DE585083C - Waermflasche, Leibwaermer o. dgl. - Google Patents
Waermflasche, Leibwaermer o. dgl.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
- Wärmflasche, Leibwärmer o. dgl. . Wärmflaschen werden, um die Wärme länger zu erhalten, mit einer Isolierschicht zwischen zwei Mänteln hergestellt. Das bedingt ein- im gewissen Maße teures Verfahren, so daß es sich .im wesentlichen nur für solche Wärmflaschen eignet, für die sich ein annehmbarer Preis erzielen läßt. Andererseits ist es bei Wärmflaschen sehr wichtig, sie wenigstens in gewissem Ausmaße gegen Wärmeabgabe zu isolieren, namentlich an der Unterseite, bei Leibwärmern wieder hingegen an der Oberseite, denn Wärmflaschen werden in der Regel- aufgesetzt, so daß ihre Wärmeabgabe nach untenhin nicht erwünscht ist. Leibwärmer werden dagegen wieder auf den Leib gelegt, so daß hier die Wärmeabgabe nach 'oben hin möglichst gehemmt werden müßte.
- Gemäß der Erfindung wird die Isolierung der Wärmflaschen dadurch erzielt, daß die Isolierschicht aus einer betonartig erhärtenden Masse, gegebenenfalls mit Metalleinlagen, besteht, die an der Wärmflaschenschale befestigt ist oder darin infolge ihrer Beschaffenheit von selbst hält. Es ist dadurch möglich, die Isolierung auf äußerst einfache, wohlfeile Art zu erzielen, so daß sich der Preis der Wärmflaschen, der an sich äußerst gedrückt ist, in wirtschaftlich tragbaren Grenzen halten läßt. Die isolierende Schicht könnte dabei auch von ,einem .Schutzrahmen gehalten sein. Ist die Isolierung der Wärmflasche auf ihrer ganzen Ausdehnung erwünscht, so empfiehlt es sich, nach der Wärmflaschenform gepreßte Schalen aus isolierendem Stoff, z. B. Asbestschiefer, Asbestzement o.,dgl., zu verwenden. Diese Schalen erfordern in der Regel keine besondere Befestigung am Metall der Wärmflasche, da sie in sich zusammenhalten und durch die Wärmflaschenschalen die gegenseitige Verbindung erhalten. Bei Leibwärmern kann es genügen, um ihre schnelle Abkühlung zu verhindern, lediglich die Decke mit einer solchen schalenförmigen Einlage zu versehen.
- Die Zeichnung stellt die Erfindung in Abb. r bis q. im senkrechten Schnitt in vier Ausführungsbeispielen von Wärmflaschen dar.
- Abb.5 ist ein Querschnitt durch einen Leibwärmer.
- Die Wärmflasche besteht, wie üblich, aus den beiden Schalen a und b, die am Stoß c in beliebiger Weise dicht verbunden sind, z. B. durch Falzen, Löten, Schweißen o. dgl. Beide Schalen werden zweckmäßig vor der Vereinigung durch 'Verzinken oder auf andere Weise rostschützend überzogen. Die obere Schale a trägt, wie üblich, den Füllstutzen d. An der unteren Schale b ist nun eine Einlage e aus isolierendem Werkstoff, z. B. Beton, Kunstharz, gegen Wassereinwirkung geschütztem Preßspan, Hartpappe, Hartgummi, Asbestschiefer o. dgl., angebracht. Damit sich die Einlage e von der Schale b nicht löst, sofern sie daran nicht von selbst hält, wird sie zweckmäßig mittels eines Rahmens f aus vollem oder gelochtem Blech gehalten, der z. B. vorher angelötet o. dgl. ist und mitverzinkt sein kann und durch dessen Löcher die isolierende Masse eingebracht werden kann, so daß diese dann erhärten kann. Die Einlage e könnte jedoch auch aus einem Preßstück aus isolierendem Stoff bestehen, das durch den Rahmen f oder einen Blechkranz gehalten ist. Salzgemische werden durch einen mit der Wärmflasche dicht verbundenen geschlossenen Rahmen f wasserdicht abgeschlossen.
- In anderen Fällen könnte, wie in Abb. a angedeutet, mit der unteren Schale b eine z. B. aus Drahtschrauben g bestehende Metalleinlage verbunden sein, die als Traggerippe für die Isoliermasse e dient.
- Nach dem Beispiel in Abb. 3 ist die Isoliereinlage e zu einer Hohlsäule 1a hochgezogen; die bis an den Füllstutzen d greift bzw. dessen untere Fortsetzung bildet. Die Hohlsäule la besitzt Löcher la', so daß das Wasser die Flasche ausfüllen und diese auch geleert werden kann. Auch diese Hohlsäule h könnte durch einen entsprechend geformten Metallhohlkörper i mit der unteren Schale b verbunden sein, sofern der Isolierkörper nicht in sich bereits genügend starr und haltbar ist. Auch könnte die Stützsäule h. noch innen durch einen Metallkörper i' ausgesteift sein.
- In anderen Fällen ist es zweckmäßig, an Stelle einer nur die untere Schale b aussteifenden Einlage zwei Schalen k, k' z. B. aus Asbestzement oder Asbestschiefer zu verwenden, die am Stoß c mit einem Falz ineinandergreifen können und keine besondere Befestigung an den Wärmflaschenschalen a und b benötigen. Es genügt auch, wenn nur eine Schale eingebaut wird, die etwas über den Falz c hinweggreift, und zwar entweder eine obere Schale k oder eine untere Schale k', so daß sie gleichfalls von der einen äußeren Schale a bzw. b vollständig und von der anderen über den Falz c hinaus noch ein gewisses Stück erfaßt ist. Auch eine solche Halbschale hätte ohne besondere Befestigungsmittel in der Wärmflasche ausreichenden Halt.
- Bei Leibwärmern wird es vielfach genügen, wenn nur die Decke Z (Abb. 5) durch eine isolierende Einlage in gegen die schnelle Abkühlung geschützt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Wärmflasche, Leibwärmer o. dgl. mit an den der Ausbeulung vornehmlich ausgesetzten Stellen angeordneter Einlageschicht aus isolierendem oder wärmespeicherndem Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht aus einer betonartig erhärtenden Masse, gegebenenfalls mit Metalleinlagen, besteht, die an der Wärmflaschenschale befestigt ist oder darin infolge ihrer Beschaffenheit von selbst hält. z. Wärmflasche, Leibwärmer o. dgl. nach Anspruch f, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierende Schicht von einem sie überdeckenden Schutzrahmen (f) festgehalten ist. 3. Wärmflasche, Leibwärmer o. dgl. nach Anspruch z und a, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierende Schicht aus einer oder mehreren in sich starren, nach der Wärmflaschenform gebildeten Preßschalen besteht. q.. Wärmflasche, Leibwärmer o. dgl. nach Anspruch 3 mit einer Preßschale, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßschale bis über den die beiden Wärmflaschenhälften verbindenden Falz (c) hinausgreift. 5. Wärmflasche, Leibwärmer o. dgl. nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus zwei sich zu einem Hohlkörper ergänzenden Preßschalen besteht. 6. Wärmflasche, Leibwärmer o. dgl. nach Anspruch z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Decke durch eine isolierende bzw. wärmespeichernde Einlage verstärkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK128048D DE585083C (de) | 1932-12-07 | 1932-12-07 | Waermflasche, Leibwaermer o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK128048D DE585083C (de) | 1932-12-07 | 1932-12-07 | Waermflasche, Leibwaermer o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE585083C true DE585083C (de) | 1933-09-28 |
Family
ID=7246519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK128048D Expired DE585083C (de) | 1932-12-07 | 1932-12-07 | Waermflasche, Leibwaermer o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE585083C (de) |
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1932
- 1932-12-07 DE DEK128048D patent/DE585083C/de not_active Expired
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