AT126097B - Schlagwerkzeug. - Google Patents

Schlagwerkzeug.

Info

Publication number
AT126097B
AT126097B AT126097DA AT126097B AT 126097 B AT126097 B AT 126097B AT 126097D A AT126097D A AT 126097DA AT 126097 B AT126097 B AT 126097B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
handle
tool
spring
impact tool
tools
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Ing Bammer
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehler & Co Ag Geb filed Critical Boehler & Co Ag Geb
Application granted granted Critical
Publication of AT126097B publication Critical patent/AT126097B/de

Links

Landscapes

  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schlagwerkzeug. 



   Ein bekannter Übelstand bei Schlagwerkzeugen, wie z. B. Pressluftwerkzeugen, ist der mehr   oder-weniger kräftige Rückstoss,   der den Arbeiter ermüdet und die sichere Führung des Werkzeuges erschwert. Man hat zwar eine Reihe von Konstruktionen geschaffen, um diesen   Rückstoss   zu dämpfen, keine dieser Bauarten hat bisher jedoch zu einem befriedigenden Ergebnis geführt. 



   Bei Pressluftwerkzeugen wurde z. B. eine Anordnung vorgesehen, derart, dass der Griff 
 EMI1.1 
 sich schliesst. Durch eine solche Anordnung ergibt sich eine übernormal lange Bauart, das
Gewicht des Hammers wird um etwa   300/0   erhöht und die Gleitflächen in der   Griffhaube   erfordern eine äusserst genaue und damit teuere Bearbeitung, ohne beim rauhen Betriebe, dem derartige Werkzeuge ausgesetzt sind, die Gewähr für dauernd einwandfreies Arbeiten zu geben. 



   Ferner sind auch Werkzeuge bekannt, bei welchen der Griff durch Spiralfedern gegen- über dem Hammerkörper abgefedert ist. Diese Bauart erfordert jedoch mindestens zwei Federn. die, da der Anpressdruck nie genau in der Achse wirkt. ungleich beansprucht werden. Ein
Ecken und Verklemmen des Griffes sind die Folgen. 



   Man hat auch zur Abfederung des Griffes an   Schlagwerkzeugen   einblattige Federn vor- 
 EMI1.2 
 solchen Federn erzielte Dämpfwirkung ist natürlich nur unvollkommen. 



   Die Erfindung beseitigt diese Nachteile in einfachster Weise. Die Stosse werden nicht mehr durch einen Luftpolster od. dgl. gedämpft, sondern durch Federn mit mehreren Blättern verschiedener Länge, deren Hauptschwingungsrichtung ungefähr in Schlagrichtung des Werkzeuges liegt. Bei entsprechender Ausbildung ist eine solche Konstruktion ohneweiters geeignet. die verhältnismässig geringen Bewegungen, die das Werkzeug beim Arbeiten in der Schlagrichtung ausführt, aufzunehmen und damit ein nahezu erschütterungsfreies Handhaben am Griff zu gewährleisten. 



   Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht die Anordnung, wie sie z. B an einem   Pressluft.   werkzeug mit offenem Griff getroffen werden kann. Die Feder ist am Ende des Werkzeuges starr gefasst, um ungefähr   180  gebogen   und trägt an ihrem freien Ende den Griff, der zweckmässig nicht, wie üblich, aus Metall, sondern aus einem elastischen Mittel, wie z. B. 



  Gummi, angefertigt wird. Um die sichere Befestigung des Gummigriffes und die Lagerung des Drückers in einwandfreier Weise zu ermöglichen, kann der elastische Griff seinerseits auf einer metallischen Unterlage aufgebaut sein. Zur Sicherung gegen zu grosse   Federnausschläge   kann am freien Ende ein Anschlag a angeordnet werden, der sich gegen ein Widerlager b stützt und derweise eine Quetschung der Hand verhütet. 



   Fig. 2 zeigt die beispielsweise Ausführung eines Werkzeuges mit geschlossenem Griff. 



    Zweckmässig   wird hier z. B. das Hauptfederblatt an beiden Seiten aufgebogen und der Griff mittels eines durchgehenden Bolzens daran befestigt. Die Nachgiebigkeit des Hauptblattes ist in den meisten Fällen ausreichend, um ein   genügendes   Federspiel zu ermöglichen. Es kann 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aber auch die Befestigung des Griffes mit dem Hauptblatt nur an einer Seite starr. an der andern Seite in bekannter Weise über zwei Gelenke erfolgen. 



   Fig. 3 zeigt die beispielsweise Ausführung eines Werkzeuges mit zwei Griffen. Die Griffe können hiebei entweder in der Hauptrichtung der Feder angebracht sein oder aber   ; lui   im rechten Winkel dazu. Sofern Werkzeuge in Frage kommen, die nicht nur ein Anpressen in der Arbeitsrichtung, sondern auch ein kräftiges Zurückziehen erforden (das meist allerdings nur bei nicht schlagenden Werkzeugen vorgenommen wird). kann über dem   Hauptb ! atte eine   kräftige Platte   c   (Fig. 4) vorgesehen sein, an der sich das Hauptblatt anlegt und welche die 
 EMI2.1 
 Hauptblattes ist dadurch vermieden. 



   Sofern die vorstehend beschriebene Griffederung für Schlagwerkzeuge verwendel wird, die durch ein Druckmittel betrieben werden, ist es notwendig, eine geeignete   Üherlragungs-   einrichtung von dem meist am Griffe angebrachten Drücker oder sonstigen   Betätignngsorgau   zum Einlassorgan vorzusehen. Da der Griff zum   Werkzeugkorper   beweglich   angeordnet Ist. muss   auch die   Übertragungseinrichtung   beweglich sein. Als besonders geeignet zeigt sich   biefiir zum   Beispiel ein an sich bekannter biegsamer Drahtzug (Bowden-Kabel). Es kann   aber auch x. H.   das Einlassventil in den Griff   verlegt und durch einen Sehlauch   mit dem   Werkzeug verbunden   werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schlagwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abfederung des Griffes eine Blattfeder mit mehreren Blättern verwendet wird. deren   Hauptschwingungsrichtung     ungefähr   in der Schlagrichtung des Werkzeuges liegt.

Claims (1)

  1. . 2. Schlagwerkzeug nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei offenem Griff ein zu grosser Ausschlag der Feder durch einen Anschlag zwangläufig vermieden wird.
    3. Schlagwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei geschlossenem Griff das Hauptblatt an den Enden zur Vermeidung von Gelenken etwa rechtwinkelig aufgebogen und der Griff z. B. durch einen durchgehenden Bolzen am Hauptblatt befestigt ist. EMI2.2 organ durch einen biegsamen Drahtzug erfolgt.
    6. Durch Druckmittel betriebenes Schlagwerkzeug mit abgefedertem Griff, insbesondere nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. dass das Einlassventil im Griff ange'ordnet und durch einen Schlauch mit dem Werkzeug verbunden ist.
AT126097D 1929-11-25 1930-10-01 Schlagwerkzeug. AT126097B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE126097X 1929-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT126097B true AT126097B (de) 1931-12-28

Family

ID=5658967

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT126097D AT126097B (de) 1929-11-25 1930-10-01 Schlagwerkzeug.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT126097B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2456267A (en) * 1945-10-01 1948-12-14 Gazda Antoine Handle bar

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2456267A (en) * 1945-10-01 1948-12-14 Gazda Antoine Handle bar

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3447401A1 (de) Hammer mit schutzhaube
EP1415768A1 (de) Schwingungstilger
DE102004041219A1 (de) Handwerkzeugmaschinengriffvorrichtung mit einer Vibrationsabschirmeinheit
DE10236135B4 (de) Tragbares, handgeführtes Werkzeug
AT126097B (de) Schlagwerkzeug.
DE102021212585A1 (de) Handwerkzeugmaschine mit einer Akkupackschnittstelle
DE102012112084A1 (de) Türschließer mit verstellbarer Federeinheit
DE1672058U (de) Bohrhammer.
DE666499C (de) Federnde Lenkstange fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Fahrraeder
DE721049C (de) Druckluftwerkzeug mit Rueckstossdaempfung
EP0445636B1 (de) Elektrisch betriebener Hammer
DE602206C (de) Tuerpuffer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE580823C (de) Bewegungsvorrichtung fuer Schleusenstemmtore
DE202004013670U1 (de) Hammer mit abgefederter Schutzhaube
AT149264B (de) Dämpferplatte für Ringplattenventile.
DE2830391A1 (de) Hammer
DE215462C (de)
DE583908C (de) Schraubenschluessel
DE379878C (de) Prellfederanordnung fuer Bohrhaemmer, Abbauhaemmer, Lufthacken o. dgl.
DE745050C (de) Bremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE366428C (de) Aus ineinanderpassenden Schraubenfedern gebildeter Tuerschliesser
AT87923B (de) Druckluftniethammer mit verstellbarem Gegenhalter.
AT101089B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Verriegeln von Fensterrahmen für Automobile u. dgl.
DE541510C (de) Federnd nachgiebiges Werkzeug fuer Bodenfraesen
AT101056B (de) Druckknopfverschluß.