DESC014424MA - - Google Patents

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DESC014424MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. Januar 1954 Bekanntgemacht am 27. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Haltevorrichtung für Fenster od. dgl. mit einem Haltearm zwischen Flügelrahmen und feststehendem Rahmen, der an einen Rahmen angelenkt und an dem anderen Rahmen in einer .Schlitzschiene geführt ist. Der Haltearm und der Führungsschlitz sind so bemessen, daß eine Öffnung des Flügels nur auf einen Winkel möglich ist, der zum Durchgang eines Körpers, z. B. den eines Schulkindes, ίο nicht ausreicht. Solche Haltevorrichtungen finden daher z. B. Anwendung für Schulzimmerfenster od. dgl. Damit das Fenster zum Zwecke des Putzens oder aus anderen Gründen auch völlig geöffnet werden kann, ist der Haltearm mit seinem einen Ende lösbar an dem betreffenden Rahmen angebracht.
Bei den bekannten Haltevorrichtungen dieser Art ist die Einrichtung, durch die der Haltearm von einem Rahmen gelöst wird, an dem Ende des Haltearmes angebracht, der nicht in der Schlitzschiene geführt ist. Infolgedessen muß auch eine Schiebbarkeit dieses Flaltearmendes vorgesehen sein, um ihn aus seiner Sperrstellung heraus in seine Aushebestellung bewegen zu können. Die Haltevorrichtung wird dadurch verteuert. ,
Demgegenüber wird gemäß der . Erfindung das eine Ende des Haltearmes ein für allemal fest, d. h. also mit Bezug auf den Anlenkzapfen unbeweglich,
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am Rahmen gelagert und die Schlitzführung am anderen Rahmen mit der Löseeinrichtung verbunden. Mit anderen Worten, die sowieso vorhandene Schlitzschiene wird verlängert und mit einer Öffnung versehen, durch die bei weiterem Schieben das Haltearmende aus seiner Endstellung in der Schlitzführung herausbewegt und von dem Rahmen gelöst werden kann. Die Herstellung der Haltevorrichtung wird dadurch vereinfacht und verbilligt. Zum Freigeben und Sperren des lösbaren Hal tear meri des dienen an sich bekannte Mittel, wie Riegel oder Schnäpper.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an zwei Ausführungsbeispielen mit Hilfe der Ze ichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. ι die Haltevorrichtung bei geöffnetem Fenster,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Haltevorrichtung für sich allein,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform bei geöffnetem Fenster und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Haltevorrichtung für sich allein.
Am feststehenden Rahmen A ist eine Schlitzschiene 1 befestigt, die gemäß der, Ausführung nach den Fig. 1 und 2 einen C-förmigen Querschnitt aufweist. In dieser Schlitzschiene wird ein Haltearm 2 mittels eines an seinem einen Ende angebrachten Zapfens 3 dadurch geführt, daß ein verbreiterter Kopf 3a des Zapfens 3 hinter die Sehlitzsdhienenränder ie und ib greift, wie das Fig. 2 erkennen läßt. Die Öffnungsweite des Flügels B, an den der Haltearm 2 mit seinem anderen Ende fest angelenkt ist, bestimmt sich durch die wirksame Länge des Schlitzes i,. in der Schlitzschiene 1. Diese wirksame,, die öffnungsweite des Flügels bestimmende Schlitzlänge wird gemäß der Ausführung nach Fig. 1 begrenzt durch einen Federstift 4 in einem Gehäuse 4aDer Federstift ist so in der Schlitzschiene angeordnet, daß der verbreiterte Kopf 2>a des Haltearmzapfens 3 gegen den Stift 4 trifft," wenn der größte Öffnungsausschlag des Flügels B erreicht ist. Solche Federstifte sind an sich als Feststellorgane für Fensterfeststeller bekannt. Soll der Haltearm 2 vom Rahmen.A gelöst werden, dann wird der Federstift 4 von Hand zurückgedrückt und der Haltearm mit seinem Zapfen 3 und dessen Kopf 3a bis an einen Anschlag ie in der Schlitzschiene geschoben. Zugleich ist damit die Lage des verbreiterten Kopfes zu einer Aussparung id in den Schlitzschienenrändern I6 und I0 festgelegt. Die Aussparung läßt den Kopf 3a des Zapfens 3 aus der Schlitzschiene heraustreten bzw. in die Schlitzschiene eindrücken. Der Haltearm ist damit vom Rahmen A zu lösen, um den Flügel B, z. B. zum Zwecke des Putzens, über ' die durch die Haltevorrichtung begrenzte Öffnungsweite hinaus öffnen zu können.
Bei größter zulässiger Öffnungsweite des Flügels B in der Haltestellung, wenn Federstift 4 den Zapfen 3 des Haltearmes sperrt, befindet sich das Ende des Haltearmes 2 mit seinem Zapfen 3 so weit unterhalb des Ausschnittes I0-, daß, wie Fig. ι erkennen läßt, das Haltearmende 2 nicht' ungewollt von der Schlitzschiene 1 frei wird.
Die Ausführung nach den Fig. 3 und 4 weist eine andere Löseein-richtung auf. An Stelle eines Federbolzens ist ein Schwenkriegel 6 vorgesehen, der durch eine seitliche Öffnung der Schlitzschiene teilweise nach außen schwenkbar ist in die Lage nach Fig. 3. Die Schwenkbewegung ist durch eine Nase 6a des Hebels 6 begrenzt, die sich gegen die gegenüberliegende Seitenwand der Schlitzschiene 5 legt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist als Schutzschiene eine im Querschnitt U-förmige Schiene gewählt, die oben durch eine geschlitzte Deckplatte abgedeckt ist. Auch in diesem Falle ist der Schlitz der Schiene mit einer Aussparung i, am obersten äußeren Ende versehen für das Ein- und Ausschieben des Zapfens 3 am Haltearm 2. Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel deckt sich ein seitlicher Ausschnitt 6b am Sperrhebel 6 mit der Aussparung if im Schlitz der Schiene 5, so daß diese Aussparung 6b einen Anschlag für den verbreiterten Kopf des Zapfens 3 bildet. Der Anschlag erleichtert die Einstellung des Zapfens zur Aussparung if zum Zwecke des Lösens des Haltearmes 2 von der Schlitzschiene 5. In der Sperrlage des Sperrhebeiso legt sich dessen Ausschnitt 6C dem verbreiterten Kopf des Zapfens 3 sperrend in den Weg, so daß der Kopf 3e nicht ungewollt aus der Schlitzschiene austreten kann. Um unbefugtes Schwenken des Sperrhebels 6 aus seiner Sperrlage zu verhindern, kann man ihn durch Spezialschlüssel betätigen.
Von besonderem Vorteil ist noch, daß die Schließbewegung des Flügels den etwa nicht ganz in Sperrstellung eingeschwenkten Sperrhebel automatisch in die endgültige Sperrstellung bringt. Die Schlitzschiene ι bzw. 5 kann, wie dargestellt, in jedem Falle mit der äußeren Seite der Falzleiste am feststehenden Rahmen A abschließen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Haltevorrichtung für die Flügel von Fenstern mit einem Haltearm, der am feststehenden oder am Flügelrahmen angelenkt und am anderen Rahmen in einer Schlitzschiene geführt sowie von einem Rahmen nach Beseiti- no gung eines Sperrorgans lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zapfen (3) des Haltearmes (2) führende Schlitzschiene (1 bzw. 5) mit einer Austrittsöffnung (id bzw. if) für den verbreiterten Kopf (3fl) des Führungszapfens (3) und mit dem das ungewollte Lösen des Führungszapfens von der Schlitzschiene verhindernden Sperrorgan (4 bzw. 6) versehen ist.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz der im Querschnitt C- oder U-förmig ausgebildeten und mit Führungskanten für den verbreiterten Kopf (30) des Führungszapfens (3) versehenen Schiene (1 bzw. 5) mit einer als Ein- und Austrittsöffnung für Zapfenkopf (30) dienenden Aussparung (id bzw. if) ausgerüstet ist, wobei
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ein die Austrittslage des Zapfenkopfes zur Aussparung (id bzw. if) bestimmender Anschlag (ie bzw. 6b) in der Schlitzschiene vorgesehen ist.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrorgan ein Federstift (4) dient, der mit seinem Ende sperrend in der Bahn des Führungszapfens (3) des Haltearmes (2) liegt.
4. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrorgan ein Schwenkriegel (6) dient, der durch einen seitlichen Schlitz in der Schlitzschiene (5) in diese Schiene eingreift und den Schlitzausgang versperrt.
5. Haltevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (6) außer einem Sperranschlag (6C) für den Führungszapfen (3) zugleich einen die Auetrittslage des Führungszapfens zur Aussparung (i,) in der Schutzschiene (5) bestimmenden Anschlag (6b) aufweist und sich mit einer seinen Ausschlag begrenzenden Nase (6a) an die dem seitlichen Schlitz gegenüberliegende Seite anlegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 724416;
französische Patentschrift Nr. 946 116;
britische Patentschrift Nr. 525 146;
USA.-Patentsdhrift Nr. 2 044 258.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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