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Deckel für Gefässe, insbesondere liochgeschirre.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Deckel für Gefässe, insbesondere Koehgesehirre, welche mit einer verschliessbaren Ausgussöffnung zum Abseihen der ausfliessenden Flüssigkeit und mit einem Sieb versehen sind. Bei den bekannten Deckeln wird entweder das Sieb durch Lochungen im Deckelboden gebildet oder es ist ein nur die Ausgussöffnung überdeckendes, aber starr am Deckelboden befestigtes Sieb vorgesehen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Deckel dieser Art, welcher darin besteht, dass das Sieb auswechselbar angeordnet ist, um es allenfalls gemäss der Grösse der jeweils abzuseheidenden festen Bestandteile gegen ein anderes mit entsprechenden Sieböffnungen austauschen zu können.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Deckel für Gefässe, insbesondere Kochgeschirre in Seitenansicht, Fig. 2 im Schnitt in einer um 90 gedrehten Stellung und Fig. 3 in Draufsicht.
Der Deckel für Gefässe, insbesondere Kochgeschirre besteht in bekannter Weise aus einem mit einem Tragbügel a versehenen Boden b, an dessen Rand ein in das Gefäss c hineinreichender Flansch o ! befestigt ist. Im Boden b ist eine z. B. schlitzförmige Öffnung e vorgesehen, welche nach aussen hin von einem Ausgusssehnabel f umgeben ist und im Bedarfsfalle durch einen um einen Bolzen g verschwenkbaren Riegel A verschlossen werden kann. Auf einen von der Innenseite des Bodens b abstehenden Schraubenbolzen i ist ein dem lichten Durchmesser des Flansches il entsprechendes Sieb aufschiebbar, das unter der Wirkung der Flügelmutter l des Sehraubenbolzens i gegen eine ringförmige Einschnürung m des Flansches d gehalten wird.
Damit der Deckel auch unter dem Drucke des sich beim Neigen des Gefässes c gegen das Sieb k legenden Gutes fest mit dem Gefässe verbunden bleibt, ist der Tragbügel a durch seitlich über den Rand des Bodens b vorspringende und nach unten gebogene Ansätze n verlängert, welche mit je einem Ausschnitt o die Henkel p des Gefässes c bei entsprechender Drehung des Deckels nach Art eines Bajonettverschlusses umgreifen.
Nachdem das zu kochende Gut in das Gefäss c geschüttet wurde, setzt man den Deckel auf und befestigt ihn an den Henkeln p. Die Öffnung e wird mit Hilfe des Riegels h so lange verschlossen gehalten, bis die Flüssigkeit zu sieden beginnt, worauf der Riegel h von der Öffnung e zurückgezogen wird, um ein unzulässiges Ansteigen des Druckes im Gefässe c hintanzuhalten. Zum Abseihen der Flüssigkeit hat man nur das Gefäss c zu neigen, was zur Folge hat, dass die Flüssigkeit durch die Öffnung e hindurch über den
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zurückgehalten werden.
Gemäss der Grösse der abzuscheidenden festen Bestandteile kann das Sieb k nach Lüften der Flügelmutter I gegen ein anderes mit entsprechenden Sieböffnungen ausgetauscht werden.
Für Gefässe c mit nur einem Henkel p verläuft der Tragbügel a in Richtung des Ausgussschnabels
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Deckel für Gefässe, insbesondere Kochgeschirre, der mit einer verschliessbaren Ausgussöffnung zum Abseihen der ausfliessenden Flüssigkeit und mit einem Sieb versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb auswechselbar angeordnet ist.
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