DEST006901MA - - Google Patents
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- 241000544061 Cuculus canorus Species 0.000 claims description 6
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 19. August 1953 Bekanntgemacht am 20. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
St 6901 YIIl dl 74 a
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft eine Meldevorrichtung an
Türen, die Organe umfaßt, welche durch Blasebälge zu einer mindestens zweistimmigen, etwa einen
Kuckucksruf nachahmenden Tonwiedergabe gebracht werden.
Die Hauptpatentanmeldung sieht vor, daß die Tonwiedergabeorgane einer solchen Meldevorrichtung
mit ihren Blasebälgen am Türrahmen im Schwenkkreis der Türe befestigt bzw. angeordnet
ίο sind und daß jeder Blasebalg einen Hebelarm aufweist und daß an der Türe eine Falle befestigt ist,
\velche bei der Öffnungsbewegung der Türe die Hebelarme nacheinander anhebt und wieder fallen
läßt, beim Schließen jedoch durch Kippen um eine horizontale Achse die genannten Hebelarme umgeht
und dieselben nicht anhebt.
Die in der Hauptpatentanmeldung beschriebene Anordnung ist also dergestalt ausgebildet, daß nur
beim Öffnen der Türe das Zeichen ertönt, während beim Schließen der Türe eine Betätigung der Meldevorrichtung
nicht erfolgt. Auf diese Weise kann die Meldevorrichtung beim Öffnen der Türe eine bestimmte
musikalische Tonfolge bewirken, die in umgekehrter Weise, beim Schließen der Türe zur
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St 6901 VIII dl 74a
Wirkung gebracht, widersinnig wäre. Beispielsweise wäre es widersinnig, wenn beim Öffnen der
Türe die Meldevorrichtung einen Kuckucksschlag wiedergibt, der dann beim Schließen der Türe in
verkehrter klanglicher Reihenfolge wiedergegeben würde.
Die zusätzliche Erfindung beschreibt eine Abänderung der in der Hauptpatentanmeldung dargestellten
Konstruktion in der Weise, daß die Anwendung
ίο eines an der Tür vorzusehenden fallenmäßig
wirkenden Organs nicht erforderlich ist, vielmehr die Meldevorrichtung etwa in der Mitte oberhalb
des oberen Türendes angeordnet werden kann und ein bzw. mehrere an der Unterseite des Häuschens
hinausragende, nur in einer Richtung wirkende Auslösehebel die Betätigung des Blasebalgmechanismus
bewirken.
Gemäß der Erfindung ist also die Meldevorrichtung mit einem Schlitz in ihrer Bodenplatte ausgestattet
und ist oberhalb dieses Schlitzes eine Achse, welche einen zweckmäßig U-förmigen Hebearm zum Betätigen des zugeordneten Blasebalges
trägt, vorgesehen, auf welcher ein durch den Schlitz hindurchragender schwenkbarer Hebel befestigt ist,
der nur in seiner einen Bewegungsrichtung eine Mitnahme der Schwenkachse und dadurch Betätigung
des Hebelarmes bewirkt.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in zwei Figuren dargestellt.
Fig. ι zeigt perspektivisch eine Ansicht einer Meldevorrichtung gemäß Erfindung,
Fig. 2 a und 2 b zeigen Einzelheiten.
Der Übersicht halber ist in Fig. 1 eine Ausführungsform mit nur einer Pfeife mit Blasebalg dar- gestellt, obwohl die Vorrichtung in der Regel mit zwei Pfeifen zur Erzeugung eines Kuckucks- oder ähnlichen Rufes Ausführung finden wird.
Fig. 2 a und 2 b zeigen Einzelheiten.
Der Übersicht halber ist in Fig. 1 eine Ausführungsform mit nur einer Pfeife mit Blasebalg dar- gestellt, obwohl die Vorrichtung in der Regel mit zwei Pfeifen zur Erzeugung eines Kuckucks- oder ähnlichen Rufes Ausführung finden wird.
In Fig. ι bedeutet 4 die Pfeife, oberhalb welcher
der zugehörige Blasebalg mit beweglichem Oberteil 5 angeordnet ist. Mit 6 ist der Arm bezeichnet,
durch welchen die Betätigung des Blasebalges erfolgt. 14 und 15 sind Boden- und Giebelflächen der
als Vogelhäuschen gedachten Meldevorrichtung; 16 bezeichnet das Dach. Ih der vorderen Giebelwand
ist ein Fenster 17 vorgesehen, in welchem ein Vogel 19 um eine Achse 18 kippbar angeordnet ist.
Das Hinterteil 20 des Vogels ruht auf einem abgewinkelten Arm 22, der auf dem Blasebalgoberteil
befestigt ist. Wird daher der Blasebalg betätigt, so führt der Vogel 19 eine nickende Bewegung aus.
Insoweit entspricht die geschilderte Vorrichtung der im Hauptpatent beschriebenen.
Der Arm 6 des Blasebalges wird durch einen U-förmig gebogenen Hebearm 24 betätigt. Dieser
Hebearm 24 ist, wie aus den Fig. 2 a und 2 b näher zu sehen, an einer Achse 27 befestigt, indem diese
Achse durchbohrt ist und in der Durchbohrung das eine Ende des Hebearmes vernietet ist. Die Achse
27 ist mittels zweier Winkelstücke 28 gelagert, die beiderseits eines in der Bodenplatte 14 vorgesehenen
Schlitzes 26 angeordnet sind. Ein schwenkbarer Hebel 25 ist vorgesehen, der mittels zweier backenförmiger
Fortsätze 256 auf der Achse 27 befestigt
ist, indem seine beiden Backen 2S6 beiderseits das
auf der Achse 27 endende Ende des U-förmigen Hebels 24 umschließen. Zwischen die beiden
Backenstücke 2S6 ist ferner ein Verlängerungsfortsatz
2Sa eingesetzt, der durch den Schlitz 26 hindurchragt.
Wird nun der Verlängerungsfortsatz 25ß in Pfeilrichtung (vgl. Fig. 2 a) bewegt, so stößt die
Kante 25C gegen das eingenietete Ende des Hebels
24 und bewirkt somit Hochkippen desselben sowie Hochschwenkendes oberen Blasebalgteiles S- Gegenüber
einer im Gegensinn des Pfeiles wirkenden Kraft jedoch kann der Hebel frei ausweichen.
Wird daher die Vorrichtung etwa in der Mitte
der Türöffnung oberhalb der Tür am Rahmen derselben nach Art einer Konsole befestigt, so bewirkt
die aufschlagende Tür beim Öffnen, ein Schwenken des Verlänsgerungsfortsatzes in Pfeilrichtung
und damit ein Anheben des oberen Blasebalgteiles 5. Ist die Tür unter dem Fortsatz, denselben
'hochkippend, hiindurchgeschlagen, so kann sie frei wieder geschlossen werden, indem beim
Schließen der Tür der Verlängerungshebel 25a einfach
nach hinten. ausweicht. Eine geeignete Belastung des Blasebalgoberteiles 5 bewirkt beim
Öffnen der Tür, daß ein Pfeifton abgegeben wird., wenn die Tür den Hebelfortsatz 25 a beim Öffnen
wieder freigegeben hat. .
Im allgemeinen wird die Meldevorriehitung mit
zwei Pfeifen, von denen jede durch einen Blasebalg mit entsprechendem Schwenkhebelgestänge versehen
ist, ausgeführt sein, so daß sich eine einer Kuckucksuhr ähnlichen Meldevorridhtung ergibt.
Claims (6)
1. Durch Blasebälge zu einer mindestens
zweistimmigen, etwa einen Kuckucksruf nachahmenden Tonwiedergabe gebrachten! Meldevorrichtung
an Türen, bei der am Türrahmen am Schwenkkreis der Tür ein Hebelmechanismus
zur Betätigung der' Blasebälge vorgesehen ist, welcher bei· Öffnen der Tür ein Heben der
Blasebälge und Wieder zurückfallen bewirkt, beim Schließen der Tür jedoch unwirksam
bleibt, nach Hauptpatentanrneldung St 6342 VIIIb/74a, dadurch gekennzeichnet, daß in der
mit Schlitz . (26) ausgestatteten Bodenplatte (14) der Vorrichtung um eine Achse (27), welche
den zweckmäßig U-förmig gebogenen Hebeärm
(24) des Blasebalges (5) trägt, schwenkbar ein
durch den Schlitz (26) hiindurchragender Hebel
(25) vorgesehen· ist, der pur in seiner einen Be- n5
wegungsrichtung eine Mitnahme der Schwenkachse (27) und dadurch Betätigung des Hebearmes (24) bewirkt.
2. Meldevorriehitung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der schwenkbare Hebel (25) den auf der Schwenkachse (27) fest
angesetzten Hebearm (24) mit Backen (25&)
beiderseits umgibt und mit einem zwischen den Backen (25b) eingesetzten Verlängerungsfortsatz
(25,,) die nur in einer Richtung, und zwar
der Richtung des Öffnungsvorganges der Tür
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St 6901VIII dl'74a
erfolgenden Mitnahme des fest angesetzten Hebearmes (24) bewirkt.
3. Meldevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Pfeifen mit vom Öffnen der Tür gesteuerten Blasebälgen
vorgesehen sind und daß jedem Balg je ein in der Öffnungsrichtung der Tür wirkender
Schwenkhebel mit entsprechendem, auf der Schwenkachse des betreffenden Schwenkhebels
fest angeordnetem Hebearm zugeordnet ist.
4. Meldevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeifen in an sich
bekannter Weise wie bei einer Kuckucksuhr mit einer beweglichen Vogelfigur (19) in entsprechendem
Gehäuse (14, 15, 16) zusammenwirken.
5. Meldevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vogelfigur (19)
um eine horizontale Achse (18) schwenkbar in
der Fensteröffnung (17) des Gehäuses gelagert ist und ihr zweckmäßig beschwerter Schwanzteil
(20) von einem am beweglichen Teil des Blasebalges (5) befestigten Bügel (22) bewegt
wird.
6. Meldevorrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß das das
Pfeifwerk enthaltende Haus konsolartig am Türrahmen befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 60S 737/79 12. 56
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