DEP0049720DA - Fernsteuerung für Weichen, Signale o. dgl. bei Eisenbahnen - Google Patents

Fernsteuerung für Weichen, Signale o. dgl. bei Eisenbahnen

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DEP0049720DA
DEP0049720DA DEP0049720DA DE P0049720D A DEP0049720D A DE P0049720DA DE P0049720D A DEP0049720D A DE P0049720DA
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DE
Germany
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lines
remote control
signals
station
railways
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Klaus Dipl.-Ing. Braunschweig Vogel
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Fernsteuerung für Weichen, Signale oder derglobel Eiseribahnec
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Im .HauptpateXnt B11 (Anmeldung ρ 42794) ist
ein Verfahren beschrieben, mit welchem Weichen, Signale und dergleichen bei Eisenbahnen ferngesteuert werden können» Hierbei ist zum Ausdruck gebracht, welche Vorteile sich für das Ei«?enbahn-Sicherungsweaen ergeben, "wenn für die Auswahl der Stationen ein anderes Kittel zur Anwendung kommt als für die Umstellung der einzelnen Vorrichtungen auf der betreffenden Station0 Im besonderen soll für die Staticnswahl das Code-System zur Anwendung kommen« Bei derartigen Einrichtungen besteht noch die Schwierigkeit, daß die Zeitdauer für die Stationswahl erheblich wird, wenn eine größere Anzahl ν on Stationen angeschlossen ist»
Gemäß der Erfindung Lann man eine erhebliche Verbesserung in dieser Hinsicht dadurch erreichen, daß man für die Impulsgabe zwei Leitungen unC *?5ne Hü ck leitung verwendet .Man müßte Annehmen, daß sich hierdurch lediglich eine Verkürzung der Zeitdauer auf die Hälfte ergibt, entsprechend der Verdoppelung der Leitungen* Tatsächlich aber ist die Ersparnis wesentlich größer, weil man bei drei Leitungen einschl. der Rückleitung drei kombinationen hat, also Leitung a und b zusammen, b una~"c^söwae a Und-CTClTi e Verwendung von drei Leitungen hat aber nun noch den weiteren Vorteil, daß man eine weitere Unterscheidungskraft der einzelnen Stationswahlimpulse dadurch erzielt, daß man die Leitungen in verschiedener
-2-
Reihenfolge benatzt . Bei einer erheblichen Anzahl von Stationen kann man noch weitere Uittel zu Hilfe nehmen, z£. Plus- und Minusimpulse, wodurch die Anzahl der möglichen Variationen noch weiter erhöht wird«
Der Irfindungsgegenstand ist in igure*· beispiels
weise erläutert. InWiguri^t angenommen, daß von den drei Leitungen a, b, c, die zeitung c als Rüokleitung dient . Es bestehen nun folgende Möglichkeiten für die Stationswahl« Angenommen man gibt zuerst einen Impuls über a und dann einen Impuls über b, so kann durch das Relais 10, das bei dem a-Impuls anzieht, ein ^ontakt 11 im Stromkreis des Relais 20 geschlossen werden, so daß d(l4 fcUtU4 20 in diesem Falle
beim b-Impuls anspricht und damit die station 1 gewählt ist* Sendet man aber zuerst einen Impuls über b und dann über a, so würde 20 nicht anziehen können, da 11 unterbrochen ist und das nachher ige Anziehen von 10 und damit Schließen des Kontaktes 11 wirkungslos bleiben, weil nun kein Impuls über b mehr erfolgt, 20 also nicht mehr anziehen kann« Man kann nun aber auf station 2 die Anordnung so treffen, daß hier das Relais 30 auf den b Impuls anspricht und einen kontakt 31 Im Stromkreis des Relais 40 schließt, so daß also zuerst a und dann b die station 1 zum Ansprechen bringt, zuerst b und dann a die station 2» Verwendet man nun b als Rüokleitung und schließt entsprechende Relais an ο und a an und im dritten Falle a äs Rüokleitung und schließt noch entsprechende Relais an ο und b an, so ergeben qich noch mehr &ombination@möglichkeiten. Ein Beispiel zeigt station 3, wo der erste Impuls über a ein Relais 50 zum Ansprechen bringt, das einen Kontakt 51 im Stromkreis eines Relais 60 schließt. Als Rüokleitung
_3~
ist hier b gewählt. Bei Benutzung von mehr ale sw ei Impulsen ergeben sich noch weitere Kombinat ionsmöglichkeit en. Kan kann dann also unter Benutzung von c als Itückleitung ζ»B· folgende Kombination treffen, wenn drei Impulse benutzt werden, a, a,b; •l , b, a; a,b,b; b, a, a usw. Zu jeder solchen Aombi nation gehört eine Station auf der die Eelais entsprechend geschaltet werden* Evtl. kann man noch Verzögerungen an den verschiedenen Relais vorgehen durch Parallels cü alt en von ivondensatoren. oder dergleichen, «o daß da« Ansprechen nicht gewünschter Relais auch auf diese Weise vermieden werden kann«, Benutzt man man noch ^lu«- und Kinusimpulpe so erhält man weitere Aoabinatl- ^agnljgliohke it en, wobei man dann als Empfangsapparate zweckmäßig polarisierte Heidts verwendet, kan würde darm Aleo 2«B· auf Station 4 £+ und bf als StationsHzf nehmen, auf Station 5 a- und ¥«1-® Benutzt man nun noch die Unterscheidung, daß erst a und dann b benutzt wird oder erst b und dann a, so kann man mit a+ b4 zwei Stationen unterscheiden. Man kam hierbei auch noch die !eJtationswahl mit nur einer Leitung bewirken, ζβώβ könnte man eine Station vorsehen, bei welcher, die Iahl durch zwei a+ Iutpulge oder durch einen a+ a- Impuls oder durch, mehrere a Impulse oder auch durch a und b 'Iwpulie«' kombiniert erfolgt«, lie aus den genannten Beispielen ersichtlich, ergeben «ich soviel ^ombinationsmöglichkeiten, daß man in der nage ist, eine große Anzahl von Stationen zu. beherrschen und immer die Möglichkeit hat, sich die Aombiaation auszusuchen, die jeweils hinsichtlich Zeitersparnis oder aller R#leieersparnis oder ^ontaktersparnis am günstigsten ist ·

Claims (4)

-4- at e nt ans prü che
1. Fernateaerung für Weiohenf Signale oder dergleichen bei Eisenbahnen, wobei für die Stationswahl ein anderes mittel, verwendet wird ala für die Umstellung der einzelnen Vorrich turfgen^nlacnT ρ at e nJcui<P >.·.0«...«·-» ,(Anmeldung ρ 42794), dadurch gekennzeichnet, daö für die Stationswahl mindestenR zwei Leitungen und eine Rückleitung verwendet werdene
2. Fernsteuerung nach Anspruch It dadurch gekennzeichnet, daß zweokg Vermehrung der möglichen Variationen die Leitungen tbwechselnd in verschiedener Reihenfolge benutzt werden, (a, b and b, a)
3. Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet·, daß von drei Leitungen jede einmal als Rückleitung verwendet wird.
4. Fernsteuerung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Steigerung der AombinatWmsmöglichkeiten i'lus- und JHinusimpulse über die Leitungen gesandt werden und entsprechende Relais (ζ.B. polarisierte Relais)

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