DEP0047890DA - Kupplung für elektrische Schalter mit Betätigungswelle - Google Patents
Kupplung für elektrische Schalter mit BetätigungswelleInfo
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Description
M SCHNEIDER
DR. A. EITEL
DR. A. EITEL
NÜRNBERG
εs.nr.3758/48. Nürnberg, den Ii.Juni,
Firma Peterreins ά Co. Schwabach. iMÖrdl.iiinsiS trass e 34-36 Kupplung für elektrische Schalter ψ
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine .kupplung für elektrische Schalter, welche mit einer Welle zur üewegung der kontaktbrücken
versehen sind. Solche Kupplungen, deren Teile unter 1/irkung von .Federn wirksam sind, dienen dazu, beim Ausschalten zur
Vermeidung von Lichtbogen eine rasche i'rennung der Kontakte zu ermöglichen.
Die Erfindung bezweckt eine i'ertigungsmässig sehr einfache und wirkungsmässig sehr günstige Ausbildung einer solchen
kupplung. Sie zielt ausserdem darauf ab, Schraubenfedern verwendbar zu machen, welche la^icht beschaffbar, anbringbar und
auswechselbar sind. Sie besteht darin, dass die beiden L.upplungsglieder, von welchen das eine an der zu drehenden Welle,
das andere an dem in der .tiegel von tiand betätigten Antriebsglied angreift, durch radial zur Welle verlaufende Schraubenfedern
miteinander verbunden sind. Diese greifen aussen an zwei diametralen Armen des Antriebsgliedea und innen, diametral gegenüber
liegend, an einer Scheibe der .Betätigungsteile an.
Vorzugsweise ist die Ausbildung so getroffen, dass gis
ist Antriebsglied eine Hülse dient, die gleichachsig zur »jeHe/und äie bei Handbetätigung in einen handgriff übergeht. Diese Hülse
ermöglicht es, die mit ihr verbundenen, diametralen Arme ein-
stückig mit ihr zu machen,indem sie durco L°ngsschiitzung in Z7i/ei Lappen unterteilt vvird, welche entgegengesetzt umgebogen
werden*
Die Erfindung kann derart verwirklicht iverden, dass die beiden Scnraubenfederti genau radial verlaufen, m weichem .b'alit'
sowonl die inneren als auch die äusseren Angriffspunkte beider federn auf einem Durchmesser liegen. Vorzugsweise werden
jedoch die beiden Schraubenfedern derart angebracht, dass sie etwas von der radialen Hiebtang abweichen. Dabei liegen ihre
inneren Angriffspunkte seitlich des Durchmessers,der durch die äusseren Angriffspunkte der beiden Federn geht, üei dieser Ausbildung
werden die Federn früher unter Spannung gesetzt mit dem Erfolg, dass die-iiontaktbrücken bei der irennung von den
Kontaktgliedern in verstärktem Masse beschleunigt werden. Die Schraubenfedern sind in diesem J?alle im Augenblicke inrer
Wirksamkeit ungefähr tangential zur .betätigungsteile gerichtet, die üräf teverhältnisse sind infolgedessen besonders günstig-s-
Ss ist möglich, die mit der .betätigungsteile verbundene Scheibe mit Anschlägen zu versehen, welche in den üewegungsbereich
der diametralen Arme des Antriebsgliedes einragen, sodass diese Scheibe unter dem Druck der Antriebsgliedarme bereits
vor dem üfirksamwerden der ochraubenfedern in Brehung versetzt wird»
Eine gemäss der Erfindung ausgebildete kupplung fur elektrische Schalter zeichnet sich durch i<ire bauliche Einfachheit
aus. Es sind ausser einer drehbar gelagerten, mit angebogenen Armen ausgerüsteten tiüise nur. zwei Schraubenfeder^ und ein(3. mit
der üetätigungsv/elle zu verbindende Scheibe erforderlich, infolgedessen besitzt die ivuppiung einen auffallend geringen
Baumbedarf. Sie ist im Schalter unterzubringen, ohne dfus dessen Abmessung ^taktisch vergröseert zu werden braucht.
Sie erfindungsgemäss benutzten Scnraubenfedern tie ten den Vorteil, dass sie leicht einhängbar und gegebenenfalls auswechselbar
sind. Sie ermöglichen aueh eine einfache ünpasjung der federkraft an die jeweiligen Bedürfnisse durch Wahl kürzerer
oder längerer federn.
Die Zeichnung veranschaulicht in schematischar üarstel-■lung zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Bs zeigt
Fig.l eine Seitenansicht einer üuoplung eines elektrischen Schalters,
Pig.2 eine Sraufsieht dazu mit teilweisem Schnitt durch den Schalter,
Fig.3 eine Seitenansicht einer anderen Ausbildungsform,
ii'ig.4 eine Sraufsieht dazu mit teilweise^ Schnitt durch den Schalter,
iJ'ig.5 eine Seitenansicht während des Ausschaltvorganges.
Die Grundplatte 1 nimmt zwei gegenüber liegende Tragvj and θ 2 auf, von welchen auf der Zeichnung nur eine sichtbar
ist. Die Grundplatte und die beiden fragwände bilden das ungefähr u-fcrmige Traggestell des Schalters.
Zwischen den beiden '//anden 2 befindet sich die uetätigungsiselle 3, welche Kontaktbrücken Iff trägt, die mit zweckvoll
mit Klemmbacken versehenen, auf der Zeichnung nicht dargestellten Kontakten zusammenwirkt, die an den iragleisten
4, 5 und 6 sitzen, welche an den beiden Meitemvänden Z befestigt sind. Die Welle 3 ist in der nicht gezeichnten Seitenwand
des'Schaltergestelis drehbar gelagert. Sie kann auf dieser Seite mit einer die verschiedenen Schaltstellungen festlegenden
Hasteneinrichtung versehen sein.
Auf der anderen Seite der ..!slle 3 ist ihr eine vorgeschaltet, welche sie mit dem Antriebsglied 7 verbindet,
das vorzugsweise eine in der betreffenden Seitenwand 'd drehbar gelagerte Hülse ist. An diese schliesst der Handgriff 0 an. ±n
dieser fiUise ibt die uelle 3 drehbar gelagert. Die Antriebsglie^- flülse 7 ist mit zwei diametralen armen B und -.>
versehen, welch^ z^veckvoll dadurch erzeugt sind, dass die ursprünglich entspree
chend lang ausgebildete Hülse mittels zweier LMngsschlitze in z^ei Lappen unterteilt ist und diese darm rechtwinklig aur
tiüifflachse angebogen sind. An diesen' Armen ο und -1' greifen die
beiden Schraubenfedern 10 und 11 mit ihren äusseren ^nden an.
üeirn Ausfiihrungsbeiupiel gemäss i'ig. 1 und 'd sind die beiden Schraubenfedern 10 und 11 genau radial angeordnet. Sie greifen
mit ihren Bnden an einer Scheibe Vd sri, die fest aul der i'/elle 3 sitzt. Es liegen samit die beiden äuseeren und die beiden
inneren Angriffspunkte beider Schraubenfedern auf einem Durehmesser.
Von dieser Ausbildung weicht das Ausführungsbeispiel nach i'ig. 3-5 dadurch ab, dass die Schraubenfedern Iu und Ii nicht
genau radial verlaufen, ihre inneren Angriffspunkte vielmehr seitlich des Durchmessers liegen, der durch die beiden äuessren
"Angriffspunkte der federn geht. Die Dichtung der beiden Schraubenfedern nähert sich somit derjenigen einer Tangente. Jenn die
ledern gespannt sind, so ist die tangentiale Kicntung, wie Fig.l zeigt, praktisch gegeben.
Beim Schalter gemäss Pig.3 - 5 1.31 auss"Bexm die Suh.eibG i'd anders- i.ubgebildet. Diüoü Schaibe ist mit Ancciuägen 18, Li, Ib
und. 16 versehen, welche im ■oeiiesuniisbersich der Arme ο ulcI y
liegen. Biese drücken , ^erm das= imtriebs^liad 7 gsdrant wird, gegen die Anschläge 13 und I-* beiu; Einschaltvorgsng und gegen
die Anschläge 15 und 16 beim Ausschaltvorgang. Infolgedessen .vird die Scheibe 12, somit die. i/slie o, se'"!θη in Drehung versetzt,
bevor die FsderGpannung wirksam wird. Die beiden federn lü und 11 werden beim Husschaltvorgang unter Zug gesetzt. Dia
dadurch erzielte Federsoannung bewirkt, dass im Au^enb der trennung der Kontakte die Drehbewegung d^r Scheibe 12, mithin
der -'eile S ausserordentlich bescüleunigt wird, also rucüartig erfolgt. Es wird daher die ivontaktbriicke von den Kontakten
ebenfalls ruckartig gelöst. Dad Liren wird ein etwaiger Lichtbogen sogleich nach Entstehung abgerissen.
Während beim Ausführungsbeispiei nach i'ig. 3-D beim Einschaltvorgang keine ieder^ipannung wirksam wird, kommt diese ,
wenn gemäss J1Ig. 1 und 2 die Schraubenfedern genau radial angeordnet
sind, auch beim Einschalten zur ü-eltung.
Sa empfiehlt aich in jedem Fall, die Schraubeni'edern mit einer gewissen Vorspannung einzusetzen.
Claims (6)
1) Kupplung für elektrische Schelter mit -ßetäti^ungsv.eiie, dadurch gekennzeichnet, dass dis b-jiden LuLvlungsglieder
von welchen das eine an der zu drehenden ;.eiie, des andere an den; betätigten Antriebs^lied nngreii'', d ure ti radial
3U21 '.jelle v- rlaufende Schraubenfedem miteinander verbunden sind.
2) Kupplung fur elektrische Schalter ηac η Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federn aussen an zwei diametralen
Armen des ikitriebsgliedes, innen diametral gegenüber liegend an einer Scheibe der -betätigungsteile angreifen.
3) Kupplung für elektrische Schalter nach Ansprüchen ι und <;, dadurch gekennzeichnet, dass das .Antriebs^lied eine aur
Welle gleiehachsige üulse ist*
4j Kupplung fur elektrische Schalter nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die diametralen Arme, der Antriebsglied-Hülee
dadurch gebildet sind, dass diese dulse durch Längsschlitzung in zwei Lap-..;en unterteilt ist und
diese entgegengesetzt umgebogen sind.
5) Kupplung für elektrische Schalter nach Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die äusseren als auch
die inneren Angriffspunkte zweier zusammengehörender Scbraubenfedern auf einem Durchmesser liegen.
6) Kupplung für elektrische Schalter nach Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden .susammungenörenden
Schraubenfedern nicht genau radial gerichtet sind, sondern ihr innerer Angriffspunkt seitlich des durch die äuseeren
Angriffspunkte gehenden Durchmessers liegt.
7) Kupplung für elektrische Schälter nach Ansprüchen 1-6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsscheibe der retätigungsv.elle nit ir. den te vnegungs be reich der rinne des
Antriebsijliüdes einragenden Anschlägen versehen ist, derart, dass die Kupplungsscheibe unter dem Druck dieser ärn vor ''..'irkssirtwordeu der Sehr· ubenfedern in Brenun^ Vüroetz4· wird.
7) Kupplung für elektrische Schälter nach Ansprüchen 1-6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsscheibe der retätigungsv.elle nit ir. den te vnegungs be reich der rinne des
Antriebsijliüdes einragenden Anschlägen versehen ist, derart, dass die Kupplungsscheibe unter dem Druck dieser ärn vor ''..'irkssirtwordeu der Sehr· ubenfedern in Brenun^ Vüroetz4· wird.
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