DEP0053631DA - Verschleißfestes Rohr für den hydraulischen oder pneumatischen Transport von Schüttgut - Google Patents
Verschleißfestes Rohr für den hydraulischen oder pneumatischen Transport von SchüttgutInfo
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Description
Die Erfindung des Hauptpatentes betrifft ein verschleißfestes Rohr für den hydraulischen oder pneumatischen Transport von Schüttgut, insbesondere für den Bergeversatz, dessen wesentliches Kennzeichen darin besteht, daß ein die Verbindungs- und Kupplungsmittel tragendes Mantelrohr aus Leichtmetall mit einem Futter kombiniert ist, das aus einem gegen Erosion widerstandsfähigen Stoff besteht.
Die vorliegende Erfindung, welche sich auf eine Verbesserung der Erfindung des Hauptpatentes bezieht, erstreckt sich in erster Linie auf solche Rohre, deren Futterrohr aus durch und durch gehärtetem Stahl oder anderen spröden, aber zugleich verschleißfesten Stoffen, wie z.B. aus gehärtetem Kunststoff-Asbest besteht. Auf diesem Futterrohr werden gemäß der Erfindung vor dem Härten vorzugsweise ringförmige Teile aus einem nicht härtbaren Material befestigt, bei den erstgenannten Stahlrohren z.B. durch Schweißen. Das so vorbereitete Futterrohr wird nunmehr der üblichen Härtung unterworfen und danach die an dem Rohrkörper befestigten Auflagen aus nicht härtbarem Material so überdreht, daß das Futterrohr mit nur ganz geringem Spiel an den überdrehten Auflagen in das zugehörige Leichtmetallmantelrohr hineingeschoben oder gepreßt werden kann.
Man kann das Rohr gemäß der Erfindung auch so ausführen, daß das Futterrohr auf seiner Länge mit verschiedener Wandstärke ausgeführt wird. Diese Ausführungsform ist von besonderem Vorteil dort, wo auf der Einströmseite der Rohre ein höherer Verschleiß als auf der übrigen Rohrlänge entsteht.
In diesem Fall gibt man dem Futterrohr an der Einström-
seite eine größere, etwa die doppelte Wandstärke, wobei dann die nicht härtbaren Auflagen an der übrigen Rohrlänge entsprechend stärker gewählt werden müssen, um das ganze Futterrohr in ein Mantelrohr von gleichbleibendem Durchmesser passend einführen zu können. Die Herstellung eines Futterrohres mit verschiedener Wandstärke wird vorteilhaft so vorgenommen, daß man zwei Rohrstücke verschiedener Wandstärke an den gegeneinander stoßenden Stirnenden verschweißt.
Auf der Zeichnung ist die Ausführung der Erfindung in zwei verschiedenen Schnitten durch ein Rohr dargestellt und zwar zeigt die obere Hälfte ein Rohr mit einem Futterrohr gleichbleibender Wandstärke und die untere Hälfte ein Futterrohr mit erhöhter Wandstärke an den beiden Rohrenden.
In der oberen Hälfte der Figur ist das härtbare Futterrohr mit 1 bezeichnet. Auf diesem, aus härtbarem Material bestehenden Rohr sind ringförmige Auflagen 2, etwa durch Schweißen, befestigt, die aus einem nicht härtbaren Material bestehen. Nach dem Verschweißen der Teile 2 wird das Rohr 1 gehärtet und zwar vorzugsweise glashart. Alsdann werden die Teile 2 überdreht, so daß das Ganze mit möglichst geringem Spiel im Bereich der Auflage 2 in das aus Leichtmetall bestehende Mantelrohr 3 hineingeschoben oder gepreßt werden kann. Man kann unter Umständen vor dem Einschieben des Futterrohres 1 das Mantelrohr entsprechend erwärmen, um einen festen Sitz des Futterrohres 1 zu sichern. Im übrigen können an dem Leichtmetallmantelrohr 3 Sicherungsschrauben 4 oder sonstige Mittel vorgesehen werden, um das Futterrohr 1 in seiner Lage relativ zum Mantelrohr zu sichern.
An den Enden des Leichtmetallmantelrohres 3 werden die üblichen Rohrbunde 5 in Verbindung mit Flanschen 6 bzw. Schnellverbindungen o.dgl. befestigt. Das Futterrohr nach der Ausführungsform aus gehärtetem Stahl, die in der unteren Hälfte der Figur dargestellt ist, besteht aus einem mittleren Teil 7 relativ geringer Wandstärke, das an den Enden mit den starkwandigen Rohrteilen 8, etwa durch Schweißung, verbunden ist, wie bei 9 angedeutet. An den Enden der Rohrteile 8 sind die ringförmigen Auflagen 10 befestigt, während die ringförmigen
Auflagen 11 im Bereich des mittleren Rohrabschnittes 7 mit entsprechend größerer Stärke auszuführen sind, damit das ganze mit möglichst geringem Spiel im Bereich der Auflagen 10, 11 in dem Mantelrohr 12 angeordnet werden kann.
Die erfindungsgemäßen Rohre besitzen den Vorteil, daß sie nicht schwerer sind als die bisher für den gleichen Zweck verwendeten, ganz aus Stahl bestehenden Rohre, daß aber für den Verschleiß nicht, wie bisher, die halbe, sondern die ganze gehärtete Materialstärke des aus Stahl bestehenden Futterrohres zur Verfügung steht. Das erfindungsgemäße verschleißfeste Rohr weist daher einen wesentlich höheren Gebrauchswert auf als alle bisher vorgeschlagenen Versatzrohre.
Gegenüber den Versatzrohren, die mit einem Futter aus einzelnen Rohrabschnitten ausgestattet sind, besitzt der Erfindungsgegenstand noch den Vorteil, daß das Verschleißfutter aus einem durchgehenden Rohrteil besteht und Stoßkanten, an denen sich die Strömung stauen könnte, im Innern des Rohres vermieden werden.
Von besonderem Vorteil ist ferner der Umstand, daß das Futterrohr auswechselbar ist, während das Mantelrohr mehrfach verwendet werden kann. Es ist natürlich notwendig, den Zustand des Futterrohres zu überwachen, damit nach Verschleiß des Futterrohres nicht auch das Mantelrohr angegriffen wird.
Claims (6)
1.) Verschleißfestes Rohr für den hydraulischen oder pneumatischen Transport von Schüttgütern, insbesondere für den Bergeversatz, mit einem in einem Mantelrohr aus Leichtmetall angeordneten Futterrohr, Zusatz zum Patent ... (Patentanmeldung p. 29 101 XI/81e D), dadurch gekennzeichnet, daß auf dem aus einem gehärteten Stoff bestehenden Futterrohr vorzugsweise ringförmige Auflagen (2, 10, 11) aus einem nicht härtbaren Stahl o.dgl. befestigt sind, die nach dem Härten des Futterrohres derart überdreht sind, daß das Futterrohr mit geringstem Spiel im Bereich der Auflagen in dem aus Leichtmetall bestehenden Mantelrohr (3) angeordnet werden kann.
2.) Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Futterrohr aus gehärtetem Kunststoff-Asbest besteht.
3.) Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Futterrohr einen aus härtbarem Stahl bestehenden im wesentlichen zylindrischen Grundkörper besitzt, an dem die ringförmigen, aus nicht härtbarem Stahl bestehenden Auflagen, etwa durch Schweißen, befestigt sind.
4.) Rohr nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Futterrohr an einem Rohrende oder beiden mit erhöhter Wandstärke ausgeführt worden ist.
5.) Rohr nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Futterrohr aus mehreren miteinander durch Schweißen verbundenen Rohrstücken verschiedener Wandstärke besteht.
6.) Rohr nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Futterrohr mittels in dem Leichtmetallrohr (3) angeordneter Schrauben (4) o.dgl. in seiner Stellung festgehalten wird.
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