DEP0048724DA - Dampfsterilisator, insbesondere für medizinische Zwecke. - Google Patents

Dampfsterilisator, insbesondere für medizinische Zwecke.

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DEP0048724DA
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DE
Germany
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ring
boiler
cover
edge
steam sterilizer
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Franz Lautenschläger
Original Assignee
Lautenschläger, Franz, München
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Description

Die Erfindung betrifft einen Dampfsterilisator, der insbesondere für medizinische Zwecke, d.h. zum Sterilisieren von Verbandstoffe, Instrumenten u.dgl. bestimmt ist. Bei diesen Dampfsterilisatoren, die bekanntlich mit gespanntem Dampf arbeiten, hat man für den Verschluss derselben am Kesselrand einen schweren, Z-Profilförmigen verchromten oder vernickelten Ring aus Messing oder einem anderen Metall angeordnet, der durch Umbördeln mit dem Kessel und ausserdem mit dem Schutzmantel fest verbunden ist und der Ferner Knacken zur schwenkbaren Lagerung der Deckel-Verschlußschrauben trägt. In ähnlicher Weise besteht auch der Deckel selbst, bzw. der Deckelring aus einem vernickelten oder verchromten schweren
Messingteil. Für diese vorerwähnten Verschlußteile ist vor allem aus Festigkeitsgründen bei den bekannten Ausführungen also ein erheblicher Aufwand an kostspieligem Metall erforderlich. Die erwähnten vorstehenden Knacken an dem Z-förmigen Kesselring behindern ferner die Reinigung, bilden Schmutzecken und geben schließlich auch ein unschönes Aussehen.
Mit der vorliegenden Erfindung werden die vorgenannten Nachteile beseitigt und eine einfache, metallsparende und in jeder Hinsicht vorteilhafte Ausführung geschaffen. Bei dem Dampfsterilisator nach der Erfindung sind am Kesselrand und am Deckelrand durch Umbördeln des Kessel- bzw. Deckelrandes befestigte Eisenringe (Kesselring und Verschlußring) vorgesehen, an denen die Verschlußverschraubungen angreifen. Es sind ferner Metallringe zur Verkleidung der äusseren sichtbaren Flächen dieser Eisenringe angeordnet. Dabei sind die Knacken zur schwenkbaren Lagerung der Verschlußschrauben an dem vorgenannten eisernen Kesselring angeschweißt, wobei ein Deckelring sowohl diese Knacken als auch den Kesselring abdeckt.
Diese neue Ausführung ergibt eine erhebliche Einsparung an hochwertigem Metall. Die Verwendung von Eisen- bzw. Stahlringen für Kesselring und Verschlußring, die eine mehrfache Festigkeit gegenüber Metall haben, ergibt kleinere Querschnitte, also auch eine leichtere Ausführung. Auch die Formgebung dieser Ringe wird wesentliche einfacher, sodass beispielsweise für den Kesselring ein einfacher Flacheisenring verwendet werden kann.
Durch die Verwendung von Deckringen ergeben sich glatte geschlossene Flächen an Deckel und Kessel. Die Knacken für die Verschlußschrauben werden abgedeckt, sodass für diese keine Verchromung notwendig ist. Da die Knacken bei der neuen Ausführung unter dem Deckring liegen, so ist auch eine bequeme Reinigung möglich, wobei Schmutzecken vermieden werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen geschlossenen stehenden Dampfsterilisator
Fig. 2 einen senkrechten Teilschnitt nach Linie II-II der Fig. 1
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1
In der Zeichnung ist mit 1 der Kessel eines Dampfsterilisators und mit 2 dessen Deckel bezeichnet. Beide Teile bestehen aus Kupferblech o.dgl. Der Dampfkessel 1 kann teilweise mit Wasser gefüllt sein, sodass in diesem selbst der Sterilisierdampf für das eingesetzte Sterilisiergut entwickelt wird. Er kann aber auch mit fremdem Dampf gespeist werden.
Nach der Erfindung ist am Kesselrand ein eiserner Kesselring 3 und am Deckelrand ebenfalls ein eiserner Verschlußring 4 angeordnet. Durch Umbördeln bzw. Einbördeln von Kesselrand 5 bzw. Deckelrand 6 sind diese Ringe 3 und 4 fest mit dem Kessel 1 bzw. Deckel 2 ver- bunden. Für den Kesselring 3 kann ein einfacher Flacheisenring verwendet werden. Der Ring 4 kann aus Stahlguss bestehen. Er hat wie ersichtlich ein U-Profil, wobei der Deckelrand 6 in die Nut dieses Profils eingebördelt und ferner in der Nut ein Dichtungsring 7 angeordnet ist.
Zur Verkleidung von Kesselring 3 und Verschlußring 4 sind Deckringe 8 und 9 aus Metall, z.B. verchromtem Messingguss vorgesehen. Dabei stützt sich nach Fig. 2 der Deckring 8 auf die an den Kesselring 3 angeschweissten Knacken 10 und deckt dieses und die Aussenseite des Kesselrings ab. An den Knacken 10 sind mit Bolzen 11 schwenkbare Verschlußschrauben 12 gelagert. Auch diese Lagerstellen mit den Bolzen 11 werden von dem Deckring 8 abgedeckt. Für die Schraubenbolzen 12 sind im Deckring 8 entsprechende Schlitze 13 vorgesehen. In bekannter Weise sind auf den Verschlußschrauben Muttern 14 mit Handgriff 15 angeordnet, die zum Festschrauben des Deckels auf dem Kessel dienen.
Der Deckring 8 dient nicht nur zur Verkleidung, sondern auch zur Befestigung eins bei 16 angedeuteten Schutzmantels, der eine Wärmeisolation des Sterilisators ergibt.
Wie bereits erwähnt ist auch auf dem eisernen Verschlußring 4 ein aus Metall bestehender Deckring 9 angeordnet, der nach der Zeichnung einen größeren Durchmesser aufweist und entsprechende Schlitze 17 für die Verschlußschrauben 12 hat.
Wie ferner aus der Zeichnung ersichtlich ist der
Verschluss- und Deckring 9 noch mit einem Handgriff 18 und Lagerarmen19 versehen. Mit letzteren ist der Deckel an den Knacken 20 des Deckringes 8 schwenkbar gelagert.
Beide Deckringe 8 und 9 haben im wesentlichen Winkelprofil. Sie ergeben glatte leicht zu reinigende Flächen, was aus hygienischen Gründen gerade im vorliegenden Fall von besonderer Bedeutung ist. Der Deckel 2 ist noch durch eine verchromte oder emaillierte Kappe 21 abgedeckt, die am Deckel mit einer zentralen Verschraubung 22 gehalten wird.
Aus der Zeichnung geht hervor, dass der Verschluss des Sterilisators allen statischen Anforderungen entspricht und dass demgemäss die hochbeanspruchten Teile, d.h. Kesselring und Verschlussring aus Eisen- bzw. Stahlringen bestehen, also die Verwendung kleiner Querschnitte und eines billigeren Materials ermöglichen. Metallteile, die eine geringere Festigkeit haben, sind für Verkleidungszwecke und für solche Elemente vorgesehen, die keine wesentlichen Kräfte aufzunehmen haben.

Claims (4)

1.) Dampfsterilisator, insbesondere für medizinische Zwecke, gekennzeichnet durch am Kesselrand und am Deckelrand durch Umbördeln des Kessel- bzw. Deckelrandes befestigte Eisenringe (Kesselring 3 und Verschlussring 4), an denen die Verschlußverschraubungen 12 angreifen, und Metallringe 8, 9 zur Verkleidung der äusseren sichtbaren Flächen dieser Eisenringe.
2.) Dampfsterilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der am Kesselrand befestigte Kesselring 3 aus einem Flacheisenring mit angeschweissten Knacken 10 zur schwenkabren Lagerung der Verschlußschrauben 12 besteht und ein sich auf diesen Knacken abstützender und diese, sowie dem Kesselring verkleidender Deckring 8 vorgesehen ist, der Schlitze 13 für die Verschlußschrauben aufweist und zur Befestigung eines Schutzmantels 16 dient.
3.) Dampfsterilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die zur Aufnahme einer Ringdichtung 7 vorgesehene Nut des U-Profil aufweisenden Verschlußringes 4 der Deckelrand 6 eingebördelt und auf diesem Verschlußring ein winkelförmiger Deckring 9 von grösserem Durchmesser angeordnet ist, der Schlitze 17 für die Verschlußschrauben aufweist.
4.) Dampfsterilisator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckring 9 einen Handgriff 18 und Lagerarme 7 zur schwenkbaren Deckellagerung am Kesseldeckring 8 aufweist.

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