DEST007856MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Änmelduiig: 2. März 1954
Bekannitgemacht am 18. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bei der Herstellung aromatischer Verbindungen
und der Erhöhung der Oktanzahl von Benzinen, insbesondere auf die Behandlung des bei
der Aromatisierung und/oder Erhöhung der Oktanzahl von Benzinen verwendeten Katalysators zur
Verbesserung seiner Wirksamkeit mit entsprechender Steigerung der Ausbeuten.
Die Aromatisierung paraffinischer Kohlenwasserstoffe
sowie Verfahren zur Verbesserung der Oktanzahl von Benzinen für die Hydroformierung sind bereits
bekannt. Die Aromatisierung von Paraffinen, bei der Paraffine, wie normales Heptan, unter Herstellung
von Toluol cyclisiert und dehydriert werden, wurde schon in früheren Patentschriften und in der technischen
Literatur beschrieben; dieses Verfahren wird gewöhnlich in Gegenwart eines Tonerde-Chromoxyd-Katalysators
durchgeführt. Ein wasserstoff haltiges Gas wird zusammen mit dem paraffinischen Beschickungsgut
in das Reaktionsgefäß eingeführt, um zu verhindern, daß sich auf dem Katalysator Kohle
abscheidet. Weiterhin ist das Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß es gewöhnlich bei erhöhten
Temperaturen, j edo ch praktisch unter atmosphärischem
Druck durchgeführt wird.
Die Hydroformierung dagegen dient gewöhnlich zur Verbesserung der Oktanzahl naphthenhaltiger
Benzine. Zum Beispiel bringt man ein Ausgangsgut, das zwischen etwa 93 und 177 oder 1900 siedet, bei
erhöhten Temperaturen und Drücken und in Gegenwart von Wasserstoff mit einem festen Katalysator
in Berührung, der aus einem Molybdänoxyd-Tonerde-Katalysator oder einem auf einem geeigneten Träger,
wie Tonerde, befindlichen Metall der Platingruppe
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bestehen kann. Die Hauptreaktion während der Hydroformierung ist die Dehydrierung der Naphthene
unter Bildung der entsprechenden aromatischen Verbindungen. In gewissem Umfang isomerisieren sich
jedoch die Kohlenwasserstoffe auch, und die im Beschickungsgut enthaltenen schweren oder höher
siedenden Paraffine werden unter Hydrierung gekrackt. Es wurde nun gefunden, daß die obenerwähnten
Verfahren verbessert werden können, wenn man
ίο erstens die auf dem Katalysator in der Reaktionszone
vorhandene Wassermenge auf ein Mindestmaß herabsetzt und zweitens den Katalysator nach seiner
Regeneration mit einem Kohlenwasserstoffgas behandelt, das Kohlenwasserstoffe mit ι bis 4 Kohlenstoff
atomen enthält.
Hierzu ist zu bemerken, daß sich während der Aromatisierung von Paraffinen oder der Hydroformierung
von Benzinen oder ausgewählten Kohlenwasserstoffströmen auf dem Katalysator kohlenstoffhaltige
Ablagerungen bilden, die die Wirksamkeit des Katalysators beeinträchtigen und seine Behandlung
mit einem Regeneriergas, z. B. Luft oder mit inertem Gas verdünnter Luft, zum Wegbrennen dieser Ablagerungen
erforderlich machen. Wie bereits erwähnt, wird der regenerierte Katalysator nach vorliegender
Erfindung von Wasser befreit, das er z. B. während seiner Regeneration aufgenommen hat, und dann mit
einem normalerweise gasförmige Kohlenwasserstoffe enthaltenden Gas behandelt.
Bei vorliegender Erfindung wird durch die kontinuierliche Durchführung der Aromatisierung und/oder
der Hydroformierung von Benzinen unter genau geregelten Bedingungen gearbeitet, die die Erzielung
höherer Ausbeuten der gewünschten Produkte ermög-
.35 liehen.
In der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 das Schema
einer Anlage, in der sich bevorzugte Anwendungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens ausführen
lassen.
.40 In der Zeichnung stellt 1 eine Leitung dar, durch die
das zu behandelnde Ausgangsgut in das erfmdungsgemäße System eingeführt wird. Diese Beschickung
fließt durch eine in einem Ofen 3 liegende Heizschlange, wird dort auf etwa 5400 erwärmt und danach durch die
Leitung 4 abgezogen und in ein Reaktionsgefäß 5 geleitet. Die Beschickung kann aus einer normalen
Hexanfraktion bestehen. Das Reaktionsgefäß 5 enthält das aufgewirbelte Bett eines Tonerde-Chromoxyd-Katalysators,
das sich von einem Gitter oder Sieb g bis zur oberen Grenze der dichten Phase L erstreckt.
In das Reaktionsgefäß 5 wird ferner ein wasserstoffhaltiges Gas eingeführt, das von der Leitung 6 her
zuerst durch eine in einer Heizvorrichtung, etwa einem Ofen 8, liegende Heizschlange 7, geleitet wird. In
diesem Ofen wird das wasserstoffhaltige Gas auf etwa 6500 erwärmt und danach durch die Leitung 9 in den
unteren Teil des Reaktionsgefäßes 5 unterhalb des als
Gasverteiler wirkenden Siebes g eingeführt. Das wasserstoffhaltige Gas strömt aufwärts durch g und
vermischt sich mit der Kohlenwasserstoffbeschickung und dem Katalysator im Bett des Katalysators C.
Es ist wesentlich, daß die Kohlenwasserstoffbeschikkung nahe dem Gitter g, jedoch oberhalb von ihm, in
das Bett C eingeführt wird. Dies geschieht, um die Kohlenwasserstoffe vor einem Zerfall durch Wärmeeinwirkung
zu schützen, der sonst bei ihrer Vermischung mit dem hoch erhitzten wasserstoffhaltigen
Gas vor der Berührung mit dem Katalysator eintreten würde. Unter den nachstehend noch ausführlicher beschriebenen
Arbeitsbedingungen setzt dann die erwünschte Umwandlung ein, in diesem Falle die Aromatisierung,
der Paraffine. Das Rohprodukt entweicht zusammen mit dem überschüssigen Wasserstoff aus der
dichten Wirbelschicht des Katalysators C und strömt durch eine verdünnte oder leichte Suspensionsphase in
den über dem dichten Bett befindlichen Gasen. Vor dem Abzug der Gase aus dem Reaktionsgefäß 5 leitet
man sie durch eine oder mehrere Abscheider 10, in denen der mitgeschleppte Katalysator von den Gasen
abgetrennt und durch ein oder mehrere Tauchrohre d wieder in das dichte Bett C zurückgeführt wird. Das
aus dem Reaktionsgefäß durch die Leitung 11 ausströmende
Gas wird in dem Kühler 12 abgekühlt und durch die Leitung 13 in eine Trennzone 14 geleitet,
aus der zuerst die normalerweise gasförmigen Bestandteile der Gemische, nämlich Wasserstoff und normalerweise
gasförmige Kohlenwasserstoffe, durch die Leitung 15 nach oben abgezogen und nach der Leitung 6
zurückgeführt werden. Ein Teil dieser Gase kann aber auch durch die Leitung 16 aus dem System entfernt
werden.
Aus der Trennvorrichtung 14 wird das rohe (flüssige)
Produkt durch die Leitung 17 abgezogen und in eine Gewinnungsanlage R geleitet, wo man es zur Gewinnung
der gewünschten Produkte fraktioniert destilliert und in anderer bekannter Weise aufarbeitet. Die
höher siedenden Fraktionen können gegebenenfalls wieder in das System zurückgeführt werden.
Wie bereits erwähnt, bilden sich auf dem Katalysator während seiner Verwendung in der Reaktionszone
5 kohlenstoffhaltige und andere Ablagerungen, und es ist deshalb erforderlich, ihn zur Entfernung
dieser Abscheidungen zu regenerieren. Zu diesem Zweck zieht man ihn durch eine von einem Ventil V
gesteuerte Leitung 18 aus dem Reaktionsgefäß 5 ab. Diese Leitung 18 weist mehrere Gasventile t auf, durch
die man ein aufwirbelnd und/oder spülend wirkendes Gas einblasen kann, um das Fließen des Katalysators
in der Leitung zu erleichtern und mitgerissene oder adsorbierte Kohlenwasserstoffe zu entfernen. Der
Katalysator tritt durch eine oder mehrere Seitenöffnungen P in die Leitung ein und fließt abwärts entgegengesetzt
zu dem Reinigungsgas, das z. B. aus Dampf bestehen kann. Das obere Ende des Rohres 18
ragt über die obere Begrenzungsfläche der dichten Phase L hinaus, damit der durchfließende Dampf und
die von dem Katalysator abgestreiften Gase nicht mit der Hauptmasse des Katalysators in Berührung kommen,
denn der Dampf neigt dazu, den Katalysator zu entaktivieren. Der gereinigte Katalysator wird
dann in einem durch das Rohr 19 hinzutretenden Luftstrom
suspendiert und in dieser Form in ein Regeneriergefäß 20 eingeführt, wo er wiederum eine dichte
Wirbelschicht C1 bildet; das Regeneriergefäß ist mit
einem Gitter ^1 versehen, und die obere Begrenzungsfläche
des dichten aufgewirbelten Bettes des zu regene-
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rierenden Katalysators liegt bei L1. Das sauerstoff haltige
Gas dient zur Verbrennung der Ablagerungen auf dem Katalysator während seiner Durchleitung
durch die dichte Wirbelschicht; die Rauchgase von der Regeneration strömen durch eine leichte oder verdünnte
Phase des in dem gasförmigen Medium suspendierten Katalysators, die sich über der dichten Phase
im Regeneriergefäß befindet. Bevor die Rauchgase aus dem Regeneriergefäß abgezogen werden, leitet man
ίο sie durch eine oder mehrere Trennvorrichtungen 21,
in denen der mitgeschleppte Katalysator entfernt und durch ein oder mehrere Tauchrohre dx in die dichte
Phase zurückgeführt wird. Die Rauchgase von der Regeneration werden dann durch die Leitung 22 nach
oben abgezogen und aus der Anlage entfernt. Da diese Rauchgase ungebundene Wärme und auch chemische
Wärme besitzen, kann man sie in der hier beschriebenen erfindungsgemäßen Anlage zum Vorwärmen des
Beschickungsgutes oder der in der Leitung 15 zurückgeführten Gase verwenden oder diese Wärme auf
sonstige Weise (in hier nicht gezeigten Vorrichtungen) nutzbar machen.
Der Katalysator soll pulverförmig sein und etwa folgende Teilchengröße aufweisen:
ο bis 20 μ ... ο bis 15 Gewichtsprozent
20 - 40 μ ... ίο - 30
■ 40 · - 8o μ ..; 30 - 50
8o - 200 μ ... 50 - 6o
20 - 40 μ ... ίο - 30
■ 40 · - 8o μ ..; 30 - 50
8o - 200 μ ... 50 - 6o
Was die Gasgeschwindigkeiten im Reaktionsgefäß 5 und dem.Regeneriergefäß 20 anbetrifft, so sei bemerkt,
daß die Aufwirbelungsgeschwindigkeiten, die im allgemeinen mit Oberflächengeschwindigkeit bezeichnet
werden, zwischen 0,152 bis 0,76 m in der Sekunde liegen sollen. In diesem Falle bedeutet Oberflächengeschwindigkeit
die Gas- oder Dampfgeschwindigkeit, vorausgesetzt, daß sich außer dem Gas oder den
Dämpfen kein Katalysator oder andere Stoffe im Reaktionsgefäß befinden.
Aus dem Gefäß 20 wird der regenerierte Katalysator durch das mit den üblichen Gasventilen ix versehene
Rohr 23 abgezogen; zur Erleichterung der Fließbewegung des Katalysators kann man ein aufwirbelndes
Gas durch die genannten Gasventile t in das Rohr 23 einblasen. Der Katalysatorstrom in dem Rohr 23
wird durch ein Ventil V1 geregelt.
Der abgezogene Katalysator wird zu einem Gasstrom gegeben, der ein Teil des im Kreislauf geführten
Gases aus der Leitung 15 sein kann, nämlich ein Gas, das Wasserstoff und Kohlenwasserstoffe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen enthält. Dieses Gas sollte die genannten Kohlenwasserstoffe in Konzentrationen von
35 bis 75 Volumprozent enthalten. Der in dem Gas in der Leitung 24 suspendierte regenerierte Katalysator
wird vorzugsweise in eine Abstreifvorrichtung 25 eingeführt, wo man ihn durch ein als Gasverteiler wirkendes
Gitter g2 leitet und darüber eine dichte Wirbelschicht
erzeugt, indem man die Oberflächengeschwindigkeit des Gases innerhalb des gleichen Bereiches hält,
der oben zur Bildung solcher Wirbelschichten in dem Reaktionsgefäß 5 und dem Regeneriergefäß 20 angegeben
wurde. Nach oben wird die dichte Phase der Wirbelschicht in der Reinigungsvorrichtung 25 durch
die Fläche L2 begrenzt, über der sich die übliche, von
L2 bis zum oberen Ende des Kessels reichende verdünnte
Suspension befindet. Der Katalysator wird während seiner Behandlung in dem genannten Behälter
25 von Sauerstoff und auch von Wasser befreit. Die Gase entweichen aus der dichten Wirbelschicht
und werden, bevor sie nach oben aus dem Behälter strömen, durch eine oder mehrere Abscheider 26 geleitet,
in denen der mitgeschleppte Katalysator entfernt und durch ein oder mehrere Eintauchrohre d2 in
das dichte Bett zurückgeleitet wird. Die Gase werden gegebenenfalls durch die Leitung 27 nach oben abgezogen
und aus dem System entfernt. Der gereinigte und vorbehandelte Katalysator wird durch ein durch
ein Ventil F2 gedrosseltes Rohr 28 aus dem Behandlungsgefäß
25 abgezogen und in das Reaktionsgefäß 5 zurückgeführt. Wie üblich, ist dieses Rohr 28 mit
Gasventilen t2 versehen, durch die man Gase zum Aufwirbeln
des Katalysators und zur Verbesserung seiner Fließbarkeit einblasen kann. Es ist nun sehr wichtig,
daß der Katalysator in dem Behandlungsgefäß 25 von Wasser befreit wird. Das wasserstoffhaltige Gas dient
hier zur teilweisen Reduktion des Katalysators oder vielmehr des in ihm enthaltenen Metallbestandteils der
VI. Gruppe, um dessen Wirksamkeit im Reaktionsgefäß 5 zu verbessern. Bei dem Tonerde-Chromoxyd-
Katalysator verläuft die Reduktion derart, daß etwa io°/0 des Chroms seine Wertigkeit ändert. Dient das
System zur Hydroformierung von Benzinen mit einem Katalysator, der z. B. aus etwa 10 Gewichtsprozent
MoO3 auf 90 Gewichtsprozent Tonerde besteht, so wird das Molybdänoxyd in dem Behälter 25 bis zu
einer Wertigkeit zwischen 4 und 5 reduziert.
An Stelle eines einzigen Behälters zur Vorbehandlung und Reinigung des regenerierten Katalysators
lassen sich auch verschiedene getrennte Behälter mit gutem Erfolg verwenden, d. h. mit anderen Worten,
man leitet dann den regenerierten Katalysator zuerst in einen Vorbehandlungsbehälter, wo er' in Form einer
dichten Wirbelschicht mit einem wasserstoffhaltigen Gas behandelt wird, und anschließend in einen
zweiten Behälter, wo er, ebenfalls in Form einer Wirbelschicht, zur Entfernung von Wasser mit einem
Spülgas gereinigt wird.
Falls erwünscht, kann man dem Reaktionsgefäß 5 noch eine kleine geregelte Menge Wasser oder Sauerstoff
durch Einblasen aus der Leitung 31 in die Leitung 9 zuführen, die das wasserstoffhaltige Gas in das
genannte Reaktionsgefäß bringt. Die Wasser- oder Sauerstoffmenge sollte etwa 1Z4 Molprozent bis 2 Molprozent
H2O oder O2, bezogen auf den in das Reak- .115
tionsgefäß 5 eintretenden Wasserstoff, betragen.
Fig. 2 ist ein Teil der in Fig. 1 gezeigten Gesamtansicht
der Anlage, der nur die Vor- und Nachbehandlungseinrichtung und der Anlage für den Katalysator
zeigt und zur Erläuterung einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens dient, bei der
ein Behälter zur Vorbehandlung des Katalysators und ein zweiter zu seiner Nachbehandlung (Spülung) mit
den C1 bis C4-Kohlenwasserstoffen dient. Zu diesem
Zweck wird der regenerierte Katalysator in Form eines dichten aufgewirbelten Bettes in dem Behälter 26 mit
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einem Gas behandelt, das hauptsächlich aus Wasserstoff bestehen sollte, wenn der Katalysator das Oxyd
eines Metalls der VI. Gruppe ist, und zwar so lange, bis der Katalysator — wie oben beschrieben — reduziert
ist, d. h. mit anderen Worten, bis etwa io % des
Sauerstoffgehalts aus dem Chromoxyd entfernt sind, oder im Falle des Molybdänoxyds, bis das Molybdän
eine Wertigkeit zwischen 4 und 5 erreicht hat. Danach wird der Katalysator durch das oben beschriebene
Rohr 28 abgezogen und in ein zweites Gefäß 30 geleitet, wo er in Form einer sich vom Gasverteiler gs bis zu
der oberen Begrenzungsfläche der dichten Phase L3
erstreckenden Wirbelschicht behandelt wird, indem man die Gasgeschwindigkeit in gleicher Weise regelt,
die bereits im Zusammenhang mit den Schichten des Katalysators im Reaktionsbehälter 5 und dem Regenerierbehälter
20 geschildert wurde. Das Behandlungsgas besteht hier hauptsächlich aus C1- bis C1-Kohlenwasserstoffen
und dient zur praktisch völligen Entfernung des mitgerissenen, adsorbierten oder sonstwie
dem Katalysator anhaftenden Wassers. Die Konzentration der Kohlenwasserstoffe in diesem Behandlungsgas
kann etwa 45 bis 100 °/0 betragen. Die Arbeitsbedingungen in dem Behandlungsgefäß 30 sind
etwa die gleichen wie in dem Behälter 25 in Fig. i, außer daß das Behandlungsgas während der gesamten
Einwirkungsdauer eine höhere Konzentration der Kohlenwasserstoffe aufweisen kann. Die Behandlung
wird so lange fortgesetzt, bis, wie bereits erwähnt, das Wasser entfernt ist;. danach wird der Katalysator
durch das Rohr 31 abgezogen und in das Reaktionsgefäß eingeführt.
Selbstverständlich kann man die Vorbehandlung mit einem hauptsächlich aus Wasserstoff bestehenden
Gas wegfallen lassen, wenn der Katalysator Platin auf einem Träger enthält, und den regenerierten Katalysator
unmittelbar aus dem Regeneriergefäß in den Entwässerungsbehälter 30 leiten. Sogar wenn der
Katalysator aus dem auf einem entsprechenden Träger befindlichen Oxyd eines Metalls der VI. Gruppe
besteht, kann in manchen Fällen die Behandlung mit Wasserstoff zur Herabsetzung der Wertigkeit des
Katalysators wegfallen.
Bei Anwendung einer Vorbehandlung beträgt die Verweilzeit des Katalysators im Vorbehandlungsbehälter
nur wenige Sekunden, kann aber auch länger sein. So kann die Verweilzeit in dem Vorbehandlungsbehälter
25 ζ. B. 2 bis 120 Sekunden betragen. Die Verweilzeit in dem Nachbehandlungs- oder Spülbehälter
30 ist natürlich je nach dem Wassergehalt des Katalysators verschieden; meist genügt jedoch eine
■ Verweilzeit von 1 bis 180 Minuten zur Entfernung des
Wassers.
Wenn der Katalysator aus einem auf Tonerde befindlichen Oxyd eines Metalls der VI. Gruppe und namentlieh
wenn er aus auf Tonerde befindlichem Molybdänoxyd besteht, ist es während der Anfangsphase der
Behandlung in dem Behälter 25 der Fig. 1 erwünscht, zuerst ein aus mindestens 5o°/0 Wasserstoff und im
übrigen aus Kohlenwasserstoffen bestehendes Gas 2 bis 120 Sekunden lang einwirken zu lassen, und anschließend
ein solches, das noch reicher an Kohlenwasserstoffen ist, nämlich bis zu 100 % enthalten kann. Mit
anderen Worten, das Gas soll in den ersten und den Endstadien der Behandlung in dem Behälter 25 ur- go
sprünglich ziemlich reich an Wasserstoff sein, nach der Vorbehandlung jedoch, also etwa nach 5 bis 20 Sekunden,
soll die Konzentration der Kohlenwasserstoffe im Gas allmählich bis zu dem bereits erwähnten
Gehalt an 100 % Kohlenwasserstoffen zunehmen.
Selbstverständlich kann das Behandlungsgas sowohl aus reinem Methan, Äthan, Propan oder Butan wie
auch aus Mischungen dieser Gase bestehen.
Zum besseren Verständnis des. erfindungsgemäßen Verfahrens werden nachstehend die Arbeitsbedingungen
noch ausführlicher erläutert.
| Bedingungen im Reaktionsgefäß | 5 | II | |
| Zusammensetzung des Katalysators |
I | 2Pt, 3MoO3 auf Al2O3, ZnAl2O4 Al2O5 — SiO2 |
|
| Temperatur, 0C Druck, atü Beschickungsgeschwindigkeit Gew./Std./Gew cbm H2/hl Öl |
1Cr2O3 auf Al2O3, ZnAl2O4, Al2O3 — SiO2 |
370,0 bis 600,0, vorzugsweise 425,0 bis 510,0 0,0 bis 140.0 vorzugsweise 3,5 bis 53,0 0,1 bis 20,0 vorzugsweise 0,2 bis 5,0 0,0 bis 360,0 vorzugsweise 45,0 bis 145,0 |
|
| 425,0 bis 620,0, vorzugsweise 480,0 bis 565,0 0,0 bis 70,0 vorzugsweise 0,0 bis 21,0 0,1 bis 5,0 vorzugsweise 0,2 bis 3,0 0,0 bis 180,0 vorzugsweise 36,0 bis 90,0 |
Bedingungen im Regeneriergefäß
Temperatur, 0C.
Druck, atü
Druck, atü
620,0 bis 700,0
0,0 bis 70,0, vorzugsweise
0,0 bis 21,0 590,0 bis 650,0
0,0 bis 140,0 vorzugsweise
0,0 bis 53,0 ■ "
Bedingungen im Vorbehandlungsgefäß
Temperatur, 0C.
Druck, atü
Druck, atü
425,0 bis 635,0 vorzugsweise 480,0 bis 600,0 0,0 bis 70,0 vorzugsweise 0,0 bis 21,0
425,0 bis 600,0, vorzugsweise 425,0 bis 565,0 0,0 bis 140,0 vorzugsweise 0,0 bis 53,0
Zusammensetzung des behandelnden Gases 1. 45 bis 75 % C1 bis C4, Rest H2;
2. anfänglich 25 bis 5o°/0 C1 bis C4 und 50 bis 75% H2; danach 75 bis 100 °/0 C1 bis C4.
1 10,0 bis 40,0 Gewichtsprozent des gesamten Katalysators.
2 0,1 bis 1,0 Gewichtsprozent des gesamten Katalysators.
3 5,0 bis 20,0 Gewichtsprozent des gesamten Katalysators.
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Beispiel ι
Eine Wirbelschichtanlage wurde mit einem leichten Benzin mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 84 beschickt. Die Beschickungsgeschwindigkeit betrug 840 g Öl in der Stunde, und das Gewichtsverhältnis
des Katalysators zum Öl war. 5:1. Der verwendete Katalysator hatte die Zusammensetzung
7i»/0 Al2O3, 4,5% SiO2, 22% Cr2O3, 1,8%
K2 O und 0,7 °/0 Ce2 O3. Zur Aufrechterhaltung höchster
Wirksamkeit und Selektivität ist es erforderlich, von dem in den Reaktionsbehälter eintretenden Katalysator
bei der Vor- und Nachbehandlung stündlich 33,2 g Wasser auszutreiben. Die Fließanlage besaß
eine Vorbehandlungs- und eine Spül- oder Nachbehandlungszone, die etwa 9,7 kg des Katalysators
faßten. Bei einer Gasgeschwindigkeit von 235 1 in der Stunde je Kilo des Katalysators betrug die Verweilzeit
des Katalysators in diesen beiden Zonen 2,3 Stunden, der Druck oatü und die Temperatur 5100.
Die Notwendigkeit für eine gründliche Spülung geht, auch aus folgenden, bei einem diskontinuierlichen
Fließverfahren mit einer linearen Geschwindigkeit von 6 bis 9 cm/s und 235 1 Spülgas in der Stunde auf 1000 g
Katalysator erhaltenen Daten hervor. Nach einstündiger Spülung enthielt das Gas 65 bis 85% H2
und im übrigen Kohlenwasserstoffe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Nach weiterer mehrstündiger Verweilzeit
in der Spülzone enthielt es 100°/0 CH4-, C2H6-, C3H8-
und C4H12-Kohlenwasserstoffe.
(Das Verhältnis der Katalysatorbestandteile ist hier in Gewichtsprozent, das Verhältnis der Gas- und/oder
Dampf bestandteile jedoch in Volumprozent ausgedrückt.)
Einfluß unzulänglicher Reduktion und Spülung
| Auf dem Katalysator zu | |
| Reduktions- und. Spülzeit | rückbleibendes entfernbares |
| Wasser | |
| Stunden | 7o |
| 0,25 | 45 |
| o,5 | 30 |
| 1,0 | 15 |
| 2,0 | IO |
| 5,o | 2 |
Der Einfluß einer unvollkommenen Entfernung des Wassers durch die Spülung mit einem 1 bis 4 Kohlenstoffatome
enthaltenden Gas auf die Wirksamkeit des Katalysators geht aus folgenden, bei einem Wirbelschichtverfahren
erhaltenen Daten hervor, bei dem man dem Reaktionsgefäß Katalysator und Öl in einem
Gewichtsverhältnis von 5 zusetzte. Das Reaktionsgefäß wurde mit einem Druck von 0,7 atü, einer Temperatur
von 5600 und einem Molverhältnis des H2 zur Beschickung von 2 : 1 betrieben.
Einfluß
unvollkommener Spülung in der Vorbehandlungszone
unvollkommener Spülung in der Vorbehandlungszone
Auf dem Katalysator zurückbleibendes entfernbares
Wasser
O
IO
20
30
IO
20
30
Ausbeute an aromatischen
Verbindungen
Verbindungen
Volumprozent
43
30
30
26
23
Die für die obengenannten Versuche benutzte Be-Schickung
enthielt 47,7 % n-Hexan, 30,1 % Methylpentane, 7,6 °/0 Methylcyklopentan, 9,8 °/0 Cyklohexan,
4,3 °/0 Benzol und 0,5% Dimethylpentari.
Eine Wirbelschichtanlage wurde bei 4800 unter
einem Druck von 3,5 atü mit einem Katalysator aus 9O°/0 ZnAl2O4 und 10% MoO3 zur Erhöhung der
Oktanzahl eines zwischen 93 und i66° siedenden Rohöls betrieben. Eine unzulängliche Entfernung des Wassers
vom Katalysator während der Vorbehandlungs- und Spülstufe hatte bei einer Oktanzahl von 95 einen Verlust
von 2 % der Benzinausbeute sowie eine Verringerung der Katalysatorwirksamkeit zur Folge. Bei
einem entsprechend vorbehandelten und getrockneten Katalysator betrug die Menge des vom Katalysator
in das Reaktionsgefäß mitgeführten Wassers unter 0,3 Molprozent, bezogen auf das im Kreislauf befindliche
Gas. Die Kreislauf geschwindigkeit betrug 53>5 cbm auf 1 Hektoliter der Benzinbeschickung.
Bei unvollkommener Vorbehandlung und Reinigung in einem an C1- bis ^-Kohlenwasserstoffen reichen
Gasstrom betrug die Menge des in das Reaktionsgefäß mitgeführten Wassers etwa 3 Molprozent, bezogen auf
das im Kreislauf geführte Gas. Die erzielten Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle verzeichnet:
Nachteilige Wirkung des Wassers auf das Verhalten des Katalysators
Zwischen 93 und 166° siedendes Benzin; Reaktionstemperatur 4800, Druck 3,5 atü
Molprozent H2 O (bezogen auf das im Kreislauf befindliche
Gas) ...'
Oktanzahl des Cs-Kohlenwasserstoffs + Benzin
Wirksamkeit, Gew./Std./Gew.1
Ausbeuten (bezogen auf die Beschickung)
^-Kohlenwasserstoff + Benzin, Volumprozent
trockenes Gas (H2—C3), Gewichtsprozent
Kohlenstoff, Gewichtsprozent
o,3
95,o
0,25
0,25
84,0
8,0
0,8
8,0
0,8
3.0
95 ;o
0,15
95 ;o
0,15
82,0
7,5
1,0
1,0
Beschickung
55
55
100
1 Mit Wirksamkeit wird die Beschickungsgeschwindigkeit bezeichnet, die erforderlich ist, um bei 4800 und einem Druck 125
von 14 atü ein Produkt mit der Oktanzahl 95 herzustellen. Je niedriger das Verhältnis Gew./Std./Gew. ist, desto weniger
wirksam ist der Katalysator.
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:. Die Anwesenheit von Wasser im Reaktiorisgefäß
vermindert nicht nur die Wirksamkeit des Katalysators und die Ausbeute an Benzin, sondern hat bei
diesem Katalysator auch eine etwas stärkere Kohlenstoffabscheidung
zur Folge.
Beispiel 3 '.
Eine Wirbelschichtanlage wurde bei 480° unter
14 atü mit einem Katalysator aus 90 °/0 Al2 O3 und
10% MoO3 zur Hydroformierung eines zwischen 93
und 166° siedenden Rohöls betrieben. Die Menge des infolge unzulänglicher Durchspülung des Katalysators
mit einem methanreichen Gasstrom in das Reaktionsgefäß eingeführten Wassers schwankte
zwischen ο und 7 Molprozent, bezogen auf das im Kreislauf befindliche Gas. Die nachteilige Wirkung
unvollkommener Spülung wird in der folgenden Tabelle gezeigt.
Einfluß der Entfernung des Wassers aus dem Katalysator
Molprozent Wasser (bezogen auf das im Kreislauf geführte Gas)
Relative Wirksamkeit, Gew./Std./Gew.1
Ausbeute an (^-Kohlenwasserstoffen -f Benzin, Volumprozent
Kohlenstoff, Gewichtsprozent
0,0
1,0
1,0
82,0
o,35
o,35
1,0
0,9
0,9
81,0
o,45
o,45
3,o o,75
79,5 0,65
7,o 0,6
79,o 0,8
1 Mit relativer Wirksamkeit bezeichnet man hierbei das Verhältnis
zur .Erzielung der Oktanzahl 91 während des Versuches erforderliche Beschickungsgeschwindigkeit
zur Erzielung der Oktanzahl 91 während des Versuches erforderliche Beschickungsgeschwindigkeit bei Verwendung eines
ordnungsgemäß behandelten Katalysators
Ein Aromatisierungs-Wirbelschichtreaktor wurde mit einem durch Kalizusatz verstärkten Katalysator
von folgender Zusammensetzung betrieben: 71% Al2O3, 4,5o/o SiO2, 22«/ο Cr2O3 und 2,5°/0 K2O. Die
Beschickungsgeschwindigkeit betrug unter Verwendung eines an Hexan reichen Raffineriestromes 1080 m3
am Tag. Die Anlage wurde a) ohne Reinigung, jedoch mit Vorbehandlung durch H2 in der Leitung oder im
Reaktionsgefäß, und b) unter Vorbehandlung und Reinigung in einem besonderen Behälter mit einem
Gasstrom, der 25 °/0 H2 und 75 °/„ Kohlenwasserstoffe
mit ι bis 3 Kohlenstoffatomen enthielt, betrieben. Die erzielten Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle
aufgeführt:
Betrieb der Wirbelschicht-Aromatisieranlage
Leitung oder
Reaktionsgefäß
Reaktionsgefäß
Reduktionszone
Besonderer Behälter
Reduktions- und Reinigungsgas
Katalysator-Beschickungsgeschwindigkeit1
Reduktionsprodukte im Reaktionsgefäß:
Wasser
CO, Mol/Std
H2O im Reaktionsgefäß, Molprozent, bezogen auf die
Beschickung
H2
10,0
10,0
200,0
0,0
0,0
24,6
25%
10,0
1,0 0,0
0,1
Gewichtsmengei des Katalysators, bezogen auf die Gewichtsmenge des in das Reaktionsgefäß eingeführten Öls.
Eine Hydroformierungsanlage wurde mit einem Katalysator betrieben, der folgende Zusammensetzung
hatte: 71% Al2O3, 4,5% SiO2, 22% Cr2O3, 1,8%
K2O und 0,1 % Ce2O3. Nach der Regeneration wurde
der Katalysator reduziert und mit H2 gereinigt, bis das
Reinigungsgas kein Wasser mehr vom Katalysator wegnahm. Danach wurde der Katalysator mit Naturgas
gereinigt, das reich an Methan war. Durch diese Reinigung wurde Wasser in einer Menge von' etwa
3 Molprozent, bezogen auf die Kohlenwasserstoffbeschickung, entfernt.
658/410
St7856IVc/23b
| Bei einem Wirbelschicht-Aromatisierungsverfahren mit ordnungsgemäß behandelten und gereinigten |
Katalysatoren wurden folgende Ausbeuten an aroma tischen Verbindungen erzielt: |
0,13 31.0 |
0,15 30,0 |
0,20 28,0 |
n-Hexan 560° C |
| Beschickung Benzin 5&5°C |
0,15 44.0 |
||||
| Beschickungsgeschwindigkeit, Gew./Std./Gew.1 aromatische Verbindungen, Volumprozent |
Gewichtsmenge der Beschickung/Std./Gewichtsmenge des dauernd im Reaktionsgefäß vorhandenen Katalysators.
Bei diesen Versuchen enthielt das Benzin 31,5 °/0
Methylpentan, 40,8% n-Hexan, 16,4% Methylcyklopentan, 4,1 % Cyklohexan, 4,9 °/0 Benzol, 0,6 °/0 Dimethylpentan
und 1,7% Dimethylbutan.
In einer Hydroformierungsanlage, die mit 4800 und unter 14 atü mit einem zu 10 °/0 aus Mo O3 und zu
°/0 aus Al2 O3 bestehenden Katalysator zur Erhöhung
. der Oktanzahl eines zwischen 93 und 220° siedenden Benzins betrieben wurde, erzielte man bei Anwendung
der in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Vorbehandlung und Gasspülung mit C1- bis C4-Kohlenwasserstoffen
eine Ausbeute von 84,5 Volumprozent (^-Kohlenwasserstoffen + Benzin, mit einer Oktanzahl
von 96.. Eine Herabsetzung des C1- bis C4-Gehalts
des Spülgases auf 25 °/0 ergab nur eine unzulängliche Reinigung, bei der die Ausbeute an Benzin nur 82,5
'Volumprozent betrug.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Verfahren zur Verbesserung der Ausbeute und der Eigenschaften von Produkten, die durch Umwandlung, insbesondere Aromatisierung undHydroformierung von Kohlenwasserstoffen oder deren Gemischen mit Siedepunkten innerhalb des Benzinbereiches dadurch erhalten werden, daß man die Rohbenzine bei erhöhten Temperaturen und gegebenenfalls auch unter erhöhtem Druck mit einem dichten Wirbelschichtbett aus feinverteilten Katalysatoren in Berührung bringt, die aus einem Oxyd eines Metalls der VI. Gruppe des Periodischen Systems oder aus einem Platinmetall auf einem Träger, vorzugsweise Tonerde, bestehen, und daß man diese Katalysatoren aus der Reaktionszone kontinuierlich abzieht, in Form eines dichten Wirbelschichtbettes der feinverteilten Teilchen mit einem oxydierenden Gas in Berührung bringt und durch Wegbrennen der kohlenstoffhaltigen Abscheidungen regeneriert und gegebenenfalls den regenerierten Katalysator auch in Form eines dichten Wirbelschichtbettes mit Wasserstoff oder einem wasserstoffhaltigen Gas behandelt, dadurch gekennzeichnet, daß man den regenerierten Katalysator in Form eines dichten Wirbelschichtbettes bei erhöhten Temperaturen, bis zur Austreibung In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 198 545, 2 217 865,217 009, 2 217 on und 2 217 014;französische Patentschriften Nr. 853 267 und248;kanadische Patentschrift Nr. 485 955, referiert imchemischen Zentralblatt, 1953, S. 4311.allen Wassers mit einem Spülgas behandelt, das zu einem erheblichen Teile aus Kohlenwasserstoffen mit ι bis 4 Kohlenstoffatomen besteht, und daß man dann den Katalysator in die Reaktionszone zurückleitet. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Spülgas benutzten Kohlen-Wasserstoffe aus Methan, Äthan, Propanen oder Butanen oder deren Gemischen bestehen.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den Katalysator mit den Kohlenwasserstoffen nach der Wasserstoffeinwirkung behandelt und daß das angewandte Spülgas ein Gemisch ist, das 75 bis 100 % der genannten Kohlenwasserstoffe enthält.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlung des regenerierten Katalysators mit den Kohlenwasserstoffen mit der Wasserstoffbehandlung verbindet und den regenerierten Katalysator mit einem Gemisch aus Wasserstoff und niedermolekularen Kohlenwasserstoffen behandelt, bevor er in die Reaktionszone zurückgeführt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man den regenerierten Katalysator zuerst eine kurze Zeit mit wasserstoffreichen Gasgemischen, z. B. solchen aus 50 bis 75% Wasserstoff und 50 bis 25 °/0 Kohlenwasserstoffen, behandelt und dann den Kohlenwasserstoffgehalt des Behandlungsgases, vorzugsweise allmählich, auf 75 bis 100 °/o steigert.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der behandelte Katalysator aus Platin oder Palladium auf einem Tonerdeträger besteht, daß die Wasserstoffbehandlung nach, der Regeneration weggelassen wird und daß der regenerierte Katalysator unmittelbar mit einem Gas behandelt wird, das 75 bis 100 °/0 niedermolekulare Kohlenwasserstoffe enthält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 658/410' 10. 56
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