DEP0052519DA - Wassermesser - Google Patents

Wassermesser

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DEP0052519DA
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pressure
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water meter
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Reinhold Reichel
Original Assignee
Reichel, Walter Reinhold, Stuttgart
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Description

Die Erfindung betrifft einen Wassermesser mit trockenlaufendem Zählwerk. Sie besteht darin, dass die Drehbewegung des Messelementes aus dem, unter Wasserdruck stehenden und nach aussen druckdicht abgeschlossenen Messraum, auf den, unter atmosphärischem Druck stehende, trockenen Zählraum durch ein magnetisches Kraftfeld übertragen wird.
Den bis jetzt bekannten Wassermesserausführungen haften folgende Mängel an:
Bei den sogenannten Nassläufern befinden sich das Mess- und das Zählwerk in einem, nach aussen druckdicht abgeschlossenen, unter Wasserdruck stehenden Raum. Das Zifferblatt mit den Zeigern wird durch eine starke, druckfeste Glasplatte abgelesen, die nach einiger Zeit, infolge mineralischer Niederschläge aus dem Wasser an ihrer Innenseite so verschmutzt, dass die Ablesung des Messers sehr erschwert ist. Ebenso verkrusten nach längerer Betriebszeit auch die Räder des Zählwerks. Der Messer muss zur Behebung dieses Übelstandes vollständig demontiert und gereinigt werden. Wegen dieser Verkrustung können auch die wesentlich leichter ablesbaren, jedoch empfindlicheren Rollenzählwerke in Nassläufermesser nicht eingebaut werden.
Bei den sogenannten Trockenläufern befinden sich die raschlaufenden Untersetzungsräder des Zählwerkes in einem, unter Wasserdruck stehenden Raum. Eine langsam laufende Welle durchdringt den Deckel des Druckraumes in den, unter atmosphärischem Druck stehenden Zählraum. Die Bohrung für diese Welle ist mit einer elastischen Dichtung gegen den Wasserdruck abgedichtet. Der verhältnismässig hohe Anpressdruck dieser Dichtung erzeugt an der betreffenden Welle so viel Reibung, dass diese Messerbauart nicht so leicht, wie die nassen Messer anläuft, also kleine Wasserentnahmen nicht anzeigt. Das zur Dichtung verwendete elastische Material wird im Laufe einiger Jahre brüchig und hart, und erfüllt dann seinen Zweck nicht mehr. Die ebenfalls angewendeten mit Fett gefüllten Labyrinthdichtungen haben den Nachteil, dass das verwendete Fett verharzt oder vom Wasser gelöst wird.
Abb. 1 zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung.
Auf der Nabe des Rades 1, das über eine Räderuntersetzung 2 vom Messelement 3 angetrieben ist, sitzt ein Stahlmagnet 4, dessen magnetisches Kraftfeld die unmagnetische Druckplatte 5, die den Messraum vom Zählraum abschliesst, durchdringt, und mit gleicher Drehzahl einen weiteren Stahlmagneten 6 mitnimmt. Dieser überträgt die Drehbewegung des Messelementes über weitere Untersetzungsräder 7 auf das Rollenzählwerk 8, das durch eine dünne Glasscheibe 9 leicht und sicher abgelesen werden kann.
Nach Abb. 2 wird weiterhin erfindungsgemäss vorgeschlagen, die magnetische Übertragung der Drehbewegung des Messelementes unmittelbar nach diesem vorzunehmen, wodurch erreicht wird, dass im wasserdurchfluteten Messraum überhaupt keine Räder vorhanden sind, die den erwähnten Verkrustungen ausgesetzt sind.
Auf dem Messelement 1 sitzt ein Stahlmagnet 2, dessen magnetisches Kraftfeld die unmagnetische Druckplatte 3 durchdringt, und mit gleicher Drehzahl, einen, beispielsweise in der Druckplatte gelagerten zweiten Stahlmagneten 4 mitnimmt, der, wie oben beschrieben, über weitere Untersetzungsräder 5 ein gut ablesbares Zählwerk in einem trockenen Schutzgehäuse antreibt.
Nach Abb. 3 wird weiter vorgeschlagen, mit Hilfe des Magnetfeldes in einer Magnetspule, die sich ausserhalb des Messraumes in einem trockenen Schutzgehäuse befindet, Induktionsstösse zu erzeugen, die dazu dienen, ein oder mehrere entfernt liegende elektrisch gesteuerte Zählwerke zu betätigen.
Auf dem Messelement 1 sitzt ein Stahlmagnet 2, dessen magnetisches Kraftfeld wiederum die unmagnetische Druckplatte 3 durchdringt, und bei jeder Umdrehung des Messelementes in einer Magnetspule 4 Induktionsströme erzeugt, die ein elektrisch gesteuertes Zählwerk oder mehrere betätigen, die in beliebiger Entfernung vom Messwerk angebracht sein können.
Selbstverständlich kann der Erfindungsgedanke auch in anderer konstruktiver Form, beispielsweise durch gesinterte Hochleistungsmagnete oder bei anderen Messerbauarten Anwendung finden.

Claims (3)

1.) Wassermesser mit trockenlaufendem Zählwerk, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der vom Messelement oder vom Messwerk herrührenden Drehbewegung aus dem, unter Wasserdruck stehenden, vollständig abgeschlossenen Messraum, auf den, unter atmosphärischem Druck stehenden, trockenen Zählraum mit Hilfe eines rotierenden Magnetfeldes, durch eine zwischen Mess- und Zählraum befindliche, druckfeste und unmagnetische Platte erfolgt.
2.) Wassermesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Übertragung der Drehbewegung des Messelementes aus dem Messraum in den Zählraum unmittelbar nach dem Messelement erfolgt.
3.) Wassermesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das rotierende Magnetfeld im Messraum bei jeder Umdrehung des Magneten in einer Magnetspule, die ausserhalb des Druckraumes über dem Magneten angebracht ist, elektrische Stromstösse erzeugt, die ein oder mehrere elektrisch gesteuerte Zählwerke schalten.

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