DEP0053609DA - Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Eisenoxyde - Google Patents

Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Eisenoxyde

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DEP0053609DA
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DE
Germany
Prior art keywords
ferric oxide
iron oxides
production
magnetizable iron
oxidation
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Expired
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English (en)
Inventor
Friedrich Dr. Ludwigshafen Bergmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
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Description

Zur Herstellung von Tonträgern für das magnetographische Tonaufzeichnungs- und -wiedergabeverfahren benötigt magnetisierbare Stoffe, an die hinsichtlich Remanenz, Koerzitivkraft und Teilchengrösse besondere Anforderungen gestellt werden. Magnetisierbare Eisenoxyde werden hierfür bevorzugt verwendet.
Es wurde nun gefunden, dass sich für diesen Zweck solche magnetisierbaren Eisenoxyde besonders gut eignen, die durch Behandeln von Ferrioxyd mit reduzierenden Gasen in der Hitze und nachträgliche Oxydation unter Bildung von (Gamma)-Ferrioxyd erhalten wurden. Als reduzierende Gase kann man z.B. Wasserstoff oder Kohlenoxyd verwenden. Die Temperatur richtet sich nach der Reaktionsfähigkeit des verwendeten Ferrioxyds; sie liegt im allgemeinen zwischen etwa 250° und 450°.
Die nachträgliche Oxydation führt man zweckmässig anschliessend in dem gleichen Ofen durch, am einfachsten dadurch, dass man Luft bei einer Temperatur von etwa 200° hindurchleitet, wobei man Temperaturerhöhungen zweckmässig vermeidet. Es ist auch möglich, die Oxydation in einer Schmelze von Sauerstoff abgebenden Mitteln, wie Alkalinitraten, durchzuführen, auch kann man die Oxydation in Suspension mit Hilfe von Persulfat oder Hypochlorit ausführen.
Als Ausgangsstoffe eignen sich die durch Fällen aus Eisensalzlösungen oder durch Verbrennen von Eisencarbonyl erhaltenen Ferrioxyde besonders gut. Auch kann man von einem durch Oxidation von Ferroferrioxyd erhaltenen Ferrioxyd ausgehen, dessen Eigenschaften für Magnetogrammträger noch nicht ganz befriedigten.
Die nach dem vorliegenden Verfahren erhaltenen Eisenoxyde ergeben infolge ihrer hohen Koerzitivkraft und des guten Ver- hältnisses zwischen Koerzitivkraft, Remanenz und Permeabilität, mit unmagnetischen Bindemitteln verarbeitet, sehr gute Magnetogrammträger.
Beispiel
In einen flachen elektrisch heizbaren Ofen von etwa 1 m(exp)3 Inhalt werden 75 kg eines durch Verbrennen von Eisencarbonyl erhaltenen (Alpha)-Ferrioxyds eingefüllt. Dann wird der Ofen auf 350° aufgeheizt, wobei ein schwacher Stickstoffstrom hindurchgeleitet wird. Nach Erreichen dieser Temperatur wird der Stickstoffstrom abgestellt und unter Aufrechterhaltung der Temperatur ein Wasserstoffstrom acht Stunden lang mit einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 2 m(exp)3 je Stunde über das Ferrioxyd geleitet. Darauf wird der Ofen auf 200° abgekühlt, gründlich mit Stickstoff gespült und bei 200° acht Stunden lang ein Luftstrom, dem man langsam ansteigend eine Strömungsgeschwindigkeit von bis zu 3 m(exp)3 je Stunde erteilt, durch den Ofen geschickt. Nach dem Erkalten des Ofens wird das erhaltene, pulverförmige, gelbbraune (Gamma)-Ferrioxyd zu einem Magnetogrammträger verarbeitet, indem man es in bekannter Weise mit Hilfe eines unmagnetischen Bindemittels auf eine Trägerfolie aufbringt.

Claims (3)

1.) Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Eisenoxyde für Magnetogrammträger, dadurch gekennzeichnet, dass man Ferrioxyd mit reduzierenden Gasen in der Hitze behandelt und dann einer Oxydation zu (Gamma)-Ferrioxyd unterwirft.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem durch Oxydation von Ferroferrioxyd erhaltenen Ferrioxyd ausgeht.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man von (Alpha)-Ferrioxyd ausgeht.

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