DE658215C - Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech - Google Patents

Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech

Info

Publication number
DE658215C
DE658215C DEJ53957D DEJ0053957D DE658215C DE 658215 C DE658215 C DE 658215C DE J53957 D DEJ53957 D DE J53957D DE J0053957 D DEJ0053957 D DE J0053957D DE 658215 C DE658215 C DE 658215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
edge
pot
cooking pot
aluminum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ53957D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO GENRICH
Original Assignee
OTTO GENRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO GENRICH filed Critical OTTO GENRICH
Priority to DEJ53957D priority Critical patent/DE658215C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE658215C publication Critical patent/DE658215C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06Lids or covers for cooking-vessels
    • A47J36/08Lids or covers for cooking-vessels for draining liquids from vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Containers Opened By Tearing Frangible Portions (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech Kochtöpfe werden häufig mit Bajonettverschlußdeckeln versehen. Durch diese Anordnung wird entweder der Zweck verfolgt, ein Garmachen der Speisen unter Druck zu erzielen oder ein einfaches Festhalben des Deckels beim Abgießen des Siedewassers zu bewirken. Das Kochen unter Druck geschieht in druckfesten Gefäßen aus Güßeis@en o. dgl., bei denen die Verschlußflächen und. Verschlußteile im Wege der teueren spanabhebenden Bearbeitung erzeugt werden.
  • Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf Kochtöpfe, die aus Blech hergestellt sind und deren Bearbeitung durch Rollen, Drükken, Ziehen usw. erfolgt. Man hat bisher die schrägen Anzugsflächen für den Bajonettverschluß im Topfrande angeordnet -und sie durch Ausstanzen oder Drücken erzeugt. Diese Ausführung ist indessen nicht zweckmäßig, weil sich Durchbrechungen des Topfrandes oder Vertiefungen darin ergeben. Erstere verhindern ;ein sauberes Ausschütten oder Ausgießen des Topfinhaltes, die anderen erschweren das Sauberhalten, weil sich in ihnen leicht Speisereste festsetzen. Außerdem bereitet @es einige Schwierigkeiten, die Teile des Bajonettverschlusses bei dieser Anordnung miteinander in Eingriff zu bringen. Es ist zwar bekanntgeworden, an Blechtöpfen Aussparungen am Deckel und Vorsprünge am Topfrand anzubringen, jedoch wurde hierbei lediglich beabsichtigt, .ein Herabfallen des losen Deckels durch den Drehverschluß beim Abgießen der Kochflüssigkeit zu verhindern, denn diese Bajonettverschlüsse 'besaßen keinen Anzug, der ein Festziehen des Deckels bewirken konnte.
  • Erfindungsgemäß ist bei einem aus Blech, insbesondere Aluminiumblech, hergestellten Kochtopf mit am Deckel angebrachten Anzugsflächen der Deckelrand mit einer spiralig eingerollten Wulst versehen, in die die Aussparungen eingestanzt und die schrägen Flächen eingedrückt sind. Die Anzugsflächen sind beiderseits der Aussparungen vorhanden, erstrecken sich nur über unmittelbar neben diesen liegende Teile des Dieckelrandes und sind in mindestens dreifacher Anordnung vorgesehen. Es genügt daher ein geringes Drehen des Deckels in der einen oder anderen Richtung, -um ihn unter den in den Topfrand gedrückten Vorsprüngen festzuklemmen, und es wird ein festes Aufliegen des Deckels auf dem Topfrand gewährleistet, so daß ein Kochen unter Druck möglich ist. Durch den mit der Deckelfläche aus einem Stück bestehenden vollen Rand wird eine außerordentlich hohe Widerstandsfähigkeit erreicht, die mit Rücksicht auf die Pressung zwischen den VerschMteilen von Nutzen ist und ein sattes Anliegen des Deckels auf seinem Sitz auf dem ganzen Umfang ermöglicht. Diese Herstellungsweise hat eine weitgehende Werkstoffersparnis zur Folge, weil die Verwendung dünneren Bleches ermöglicht wird, ohne daß dies nachteilig in Erscheinung tritt. Infolge des festen Anliegens des Deckels auf seinem Sitz ergibt sich ,außerdem ein dichter Abschluß des Topfinnern, so daß der Topf auch zum Kochen unter Druck geeignet ist, wenn seine sonstige Beschaffenheit diese Verweh=,' dang gestattet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in, einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen Abb. i den Deckel,. Abb. 2 den Kochtopf, Abb. 3 bis 5 die Ausbildung der am Deckel sitzenden Verschlußteile im Schnitt,- in Seitenansicht und in Draufsicht -und Abb.6 einen Schnitt durch den Rand des Topfes.
  • Der Deckel gemäß Abb. i weist einen spiralig eingerollten Rand a auf, der innen vollständig mit Werkstoff ausgefüllt ist, wie dies aus Abb.3 hervorgeht. Im Deckel sind Öffnungen b vorgesehen, die durch eine gelenkig angebrachte Klappe c dicht verschließbar sind. An vier über Kreuz liegenden Stellen d des Deckelrandes sind in der Wulst durch Drücken Vertiefungen erzeugt, deren Querschnitt .aus der Abb. q. ersichtlich ist. Danach ist die Wulst an der Stelle i am tiefsten niedergedrückt rund zu beiden Seiten dieser Stelle! befinden sich ansteigende Flächen/. An der Stelle i ist ferner eine runde Ausstanzung e angebracht, deren Gestalt und Lage aus Abb.5 zu entnehmen ist. Durch Drücken der Vertiefung f,i ergibt sich eine Verbreiterung (k in Abb.5) der Randwulsta und damit ein größerer Raum für die Unterbringung der Ausklinkung e.
  • Der in Abb.2 gezeigte Topf besitzt nicht weit von dem oberen Rande eine Sicke g, deren oberer Rand :eine waagerechte Auflagefläche für den Deckelrand bildet. Zwischen der Sicke g :und der Topföffnung sind in zweckdienlicher Höhe halbkugelige Ausbeulungen h angebracht, die nach innen vorragen !und deren Winkellage derjenigen der Ausschnittee am Deckel entspricht. Beim Aufsetzen des Deckels treten die Vorsprünge lt durch die Aussparungene hindurch, und wenn nun der Deckel, nachdem er auf dem Sickenrand aufliegt, in irgendeiner Richtung verdreht wird, erfolgt ein dichter Abschluß zwischen Deckel und Sickenrand durch das Klemmen der Schrägflächen f unter den Vorsprüngen lt. . Durch Drehen in entgegengesetzter Richtung kann der Verschluß wieder gelöst und der Deckel abgehoben werden. Abb. 6 zeigt einen Schnitt durch den Topfrand bei aufgelegtem Deckel. Der Querschnitt der Sicke hat hier nicht die übliche :.,halbrunde Form, sondern annähernd Viertelkreisform, so daß eine gerade flache Auf-.lagefl.äche für den Deckelrand entsteht.. Info@ie dieser Anordnung ergibt sich eine bessereund größere Abdichtungsfläche -und damit ein vorzüglicher Abschluß des Topfinnern bei angezogenem Deckel.
  • Sind der Topf und der Deckel aus verhältnismäßig weichem Metall, z. B. aus Aluminiumblech, hergestellt, so wird ihre Oberfläche durch an sich bekannte Verfahren mit einem Überzug aus Metalloxyd versehen. Das hat den Vorteil, daß die Dichtungsflächen durch die Reibung und den Druck beim Aufsetzen und Abnehmen des Deckels nicht so leicht abgenutzt und beschädigt werden, wie es bei Verwendung blanker Metallflächen infolge der Weichheit z. B. des Aluminiums der Fall sein würde. Das Gefäß bleibt daher länger dicht und betriebsfähig. Außerdem haben Versuche gezeigt, daß oxydüberzogene Aluminiumtöpfe leichter zu reinigen und sauber zu halten sind, da die Speisen sich nicht so leicht ansetzen wie gerade in Aluminiumtöpfen mit reiner metallischer Oberfläche.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRLCHr: i. Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech, mit Aussparungen am Deckel, die mit Vorsprüngen am Innenrand des Topfes drehverschlußartig zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelrand (9) mit einer spiralig eingerollten vollen Wulst versehen ist, in die die Aussparungen (e) eingestanzt ,und die Anzugsflächen (i) eingedrückt sind.
  2. 2. Kochtopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. die Verschlußteile (e, f, h) zwecks dichten Aufliegens des Deckels (a) auf dem Topfrand in mindestens dreifacher Anordnung vorgesehen sind, und daß die schrägen Anzugsflächen (f) beiderseits der Aussparungen (e) liegen und sich nur über unmittelbar neben denselben liegende Teile des Deckelrandes (a) erstrecken.
  3. 3. Kochtopf nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Topf und der Deckel mit einem Überzug aus Metalloxyd versehen sind.
DEJ53957D 1935-12-24 1935-12-24 Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech Expired DE658215C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ53957D DE658215C (de) 1935-12-24 1935-12-24 Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ53957D DE658215C (de) 1935-12-24 1935-12-24 Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE658215C true DE658215C (de) 1938-03-24

Family

ID=7206984

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ53957D Expired DE658215C (de) 1935-12-24 1935-12-24 Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE658215C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743050C (de) * 1940-10-17 1943-12-17 Bruno Hahn Kochtopf mit bajonettartigem Deckelverschluss

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743050C (de) * 1940-10-17 1943-12-17 Bruno Hahn Kochtopf mit bajonettartigem Deckelverschluss

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2534709C3 (de) Dampfdruckkochtopf
DE658215C (de) Kochtopf aus Blech, insbesondere Aluminiumblech
DE645702C (de) Deckelverschluss fuer Schnellkochtoepfe
DE455127C (de) Kochgeschirr mit innerem Verschluss
DE534591C (de) Siebartiger Deckel fuer Kochtoepfe und Bratpfannen, der durch Zusatzringe vergroessertwerden kann
DE486566C (de) Haltevorrichtung fuer den Deckel von Kochgefaessen
DE743050C (de) Kochtopf mit bajonettartigem Deckelverschluss
DE826702C (de) Verschluss fuer topfartige Gebrauchsgegenstaende
DE9408536U1 (de) Kochtopf
DE1361211U (de)
DE2001195A1 (de) Kochtopf mit durch Verdrehen des Deckels bildbaren Deckeloeffnungen
DE353527C (de) Abnehmbare Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern, insbesondere von Metallgefaessen
DE547020C (de) UEbergussvorrichtung fuer Waeschekochkessel
DE548697C (de) Schraubverschluss fuer durch Unterdruck verschlossene Gefaesse
DE465707C (de) Topf mit dichtem Verschlussdeckel zum Kochen von Speisen und fuer andere Zwecke
DE10163440B4 (de) Vorrichtung mit einem Deckel
AT312841B (de) Drucktopf, insbesondere Druckkochtopf
CH147031A (de) Papin'scher Topf.
AT110822B (de) Verschluß für Kochgeschirre.
DE853242C (de) Mit einer Tuelle versehenes Kochgefaess und Verfahren zu seiner Herstellung
CH321817A (de) Dampfdruckkochtopf
DE1963574U (de) Kochtopfdeckel.
DE926030C (de) Dampfdruck-Kochtopf
AT131078B (de) Deckel für Gefäße, insbesondere Kochgeschirre.
DE658256C (de) Blankgluehtopf mit Innen- und Aussendeckel