DEP0055885DA - Pantograph - Google Patents
PantographInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Pantographen z.B. zum Kopierfräsen, von dem Typ, der aus gelenkig verbundenen, gruppenweise parallelen Stangen besteht, welche Stangen zwei in einer gemeinschaftlichen festliegenden Winkelspitze zusammenhängende Rhomben bilden, welche im Hinblick auf die gemeinschaftliche Winkelspitze gleichgestaltet sind und spiegelbildlich liegen, indem die zwei in dieser Winkelspitze zusammenstossenden Seiten des einen Rhombus von den Verlängerungen der in der betreffenden Winkelspitze zusammenstossenden Seiten des anderen Rhombus gebildet werden, wobei die der gemeinschaftlichen Winkelspitze gegenüberliegenden Winkelspitzen der beiden Rhomben Führungspunkt bzw. Kopierpunkt bilden.
Bei den bekannten Pantographen dieser Art ist die Länge der Seiten der Rhomben nicht einstellbar, man hat deshalb bei diesen Pantographen nur die Möglichkeit, einen Gegenstand in dem Masstabverhältnis zu kopieren, für welcher der Pantograph bei der Herstellung eingerichtet worden ist, gewöhnlich in dem Verhältnis 1 : 1.
Es könnte naheliegend erscheinen, einen Pantographen dieses Typs so auszuführen, dass die wirksame Länge der Seiten des einen Rhombus oder beider Rhomben einstellbar ist, zum Beispiel dadurch, dass die Verbindungen zwischen den sich an dem festen Punkt schneidenden Seiten einerseits und den am Kopierpunkt bzw. Führungspunkt sich schneidenden Seiten andererseits aus Lagern bestehen, die an den die Seiten der Rhomben bildenden Stangen verschiebbar sind. Man würde dann einen Pantographen erhalten, welcher auf stark variierenden Masstabverhältnissen eingestellt werden könnte, und zwar sowohl grössere als auch kleinere als 1 : 1.
Wenn es indessen bisher in der Praxis nicht möglich gewesen ist, einen solchen Pantographen herzustellen und anzuwenden, ist dies auf die grossen Schwierigkeiten zurückzuführen, welche die Herstellung eines solchen Pantographen in Bezug auf die Erlangung einer genügend steifen und stabilen Konstruktion mit sich bringt. Nicht nur bei Pantographen zum Gebrauch beim Kopierfräsen, sondern auch bei einfachen Zeichenpantographen wird das Stangensystem verhältnismässig kräftigen Einwirkungen ausgesetzt, und bei der Gestaltung eines Pantographen der obengenannten Art mit doppelten oder vielfachen Stangen macht es sich geltend, dass, wenn die genannten verstellbaren Lager nach innen gegen den festen Punkt verschoben werden, die hierdurch gebildeten, über die verstellbaren Lager hinausragenden Enden der Rhombenseiten bei gewissen Stellungen des Pantographen an beiden Seiten des festen Punktes ineinandergreifen.
Die genannten Schwierigkeiten können indessen überwunden werden, und die genannten Mängel werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass man den Pantographen so einrichtet, dass die die eine Gruppe von parallelen Rhombenseiten bildenden Arme einfache Stangen sind, deren Achsen in derselben Ebene liegen,
während die die andere Gruppe von parallelen Rhombenseiten bildenden Arme doppelte Stangen sind, die sich in Ebenen bewegen, die parallel über bzw. unter der durch die einfachen Arme gebildeten Ebene liegen, so dass sich die verschiedenen Arme nie blockieren können. Dabei hat jeder der Arme des Pantographen einen in der Längsrichtung gehenden und rechtwinklig zu ihrer Ebene durchschneidenden Schlitz, in welchen Schlitzen verschiebbare Schlitten mittels einer oder mehrerer Schrauben angebracht sind, die die Lager des Pantographen tragen und die in dem entsprechenden Schlitz festgespannt werden können.
Nachstehend wird die Erfindung näher erklärt und beschrieben unter Hinweis auf die Zeichnung, wo
Abb. 1 einen erfindungsgemässen Pantographen von oben gesehen zeigt,
Abb. 2 denselben, von der Seite gesehen,
Abb. 3 ein Lager des Pantographen im Schnitt,
Abb. 4 eine abgeänderte Ausführungsform eines solchen Lagers teilweise im Schnitt.
Mit 1 ist ein Tragzapfen bezeichnet, an welchem der ganze Pantograph aufgehängt ist. Dieser Tragzapfen trägt zwei einander kreuzende Arme, von welchen der eine aus einer einzelnen Stange 2 besteht, während der andere aus zwei Stangen besteht, einer oberen, 3, und einer unteren, 4. Der von den Stangen 3 und 4 gebildete Doppelarm greift mit jedem seiner Enden um eine einzelne Stange 5 bzw. 6, und der von der Stange 2 gebildete Arm wird an jedem seiner Enden von einem Doppelarm 7, 8 bzw. 9, 10 umfasst, wobei die Bezeichnungen 7 und 9 sich auf die oberen Stangen beziehen, während die Bezeichnungen 8 und 10 sich auf die unteren Stangen
beziehen, welche diese Doppelarme bilden. Die Stangen 5, 7 und 8 sind um eine Welle 11 drehbar, welche unten einen Fräser 12 trägt. Die Stangen 6, 9 und 10 sind um eine Welle 13 drehbar, welche unten einen Führungsstift 14 trägt.
Jede der Stangen 2 bis 10 ist mit einem längsgehenden ausgefrästen Schlitz 15 versehen, und in jedem dieser Schlitze ist ein Schlitten 16 verschiebbar. Diese Schlitten tragen die verschiebbaren Lager des Pantographen. Zum Festspannen der Schlitten 16 ist jeder der Arme mit einem längsgehenden, rechtwinklig zum Schlitz 15 gelegenen Schlitz 17 versehen, durch welchen ein Bolzen 18 zum und durch den Schlitten 16 führt. Durch Anspannen dieses Bolzens gegen die Stange wird der Schlitten in dem Schlitz festgehalten, in dem er liegt.
Wie aus Abb. 3 und 4 hervorgeht, tragen die in den einzelnen mittleren Armen angebrachten Schlitten je zwei Kugelschalen 19, mit Kugeln 20. An der Spindel 21, welche den oberen und den unteren Schlitten 16 verbindet, befinden sich 2 Kugellagerkonen, von welchen der untere, 22, an der Spindel 21 fest angeordnet ist, während der obere, 23, an der Spindel mittels eines Gewindes 24 angeschraubt ist, sodass er in der Längsrichtung der Spindel verstellt werden kann. Mittels einer Kontraschraubenmutter 25 kann der Konus 23 an der Spindel festgespannt werden.
Bei der in Abb. 3 gezeigten Lagerform ist die Spindel mittels Schraubenmuttern 26 an dem oberen und unteren Schlitten 16 festgeschraubt. Bei der in Abb. 4 gezeigten Lagerform wird die Spindel mittels einer Pinolschraube 27 an dem unteren Schlitten festgehalten, während die Verbindung zwischen der Spindel 21 und dem oberen Schlitten von einer Verlängerung 28 des Kugellagerkonus 23 gebildet wird, welcher aussen ein Gewinde 29 hat, welches in ein entsprechen-
des Gewinde in dem oberen Schlitten hineinpasst und dieselbe Steigung wie das Gewinde 24 hat. Durch diese Anordnung einer Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Schlitten wird es ermöglicht, dass der obere und der untere Schlitten im Verhältnis zu einander festgehalten werden, selbst wenn der Kugellagerkonus 23 an der Spindel 21 verstellt wird.
Bei dem in der Zeichnung mit voll ausgezogenem Strich gezeigten Pantographen sind die Schlitze 15 an den Enden der Stangen offen. Wenn man eine grössere Steifheit der Stangen als die, welche solche aufgeschnittenen Stangen geben können, wünscht, können die Stangen mit geschlossenen Enden 30 ausgeführt werden, wie punktiert gezeichnet.
Claims (1)
- Pantograph zum Kopierfräsen, bestehend aus sechs gelenkig verbundenen Armen, die zwei Rhomben mit einem gemeinsamen Eckpunkt bilden, der der Auflagepunkt des Pantographen ist, während die ihm gegenüberliegenden Eckpunkte Führungspunkt bzw. Kopierpunkt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die die eine Gruppe paralleler Rhombenseiten bildenden Arme einfache Stangen sind, deren Achsen in der gleichen Ebene liegen, während die die andere Gruppe paralleler Rhombenseiten bildenden Arme aus Doppelstangen bestehen, deren Ober- bzw. Unterstange sich in Ebenen bewegen, die parallel über bzw. unter der durch die einfachen Arme gegebenen Ebene liegen, und dass die Pantographenstangen in Richtung ihrer Längsachsen verlaufende Schlitze haben, in denen mittels einer oder mehrerer Schrauben angebrachte, die Pantographenlager tragende Schlitten verschiebbar und feststellbar sind.
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