?e Vorrichtung nach Anspruch. 1 oder 2S dadurch geliennzcichnet t dass zum Halten der Eeimplatten (7) aa den Seitenwäaden (1 baw, 10) tax· se Stifte oder'flaehs Leisten (6) vorgesehen sindcVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5? dadurch gekennzeichnet t dass dor Bahmen mit einem Deckel (2) versehen ist, welcher das oberste Zuchtfach nach ©"ben Ma begrenzt*5«. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 "bis 4s dadurch gekonnseiohnet 9 dass der Abstand der iDrennplattsn (8) voneinander kleiner ist als ihro Breit©g vorzugsweise wenigstens im Verhältnis 1 : 2«6e Verfahren zum Züchten von Sri st allen au® Lösungen unter Vorwenctea( einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5s dadurch geksnnseichnet, dass der mit Keiünplatten versehene Hahmen derart in dds dio Lösung aufnohsende Grefäss gebracht wird t dass die rechteckigst seitlichen Öffnungen der Zuchtfäcshor der Lösung freien tmd gleichsaassigen Zutritt gewähren und die längeren Seiten dieser Öffnungensenkrecht stehen« ■ ;TELEFUNKENGesellschaft für drahtlose Telegraph?®m.b.H.
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