DEP0051675DA - Vorrichtung zum Bearbeiten von Käsebruch in runden Käsekesseln - Google Patents
Vorrichtung zum Bearbeiten von Käsebruch in runden KäsekesselnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Käsebruch, bei welcher über Tragachsen an einem gedrehten Doppelausleger aufgehängte Schneidrahmen in einem runden Käsekessel umlaufen.
Das neue besteht darin, dass mit Hilfe einer Mehrzahl solcher Schneidrahmen durch entsprechende räumliche Verlegung derselben innerhalb des Kesselbereiches, durch zusätzliche Umdrehungen um ihre eigene Vertikalachse neben der Umlaufbewegung, durch Verleihung von Drehsinnunterschieden und erforderlichenfalls durch Geschwindigkeitsunterschiede der um ihre eigene Vertikalachse sich drehenden Schneidrahmen die Bruchbearbeitung sowohl im Gesamtbereich als auch in der Gleichmäßigkeit steuerbar und durch diese Arbeitsvorgänge ein Aufschieben der Bruchmasse vermieden ist. Ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung dieses Erfindungsgedankens ist dadurch gekennzeichnet, dass an dem gedrehten Doppelausleger beidendig bei radialer Stellung nahe der Mantelwand des Kessels endende Schneidrahmen über Tragachsen aufgehängt sind, von denen einer um seine eigene Achse in Umdrehung setzbar ist, während vorzugsweise dem letzteren ein weiterer, ebenfalls um seine eigene Achse, jedoch im umgekehrten Drehsinn, drehbar angetriebener Schneidrahmen nebenan an einer Tragachse angeordnet ist, der unter Erfassung der Kesselmitte mit geringerer Geschwindigkeit umlaufen gelassen werden kann.
Das Bearbeiten von Käsebruch ist mit ein ausschlaggebender Faktor für die Güte des Enderzeugnisses und bedarf deshalb auch einer besonderen Sorgfalt. Es kommt da-
nicht nur auf das Schneiden des Käsebruches in seiner Gesamtheit sondern auch auf die Gleichmässigkeit dieses Schnittes an, und es geht deshalb das Streben, diesen Bedingungen gleichzeitig gerecht zu werden. Hinzu kommt aber noch, dass man dafür Sorge tragen muss, dass während des Schneidens mit Hilfe der Schneidrahmen sich keine unliebsamen Störungen und Erschwernisse ergeben, die häufig dadurch auftraten, dass während des Schneidvorganges die Bruchmasse durch die in Anwendung gebrachten Schneidrahmen aufgeschoben wurde. Abgesehen davon, dass sich hierdurch Betriebserschwernisse ergaben, war auch hierdurch der Schnitt des Käsebruches in seiner Gesamtheit, wie auch dessen gleichmässiger Schnitt im wieder gefährdet. Alle diese Mängel werden durch die Erfindung behoben, die durch ihre Vorschläge den Schnitt des Bruches nicht nur steuerbar macht, sondern auch dafür Sorge trägt, dass Aufschiebungen der Masse während der Bearbeitung des Käsebruches nicht mehr auftreten. Die mit der Erfindung zur Anwendung gebrachten Mittel sorgen dafür, dass die meistens an der Mantelwand und in der Kesselmitte vorhandenen toten Räume mit Sicherheit von Schneidrahmen beaufschlagt werden, dass durch die Schneidrahmen und ihre individuelle Betätigung es zu einem gleichmässigen Schnitt des Bruches auf dem gesamten Durchmesser des Kessels kommt und dass durch entsprechende Bewegungssteuerung der Bruchmasse ein Aufschieben derselben zwangsläufig unterbunden wird.
Das gemäss der Erfindung hierfür vorgeschlagene Ausführungsbeispiel ist geeignet, das mit der Erfindung gestellte Ziel zu erreichen, jedoch liegt es im Rahmen der Erfindung, Abwandlungen technischer Art vorzusehen, sofern sie den mit der Erfindung gegebenen Erkenntnissen Rechnung tragen und ihre Ergebnisse erfüllen. Insofern braucht es keine besondere Rolle zu spielen, ob der Kesselboden eben oder konisch nach unten zulaufend gestaltet und alsdann mit einem mittigen Ablass versehen ist.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. Es zeigt
Abb. 1 einen senkrechten Mittelschnitt und
Abb. 2 eine Draufsicht auf die neue Vorrichtung unter
Fortlassung des Antriebes.
Die Vorrichtung zum Bearbeiten von Käsebruch besteht aus einem runden doppelwandigen Kessel 1, dessen Innenkessel 2 als Einsatzteil aus Aluminium oder Stahl gestaltet ist, der zwischen ihm und dem äusseren Kesselmantel einen Freiraum belässt, der geeigneten und erforderlich werdenden Zwecken, wie z.B. einem Beheizen, dienstbar gemacht werden kann, und der einen zur Mitte hin konisch zulaufenden Boden 3 mit einem mittigen Ablaßstutzen 4 aufweist. In diesem Kessel laufen an einem gedrehten Doppelausleger 5 über Tragachsen aufgehängte Schneidrahmen 6, 7 und 8 um, und zwar wird der Ausleger 5 von einer von einem Motor 9 über das Getriebe 10 angetriebenen Achse 11 in drehende Bewegung versetzt. Ein Schaltgetriebe 12 dient dazu, dass man der Vorrichtung verschiedene Geschwindigkeiten verleihen kann. 13 ist das Lagergehäuse für die Auslegerachse 11.
Die an dem gedrehten Doppelausleger 5 an den Enden über Tragachsen aufgehängten Schneidrahmen 6 und 8 enden bei radialer Stellung nahe der Mantelwand 2 des Kessels. Während der Schneidrahmen 8 starr mit dem Ausleger 5 umläuft und dabei stetig an der Innenwand des Kessels 2 vorbeistreicht, führt der Schneidrahmen 6 neben der Umlaufbewegung noch eine Rotation um seine eigene Achse aus. Dieses kann in der Weise bewerkstelligt sein, dass die im Auslegerarm 5 drehbar gelagerte Achse 14 mit einem fest aufsitzenden Kettenrad ausgerüstet ist, das über eine Kette mit einem Kettenrad zusammenarbeitet, welches die Achse 11 umringt, jedoch unbeweglich am Achsenlagergehäuse 13 befestigt ist. Bei umlaufendem Ausleger rollt das erstgenannte Kettenrad auf der Kette ab, wodurch dem Schneidrahmen 6 eine Rotation um seine eigene Achse verliehen wird.
Nach dem gewählten Beispiel ist neben dem Schneidrahmen 6 ein weiterer Schneidrahmen 7 angeordnet, der ebenfalls um seine eigene Achse 15 in der vorbeschriebenen Art und Weise drehbar angetrieben ist, jedoch im umgekehrten Drehsinn wie der Schneidrahmen 6, so dass dieser z.B. rechts rotierend, der Schneidrahmen 7 dagegen links rotierend ist. Wie veranschaulicht, erfasst der Schneidrahmen
7 auch die Kesselmitte, und man kann die Drehgeschwindigkeiten der Schneidrahmen 6 und 7 so zueinander halten, dass der Schneidrahmen 6 schneller als der Schneidrahmen 7 rotiert, da ersterer im Hinblick auf den grösseren Abstand von der Mitte des Kessels, also wegen seines größeren Umlaufweges in der Zeiteinheit mehr Masse zu schneiden hat. Der nur umlaufende Schneidrahmen 8 ist zur Kesselmitte hin entsprechend kurz gehalten und entspricht nach dem gewählten Beispiel etwa der Breite des Schneidrahmens 6.
Während die Schneidrahmen 6 und 7 mit senkrecht verlaufenden Klingen und Drähten ausgerüstet sind, verlaufen die Schneidklingen oder Drähte des Schneidrahmens 8 waagerecht.
Die Schneidrahmen 6, 7 und 8 sind von ihren Tragachsen ablösbar, und es können nach dem Schneiden des Bruches an ihre Stelle Rührschare und/oder die Masse nach oben aufwirbelnde Propeller eingesetzt werden, um den geschnittenen Bruch einer guten Durchrührung zuzuführen.
Wie in Abb. 3 aufgezeigt ist, kann man den Schneidrahmen 6 und 7 durch ihre versetzte Anbringung an den sich drehenden Achsen 14 bzw. 15 auch einen Ausschlag geben, was das Durchführen der Masse noch weiterhin begünstigt. In dieser Abbildung und der Abb. 4 ist auch der Antrieb für die Schneidrahmen 6 und 7 ersichtlicher gemacht, wonach für den rechts rotierenden Schneidrahmen 6 ein Kettenantrieb 16 und für den links rotierenden Schneidrahmen 7 ein Zahnradantrieb 17 gewählt ist. Weiterhin zeigt auch Abb. 3 auf, daß der Bruchablaßstutzen 4 mit einer Drosselklappe 18 ausgerüstet ist, durch deren entsprechende Einstellung man das Bruchablassen z.B. auf vier Stufen einregeln kann.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von Käsebruch in runden Käsekesseln, bei welcher über Tragachsen an einem drehbaren Doppelausleger aufgehängte Schneidrahmen in einem runden Käsekessel umlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe einer Mehrzahl solcher Schneidrahmen durch entsprechende räumliche Verlegung derselben innerhalb des Kesselbereiches, durch zusätzliche Umdrehungen um ihre eigene Vertikalachse neben der Umlaufbewegung, durch Verleihung von Drehsinnunterschieden und erforderlichenfalls durch Geschwindigkeitsunterschiede der um ihre eigene Vertikalachse sich drehenden Schneidrahmen die Bruchbearbeitung sowohl im Gesamtbereich als auch in der Gleichmässigkeit steuerbar und durch diese Arbeitsvorgänge ein Aufschieben der Bruchmasse vermieden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem drehbaren Doppelausleger (5) beidendig bei radialer Stellung nahe der Mantelwand des Kessels endende Schneidrahmen (6, 8) über Tragachsen aufgehängt sind, von denen einer um seine eigene Achse in Umdrehung setzbar ist, während vorzugsweise dem letzteren ein weiterer, ebenfalls um seine eigene Achse, jedoch im umgekehrten Drehsinn, drehbar angetriebener Schneidrahmen (7) neben einer Tragachse (15) angeordnet ist, der unter Erfassung der Kesselmitte mit geringerer Geschwindigkeit umlaufen kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidrahmen (6, 7) an ihren sich drehenden Tragachsen (14, 15) exzentrisch angebracht sind.
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