DEP0047419DA - Hohlbaukörper - Google Patents
HohlbaukörperInfo
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Description
Aufgabe im Hochbau ist es, bei Verwendung von Leichtbaumaterial die Erfordernisse der statischen Festigkeit und die baupolizeilichen Vorschriften voll zu erfüllen. Diesem Erfordernis wird der Gegenstand der Erfindung gerecht. Die Erfindung betrifft einen Hohlkörper zum Herstellen von Wänden und Decken und besteht darin, daß ebene Platten und Stege aus mit einem Binde- und Imprägnierungsmittel versehenen Holzfasermaterial kastenartig zusammengesetzt sind, so daß beim Herstellen einer Mauer oder einer Decke aus diesen Hohlkörpern im Innern der Mauer bzw. der Decke Längskanäle zur Aufnahme von Gussbeton und gegebenenfalls einer Bewehrung entstehen.
Der Erfindungsgegenstand ist wirtschaftlich und konstruktiv gesehen billig, erfordert wenig Eisenarmierung, ist bestens wärme- und schallisolierend, verhütet Schimmelbildung und erfordert beim Verlegen nur eine geringe Betonierarbeit. Das Holzfasermaterial ist ein guter Putzträger und hat ein geringes Eigengewicht, sodaß beim Bauen an Unterkonstruktion gespart werden kann. Die Hohlräume ermöglichen ein bequemes Verlegen von Installationsleitungen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt in Ansicht drei Schichten Wandhohlkörper mit einer beispielsweisen eisenarmierten Betonpfeilerverstärkung. Die Fig. 2 zeigt im Horizontalschnitt die untere Schicht und Fig. 3 die zweite Schicht, zugehörig zu Fig. 1, um den Mauerverband erkennen zu lassen.
Fig. 4 zeigt einen Wandkörper mit zwei Hohlräumen in isometrischer Darstellung und Fig. 5 einen solchen mit drei Hohlräumen.
Fig. 6 zeigt in Vorderansicht den Gegenstand der Erfindung als Deckenbalken ausgebildet, während Fig. 7 die zugehörige Seitenansicht ist. Fig. 8 zeigt in isometrischer Darstellung eine Anzahl Deckenkörper zur Decke verlegt mit Eisenbetonrippen.
Wie Fig. 4 zeigt, besteht der kastenartige Wandhohlkörper aus den beiden Platten a, a', die von drei Stegen b etwas versetzt
gegenüber im Abstand gehalten sind und so die Hohlräume c bilden. Die Platten a stehen der Breite nach einseitig gegenüber versetzt über die Außenstege b über und bilden je einen Flansch d. Die Zweckbestimmung dieser Flansche ist aus den Schnittdarstellungen der Fig. 2 und 3 ersichtlich. Im Mauerverband bilden je zwei Wandkörper mit ihren gegenüberliegenden Flanschen d wieder einen Hohlraum, der in der Mauerhöhe mit Beton e ausgegossen und mit Eisen f armiert zur Verstärkung dient.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 zeigt zwei Mittelstege b, sodaß auf diese Weise noch ein weiterer Hohlraum c gebildet wird. Diese Ausführung gibt dem Wandkörper eine noch höhere statische Festigkeit.
Wie die Fig. 6 und 7 zeigen, besteht der Erfindungsgegenstand, als Deckenkörper ausgebildet, aus der Grundplatte a, die längs beiderseits mit ihren Flanschen d, d übersteht, der Oberplatte a' und den Stegen b, sodaß Hohlräume c gebildet werden.
Die isometrische Darstellung gem. Fig. 8 zeigt mehrere Deckenkörper, wie sie zur Decke nebeneinander verlegt, jeweils mit ihren Flanschen d aneinander stoßen, so daß sie zwischen sich Betonbalken e mit deren Armierung f aufnehmen und zusammen mit diesen als Tragelement wirken.
Zur Herstellung der Platten und Stege, die zugeschnitten zum Wand- und Deckenkörper zusammengesetzt werden, wird Holzfasermaterial, beispielsweise Holzwolle, Holzspäne oder sonstige Holzabfälle, mit einem geeigneten Binde- und Imprägnierungsmittel vermischt, unter Druck geformt und dann getrocknet.
Claims (1)
- Hohlbaukörper zum Herstellen von Wänden und Decken, dadurch gekennzeichnet, daß ebene, unter Druck hergestellte Leichtbauplatten (a, a') und Stege (b) aus mit einem Binde- und Imprägnierungsmittel versehenen Holzfasermaterial kastenartig zusammen gesetzt sind, so daß beim Herstellen einer Mauer oder einer Decke aus diesen Hohlbaukörpern im Innern der Mauer bzw. Decke Längskanäle zur Aufnahme von Gussbeton (e) und gegebenenfalls einer Bewehrung (f) entstehen.
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