DE602073C - Verkaufsbehaelter - Google Patents

Verkaufsbehaelter

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DE602073C
DE602073C DEB157754D DEB0157754D DE602073C DE 602073 C DE602073 C DE 602073C DE B157754 D DEB157754 D DE B157754D DE B0157754 D DEB0157754 D DE B0157754D DE 602073 C DE602073 C DE 602073C
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DEB157754D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/06Show cases or show cabinets with movable or removable shelves or receptacles

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich' auf einen Schau-
und Verkaufsbehälter mit einem in der Höhe verstellbaren, abgestützten Doppelboden, bei denen der Boden für den Wareninhalt in verschiedener Höhe gehalten werden kann.
Solche Schau- und Verkaufsbehälter weisen besondere Griffe oben an dem Doppelboden und ferner an der Unterseite desselben an gegenüberliegenden Seiten angeordnete Klappen auf, welche nach unten zum Ausschwenken gebracht werden und in senkrechter Stellung den Boden halten. Der Käufer kann also hier schon an den Griffen sehen, . daß es sich um einen besonderen anhebbaren Boden handelt. Ferner bedingt die Anbringung der Griffe und Klappen den Nachteil, daß der hierfür nötige Platz für die Unterbringung des Inhalts verlorengeht.
Es sind zwar Büchsen, insbesondere für Stangenseife bekanntgeworden, bei welchen ein verschiebbarer Boden eine Federung in Form von Sternfedern oder Federringen oder federnden Krampen aufweist oder selbst als Feder ausgebildet ist. Diese Anordnungen haben jedoch sämtlich den Nachteil, daß sie sich in der Hauptsache nur für kleine zylindrische Büchsen eignen, wie sie für Seife, Lippenpomade u. dgl. gebraucht werden, und daß sie nur unter Widerstand bzw. nur in einer Richtung oder unter allmählichem Schwächerwerden einstellbar sind sowie noch sonstige Nachteile beim Gebrauch aufweisen, welche die Erfindung vermeidet.
Um derartige Behälter einerseits mit möglichst viel Ware füllen zu können, anderseits auch den Raumbedarf für die Stützeinrichtung auf ein möglichst geringes Maß herabdrücken zu können, besteht die Erfindung nun darin, daß zur Stützung des in dieser Hinsicht flach und ohne Vorsprünge oder Lochungen ausgebildeten Doppelbodens federnde Ringe bzw. Ringstreifen, z. B. aus Bandstahl, dienen, welche, einerseits durch eine entsprechend große Öffnung des festen Bodens eingeführt, sich federnd gegen die Innenwandung des Behälters anlegen und, sich auf die Seitenteile des festen Bodens aufstützend, zur Auflage des Doppelbodens an dessen Rand dienen, anderseits bei gefülltem, versandfertigem Behälter sich leicht ohne großen Raumbedarf um den Behälter legen lassen.
Die neuen technischen Wirkungen der Erfindung gegenüber der bekannten Einrichtung bestehen in folgendem:
i. Bei der bekannten Einrichtung sollen Zungen aus dem Boden der Schachtel ausgeschnitten werden, die dann aufgerichtet als Stütze für die verschiedenen übereinanderliegenden, die Ware aufnehmenden Fächer bzw. Teilkästen dienen. Schon das Herausschneiden der Zungen aus dem Boden in verschiedener Größe erfordert Mühe und Zeit und ist außerdem sehr beschränkt z. B. bei kleinen Behältern bzw. bei solchen von 6g geringem Durchmesser.
Demgegenüber ist die Herstellung der federnden Ringstreifeti gemäß der Erfindung äußerst einfach.
2. Die Zungen können beim Umbiegen und Aufrichten leicht abbrechen, besonders wenn der Verkaufsbehälter etwa mehrmals benutzt werden soll und die Zungen abwechselnd aufgerichtet und wieder gesenkt werden. Große Lebensdauer hat eine solche Vorrichtung
ίο nicht.
Demgegenüber sind die federnden Ringstreifen nach der Erfindung offensichtlich unverwüstlich. Sie können weder abbrechen noch irgendwie versagen.
3- Die Zungen nach der bekannten Einrichtung können leicht zurrückschlagen oder einknicken, da sie nur schmal ausgeschnitten werden können, besonders bei runden Behältern.
Auch dieser Nachteil entfällt offensichtlich bei der Erfindung.
4. Der bekannte Behälter kann nicht höher sein als der halbe Durchmesser des Bodens, weil dann nicht mehr entsprechend lange Zungen ausgeschnitten werden können.
Auch in dieser Beziehung besteht keine Beschränkung bei der Einrichtung nach der Erfindung.
5. Eine beliebige Abstufung für verschieden große Gegenstände ist bei Benutzung desselben Verkaufsbehälters bei der bekannten Einrichtung nicht möglich, weil die einmal ausgeschnittenen Zungen die verschiedene Höhenlage unverändert bestimmen.
Bei der Erfindung dagegen ist es ohne besondere Aufwendungen möglich, den federnden Ringstreifen eine beliebige Höhe zu geben. Man kann da abstufen, wie man will, und die vorhandenen Ringstreifen bleiben
4.0 immer wieder brauchbar.
6. Dadurch, daß die Stützzungen nach der bekannten Einrichtung· auf- und abgebogen werden müssen, bedürfen sie einer sorgfältigen Behandlung. Schon das Auf- und Abbiegen ist mit Schwierigkeiten verbunden. Schließlich müssen die Knickstellen einmal brechen. Wenn aber nur eine einzige Stütze versagt bzw. zerstört ist, ist die ganze Einrichtung in der betreffenden Höhenlage nicht mehr brauchbar. Tritt dieser Fall in mehreren Höhenlagen ein, so ist der ganze Behälter nicht mehr verwendbar und muß fortgeworfen werden.
Bei der Erfindung bleibt der Behälter als solcher immer brauchbar.
7. Das Heraussuchen der zueinander bezüglich der Höhe passenden Zungen ist umständlich und bedarf tastender Versuche. Ein Irrtum ist leicht möglich, indem Zungen verschiedener Höhen aufgerichtet werden.
Auch dieser Nachteil entfällt offensichtlich bei der Erfindung, da der eingesetzte federnde Ring mit einem Schlage die richtige Höhenlage für den Boden bietet.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Behälter.
Abb. 2 und 3 sind Schnitte an der oberen bzw. unteren, durch strichpunktierte Linien kenntlich gemachten Schnittstelle von Abb. 1.
Der Doppelboden e, welcher flach und ohne Vorsprünge oder Lochungen ausgebildet ist, stützt sich auf den federnden Ringstreifen d, der durch die entsprechend große öffnung c des festen Bodens b des Behälters a in diesen eingeführt wird, sich auf die festen Seitenteile des Bodens b auflegt und sich federnd gegen die Innenwandung des Behälters α an legt, so daß sich der Doppelboden e mit seinem Rand auf den Ringstreifen d auflegt.
Bei der Darstellung des Verkaufsbehälters α ist der Deckel fortgelassen.
In der Zeichnung sind die Teile e, d und b, die natürlich unmittelbar aufeinander aufliegen, in kleinen Abständen gezeichnet, um sie besser kenntlich zu machen. -

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verkaufsbehälter mit einem in der Höhe verstellbaren, abgestützten Doppelboden, wobei die Stütze durch eine Öffnung des festen Dosenbodens eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stützung des flach und ohne Vorsprünge oder Lochungen ausgebildeten Doppelbodens federnde Ringe bzw. Ringstreifen, z. B. aus Bandstahl, dienen, welche, durch eine entsprechend große Öffnung des festen Bodens eingeführt, sich federnd gegen die Innenwandung des Behälters anlegen und, sich auf den festen Boden aufstützend, zur Auflage des Doppelbodens dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB157754D 1932-10-08 1932-10-08 Verkaufsbehaelter Expired DE602073C (de)

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DEB157754D DE602073C (de) 1932-10-08 1932-10-08 Verkaufsbehaelter

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DEB157754D DE602073C (de) 1932-10-08 1932-10-08 Verkaufsbehaelter

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DE602073C true DE602073C (de) 1934-08-31

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