DEP0050335DA - - Google Patents
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Description
Paul Gürtler, ir ing/ Jnn.
- oder Heizofen mit einem Schüttraum für das Eeisgut.
Den Gegenstand öer Erflndtuig bildet ein Bock- oder Heizofen
eineis Sehüttrau» fiar das Heiügut» der sich gegeniiber "bekannten Ausfütarongsarten
dadurch auszeichnet, daB er eine grBitnögliehe Ausnutzung des Heiagutes durch teine besondere ©aetaltung und Anordnung
des Verbrennungsrauoes "bei einfacher Bedienung erniSglicht.
ErfindungsgenßS ist der Aufbau des Ofens öo getroffenf daß iiber dem
Schtlttraurc eine Batieiigas-Sanmie!kammer angeordnet iSrt, mit der der
de« Schornsteinabaug verTmnden ist. erfolgt in dem ScMttraiiffi eine
schwelende Verbrennung ä©e Heisgates und es werden aieTS'clawelgase
die f Isffisenrolire abgef^irt* in denen liuf t-fesgemisch
flaiaaen I» Se&üttrsos^feed inteasiTer Hitzeentwiefe-
¥§raespeicherung vm& "Wärmeleitung l£Snnen die
in die seitlichen Begrenzungswinie des Schiit tr axuses eingebettet sein,
insbesondere dann, wenn dee- Qfe zur Bildung des Schüttraumes
mit Schamotte ausgesetzt ist· Die flaaaraenrohre sind dabei so in
die Ofenauskleidung eingesetzt, daS der RohrhoMraaffi ilber seine länge
mit einer leihe von &asabzugsöffnungen im E ohr mantel an den
SchtittrauB angeschlossen ist· Ht diesen SassTDZugsiSffmingen ist die
HISgiichkeit for Um Abführung der Schwelgas® 1iber die ganze Länge
de® Sehiittraumes gegeben und es 1st eine GasansaiHoalung, die zu
Explosionen führen könnte, in dem Sehüttraum verhindert, BIe Flsaamenrohre
münden in der S8he dee Ofenrostes als offene Bohre in den
Schüttren». Bureh diese lohrSffnungen schlagen die f lamme» des seof
de® Ofenrost vorhandenen Irennherdes des Schüttgutes in die flasiienrohre
und sie "bewirken dort die intensive Verbrennung der Schwelgase,
Bei der Terwendung eines for Sehüttöfen, "bekannten Eegelrostes ist
ein sich aus der Eost-Kegelform bestimmender feuerkern hei der Verbrennung des schüttgutes vorhanden. Damit keine toten Schüttgut-Winkel
und dadurch Yersehlaekongen an den HÜndungen der Flaissenrohre
vorhanden sind, wird man die itodungsöffnungen so abschrägen,daß
das Schüttgut auch im Bereiche der Flaiaraenrohrmündungen entsprechend
der fortschreitenden Verbrennung nachrutscht. Mese Forderung ist
Blatt 2# !Paul #ürtlerf Brding /Inn»
Patentanmeldung Eoch-oder Heizofen rait einem SohtSttraum f#ä#Hei2gtit,
erreicht, wenn ti© Schragen zweier sich gegenüberliegender H öhre eint
Winkel einschliefen, dessen Scheitel Tasi gedachter Verlängerung der
Schrägfliehen oberhalb der ÄndungsSffnungen der Eohre im Schtttrsom
liegt.
Auch "bei de» Ofen mit den Merkmalen der Brfinäung erfolgt das Anheizen
lurch Bildung eines ?©uerkems auf dem lost, Dabei wird der Ofen
vorteilh&fterweise Ton der tarieren» in Eos1*h.8ne vorhandenen feuer-Sffnung
aus bedient. Selbstverständlicfi ißt unter dem Bosi ein Asch®—
©staaelrsam Tornanden und mm erfolgt die Segeloni der luftzufuhr mittels üeT Feuerraueti3re und der an dieser 3*öre Torhandenen Begalierraittel,
für die direirte feriarennung, #.B· Iseim tofeeizen, ist die
ürennwsnd zwischen SoMttraue und Rauchgas-8aimelkämmermit einer öff~
nung Tersehen* Diese 5ff»ung wird for die schwelende Verbrennung des
Heiagates mittels einer Ton außen "bedienTDaren legolierklappe verBChlos-Β«Λ·
Es kann also der SohtlttranÄ "bei gellfneter Eegnli-erklappe direkt
an die Eauohgas-SawBelkaaaBer und damit an die SehornsteinSffnung angeschlossen
sein oder es titeht dar Söhlittraua "bei geschloseener E^feia.-lierklappe
nur -Kber die fl^ip.enrohret insbesondere über die in der
HMhe See Eostes liegenden MüniungeSffnungen der Bohre mit der Kauohg&B-SasBaeikaiimer
unä soeit »it dem Sehornsteinaheus in TerMndung,
FiIr -eine leichte Montage und Auswechselbarfceit der einzelnen AujTbauteile
de® ofens wird aan di® faieanwiaiiä awischen Schüttraum und Eauoh-
als £raü>latt© ftär die Flammenrohre ausbilden. Die
?la2ffi®enrohre könaen fest, z.B· durch SchweiSTerhindung^die platte
eingesetst seing sie können aher auch einzeln auswechselbar * s«B· durch
FlanschTerSGhraulnmg odgl,, von der platte getragen wrden« Die fragplatte
kann nach Abnehmen der Ofejamfedeckung und der oberen Begreneunesplatte
der Baueh'gas-eaemelkaimier in einfacher Weist ausairoen ait
den daran befestigten llaaaaenrohren. nach oben herauSjgenosmen werden,
wae auch fur die Beinigang dee Qfeminnern Ton groß©« Torteil ist. Terrutan^en
odgl· im Innern der flanBnenrohre sind infolge der dtäsenarti-ββη
Wirkung dieser Bohre und der daait verbundenen, intensiven flaemen
biliung beaw. Sehwelgasverbrennung kaum vorhandeni
Der Sohtittraura kann von einem stehenden Srlinderhohlraup gebildet Bein
und es können diesen Hohlraum in das rechteckige Ofengehäuse e*B«
Blecfegehäuse» eingesetzte Schsaott^-forssteine bilden^ um dadurch eine
Blatt 3. Isail ßStr tl#r, Brding / Inn,
Satentasraeltung Kocn-oder Hfeistofea mit einem SeMttraxut f ,
gate firmespelenerang die Ofens sai erreichen» In den A^bU&angen der
geicnmngen 1st #in mit den Iferte&leji der SrflnAiing. aaisgestatteter
giamerofen als JltisfÜlartmgsTsölspiel äsrgesttllt.
f ig«1 aeigt den ofen in Ansi©nt# 1 ist die daß QfengeMsse bildende
Terldtldimg* €1© Hier als Saefcelverlcletdung angeüdeiteji ist· 2 mnd 3
sind Winkeleisen, iron denen #er Gehäuaeralaiaen geloilöet ist« 4 ist
die a"baeam1>aa?e Dtel^laftt© des Ofeiae. Sie för 5 dient ata? Besd&ietauag
des Ofens Slit dem Schutt gut, aas z.B. Kohle, Kohlengrus, tohlenbrueli
oder KolaleastauT) sein feann· Me ffir 6 dient mit ihrer Beg tlieröffmmg
7 st» Anheizen sowie mxr Ascheentnahme· JDiese Tür befindet sie η im
Beräiche Sea Feuerungsrostes irnrl des Aschesaramelrauniee. Bei sefew©lender
Tertsresmimg ißt 4i®ee ftlr göseialossta imd es erfolgt di© Eegelaaß
der SoftOTführ mlttelm dee irelibaipen A^sölaltiBses 7» 8 ist d«r lediemngsneTsel
für €i© la der frfenmra&d zwittslien Am Schtlttrem mid der
Es&ciigas-S«oielfca»Bier vornandenen
Der Innere AOfkstt des ofens ist sas Fig .2 erfeennbar* Das Ofengehäiise
1 ist ST» Bildung d©s SclaiittraOiffiß 9 ait der Senaisotte&ms&leio-ong 10
verseilen» 11 ist die als fragplatte ftb? die Flasw^nroiire 12 ausgebildete
SrennwanS Eswisciien dea Schüttranm 9 und der Eauehgas-6©raiaelkaiB-mer#13·
Mit 14 ist der Sölioriist«iJ3ÄasealtüSl begeiefenet. Boren die Be*-
gsLlierlcla®^© 15 »kann «las öffsaaag in äer frennwand 11 y z*B» "beim Anbeisen,
f.vr den direkten Anschluß des Schü-ttratmes 9 an die Eaiamer 13
eeSffast werden, witeind ü« 3ßLag^pe 15 diese öffmmg sonst versoalieSt»
Die flsa»snroSir« 12 sind iaaieai @οϋζ van der se&aiiotteauöl&eidts&g 10
» »te· I1Ig. 3 eelgft* 15er Flsraetsrocrraantel berilsrt den
t so^ ia® der E©lirJioMxaiÄ ^jfer dif ßasabaia^sSff mangen 16
an dem Soteüttranai f aa^sehlöseea .ist, Uadtrrcli, daß di« Öffmmgen 16
über die gansss Singe des $©Mttoa»6S 9 und mit den Bonren 12 über dtn
Ucfang de® Ea,t3a»ee 9 wer teilt angeordnet sdnä» ist eine sicher© Ctesp,bf
ttirmig aus Aea Eattm 9 bei Jfedee ®r®& öer Terscliwtltmg des Heisgates
gewSsrleistet. 17 ist der in bökssanter Weis© angeordnete Kefielrftst»
der selbstv«rstlnalie&; sie ScMlttelroet aaiseeMläet sein kann. In der
Käfae Aee lostee 17 befinden eich dl® EiMfangeöffmingen 18 €er fla^ftenrohre
12· Die SeliaÄOtteausKLeidiaag 10 ist an den Künitingsöffmingen 18
s© gestaltet» daS ®lne für das fae&rutseaen des Schüttgutes günstige
Blatt 4. Paul Görtier, Bring / Im·
f atentaasaeMang Koeh-oder Heizofen «it einem ScMttraum f ·
Gleiitläese wa&h im Bereien® dieser 6££iiangen 18 vorhanden
die A'bschregung Sei* Mindungsöffiningen 18 1st erreicht, da© die
des tun dtm Host 17 "herum vorhandenen Brenriherdee ohne
ο dgl. in äie Eohre 12 selilagea tmä 4ort ein© intensiv«
4er Äiffipcii äie dffßoag©» 1S einstyiatntea Se&welgase
Eostplatte 19 ist ebenfalls aosweclisel'bar in das Ofengehäuae
eingesetst und es kann der Ofen Bomit leicht in seise einseinen Aufbaut
eile mrXeg% werden· 20 ierfc dtr AsoBesaamtlrasa· !Der το» der füre
β sas "bedienbar» Torsatarost 21 ist in ?ig«2& adt seiner einfachen
seitlielien Befesiigoag 22 noolmals dargeeteHi# Di« inordntmg
der feuern» gstöre 6 mit ilsrer legaliertSffmang t aeigt
.3 zeigt «inen Querschnitt dee Ofens und es ist daraus die Anordnung
ü&T Flasraenrohre 12 an dem üTafang des Schüttrauraes 9» der
die ^efeaaotte-Forasttine 1© T<m einem stellenden
gebildet ist,,
Claims (6)
1.) Koch-* oöer Heisofen mit eine® Sehtittrauii für sfes Heiagut, da&urc
gekennzeichnet, daß tiber dem Schüttraum in dem die schwelende
Verbrennung des Heijsgates erfolgt» eine ftauehßassaiai&e !kammer angeordnet ist» mit der der Sehuttraui» durch Plamienrohre verbunden
ist, in denen di® Terbrennung des* öueh diese Bofepe abzielioaöen
Schwelgase erfolgt·
2#) roch- oder l«isof©n aaefc mspruch 1, ÖacOrch gekennzeichnet» daß
die f laBsmenrohre 4n die seitlichen Begrenzungswänöe» z-F-Schemot-
s Schiit träumet so eingebe tt«t sind, »daß der
über seine länge Mit einer Beilie von Gasabzugsöff—
mingßtt Jlm Bohrmantel an den Sehfittraus angeschlossen ist und das
untere Bohrende* \n der HaTie des OftarosteErms offenes Eohr in
den Sehüttrauai mündet«
3«) Koch- oder Heiaofen nach Anspruch 2, dadurch setennseichnet,öaß
die ?laianenrohre an ihrer unteren liändungsbffnung 4bü,e schrägt
sind, derart, daß die Schrägen zweier gegenüber lie ßenäer Eohre
einen Finkel einschließen, dessen aagenoiamener Scheitel oberhalb
äer lunöußgsSffnungen der Eolire la Schiittraiaii liegt.
4.) Eoch- oder Eeisofen, nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, da® die flammenrohre über den Xtefang des voa einem stehenden
Fohlajlinder gebildeten SehHttrauaeerA^rteilt angeordnet
sind,
5#) Eoch- oder Fe±zofen nach einem der itr Ansprüehe^aa—
durch gekennzeichnet, daß· der Sehüttraum^dureh ein© legulierfclappe
TKi*t der Eauchgas-eaiSffielfcasmer^verbunden ist, die für die
schwelende Terbrennung des Eeisg&tes in äem Schüttrau® geschlossen
gehalten wird und ein Abziehen der iTerbrennungsgase durch die
Eegulieröffnung in der frennwana 4wisenen. SchilttrauM^und Bauchgas-'
verhindert·
6.) Eooh- oder Heizofen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daS die Jreimwandrlewischen SchüttrauirTznÄ
Eauehgss-Saffi3BelkaasaeiÖ%ls fragplatte fttr die in diese auswechselbar
durch Flanschverbindung oder fest durch TersehweiBen eingesetEten
Plaxumenrohre^auegebildet ist*
Family
ID=
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