DEP0052047DA - Elektrisches Triebfahrzeug mit auf der Triebachse schwingbar gelagerten luftgekühlten Tatzlagermotoren - Google Patents
Elektrisches Triebfahrzeug mit auf der Triebachse schwingbar gelagerten luftgekühlten TatzlagermotorenInfo
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Description
Bei elektrischen Triebfahrzeugen werden vielfach luftgekühlte Antriebsmotoren verwendet. Dabei hat es sich als ziemlich schwierig erwiesen, die Luftzutrittsöffnungen raumsparend und doch so anzuordnen, dass Fremdkörper, Schmutz, Wasser und Schnee von den Innenteilen des Motors ferngehalten werden. Die bisher an den Lufteintrittsöffnungen der am Motorgehäuse angebrachten Schutzhauben, Gitter und Abweisbleche haben den erwünschten Erfolg nicht gebracht.
Eine vorteilhafte Lösung dieser Aufgabe bildet den Gegenstand der Erfindung. Sie bezieht sich auf ein elektrisches Triebfahrzeug mit auf der Triebachse schwingbar gelagerten luftgekühlten Tatzlagermotoren. Gemäss der Erfindung ist die Ansaugöffnung für jeden Tatzlagermotor über einen Balg mit dem Hohlraum des Drehgestell-Querträgers verbunden, der seinerseits über zwei ineinandergreifende, von einem Balg umschlossene Flanschrahmen, von denen der eine unter dem Druck von Federn an eienr Gleitfläche am angrenzenden Querträger des Wagenkastens beweglich angeordnet und von dem anderen Flanschrahmen geführt ist, mit dem Innenraum des Querträgers des Wagenkastens verbunden ist, der wiederum zu einer darüber befindlichen äusseren Ansaugöffnung seitlich am Wagen führt.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen einen Teil eines elektrischen Triebfahrzeuges im Seitenriss, Aufriss und Grundriss und zw. teilweise im Schnitt.
1 ist ein treibendes Rad des Fahrzeuges, 2 die treibende Welle,
3 einer der auf dieser schwingbar gelagerten Tatzlagermotoren,
4 ist der Querträger des Drehgestells, 5 ein Querträger des Wagenkastens.
Die Ansaugöffnung 6 am Tatzlagermotor 3 ist über einen Balg 7 und eine Art Rohrstutzen 8 mit dem Innern des Drehgestell-Querträgers 4 verbunden. Dieser trägt auf seiner Oberseite einen Flanschrahmen 9, der
in einen weiteren Flanschrahmen 10 eingreift, welcher verschiebbar unter dem Druck von Federn 11 gegen eine Gleitfläche 12 an dem Querträger 5 des Wagenkastens anliegt. Die Flanschrahmen 9 und 10 sowie die Federn 11 sind von einem Balg 13 umschlossen. Das Innere des Querträgers 5 des Wagenkastens mündet in eine oder mehrere darüber befindliche äussere Luftzutrittsöffnungen 14 seitlich am Wagen. Diese können ihrerseits mit den üblichen Schutzhauben, Gittern und bzw. oder Abweisblechen bewehrt sein.
Eine solche räumliche Anordnung der Luftzutrittsöffnungen und der Luftzuführung ist einfach, raumsparend und zweckmässig. Die Luftzutrittsöffnung lässt sich in solcher Höhe anordnen, dass das Eindringen von Fremdkörpern in die empfindlichen Teile des Motors mit höchster Sicherheit vermieden ist. Dabei ist sowohl für den Tatzlagermotor als auch für das Drehgestell die erforderliche Bewegungsfreiheit gewährleistet. Ausserdem lässt sich die Länge der Luftzuführungswege ohne Schwierigkeiten so bemessen, dass etwa doch eingedrungene Fremdkörper nicht bis zum Motor gelangen können.
Claims (1)
- Elektrisches Triebfahrzeug mit auf der Triebachse schwingbar gelagerten luftgekühlten Tatzlagermotoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung (6) für jeden Tatzlagermotor (3) über einen Balg (7) mit dem Hohlraum des Drehgestell-Querträgers (4) verbunden ist, der seinerseits über zwei ineinandergreifende, von einem Balg (13) umschlossene Flanschrahmen (9 und 10), von denen der eine (10) unter dem Druck von Federn (11) an eienr Gleitfläche (12) am angrenzenden Querträger (5) des Wagenkastens beweglich angeordnet und von dem anderen Flanschrahmen (9) geführt ist, mit dem Innenraum des Querträgers (5) des Wagenkastens verbunden ist, der wiederum zu einer darüber befindlichen äusseren Ansaugöffnung (14) seitlich am Wagen führt.
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