DESC010008MA - - Google Patents
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 11
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- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 5
Description
Sch 10008 IX/42 s
Die Erfindung bezieht sich auf von einem einzigen Erreger angetriebenes Resonanzschwingsystem
mit einer Mehrzahl hintereinandergeschalteter Zweimassensysteme, deren jedes aus einer
gegenüber dem Fundament elastisch abgestützten Gegenmasse und einer mit der Gegenmasse elastisch
verbundenen Arbeitsmasse besteht.
Zum Hintereinanderschalten der Zweimassensysteme sind an derartigen Anordnungen Blattfedern
oder Bolzen gebräuchlich. Diese Koppelglieder verbanden bisher stets die gegenüber dem
Fundament elastisch abgestützten Gegenmassen je zweier aufeinanderfolgender Zweimassensysteme.
Sie müssen in den bekannten Anordnungen verhältnismäßig große Kräfte übertragen und sind
daher der Gefahr des Brechens ausgesetzt. Die Erfindung setzt sich das Ziel, die Bruchgefahr für die
Koppelglieder herabzusetzen.
Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung je zwei aufeinanderfolgende Zweimassensysteme nur
durch an den beiden Arbeitsmassen angreifende nachgiebige Glieder miteinander gekoppelt, so daß
zwischen den beiden Gegenmassen keine unmittelbare Kopplung besteht. „ ,
Die vorteilhafte Wirkungsweise des Anmeldungsgegenstandes entsteht dadurch, daß die Arbeitsmassen in der Regel mit wesentlich größerer
Amplitude schwingen als die Gegenmassen. Um nämlich die auf das Fundament übertragenen
Schwingkräfte möglichst klein zu halten, wird die Gegenmasse . jedes einzelnen Zweimassensystems
durch weiche Federn gegenüber dem Fundament abgestützt und so groß im Verhältnis der Arbeitsmasse bemessen, daß ihre Amplitude klein gegen-
über dem Fundament bleibt. .
Die Koppelglieder müssen nun bei jeder einzel-. nen Schwingung dem folgenden in Resonanz
schwingenden Zweimassensystem die Arbeit zuführen, die im Laufe der Schwingung durch Reibung
vernichtet wird. Diese Arbeit ist dem Produkt aus der zu übertragenden Kraft und der zu
übertragenden Amplitude verhältnisgleich. Die durch das Koppelglied zu übertragende Kraft wird
demnach um so kleiner, je größer die Amplitude der Teile ist, an denen das Koppelglied angreift.
Die zu übertragende Kraft nimmt also dann ihren kleinstmöglichsten Wert an, wenn das Koppelglied
an den mit großer Amplitude schwingenden Arbeitsmassen angreift.
Es ist zwar ein Resonanzschwingsystem der eingangs bezeichneten Art bekannt, bei dem die
Arbeitsmassen je zweier aufeinanderfolgender Zweimassensysteme über nachgiebige Glieder miteinander
gekoppelt sind. Diese Anordnung verwendet jedoch abweichend von dem Erfindungsgegenstand
noch zusätzliche Koppelglieder, die an den Gegenmassen je zweier aufeinanderfolgender
Zweimassensysteme angreifen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines Resonanzschwingsystems gemäß der
Erfindung.
Das Resonanzschwingsystem ist aus vier Zweimassensystemen mit den als Siebkasten ausgebildeten
Arbeitsmassen 2, 3, 4, 5 und den mit ihnen elastisch verbundenen und elastisch gegenüber dem
Fundament abgestützten Gegenmassen 7, 8, g, 10
zusammengesetzt. Die Arbeitsmasse 2 des ersten Zweimassensystems wird über eine Exzenterstange
ι von dem einzigen Schwingungserreger angetrieben. Zur Übertragung der Schwingung eines
Zweimassensystems auf das jeweils folgende dient je ein nachgiebiges Koppelglied 6. Die Koppelglieder
6 greifen sämtlich nur an den Arbeitsmassen :2, 3, 4, 5 an, während die Gegenmassen 7,
8, 9, 10 nicht unmittelbar, sondern nur mittelbar über die sie mit den Arbeitsmassen verbindenden
elastischen Glieder, die Arbeitsmassen und die Koppelglieder 6 miteinander gekoppelt sind. ...'..
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Von einem einzigen Erreger angetriebenes Resonanzschwingsystem mit einer Mehrzahl hinter einandergeschalteter Zweimassensysteme, deren jedes aus einer gegenüber dem Fundament elastisch abgestützten Gegenmasse und einer mit der Gegenmasse elastisch verbundenen Arbeitsmasse besteht, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei aufeinanderfolgende Zweimassensysteme nur an den Arbeitsmassen (2 und 3, 3 und .4 bzw. 4 und 5) angreifenden Glieder (6) miteinander gekoppelt sind, so daß zwischen den beiden Gegenmassen (7 und 8, 8 und 9 bzw. 9 und 10) keine unmittelbare Kopplung besteht.
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