DEST002070MA - Trennen von Stoffgemischen, insbesondere von Eisenerzen in einer Dicktrübe - Google Patents
Trennen von Stoffgemischen, insbesondere von Eisenerzen in einer DicktrübeInfo
- Publication number
- DEST002070MA DEST002070MA DEST002070MA DE ST002070M A DEST002070M A DE ST002070MA DE ST002070M A DEST002070M A DE ST002070MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- substances
- mixtures
- beet
- thick
- separation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000126 substance Substances 0.000 title claims description 25
- 239000000203 mixture Substances 0.000 title claims description 15
- 235000016068 Berberis vulgaris Nutrition 0.000 title claims description 13
- 241000335053 Beta vulgaris Species 0.000 title claims description 13
- 238000000926 separation method Methods 0.000 title description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 title 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 14
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 5
- 239000002002 slurry Substances 0.000 description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 235000021537 Beetroot Nutrition 0.000 description 1
- 229910000519 Ferrosilicon Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- SZVJSHCCFOBDDC-UHFFFAOYSA-N iron(II,III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]O[Fe]=O SZVJSHCCFOBDDC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003562 lightweight material Substances 0.000 description 1
- 239000002932 luster Substances 0.000 description 1
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 1
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trennen von Stoffgemischen verschiedener Wichte der Einzelstoffe insbesondere zur Trennung von Erzen und Gangart.
Bei dem Sinkschwimmverfahren wird mit einer Schwerflüssigkeit gearbeitet, deren Wichte zwischen der Wichte des haltigen Stoffes, dem Erz und der Wichte des unhaltigen Stoffes, der Gangart, liegt. Bei dem Sinkschwimmverfahren wird das zu trennende Stoffgemisch in die Schwerflüssigkeit eingeschüttet. Der leichtere Stoffteil schwimmt oben auf und kann an einem Überlauf abgenommen werden, während der schwerere Stoffteil zu Boden sinkt und mit bekannten Mitteln ausgetragen wird. Wenn die Wichten der beiden Stoffe verhältnismässig nahe beieinander liegen, ist die Trennung nach diesem bekannten Verfahren sehr schwierig, und selbst wenn die Wichten stärker voneinander differieren, muss die Wichte der Schwerflüssigkeit verhältnismässig genau eingehalten werden.
Bei absolut hohen Wichten der zu trennenden Stoffe ist man gezwungen, auch die Wichte der Schwerflüssigkeit sehr hoch zu halten, was praktisch nur mit Schwerestoffen entsprechend hoher Wichte wie Ferrosilizium, Bleiglanz, Magnetit usw., möglich ist.
Die Erfindung schlägt nun im Gegensatz zum Sinkschwimmverfahren die Verwendung einer Dicktrübe vor, deren Wichte unterhalb der Wichte des leichteren der beiden zu trennenden Stoffe des Gemisches liegt, wobei das zu trennende Stoffgemisch vor der Aufgabe in an sich bekannter Weise möglichst eng klassiert wird.
Der Vorschlag nach der Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Fallzeiten der einzelnen Stoffe in einer derartigen Dicktrübe stark voneinander differieren, und die Erfindung nutzt diese Tatsache aus, um die Stoffe voneinander getrennt abführen zu können.
Einer der wesentlichen Vorteile gegenüber dem Sinkschwimmverfahren besteht darin, dass man in der Wahl der Dicktrübe verhältnismässig frei ist. Man kann beispielsweise die bei der naßmechanischen Aufbereitung anfallende Schlämme verwenden. Durch Eindicken kann eine für das Verfahren nach der Erfindung geeignete Dicktrübe verschiedener Wichte aus dieser Schlämme hergestellt werden. Eine derartige Dicktrübe ist bedeutend billiger als die für das Sinkschwimmverfahren erforderliche Schwerflüssigkeit.
Bei einer Dicktrübe von einer Wichte von beispielsweise 1,35 sind die Fallzeiten für einen bestimmten Fallweg bei Wichten von 2,7 bzw. 3,3 der trennenden Stoffe 3,0 bzw. 1,5 Sekunden. Sie zeigen also eine überraschend grosse Differenz in den Fallgeschwindigkeiten, wie im vorliegenden Falle mit 13 cm/sek. und 26 cm/sek. Diese Fallzeit-Differenz vergrössert sich noch mit steigendem Unterschied der Wichten der zu trennenden Stoffe.
Diese überraschende Feststellung der erheblich differierenden Fallgeschwindigkeiten ermöglicht es, im Sinne der Erfindung die Trübe zum Austrag des Leichtstoffes durch Überlauf im Gegenstrom zu führen, und zwar mit einer gegenüber der Sinkgeschwindigkeit des Leichtstoffes in der ruhenden Trübe höheren Geschwindigkeit.
Zur Erläuterung des Verfahrens nach der Erfindung ist in der beigegebenen Darstellung eine Vorrichtung zur Trennung eines Stoffgemisches schematisch gezeigt. Am oberen Ende eines zylindrischen Gefässes 1 ist ein Aufgabetrichter 2 für das zu trennende Gemisch vorgesehen. Am unteren Ende des Gefässes 1 ist ein Zuflussrohr 3 für die Dicktrübe in den Innenraum des Zylinders 1 eingeführt. Unter dem Einführungsrohr für die Dicktrübe ist das Gefäss konisch verjüngt und mündet in eine Austragsöffnung 4, die über eine bekannten Austragsvorrichtung 5, z.B. einem Becherwerk, steht. Am oberen Rand des Gefässes ist ein ringförmiges Auffanggefäss 6 vorgesehen, welches einen Ablauf 7 besitzt.
Beim Arbeiten nach der Erfindung wird das zu trennende Stoffgemisch zunächst in bekannter Weise möglichst eng klassiert. Dieses Gemisch wird über den Aufgabetrichter 2 eingeschüttet. In dem Gefäss 1 steht die Dicktrübe, deren Wichte unterhalb der Wichte des leichteren der beiden zu trennenden Stoffe liegt. Die Dicktrübe strömt gegebenenfalls im Umwälzverfahren fortlaufend nach, besitzt also eine annähernd laminare Strömung nach oben im Gegenstrom zu den absinkenden Stoffen höherer Wichte des Gemisches. Die Geschwindigkeit der aufströmenden Dicktrübe braucht nur wenig grösser sein als die Sinkgeschwindigkeit des zum Überlauf zu bringenden Leichtstoffes. Der schwerere der beiden Stoffe wird praktisch ohne Hemmnis nach unten sinken und durch die Austragsöffnung 4 auf die Austragsvorrichtung 5 gelangen.
Mit höherer Wichte der Dicktrübe verändern sich die Sinkgeschwindigkeiten der zu trennenden Stoffe, wodurch mit kleineren aufsteigenden Trübegeschwindigkeiten gearbeitet werden kann, sodass das Volumen der umzuwälzenden Trübe entsprechend geringer wird.
Das Verfahren nach der Erfindung wurde an dem Beispiel der Trennung eines Erzes von seiner Gangart an einem Zahlenbeispiel erläutert. Das Verfahren nach der Erfindung kann selbstverständlich ganz allgemein zur Trennung von Stoffgemischen, z.B. von keramischen Stoffen verschiedener Wichte und von Kohlengemischen verwendet werden.
Claims (2)
1.) Verfahren zum Trennen von Stoffgemischen verschiedener Wichte der Einzelstoffe in einer Dicktrübe, dadurch gekennzeichnet, dass das zuvor in an sich bekannter Weise möglichst eng klassierte Stoffgemisch in eine Trübe gegeben wird, deren Wichte unterhalb der Wichte des leichteren Stoffes des Gemisches liegt.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trübe zum Überlauf des Leichtstoffes mit einer gegenüber der Sinkgeschwindigkeit des Leichtkornes in der ruhenden Trübe höherer Geschwindigkeit im Gegenstrom fliesst.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE878781C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Gemischen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse nach der Wichte | |
| DE587293C (de) | Verfahren zum Trennen fester, in einer Fluessigkeit suspendierter Stoffe | |
| DE1022532B (de) | Verfahren zum Trennen fester Teilchen, wobei das zu trennende Gemisch zusammen mit einem fluessigen Trennungsmedium durch einen Hydrozyklon geleitet wird | |
| DEST002070MA (de) | Trennen von Stoffgemischen, insbesondere von Eisenerzen in einer Dicktrübe | |
| DE3242058A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung von feinstkohle | |
| DE679906C (de) | Vorrichtung zum Klaeren von faser- und fuellstoffhaltigen Abwaessern, insbesondere der Papierherstellung | |
| DE802690C (de) | Aufbereitung von Mineralien mittels Schwertrueben und unter Verwendung von Zyklonscheidern | |
| DE910402C (de) | Schwerfluessigkeitsscheider | |
| DE723672C (de) | Schleudervorrichtung zur Behandlung einer Schlaemme | |
| DE632125C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes | |
| DE198067C (de) | ||
| DE742640C (de) | Vorrichtung zum Scheiden von festen Stoffen nach dem Schwimm- und Sinkverfahren | |
| DE897533C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Mineralien, insbesondere zur Scheidung vonKohle von dem sie begleitenden Schiefergestein | |
| DE931401C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Erzen, Kohle und aehnlichem Gut nach dem Schwimm- und Sinkverfahren | |
| DE728923C (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von mehreren Schwerefluessigkeiten mit Schwebestoff verschiedener Absetzgeschwindigkeiten | |
| DE970071C (de) | Verfahren zur Schwerfluessigkeitsaufbereitung fester Stoffe | |
| DE673328C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung mittels Schwerfluessigkeit aus in Schwebe gebrachten festen Stoffen | |
| DE1025803B (de) | Verfahren zur Regenerierung der (unverduennten) Abtropftruebe und der (verduennten) Abbraustruebe von Produkten der Schwimmsinkscheidung in einem Umlaufsystem | |
| DE283921C (de) | ||
| AT202942B (de) | Einrichtung zur Schwimm- und Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von feinkörnigem Erz | |
| DE299494C (de) | ||
| DE421459C (de) | Verfahren zur Aufbereitung von Mineralien, z. B. Kohlen | |
| AT240874B (de) | Absetzanlage mit Förderband zur Behandlung von Trüben | |
| DE465418C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Gewinnen, Separieren und Extrahieren von Gold, Platin und anderen Metallen oder Edelsteinen aus Erde oder anderem diese Stoffe enthaltendemGut | |
| DE974631C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entaschung und Entwaesserung von Stein- oder Braunkohle enthaltendem Rohgut |