DEP0047884DA - Bohrhammer, Niethammer o. dgl. - Google Patents

Bohrhammer, Niethammer o. dgl.

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DEP0047884DA
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DE
Germany
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hammer
riveting
rotary
handle part
tab
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Expired
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English (en)
Inventor
Paul Wülfrath Wehrmann (Rhld.)
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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Bohrhammer, Niethammer.
In Bergwerken, Steinbrüchen, im Hüttenwesen usw. sind Bohrhämmer und Niethämmer im Gebrauch. Dieselben vibrieren beim Gebrauch sehr stark und übertragen diese dauernden starken Vibrationen und Erschütterungen auf den Körper des mit diesen Bohrhämmern Arbeitenden. Insbesondere wirken sich diese dauernden Vibrationen und Erschütterungen verstärkt auf Hände, Arme und deren Gelenke, sowie auf die Brust aus, wodurch erhebliche gesundheitsschädigende Nachteile entstehen. Diese gesunheitsschädigenden Nachteile können dauernde Folgen haben und bedingen eine Leistungsminderung durch öfteres Aussetzen infolge Krankheit und in vielen Fällen auch dauernde Unfähigkeit, weiter mit einem Bohr- oder Niethammer zu arbeiten.
Diese Nachteile zu beseitigen ist der Zweck der Erfindung. Sie besteht darin, dass die beim Gebrauch eines Bohrhammers, Niethammers o.dgl. auftretenden Vibrationen und Erschütterungen in jeder Bohr- oder Nietlage dadurch abgefangen oder stark reduziert werden, dass der Griffteil nicht starr mit dem Hammer verbunden ist, sondern in längsaxialen Führungen gelagert und in bieden Führungsrichtungen durch eine Federung abgestützt ist. Für diese Griffteillagerung bedarf der Bohr-, Niethammer o.dgl. keiner Umkonstruktion.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt:
Abb. 1 die Vorderansicht eines Bohrhammer-Oberteils mit zwischen Schraubenfedern lagernd angeordnetem Griffteil,
Abb. 2 die Seitenansicht des Bohrhammers nach Abb. 1, teilweise im Schnitt A-B,
Abb. 3 die Draufsicht nach Abb. 1, teilweise im Schnitt,
Abb. 4 einen Schnitt C-D aus Abb. 1.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Griffteil handelt es sich nur um ein Ausführungsbeispiel. Die Griffteilanordnung am Hammer mit federnder Wirkung statt als starre Verbindung kann auch auf andere Weise erfolgen. Zum Beispiel kann eine Blattfederanordnung an Stelle der Lasche 2 (Abb. 1) ohne zusätzliche Anwendung von Schraubenfedern in Frage kommen o.dgl.
Am Bohrhammer 1 sitzt fest verbunden die Lasche 2, welche mit ihren Enden 5 zwischen den eingesetzten Federpaaren 3 des Griffteiles 4 lagert und in den Führungsschlitzen 6 des Griffteiles geführt ist. Die Federn 3 sitzen mit Vorspannung zwischen den Nocken 7. Die Laschenenden 5 tragen die Schalen 8, welche die Führungsschlitze 6 gegen Staubeindrang schützen und zur Führung des Griffteiles 4 beitragen.
Die Arbeitsweise des Hammers ist die gleiche wie bisher. Beim Ausführungsbeispiel lagert die Lasche 2 zwischen zwei vorgespannten Schraubenfederpaaren, welche die Erschütterungen abfangen oder stark reduzieren. Die Wirkung wird noch erhöht, wenn die Lasche 2 auf Blattfedern gebildet ist, welche die auftretenden Erschütterungen gleichfalls dämpfen.

Claims (1)

  1. Anspruch 1:
    Bohrhammer, Niethammer o.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil über eine Federung am Hammer angeordnet ist.
    Anspruch 2:
    Hammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil an zwei Seiten des Hammers in Längsführungen gleitend gelagert ist und die Federung aus je zwei koaxial liegenden, vorzugsweise vorgespannten Schraubenfedern besteht, zwischen denen je ein Ende (5) einer mit dem Hammergehäuse fest verbundenen Lasche (2) gelagert ist.
    Anspruch 3:
    Hammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federung aus einer Blattfeder besteht und insbesondere die mit dem Hammer fest verbundene Lasche (2) zusätzlich als solche ausgebildet ist.

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