DEP0055826DA - Verfahren zur Herstellung von 3-Alkylo-xybenzoesäuremono- und dialkylaminoalkylamiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-Alkylo-xybenzoesäuremono- und dialkylaminoalkylamiden.

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DEP0055826DA
DEP0055826DA DEP0055826DA DE P0055826D A DEP0055826D A DE P0055826DA DE P0055826D A DEP0055826D A DE P0055826DA
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DE
Germany
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carbon atoms
atoms
dialkylaminoalkylamides
man
hydrochloric acid
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Application number
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English (en)
Inventor
Rudolf Dr. Wuppertal-Elberfeld Hiltmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date

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Description

den 18-ofilQVember 1949
■'■pi". 55 826 ZVd/12o ^öm 25* 9*1949^
Verfahren aur Herstellung von 3~Alkylo3^benzoes&urejaono«-
dialkylaminoalkylamiden
Es ist bekannt, S-Alkoacybenaoesäuxediallqrlaaj.in.oäthylamide als-iocalaaaesthetiea su verwenden (Aete Pharmaeol« 1948-« ■4,199-204).
Be wurde nun gefunden, dass man zu sehr wirksame» - locala&aesthetica kommts vaenn maa in an sich-bekannter Arbeiteweise Mo'no- oder Dialkylaminoalky !amide, deren Stickstoff atome
mehr als gwei Kohlenstoff atome getreimt siads von'·Alfeyloxy» bensoesäureö herstellt, wobei die beide». Alkylreste mit dem Stick stoffatom der Äntinogruppe* einen-heterocyclischen ßests z*Be einem, Pyrrolidyl- oder Piperidylrest bilden ■ können*-
die Alk^loxygruppe in ja-ätellüng sur Carbonaiaidgrupp© steht und mehr als
Ό trägt. Verbindungen-dieser Art gseigen eine ungewöhnlich-lang ■anhaltende Äirkwag· uad sind sowohl für die Oberflächen=» wie fürdie Leitujagsaaaesthesie brauchbar»
Ueberraschenderweise-haben gegenüber den bekannten 5'-Alkoxyben'aoesäuredialkylaminoäthy!amiden die erfindungsgemäss hergestellten Produkte den Vorteil grösserer Gewebavertragliehkeite
Sie Herstellung dar obengenannten Verbindungen1 geschieht vorzugsweise in der Art, dass man ^-A.lkyIo%ybenzoesäuren· oder'deren Änktioxielle
, I
oder Dialkylaminöalkylaminen mit sehr- als zwei ,Kohlenstoffatomen
den Stickstoffatomen umsetst and i®g©Äa«nfälls den abspaltet« Man kann auch so vorgehen^ dass ,man ^
/& hfy l H tMitJ
reaktionsfähige Ester,, z«-B,'Halogenwasserstoff ester von Alkylbenzylamino- oder Dialkylamino-alkanolen mit mehr als swei Kohlenetoffatomen swisehea Stickstoff- und Hy-» droxy!gruppe in Gegenwart elkaliacher Kondenaatiorismittel JSiJowirkung toriagt uad gegefeeaenfalls arisehliesaend dea. Benzylrest abspaltet« In beiden, fällen feana der Aufbau des Mono·= oder 3)1-alKylamiaoallc^lreates such stufenweise ,erfolgen, ■.indem ζ,Β« saaäöfast l-Salogenpropyl-3-amide and höhere Balogenalkylamlde, von
und
oder Dialk^laiaiaea. umgesetzt werden.*, Sehiiesslich köanen auch Alkylboas.ylaiftiaoalkylaiaide mit mehr als awei K.ohlenstoffatojDen awischea dea Stlckstoffatoaien oder die entsprechenden Dialkyl» ämiaoalkylamide ¥oa 3-Oxyhenzoesäuren der nachträglichen Alkylle ruag an der· Hydroxylgruppe uaterworfea werden^ wobei falls aaschliesseBd die Bemsylgruppe abgespalten wirde
Me gezi&imt&n ffioao- und Dialkylaniinoalkylamlde von J^Alkyloxybenzoesäuren stellen in For® ihrer freien Bas©n bei mertemperatur.kristalline .oder flüssige Stoffe dar9 die aalt anorganiechen. oder organiscb@a öäiireix^ wie s.ßs Salasäures Phoaphor-•aäure.■Milchsäure« Methansulfo^äure» wasserlösliche Salae bilden.
21B2 g 5-n~Butylo:gybe.nsöylchlor&d werden in benssoli acher Msung mit 13 g Biäthylaminopropylamin unter Kühlung umgesetzt» Bach Beendigung der ÄeaKtion schüttelt man mit Sodalösung und anschlisaeeixcl »it JSo eh salzlösung aus und verjagt das Bensolc suletzt im fakuum«, Den ßue&stand löst man in etwa 5 $>iger Phosphorsäure9 wäscht die Lösung mit Asther und behandelt heiss mit Kohleo aus der klaren^ farblosen lösung wird die Base mit öodalös&ag gefällt und iß tether aufgenommen· Mach dem Iroeknen ΌΆ& Verjagen des iösungsmittels destilliert man den Süetetand im ¥ai£uuaie Ma», erhält das 3~n-Butyloxybensoesäurediätbylaininopropjl= amid als gelbliehea OeI ¥om KpE O8Ol ■ 184-186°O
lia Gegensatz zum. 5~n-»Butj?lozjbensoe3äurediäth.ylamino äthylsßiid wird die Verbindung in 1 ^iger Lösung im
Ie. älmliGher f«eise können E0Bo no oh folgende Basen her gestellt werd@ns
-S' -äi-n-butylamino»!ä
fast farbloses OeI vom Kp0 OeX5 * 206°o
5' »di farbloses OeI vom Κρβ 0915 β 20O0S, das nach einigem otehan
kristallisiert t öchmpe 45»4-6g§ *
3=>n-Butyloxjbensoesäure»4 * -diäthylamino-l' -me thyl«l' » butylamid, farbloses OeI8 Kp0 0,01 » 184-188Ö'O
ßie beachriebeiien Yerbindimgen bilden, mit Säuren wasser· lösliche neutral reagierende Salseo
21 s 2 g J-i^Butyloxy bensoylehlorid wer dan mit 14 * 2 g
aiuino-l^gropylamlzi in der ia Beispiel 1 beschriebenen Ä@i3© uffigesetat und aufgearbeitete Der sash Verjagen des Aethers verbleibende Rüekgtta&d kristallisiert nach kurser Seit αηα lätst sich aus eines Ligroia/Petrolather-Gemiseh «mlösent Man erhalt das 3"*a-*Butyloxyben2oesäure->?t-peutaiDethlyleQaaiino->lt'-propylaaiö als i'arbloae Kristalle vom Seiimp0 46-47®5°ο £s bildet mit Sauren, wasserlösliche neutrale Salse«
20g8 g 5-a-BtttyloJi.ybenaoeßäuremethjrlester und 3792 g J^Di-isobutylamino^l-propylamin werden im Autoklaven 20 Stunden auf 190-200° erhitzt,, Bach beendeter Reaktion destilliert man das entstandene Methanol -und den üeberschuse an Diamin im Vakuum afe aad löat den Rückstand in etwa 5 $iger Phosphorsäure· Man wascht die löaung mit Aether8 behandelt niit Kohlee fällt die Base mit öodalösung und nimmt mit Aether auf„ Bach Verjagen des Aethers destilliert man den üückstatid im Vakuum, und erhält das bereits im Beispiel 1 beschriebene S^Q-Butyloxybensoesäure-^'·» diisobutj-laxßino-l'-propylamid ala gelbliches OeI vom Ep» O6I « 200-205°f daa nach dem Impfen zu einer farblosen Kristalliaasse vom üchJap. 45 erstarrt«,
21 p2 g S'-A-'Batyloxybensoylchlorld und 22 g ^-a-i bejaz,yiaiüino»l-prop^lamin werden in bengolischer Lösung miteinander um^eset/ite ten arbeitet na^h Beispiel 1 auf und erhält das 3-"n->Butylox.ybenzoesäure-^ ° «-n=butylbenz.vlamino-l' -propylamid als faat farbloses dickea OeI Vom Kp0 O5Ol ~ 220»230°o 24 g

Claims (1)

  1. dieses Produktes werden In 220 οCm Methanol gelöst and die läeung mit verdünnter Salzsäure neutralisieret. Nach Zugabe eines aus 2 g Kohle und 5 ecm 10 $iger JPalladium(2)chloridlQsung bereiteten Katalysators hydriert man bei 40° und geringem Oeberdruck bis zur Beendigung der Wasserstoflaufaahrae· Nach Absaugen Katalysator wird die klare, farblose Lösung im Vakuum zur
    frockne gedampft· Nach ümlösen des Rückstaades aus Aceton erhält man das salzsäure Salz des 3—n>»»Butylo.iybenzoesäure»»3'~i>~ butylamino-1-propylamids in farblosen Kristallen, die sich in Wasser mit neutraler Reaktion lösen und bei 146-147° ---icbmelsen. Patentanspruchit
    X% Verfahren zur Herstellung von 3-Alkyloxyb3iiisoesäure-
    mono- und dialkylaminoalkylamiden* deren Alkyloxygrupne mehr als
    ϋη Qn sich befriKr>4Cp mi.ie, WiN&rfJe c^,)^ zwei Kohlenatoffatome tragt» datturch gekennaeiohnet, ^aas manp-
    iyieteh AiKyIQi(VQCMIiC toeht Qk lüg) ftohiert$hff®HrmJ*imML·)
    Alkyloxyeenaoeaäuren bzw· deren xunktioneixe iJerivat^/Sit vlkylbensylaminoalkylaminen oder JDiauUcylaminoalk ν !aminen mit mehr als zwei Kohlenstoffatomen zwischen den Stickstoffatomen umsetzt und
    enfalls den Benzylrest
    Zk ■»«•bo.ndprttnit deo YgfjffahffBita unoh Anspruch 1^- laduroh ße-r man. j-»Alkyloxy benzoesaareamideYaui r&^^Io
    eYaui r&^^IoK fähige Üeter, z.fl. Halogenwasserstoff ester, von alkanolen oder iJialkylaminoalkanol^ mit mehr als zwei Kohlenstoff atomen zwischen de« basischen Stickstoffatom und der Hydroxyl«· gruppe in Gegenwart alkalischer Kondensatioiismittel zur Einwirkung bringt und geeenfalls anaohlieseend den Benaylrest abspaltet*
    ^ 1Κϊϊη^ι»ιηηρ ^gS V 9ν£&ίΥ)
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    3"AXkylox^benaoeaäuren«+**-£»ehr ale zwei Kohlenstoffatomen zwischen Halogen und Amidstiokstoff Ji Q
    mit ho no- oder Dialkylaminen umaetzt. el nach ÄnsprtKyh IM* 3» dass mairyUkylbenzylamino- bzw« Di-
    mit mehr als zwei Kohlenstoffatomen en a ticks toff atomen von 3«üzybengoeaäaren eg i
    j hHtzl·, die >rrJ>? ^i/s J, fahhhiiOfrwt!>?>>': . »» Altylierange» e
    hlid d
    eFi'alIa anachliesaend den Beneylreat abspaltet·

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