DEP0052077DA - Einrichtung zur Verkleidung von Langrohrleuchten - Google Patents
Einrichtung zur Verkleidung von LangrohrleuchtenInfo
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Description
Die in neuerer Zeit entwickelten Langrohrleuchten wie die sogenannten Langfeldleuchten oder mit Edelgasen wie Neon gefüllte Entladungsröhren, werden nicht nur zur Außenbeleuchtung, sondern auch zu Innenbeleuchtung in stärkerem Umfange verwendet. Gerade in letzterer Beziehung macht es sich störend bemerkbar, daß die Leuchtkörper selbst unverkleidet sind. Das auf die Röhren gerichtete Auge wird geblendet und außerdem ist die ästhetische Wirkung beeinträchtigt. Die Anbringung von Verkleidungen, wie sie bei Beleuchtungskörpern mit Glühbirnen üblich ist, stößt bei Langrohrleuchten jedoch auf Schwierigkeiten, weil diese aus technisch bedingten Gründen an beiden Enden in Fassungen sitzen und beide Fassungen zwecks Auswechselungen von ausgebrannten Röhren zugänglich sein müssen.
Die Erfindung schlägt eine Verkleidung für derartige Röhren vor, die sich sehr einfach anbringen lässt, die Röhre und ihre Fassungen völlig umschließt und trotzdem die Auswechslung nicht behindert. Die Verkleidung ist sowohl für die mit Niederspannung betriebenen Langfeldleuchten sowie für die mit Hochspannung gespeisten Gasentladungsröhren, z.B. Neon-Röhren, geeignet.
Gemäß der Erfindung ist die eigentliche Leuchtröhre von einem Zylinder umgeben, der an seinem Ende von je einem Rohrstutzen getragen wird. Dieser Rohrstutzen steht einerseits mit dem Zylinder und andererseits mit einer an der Leuchtröhrenfassung befestigten Muffe in lösbarem Eingriff. Der Zylinder
kann auf jedem durchsichtigen oder durchscheinenden Material wie Glas, Milchglas, Kunststoff, Pergament, Oelpapier und dergl. bestehen. Für den Rohrstutzen kommen entweder gleichartige Materialien oder Metall in Betracht, sodaß in geeigneter Weise die Leuchtröhrenfassungen verdeckt sind.
Der die Leuchtröhren in einigem Abstand umgebende Zylinder kann an seinen Enden eingezogene Ringflansche haben, die auf dem Rohrstutzen sitzen. Zweckmäßig wird jedoch an jedem Ende eine Kappe vorgesehen, in welcher der Zylinderrand sitzt und die lösbar auf dem Rohrstutzen befestigt ist. Für die Art des lösbaren Eingriffs des Rohrstutzens mit den beiden anderen Teilen bestehen die verschiedensten Möglichkeiten.
Wesentlich ist jedoch, daß die Anordnung so getroffen ist, daß die Rohrstutzen nach Lösung des Eingriffs in den Zylinder hineingeschoben werden können, damit die Sockel der Leuchtröhre und die Fassung freigelegt und diese dann mit der Umkleidung herausgenommen werden kann. Beim Einbau wird umgekehrt zunächst der Zylinder gegebenenfalls mit den beiden Kappen über die Röhre geschoben, dann werden die Rohrstutzen eingeschoben, sodaß die Sockel herausragen. Dann können die an den Sockeln vorhandenen Zapfen in die Fassungen eingeführt und die Rohrstutzen nach außen gezogen und mit den Kappen und den auf den Fassungen sitzenden Muffen verbunden werden.
Die Verbindung der Rohrstutzen kann z.B. dadurch bewirkt werden, daß der mit je einem Gewinde in die Muffe und in den Zylinder, bezw. die Fassungskappe des Zylinders eingreift. Bei anderen Ausführungsformen kann der Eingriff aber auch durch Bajonettverschluß erfolgen oder der Rohrstutzen kann an seinen Enden Ringrillen besitzen, in welche an der Muffe und an der Kappe sitzende Schrauben eingreifen. Hierbei kann auch ein besonderer Ring vorgesehen sein, der sich gegen die Kappe, bezw. das Zylinderende legt und in die Rille eingreifende Schrauben besitzt.
Die vorstehend geschilderten Ausführungsformen setzten voraus, daß die Fassungen der Leuchtröhren im wesentlichen runden Querschnitt haben, sodaß der Rohrstutzen darübergeschoben werden kann. Es sind jedoch auch Fassungen von nicht kreisförmigen Querschnitt, insbesondere bei älteren Anlagen, bekannt.
Hier wird zweckmäßig gemäß der Erfindung statt der Muffe eine zweiteilige Kapsel verwendet, deren eines Teil fest mit der Fassung verbunden ist, während das andere Teil fest auf dem
Rohrstutzen sitzt und mit dem ersten Kapselteil lösbar verbunden werden kann. Beispielsweise besitzt das zweite Kapselteil einen Flansch, mit dem es in dass erste Kapselteil eingreift und gegebenenfalls damit verschraubt wird, während der Deckel des zweiten Teiles durch einen Schnapp- oder Hakenverschluß gehalten wird.
Wenn im vorstehenden von einem Verkleidungszylinder gesprochen ist, so ist zu berücksichtigen, daß die Erfindung nicht auf eine derartige geometrische Form beschränkt ist, vielmehr können die Verkleidungen jedem beliebigen Querschnitt haben beispielsweise kommen drei-, vier- oder mehrflächige Prismen, Würfel usw. in Betracht. Derartige Körper sind insbesondere zur Aufnahme von Beschriftungen für Reklamezwecke sehr gut geeignet. Auch die Gestaltung der Elipsoid oder Kugel ist möglich. Die verschiedenen nicht zylindrischen Körper können entweder an ihren Enden in Ringflächen auslaufen, sodaß sie von den kreisförmigen Kappen gefaßt werden können, oder die Kappen können auch einen entsprechenden Querschnitt, z.B. für drei- oder vierflächige Prismen. Drei- oder Viereckform haben.
In der Zeichnung sind verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung dargestellt:
Fig. 1 ist eine Ansicht,
" 2 ein Längsschnitt der Ausführungsform,
" 3 zeigt im Schnitt und
" 4 in Stirnansicht die Einzelteile des Beleuchtungskörpers,
" 5 ist eine Gesamtansicht in kleinerem Maßstabe,
" 6 - 9 zeigen in ähnlichen Darstellungen eine gleiche Ausführungsform mit anderer Stromeinführung
" 10 - 12 stellen eine Ausführungsform mit Bajonettverschluß und
" 13 - 15 mit Schraubverbindung dar.
" 16 - 19 geben eine bekannte Art der Fassung von Langfeldleuchten von nicht rundem Querschnitt wieder.
" 20 - 28 zeigen eine Verkleidung für derartige Fassung.
Die Leuchtröhre 1 besitzt an jedem Sockel 2 Kontaktstifte 3, mit denen sie in den Schlitz 4 der Fassung 5 eingesetzt und durch Drehen verriegelt wird. Die Fassung hat einen bekannten Aufbau. Die Leitungsdrähte 6 werden durch das Rohr 7 eingeführt.
Auf der Fassung ist die Muffe 8 aufgesetzt und z.B. mittels Schrauben 9, die in dem Rohransatz 10 sitzen, auf dem Rohr 7 befestigt. Ueber die Fassung 5 und das Ende der Röhre 1 ist der Rohrstutzen 11 geschoben, der an seinen Enden Sicken 12 besitzt. Die Kappe 13 sitzt mit einem Rohransatz 14 auf dem Rohrstutzen 11 und kann mit diesem ebenso wie die Muffe 8 mittels Schrauben 15 verbunden werden, die in die Sicken 12 eingreifen. Die Kappe 13 umschließt mit ihrem Flansch 16 den Rand des Verkleidungskröpers 17.
Die Ausführung Fig. 6-9 unterscheidet sich lediglich insofern, als die Fassung 5 nicht eine achsiale, sondern eine radiale Stromeinführung 7' besitzt. Dementsprechend besitzt die Muffe 8 einen Einschnitt 18, der die Stromzuführung freiläßt und wird durch die Schraube 19 auf der Fassung gehalten.
Fig. 9 zeigt die Einrichtung mit gelösten und in den Zylinder 17 geschobenen Rohrstutzen 11, sodaß die Röhre 1 an ihren freilegenden Enden ergriffen und mit dem Zylinder und den Rohrstutzen aus der Fassung gehoben werden kann.
Gemäß der Fig. 10-12 hat der Rohrstutzen statt der Sicken zwei Ansätze oder zwei Warzen 20, die mit zwei Winkelschlitten 21 in der Muffe und der Kappe zusammenwirken. Dieser Bajonettverschluß hat den Vorteil, daß der Rohrstutzen 11 nach Lösung der Verbindung und Abnahme der Verkleidung der Röhre nicht aus der Kappe herausrutschen kann, weil deren Schlitz 21 gegen die Außenseite der Kappe 13 geschlossen ist.
Eine Schraubverdichtung der Verkleidungsteile zeigen die Fig. 13-15. Hier besitzt der Rohrstutzen zwei Außengewinde 22, die in die Innengewinde 23 und 24 der Muffe 8 und der Kappe 13 eingreifen. Während diese Ausführungsformen sämtlich der Fassung 5 von rundem Querschnitt angepaßt sind, zeigen Fig. 16-19 in Seiten- Stirn-, Unter- und Oberansicht eine ebenfalls bekannte Art der Fassung von Leuchtröhren, bezw. Langfeldleuchten anderer Form. Die Fassungskästen haben hier einen breiteren rechteckigen Oberteil 25 und einen schmaleren runden Unterteil 26 mit Schlitze 27 zum Einführen der Sockelstifte und der Stromzuführung 28.
Zum Verkleiden dieser Fassung dient die in Fig. 20-28 dargestellte Einrichtung. Sie besteht aus dem überschiebbaren Kapselteil 29 mit dem Haken 30 und dem Flansch 31 und dem Deckelteil 32, der mit dem Schlitz 33 über den Haken und mit dem Flansch 34 hinter den Flansch 31 greift und gegebenenfalls durch die Schrauben 55 noch gesichert wird. Der Deckel 32 besitzt ferner
ein Loch, dessen Rand in der Ringnut 36 des Rohrstutzens 11 sitzt. Im übrigen entspricht die Ausführung der nach Fig. 1-4. Die Lage der Einzelteile im geöffneten Zustand zum Aus- und Einbau der Röhre zeigt Fig. 27.
Claims (8)
1.) Einrichtung zur Verkleidung von Langrohrleuchten wie Langfeldleuchten oder Gasentladungsröhren, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Leuchtröhre umgebender Hohlkörper, z.B. Zylinder, an seinen Enden von je einem Rohrstutzen getragen wird, der einerseits mit dem Zylinder und andererseits mit einer an der Leuchtröhrenfassung befestigten Muffe in lösbarem Eingriff steht.
2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Hohlkörpers in einer Kappe sitzt, die lösbar auf dem Rohrstutzen befestigt ist.
3.) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen mit je einem Gewinde in die Muffe und in den Hohlkörper, bezw. dessen Fassungskappe greift.
4.) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff durch Bajonettverschluß erfolgt.
5.) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen an seinen Enden Ringrillen besitzt, in welche der an der Muffe und an der Kappe sitzende Schrauben eingreifen.
6.) Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen sich gegen die Kappe legenden Ring, der in die Rille eingreifende Schraube besitzt.
7.) Einrichtung nach Anspruch 1 - 6 für Leuchtröhren mit Fassungen von nicht kreisförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Muffe eine zweite Kapsel verwendet wird, deren eines Teil fest auf dem Rohrstutzen sitzt und mit dem ersten Kapselteil lösbar verbunden ist.
8.) Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Kapselteil mit einem Flansch in das erste Kapselteil eingreift und gegebenenfalls damit verschraubt ist, während der Deckel durch einen Schnapp- und Hakenverschluß gehalten wird.
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