DE648776C - Vorderwagendrehgestell - Google Patents
VorderwagendrehgestellInfo
- Publication number
- DE648776C DE648776C DER96244D DER0096244D DE648776C DE 648776 C DE648776 C DE 648776C DE R96244 D DER96244 D DE R96244D DE R0096244 D DER0096244 D DE R0096244D DE 648776 C DE648776 C DE 648776C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bogie
- car body
- turntable
- wagons
- car
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D7/00—Steering linkage; Stub axles or their mountings
- B62D7/02—Steering linkage; Stub axles or their mountings for pivoted bogies
- B62D7/023—Steering turntables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
Es ist bereits bekannt, unterhalb des Drehkranzes eines Vorderwagendrehgestelles Federn
anzuordnen, die dann eine Verbindung mit der Achse herstellen. Wagen mit dieser Federanordnung passen sich ohne weiteres
dem gegebenen Gelände an. Bei dieser bekannten Anordnung dienen die Federn nicht
wie bei der vorliegenden Erfindung nur als Ausgleichsfedern, sondern auch zum Tragen
des Oberteiles des Wagens und der Nutzlast. Dieses hat sich jedoch in vielen Fällen,
und zwar hauptsächlich für die Landwirtschaft, als unpraktisch erwiesen, weil diese
Wagen dann ein zu großes Eigengewicht haben, in der Herstellung bedeutend teurer
werden, mehr Wiederinstandsetzungsarbeiten erfordern und als Erntewagen auf dem Acker
zu leicht umkippen.
Die Anordnung gemäß vorliegender Erfindung vermeidet diese Nachteile und ermöglicht,
daß man vierrädrige, zweiachsige Wagen, hauptsächlich solche für die Landwirtschaft,
beispielsweise Plattform-, Acker- oder Milchwagen, mit einem festen oder auch einem Kugelkranz ausstatten kann, ohne daß
— wie es sonst bei starren, federlosen Wagen der Fall ist ■— ein Verdrehen der Plattform
oder sonstigen Aufbaues beim Fahren auf unebenem Gelände stattfinden muß, vielmehr
bleiben die Vorteile des federlosen Wagens im yollen. Umfange gewahrt.
Zu diesem Behufe ist der Drehkranz bei dem neuen Vorderwagendrehgestell als
Schwingkranz ausgebildet, und zwar derartig, daß das ganze Untergestell schwingbar mit
dem Obergestell verbunden ist. Zwei oder vier seitlich angebrachte Federn fangen das
stoßweise Schwingen auf und geben diesem eine gewisse Begrenzung. Beim Fahren auf
unebenem Gelände paßt sich der Wagen elastisch den gegebenen Bodenverhältnissen an. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel
eines der Erfindung gemäß eingerichteten Vorderwagendrehgestelles, und zwar Abb. 1 im Querschnitt, Abb. 2 in der
Oberansicht.
Der Drehkranz α ist durch die beiden Scharniere b schwingbar mit dem Bockschemel
c (Obergestell des Wagens) verbunden. Die seitlichen Federn */, welche zwischen
Drehkranz α und Oberteil c befestigt sind,
heben das stoßweise Schwingen auf und geben diesem auch eine gewisse Begrenzung.
Bei Wagen mit gewöhnlichem Kranz (wie in der Zeichnung) ist der Drehbolzen e fest
mit dem Unterteil./ verbunden umd führt durch eine runde Öffnung g, welche sich nach
den Seiten zu einer ovalen Form erweitert, durch den Bockschemel c hindurch. Oben
ist der Drehbolzen e mit einem Stellring i versehen, um ein Auseinanderklappen des
oberen und unteren Drehkranzes zu vermeiden. Die Drehauflage / und die Anlage k an
dem Stellring / sind gewölbt ausgebildet, um in jeder Schwingungslage ein einwandfreies
und leichtes Drehen zu gewährleisten. Ein Drehbolzen kann bei solchen Kugelkräjv
zen fortfallen, bei denen ein Auseinanderklappen der oberen und unteren Hälfte ndcht
möglich ist. Das Wesentliche an der Erfindung ist die Anwendung eines Schwingkran>
zes, der bisher bei Wagen dieser Art nicht zur Anwendung kam.
Claims (4)
1. Vorderwagendrehgestell für vierrädrige
Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkranz (a) und der Wagenaufbau
(c) schwingbar miteinander verbunden sind. "
2. Drehgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung
des Wagenaufbaues auf dem Drehkranz durch auf dem letzteren in Wagenmitte
angeordnete Scharniere (ö) erfolgt.
3. Drehgestell nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Wagenaufbau und Drehgestell seitliche Federn (d) angeordnet sind.
4. Drehgestell nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Wagenaufbau
und Drehgestell durch einen auf dem letzteren befestigten Drehbolzen (e) derart
zusammengehalten .werden, daß der Aufbau seitliche Schwingungen um die
Scharniere ausführen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER96244D DE648776C (de) | Vorderwagendrehgestell | ||
| DER99302D DE657470C (de) | Vorderwagendrehgestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER96244D DE648776C (de) | Vorderwagendrehgestell |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648776C true DE648776C (de) | 1937-08-07 |
Family
ID=7419525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER96244D Expired DE648776C (de) | Vorderwagendrehgestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648776C (de) |
-
0
- DE DER96244D patent/DE648776C/de not_active Expired
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