DEP0047134DA - Vorrichtung zur Regelung des Mahlgutzulaufes für Walzenstühle und ähnliche Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Mahlgutzulaufes für Walzenstühle und ähnliche Maschinen

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DEP0047134DA
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English (en)
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Zündapp-Werke GmbH, Nürnberg
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Description

Patentanwalts Ins. WeSr, ill- Ins. Seiler
Bed; η-Grunewald
Lyncrjtraßs 1
OieselstraDe to
Zündapp-Vierkc G.m.b,H#i Rürnberg, Dieselstr.10
« Vorrichtung zur Regelung des Mahlgutzulaufea für Walzenstühle und ähnliche Maschinen*1
Es ist bekannt» den Zulauf des Mahlgutes bei Walaenatttalea über einen Speisesehleber bzw. über Speisewmlzeil zu regeln* Bei Verwendung eines Hilfemotors zur selbsttätigen Regelung des Mahlgutzulaufe β ist es bekannt, unter dos Einfluss der zulaufenden Mahlgutmenge entweder bei konetanterBrehzahl der Speiaewalsae die öffnung des Dpelsesehiebere über der Speisewaise oder bei bestimmter öffnung des SpeiBeech leber s die Drehzahl der Spelsewalze selbsttätig zu regeln« Bei solchen Walze Etühlen ist es auch bekannt, über den Servomotor die EIa- undAuerüokung der Speisewalsem und damit im Zusammenhang auch die Ein- und Auerückung der Mahlwalzen zu bewirken« Bs 1st φ eh bekannt, die Regelung der Drehzahl der Speieewalze stufenlos durch einen Hilfsmotor herbeizuführen. Sofern eine Drehaahlregulierung der Speisewalze vorgesehen 1st» wird diese vielfach über ä»n Hilfsmotor erreicht, der urch die zulaufende Mahlgutmenge beeinflusst wird·
Bei Verstellung des Speieeachlebers erfolgt diese unmittelbar unter dem Einfluss des verändeaälchen Zulaufes der Kahlgutmenge. Bie Veränderung derVerateilung des Speiaeaohiebers wirkt dann auf einen Hilfsmotor ein, des seinerseits wiederum die Drehzahl der Speisewalze reguliert.
Erfahrungsgemäsa ist die unmittelbare Verstellung der Speiseklappe unter dem Einfluss des veränderlichen ahlgutsulaufee unauverlässiß. lieht befriedigend ist es auch, wenn lediglich die Speiseklapp oder aber die Geschwindigkeit der Speisewslse verändert wird«
Diese Kaohteile seilen nun gemäss der Erfindung vermieden werden. Ξβ wird angestrebt» die Regelung
MahlgutZulaufes feei WsIzeη stuhlen und ähnlichen Maschin«« noch, wirksamer zu gestalten, ais es bei den bisher bekannten Einrichtung©a möglich ist* Sie Erfindung besteht demzufolge in erster Linie darin, Mss bei Walsenstühlen oder ähnlichen Maschine«^- der hier Ia Betracht kümmende?! Art^ die zulaufende Mahl— gutmenge sussehliesslieh 4«ß Hilfsmotor steuerts und dass durch den Hilfsmotor wiederum die· Verstellung des Speiseschiebers und die zugehörige Veränderung eier Drehzahl der zugehörigen Speise^alze durchgeführt wird« Die Einriebtu.iig wird äadturchWoraugsweise so getroffen werden, dass die unter dem Einfluss des Kulaufe«d.e.n Mahlgutes erfolgende Verstellung so vorgenommen wird, dass beim -Offnen, des Speise Schiebers eife Drehzahl der Speisewalze gesteigert wird.
Insbesondere beim Vermählen von aähflies3endea, feuchten und grc-bschaligen Stoffe» hat es sich gesseigt» dass mit vergrösserter öffnung des Speiseschiebere die Menge dea durc!!gelassenen Mahlgutes aioht auaiamt» sondern unter Umständen-sogar gu-rin.gtr wird, weil sich des Mahlgut in. solchen ballon vor dem Speiseechieber staut ααά sogea&mite "Brücken" bildet» In dieaea Fällen gelangt dann das Mahlgut in urigleichmässigen Strähnen über die Speisew&lse. Ia einem solchen, fall kann. die Verstellung so vorgenommen weräen, daes beim öffa%n»dss Speiseschiebers die Drehzahl der Speisewalae Jfew£
und uffigelcehrt ♦
Bei einer Maschine mit der Einrichtung nach der
'Erfindung kann es Je nach der Art ües zu verarbeitenden Mahlgutes unter umständen'auch wertvoll sein, dass unter de ig Einfluss des zulau.feo.den Mahlgutes wahlweise nur eine Veränderung der Stellung des Sp©ise-sohie~ bers oder nur eine Veränderung der Drehzahl der sugehörigen Speisewalüe erfolgt»
Mit einer solchen Regeleinrichtung kann man dann auch abwechselnd nur die Veränderung, des Speiseschiebers oder nur die Drehzahlveränderung der augehörigen Speisewalze -vornehmen um die Beschickung der Mahlwalzen durchzuführen .
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbels pie I des irfindungsgegenstandes wiederbeleben und zwar zeig<?$: Fife,· 1 exne Antriebsanordnung, der Speiseeinrichtung sines DoppeIwalzenatuhles in Seitenansicht in schematis eher
Darstellung,
Fig* 2 öxuen Grundriss der Anordnung nach Fig« 1 im Schnitt*
Die Speisew&lzen 1 und 2. sind mit ihren wellen 3 und in der Wand 19 des Wa-Iz enstuhlgehäuses gelagert* Auf der Well® S sitzt die Antriebsriemenscheibe 5 zusammen mit der Reibscheibe 6« Die Welle 4 der Walze 2 trägt an ihrem ünde die Reibscheibe 7. Zwischen den beiden Reibscheiben 6 und 7 läuft als Verbindungsglied die Reibrolle 8 auf dem Zapfen 9, der von dem Halter lü getragen wird. Dieser Halter ist in Richtung &®£ Verbindungslinie der wellen S und 4 in dem Lager 11 geführt und wird ausserdem noch durch den Hebel 12 mittels des Drehzapfens 15 in dieser Richtung gehaltene Der Hebel 12 ist auf der im Gehäuse 19 gelagerten Welle 14 befestigt, die durch den Hebel 15, an dem der nicht dargestellte Hilfsmotor im Sinne der gezeichneten Pfeile angreift, gedreht werden kann» weiter sitzt auf der Welle 14 der Hebel 17, an dem der Speise schieber 16 befestigt ist, welcher die Öffnung für den über die Speisewalze 2 erfolgenden Zulauf des Mahlbutes einstellt« Die
bpeisewalze 1 dient hier nur zur weiteren Verteilung des ■von der Walze 2 ankomiJien.deη Mahlgutes» Die Feder 18 presst die Reibscheibe 6 ge&e& die Reibrolle 8 und äiese wieder gejien die Reibscheibe 7.
Wenn der Hebel 15 im Sinne der gezeichneten Pfeile
durch den Hilfsmotor bewegt wird, dann verändert sich
1?
sowohl die von dem Speiseschieber' freita^ebene Öffnung über der Speisewalae 2, als auch die Stellung der Reibrolle 8 in Richtung der Verbindungslinie der wellßn 3 und 4. weil nun die walze 1 und auch die Reibscheibe 6 mit Hilfe der Riemenscheibe 5 mit einer unveränderlichen. Drehzahl angetrieben wird, ist die Drehzahl der Reibscheibe 7 und der Walze 2 von derate llung der Reibrolle 8 abhängige Öffnet der Hebel 15 unter der Wirkung, des Hilfsmotors den Speiseschieber 16, dann verschiebt der Hebel 12 den H&lter lO und damit die Reibrolle 8 nach rechts« Hierdurch ver^rössert sich die Drehzahl der Reibscheibe 7 und die der Speisewalze 2· wird dagegen der Speiseschieber 16 geschlossen, dann verschiebt sich die Reibrolle 8 nach links, was eine Verkleinerung der Drehzahl der Speisewalze 2 bedeutet« Hierdurch wird eine äusserst wirkungsvolle Regelung der Mahlbutmen ^e erreicht*.
Man kann auch eine gegenläufige anordnung treffen, durch welche es erreicht wird, daaa sich der Speiseschieber 16 schliesst, während die Drehzahl der Speisewalze 2 g,e-
steigert wird, oder dass sich der Speiseschieber 16 öffnet, -wahrend die Drehzahl der Speisewalzse «d zuriiekteht« Dies bewirkt eine sehr feine Regelung des k ah Ij-Utzulaufes, wie sie fir manche Produkte erwünscht ist»
Mm Ziffer la und 2a ist ein weiteres bpe isewalze npaar angedeutet, wie man es "bei ü°Pt© lwalz en stüh ien kennt» uio von den bpeisswalzen 1 und 2 versorgten Mahlwalzen sind mit 2Ci uüu. 21 bezeichnet* Die punktierte Mittellinie I-I bezeichnet die kitte d«s Do ^pelwalz enstuhles *
Damit nun aber das bteuer^s stange 15 wahlweise entweder nur der Speiseschieber 16 oder aoer nur das Reibre dg,e-cr ieb^e 6, 7, 8 beeinflusst werden kann, lassen sich 8Uf der felle 14 Kupplungen anordnen, mit deren Hilfe entweder der Hebel 12 für das Reibraöpetriebe oder der Hebel 17 des bpeiseschiebers 16 von der Welle abgekuppelt werden Lgun. in den meisten Fällen wird man aber sowohl den Spei seschieDer als auch das Reibradgetriebe im Sinne aer Erfindung, mit der weile 14 kuppeln©

Claims (1)

  1. Py t κ nt&nföpr liehe <
    1») Vorricntuag ssur Regelung fies liahlgut Zulaufes für ftalz©ntstühle und ahniiehe Maschinen., die aus einer Speisöwalae und. einem mit dieser einen. Spalt bildenden iipeiseschieuer besteht, und die unter eiern Einfluss der zulaufenden ,iahlgutaenge von eimern Hilfsmotor betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zulaufende ,£ahl~ gutmenge ausechlieselioh den Hilfsmotor steuert, und dass uurch den Hilfsraotor wiedesruis die Vejrstelxung des Speiseschiebers und die au^ehörige Veränderung der Prfehzahl der sugehörigen Speiaewalze durchgeführt wird.
    2,) Vorrichtung nech inspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim offnen des Speiseechiebers (1fs) die ürehzahl der 'up&i®Qw&lze (2) gesteigert wird und umgekehrt,
    3«) Vorrichtung nach Anspruch 1S dadurch gekennseichet, dats beim öffnen des Speiseschiebfers (1$) die Brehzuhl der Speisewalae (2) fällt und umgekehrt*
    4») Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass iiiarichtunfen vorgesehen s±ttu.t durch die wahlweise die den Speiseschieber (16) verstellend© oder den Antrieb der Sjpeisewalsse (2) beeinflussende Mittel abgeschaltet werden können9 so da^s entweder nur eine Veränderung der Stellung des Speise Schiebers oder nur eine Vei-änderung der Drehzahl der zugehörigen Speisewalze erfolgt»
    Vorrichtung nach Jen Ansprüchen. 1 - 3s dadurch g» dass del* Hij-i'stsotoi* mit einem bteuerg©«· stange (14, 15) in Verbindung steht» das einerseits auf die Lege des Speieeecidebtrs (16), andererseits auf ein Stufe η loses Übersetzujv-sgetriebe (6*7*8} einwirkt, welches eich zwischen der von tier» Speiseschieber beaufschlagten Speisewalee und einer mit unveränderlicher JDrehijahl umlaufenden Antriebsscheibe befindet.
    6#) Vorrichtung nach Anspruch 5? dsdurch gekennsseicfe* net, dass die Antriebescheibe {5) auf der felle (3) der aweiten Speisewalze (1) befestigt ist·
    f«) Vorrichtung nach &«n Ansprüchen 5 und '., dadurch grekennseichnet, dass das etufenloa« übersetzungsgetriebe (6,7»ö) als «eibri.tigetriebe ausgebildet ist*
    8») Vorrichtung nach de« Anoprüchen b~7> dfedurch ge— kennzeiohnöt, dass auf den Wellen dor beiuen Speisewalgen (1, 2) je eine Reibscheibe (6 bcw» 7) vorgesehen ist» und dass zwischen den beiden Reibscheiben eine Reibrolle (8) angeordnet 1st, die en einem cm Ifrolzenstuhigehäuse geftöartön und durch daß Steuergestänge (Hj 15) vereteilbaren Halter (10) gelagert ist»
    9.) Vorrichtung n&eh Anspruch«^,! und 4, dadurch ge· kennzeichnet, dass Kupplungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe entweder der Speiseschieber (16) oder der die Änderung der Drehzahl dsr Speisewalze (2) beeinflussende (10 von des Steuertestange (14» 15) abgeschaltet werden kann*

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