DEST006342MA - - Google Patents

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DEST006342MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. Mai 1953 Bekanntgeniacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind bereits Vorrichtungen an Türen bekannt, die beim Öffnen der Tür eine Signalvorrichtung auslösen, indem die Tür ζ. B. an eine oder mehrere Glocken oder Metallstangen anschlägt. Die melodische Folge der Töne soll nicht nur die Aufmerksamkeit erwecken, sondern auch angenehm und werbend wirken, jedoch nicht erschreckend oder störend.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, den in weiten Kreisen an Uhren bekannten und gern gehörten Kuckucksruf für eine Meldevorrichtung an der Tür eines Verkaufs- oder Wohnraumes umzugestalten. Über die Vorrichtung können jedoch auch andere geeignete Tierstimmen oder ein Wachtelschlag gegeben werden. Die Erfindung geht aus von durch Blasbälge zu einer mindestens zweistimmigen, etwa einen Kuckucksruf nachahmenden Tonabgabe gebrachten Organen als Meldevorrichtung. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Organe mit ihren Blasebälgen am Türrahmen im Schwenkkreis der Tür befestigt bzw. angeordnet sind und daß jeder Blasebalg einen Hebelarm aufweist und daß an der Tür eine Falle befestigt ist, welche bei der Öffnungsbewegung der Tür die Hebelarme nacheinander anhebt und wieder fallen läßt, beim Schließen jedoch durch Kippen um eine horizontale Achse die genannten Hebelarme umgeht und dieselben nicht anhebt. Zweckmäßigerweise ist
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die FaIk als ein auf der einen Seite eine Schräge als Auflauffläche aufweisender Hebel ausgebildet, der schwenkbar auf einen Träger gelagert ist und ein nach unten ziehendes Übergewicht aufweist.
An Stelle des Übergewichtes kann der Hebel auch durch eine Feder in aufrechter Lage gehalten werden. Ein Anschlag, gegen den sich der Hebel in senkrechter Lage legt, bewirkt, daß der Hebel einem Auflaufen auf die Schräge standhält, in der
ίο anderen Richtung jedoch ausschwenken, kann. Die Pfeifen können selbstverständlich auch an der Tür und die Falle am Türrahmen angebracht sein. Es sind Kuckucksuhren bekannt, die derart ausgebildet sind, daß das Kuckucksschlagwerk durch Betätigen eines Hebels von Hand ausgelöst werden kann. Es ist auch -bereits bekannt, als eine Alarmvorrichtung an Stelle einer elektrischen Klingel ein elektrisch betätigtes Kuckucksschlagwerk zu verwenden. Die Erfindung beschreibt demgegenüber
ao eine mechanisch betätigte Meldevorrichtung an Türen, die zugleich infolge ihrer speziellen Ausgestaltung so eingerichtet ist, daß nur beim Öffnen der Tür das Zeichen ertönt, während beim Schließen der Tür eine Betätigung des Zeichens nicht erfolgt.
Dergestalt kann in einfacher Weise die Meldevorrichtung beim Öffnen der Tür eine bestimmte musikalische Schlagfolge bewirken, die in umgekehrter Weise, etwa beim Schließen der Tür zur Wirkung gebracht, widersinnig wäre. Die Erfindung bedingt also beispielsweise bei Kuckucksschlagmeldevorrichtungen, daß beim Öffnen der Tür das Kuckuckszeichen ertönt; die Anwendung der erfindungsgemäßen Maßnahme, daß beim Schließen der Tür der Ruf nicht ausgelöst wird, bringt es mit sich, daß nicht etwa beim Schließen der Tür, was mechanisch das Naheliegende wäre, der Kuckucksruf in verkehrter klanglicher Reihenfolge abgegeben wird.
Zweckmäßig werden die Pfeifen mit Blasebalg in einem als Kuckuckshaus ausgebildeten Gehäuse angeordnet, welches auf einem konsolartig am Türrahmen befestigten Grundbrett steht. Aus der an der Stirnseite des Hauses vorgesehenen Fensteröffnung nickt eine vom Blasebalg gesteuerte Vogelfigur jedesmal beim Ertönen der Pfeife heraus. Die Vogelfigur ist vorteilhaft um eine horizontale Achse schwenkbar in der Fensteröffnung gelagert, und der schwerere Schwanzteil wird von dem beweglichen oberen Teil des Blasebalges gehoben. Zu diesem Zweck ist auf dem oberen schwenkbaren Teil des Blasebalges ein abgewinkelter Arm befestigt, der den Schwanzteil anhebt, wenn der Blasebalg sich öffnet. Bei Nebeneinanderanordnung zweier für den Kuckucksruf notwendiger Blasebalge hebt der der Vogelfigur zunächstliegende Blasebalg mit vom Vogel abgewandter Schwenkachse den Schwanzteil in der Nähe des Schwenklagers an.' Der zweite Blasebalg, dessen Schwenkachse dem Vogel zugewandt ist, muß ein Stück zurückgesetzt werden, damit sein Hebearm, der ebenso wie der Hebearm des ersten Blasebalges seitlich aus dem Haus herausragt und von der aufgehenden Tür angehoben wird, am ersten Blasebalg vorbeigeführt werden kann. Der zweite Blasebalg hebt das Schwanzende mit einem abgewinkelten Arm an, und zwar beaufschlagt dieser Arm einen am Schwanzende befestigten V-förmigen Federdraht. Durch die Verkleidung der Meldevorrichtung und die Anordnung eines mit ihrem Ertönen sich bewegenden Vogels paßt sich diese einer vielfach gewünschten Ausschmückung des Raumes, in dem sie verwendet wird, an.
Die Erfindung zeichnet sich durch ihre unaufdringliche und angenehm empfundene Meldung des Türöffnens aus, ist einfach in der Herstellung und leicht anzuordnen und zu befestigen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt eine einfache Vorrichtung mit zwei Pfeifen aus der Vogelschau,
Fig. 2 ein Vogelhäuschen mit zwei Pfeifen, teil-· weise aufgeschnitten.
Gemäß Fig. 1 ist an dem Türrahmen 1 mit seinem abgewinkelten Ende ein z. B. aus Flacheisen bestehender Träger 2 mittels Schlitzschrauben 3 befestigt. Auf dem Träger 2 sind zwei für die Erzeugung eines Kuckucksrufes erforderliche Pfeifen 4 an sich bekannter Bauart angeordnet. Der oben auf jeder Pfeife angeordnete Blasebalg 5 weist seitwärts hinausragend ein Hebeärmchen, einen Stift 6, auf. An der Tür 7 ist ein Träger 8 mittels der Schlitzschrauben 9 befestigt und so geformt, daß das freie Ende senkrecht aus dem Profil der Tür herausragt. An diesem freien Ende 10 ist um einen horizontalen Bolzen 11 schwenkbar auf letzterem ein Hebel 12 gelagert. Der Hebel 12 weist eine Schräge 13 auf, auf die beim Öffnen der Tür die im Schwenkkreis der Tür liegenden Hebeärmchen 6 auflaufen. Der Hebel 12 liegt dabei gegen den Träger 10 an, wobei er durch das schwerere untere Ende 14!, welches mit einem besonderen Gewicht versehen sein kann, in seiner senkrechten Lage gehalten wird. Die Hebeärmchen 6 gleiten auf der Schräge 13 aufwärts, wobei der Blasebalg 5 Luft ansaugt, um danach abzufallen. Hierbei wird der Pfeifton abgegeben. Beim Schließen der Tür schlagen die Hebeärmchen 6 gegen die rückwärtige senkrechte Seite des Hebels 12 an, wobei letzterer jedesmal durch Ausschwenken dem im Wege stehenden Hebelarm 6 ausweicht. Auf diese Weise erfolgt beim Öffnen der Tür ein Doppelton: der Kuckucksruf; beim Schließen jedoch ertönt der Ruf nicht.
In Fig. 2 sind auf einem an dem Türrahmen 1 befestigten Grundbrett 14 kastenartig Wände 15 aufgebaut, die von einem Dach 16 überdacht sind. Unter dem Dach 16 sind in dem Raum zwischen den Wänden 15 die Pfeifen 4 mit darüberliegendem Blasebalg 5 nebeneinander angeordnet, die zweite Pfeife etwas versetzt, damit das seitwärts aus dem Haus herausragende Hebeärmchen 6 des Blasebalgs 5 ungehindert an dem daneben angeordneten Pfeifwerk vorbeigehen kann. Die Hebeärmchen 6 sind entgegengesetzt an den Enden der Blasebalge 5 vorgesehen.
In der in der vorderen Stirnwand 15 vorgesehenen Fensteröffnung 17 ist um eine horizontale
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Achse 18 schwenkbar eine Vogelfigur 19 gelagert, deren verlängertes Schwanzteil 20 mit Übergewicht in das Haus ragt. An dem Blasebalgs, der mit seinem Hebeärmchen 6 der Fensteröffnung 17 zu angeordnet ist, ist ein Arm 21 aus Draht od. dgl. befestigt, der dicht unter das Schwanzstück 20 ragt, so daß dieses gehoben wird, wenn der Blasebalg 5 gehoben wird. An dem zweiten Blasebalg 5 ist ebenfalls auf der oberen beweglichen Platte ein ab ■ gewinkelter Arm 22 befestigt, der unter ein V-förmiges Drahtstück 23 ragt, welches am Schwanzende 20 befestigt ist. Das Schwanzstück 20 wird also auch von dem zweiten Blasebalg S angehoben, wenn dessen bewegliche Platte durch das Hebeärmchen 6 gehoben wird. Beim Öffnen der Tür 7 werden also nacheinander die beiden seitwärts aus dem Haus ragenden Hebeärmchen 6, die mit der schwenkbaren oberen Platte des Blasebalges 5 verbunden sind, gehoben, so daß dabei ebenfalls nacheinander das Schwanzteil 20 der schwenkbaren Vogelfigur 19 angehoben wird, und nacheinander wieder abfällt, wenn der Blasebalg abfällt bzw. der Pfeifton ertönt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Durch Blasebälge zu einer mindestens zweistimmigen, etwa einen Kuckucksruf nachahmenden Tonwiedergabe gebrachte Organe als Meidevorrichtung an Türen, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe (4) mit ihren Blasebälgen (5) am Türrahmen (1) im Schwenkkreis der Tür (7) befestigt bzw. angeordnet sind und daß jeder Blasebalg einen Hebelarm (6) aufweist und daß an der Tür eine Falle (12) befestigt ist, welche bei der Öffnungsbewegung der Tür die Hebelarme (6) nacheinander anhebt und wieder fallen läßt, beim Schließen jedoch durch Kippen um eine horizontale Achse (11) die genannten Hebelarme (6) umgeht und dieselben nicht anhebt.
  2. 2. Meldevorrichtung an Türen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Falle 4-5 ein um eine horizontale Achse (11) schwenkbarer Hebel (12) an einem Träger (10) angeordnet ist, dereine Schräge (13) als Auflauf für die Hebelarme (6) aufweist und beim Anlaufen gegen die Hebelarme (6) zur Widerlage an einen Anschlag kommt.
  3. " 3. Meldevorrichtung an Türen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Pfeifen und Blasebalg (4, 5) in einem als Kuckuckshaus gestalteten Gehäuse (i4bisi6) angeordnet sind, aus dessen Fensteröffnung (17) eine vom Blasebalg (5) gesteuerte Vogelfigur (19) nickt.
  4. 4. Meldevorrichtung an Türen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vogelfigur (19) um eine horizontale Achse (18) schwenkbar in der Fensteröffnung (17) gelagert ist und ihr schwererer Schwanzteil (20) von dem Blasebalg (5) bzw. dessen beweglichem oberen Teil gehoben wird.
  5. 5. Meldevorrichtung an Türen nach An-Spruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der der Vogelfigur (19) zunächst angeordnete Blasebalg (5) mit dem Vogel abgewandter
    . Schwenkachse den Schwanzteil (20) mittels eines abgewinkelten Armes (21) anhebt, wäh-· rend ein zweiter, etwas zurück und danebengesetzter Blasebalg (5) mit dem Vogel zugewandter Schwenkachse über ein Winkelstück (22) und einen am Schwanzende (20) befestigten V-förmigen Federdraht (23) das Schwanzende (20) hebt.
  6. 6. Meldevorrichtung an Türen nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Haus und das Pfeifwerk auf einem' konsolartig am Türrahmen befestigten Grundbrett (14) angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 30 350, 162 566, 820579; USA.-Patentschrift Nr. 568 626.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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