DEP0049684DA - Verfahren und Anordnung zur Verdichtung, Entlüftung und Entwässerung von Massen aus Beton, Erde, Keramikstoffen, Stoffgemischen o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Verdichtung, Entlüftung und Entwässerung von Massen aus Beton, Erde, Keramikstoffen, Stoffgemischen o. dgl.

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DEP0049684DA
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Germany
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English (en)
Original Assignee
Wacker, Hermann, Ebenhausen
Wacker, Peter, Ebenhausen
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und die das Verfahren durchführende Anordnung zur Verdichtung, Entlüftung und Entwässerung von Massen aus Beton, Erde, Keramikstoffen, Stoffgemischen o. dgl.
Es ist bekannt, Schwingungen von Schwingungserzeugern, wie Rüttel- und Vibrationseinrichtung, auf das in Schwingung zu versetzende Werkstück, Material usw. unmittelbar zu übertragen, indem der Schwingungserzeuger am Werkstück befestigt wird. Dabei ist die Wirkung auf die zu bearbeitenden Massen im unmittelbaren Anschlussbereich der Schwingungserzeuger am stärksten. Um die Schwingungsimpulse nach verschiedenen Richtungen in gleicher Stärke zu übertragen, hat man schon vorgeschlagen, als Übertragungsmittel eine Flüssigkeit zu verwenden. Die Flüssigkeit überträgt die Schwingungsimpulse nach allen Richtungen gleichmässiger. Die bekannten Verfahren lassen sich nicht überall mit gleichem Vorteil anwenden. Für bestimmte Zwecke bringt der Erfindungsgedanke neue und wesentliche Vorteile, da mit dem Merkmal gemäss der Erfindung nicht nur eine unbedingte gleichmässige Verdichtung, sondern auch Entlüftung und Entwässerung der Massen gegeben ist. Das Anwendungsgebiet wird ein grösseres, indem auch keramische Massen, Stoffgemische usw. mit dem neuen Verfahren bzw. der neuen Anordnung behandelt werden können.
Der Erfindungsgedanke kennzeichnet sich darin, dass die zu behandelnde Masse einer Beschallung ausgesetzt wird. Dabei kann Ultra-Schall oder Hörschall Anwendung finden. Die Anordnung ist in verschiedener Weise durchführbar. Die Schallerreger können im Innern der zu behandelnden Massen untergebracht sein, sie können in diese Massen unmittelbar hineintauchen. Auch können die Schallerreger ausserhalb der zu behandelnden Massen angeordnet werden. Dabei können modulierte oder unmodulierte Schallwellen verwendet werden, und zwar entweder gleichzeitig oder auch nacheinander.
Der Erfindungsgedanke ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt, und zwar zeigt die
Fig. 1 die Anordnung, bei der das Schallgerät in die zu behandelnde Masse eingetaucht ist,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine Anordnung mit im Innern der Vorrichtung angeordnetem Schallgerät und
Fig. 3 die umgekehrte Anordnung, bei der die Schallgeräte aussen angebracht sind.
1 ist eine Form beliebiger Ausgestaltung. In ihr ist die Masse 2, die der Behandlung auszusetzen ist, eingebracht. Der Schallerreger 3 ist in die Masse 2 unmittelbar eingetaucht. 4 ist seine Anschlussleitung. Die von dem Schallerreger 3 ausgehenden Schallwellen strahlen nach allen Richtungen gleichmässig aus, so dass die gesamte Masse gleichförmig behandelt wird. Es ist gleichgültig, ob dabei organische oder anorganische Massen behandelt werden. In vielen Fällen soll nur eine Entlüftung, ein Entwässern, ein Absetzen o. dgl. stattfinden, in anderen soll durch Rüttelbewegung bzw. durch die Schwingungsimpulse ein rascheres Abbinden der Massen herbeigeführt werden.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 2 wird ein Rohr 1, beispielsweise aus Betonmassen, gerüttelt. Der Schallerreger 3 sitzt innerhalb der Form 1. Zwischen dem ganzen Aggregat und der Unterlagfläche 5 kann noch eine elastische Zwischenschicht 6 eingeschaltet sein. Die Wirkungsweise ist hier die gleiche. Die Schallwellen beliebiger Länge und Stärken strahlen nach allen Richtungen von dem Gerät 3 aus und erzwingen das sichere und gute Abbinden der Masse. Die Länge und die Stärke der Schallwellen richtet sich nach dem gewünschten Erfolg und der zu behandelnden Massen.
Bei der Anordnung gemäss Fig. 3 sind die Schallerreger 3 an die Form 1 von aussen angeschlossen. Die Formen rich- ten sich in ihrer Gestalt ausschliesslich nach dem fertigzustellenden Erzeugnis.
Um die Wirkung der Schallwellen oder Auswirkungen auf die zu behandelnden Massen laufend kontrollieren zu können, können noch Mess- oder Kontrollgeräte 7 angewendet werden, die entweder nur in den Wellenbereich des Schallwellenerzeugers oder in die zu behandelnde Masse eintauchen. Die gemessenen Werte werden über die Messleitung 8 an entsprechenden zentral gelegenen Ableseorganen wiedergegeben.

Claims (8)

1.) Verfahren zur Verdichtung, Entlüftung und Entwässerung von Massen aus Beton, Erde, Keramikstoffen, Stoffgemischen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die zu behandelnden Massen einer Beschallung ausgesetzt werden.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ultra-Schall Anwendung findet.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Hörschall Anwendung findet.
4.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass modulierte oder unmodulierte Schallwellen gleichzeitig oder nacheinander verwendet werden.
5.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Kontroll- bzw. Messinstru- mente Anwendung finden, die in den Schallwellenbereich oder in die zu behandelnden Massen eingeführt werden.
6.) Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Schallerreger mit im Innern der zu behandelnden Massen untergebracht sind.
7.) Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Schallerreger ausserhalb der zu behandelnden Massen untergebracht sind.
8.) Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Schallerreger unmittelbar in die Massen eingetaucht sind.

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